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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2024

Das Setting ist speziell

Overkill - Tod der Schwalben
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„Ukraine, kurz nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges.
Polizeihauptmann Felix Bojko wird zu einem Tatort in die ukrainische Geisterstadt Pripyat gerufen und mit einer grausam verstümmelten Leiche ...

„Ukraine, kurz nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges.
Polizeihauptmann Felix Bojko wird zu einem Tatort in die ukrainische Geisterstadt Pripyat gerufen und mit einer grausam verstümmelten Leiche konfrontiert. Es ist Janik, der Sohn des russischen Ex-Ministers Kanyukov. Da Kanyukov den ukrainischen Ermittlungsbehörden misstraut, schickt er den russischen Polizisten Alexej Markow in die Ukraine, um den Täter ausfindig zu machen.
Hauptmann Bojko wird von Mo Celta begleitet, die an einem Austauschprogramm der EU-Ermittlungsbehörden in Kiew teil-nimmt und in der Ukraine ihre Schwester sucht.
Als die Kommissare einem Cold-Case auf die Spur kommen, ermitteln sie mit Hochdruck, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Sie stehen dabei einem wahnsinnigen Mörder gegen-über, der am Ort seiner Verbrechen stets eine präparierte Schwalbe hinterlässt.“ Dem Klappentext habe ich inhaltlich nichts hinzuzufügen.
Vom Setting her ist der Ort der Geschehnisse sehr speziell mit den verstrahlten Zonen in Tschernobyl. Ebenso der Protagonist Alexej, der nicht mehr lange zu leben hat. Alles sehr düster, brutal, undurchschaubar. Mein Fall war das Buch leider nicht, obwohl gut konstruiert.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Nicht ganz so gut wie Colesvbisherige Krimis

Die Muse
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1989: es wird in einem Park eine Skulptur mit Rodins "Denker" gefunden. Nur ist es keine bildhauerische Arbeit, sondern eine Leiche, die entsprechend drappiert wurde. Bei dieser einen Leiche bleibt es ...

1989: es wird in einem Park eine Skulptur mit Rodins "Denker" gefunden. Nur ist es keine bildhauerische Arbeit, sondern eine Leiche, die entsprechend drappiert wurde. Bei dieser einen Leiche bleibt es nicht. Immer sind es berühmte Skulpturen, die mit den Toten nachgebildet werden. Inspektor Chambers und sein Kollege Winter hinken dem Täter immer einen Schritt hinterher...

Der zweite Teil des Buches spielt sieben Jahre später, das Morden geht weiter.

Ich hatte von dem Autor bereits drei andere Krimis gelesen, die ich super spannend fand. Irgendwie fand ich diesen Krimi zwar auch spannend, aber doch nicht so gut, wie z.B. "Ragdoll" oder "Hangman" . Es kam mir fast so vor, als wäre das Buch früher geschrieben, vielleicht, weil ja auch die Handlung 1989 beginnt? Ich weiß es nicht. Mir waren aber die Ermittler sehr sympathisch, alle drei (im zweiten Teil kommt noch Marshall dazu) Personen mit Ecken und Kanten, aber ein gutes Team. Sollte es eine Fortsetzung der Reihe geben, werde ich die auch gern lesen.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Besser als anfänglich erwartet

Gestehe
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Der Wiener Ermittler Johann Winkler, wegen seines strahlend weißen Lächelns nur "Jacket" genannt, ist ein "Showbulle". Er repräsentiert die Polizei bei verschiedenen Aufgaben, kennt Gott und die Welt und ...

Der Wiener Ermittler Johann Winkler, wegen seines strahlend weißen Lächelns nur "Jacket" genannt, ist ein "Showbulle". Er repräsentiert die Polizei bei verschiedenen Aufgaben, kennt Gott und die Welt und hat seit einem spektakulären Fall vor ein paar Jahren in keinem Fall mehr selbst ermittelt. Er läßt sich wegen seiner damaligen Heldentat feiern sowie auch sein erfolgreiches Buch darüber, das nun sogar verfilmt wird, und will bald sein zweites Buch herausbringen. Als er in der Nähe seiner Wohnung feststellt, dass Kollegen offenbar an einem Tatort ermitteln, kommt er neugierig hinzu. Eine Frau wurde ermordet. Jacket hat ein Déjà-vu. es ist alles wie in seinem nächsten Buch und er weiß, wer das nächste Opfer ist. Wer kann von seinem Buch und dessen Inhalt wissen? Kann er den nächsten Mord verhindern?

In dem Mordfall ermittelt neben Jacket auch Mo, ein ausländisch aussehender Kollege, der bisher nur für die Verwaltung zuständig war. Das ganze Gegenteil von Jacket und voller Selbstzweifel. Jacket war sehr gewöhnungsbedürftig, alles andere als ein Sympathieträger. Anfänglich hat mir das Buch gar nicht gefallen, und dass ich heute 5 Sterne vergebe, hätte ich eine lange Zeit nicht gedacht. Der ständige Wechsel zwischen der Erzählung aus Jackets oder Mos Perspektive hat mich beim Lesen irritiert, ich konnte nicht immer gleich "umschalten". Auch hat es etwas gedauert, bis die Handlung Fahrt aufnahm. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Das Buch war spannend und punktet mit vielen Wendungen. Selbst ganz am Schluss kommt noch einmal eine Überraschung. Mir hat es alles in allem sehr gut gefallen, trotz der "Einstiegsschwierigkeiten". Verdiente 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 15.02.2024

erster Teil einer Trilogie

Der Sturm: Vergraben
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Bei einem heftigen Sturm mit Sturmflut bricht auf dem Darß ein Teil der Steilküste ab. Dadurch findet man am Strand Teile eines Skeletts. Beim Ausgraben zeigt sich, dass dort zwei Skelette liegen, das ...

Bei einem heftigen Sturm mit Sturmflut bricht auf dem Darß ein Teil der Steilküste ab. Dadurch findet man am Strand Teile eines Skeletts. Beim Ausgraben zeigt sich, dass dort zwei Skelette liegen, das eines Mannes und einer Frau. Tom Engelhardt ermittelt, man vermutet, die Skelette liegen schon seit über 30 Jahren in ihrem Grab. Damals hatte der sogenannte Darß-Ripper mehrere Paare brutal ermordet. Fragen wirft auch eine bei den Toten gefundene alte CD auf. Mascha Krieger, die Kryptologin, soll versuchen, die Daten wiederherzustellen. Mascha freut sich, wieder mit Tom zusammenzuarbeiten. Sie ist aber auch noch einer anderen Sache auf der Spur.

Das Buch ist der erste Teil von dreien. Dadurch wird leider nicht alles aufgeklärt, was mir nicht so gut gefällt. Ich wußte zwar, dass es sich um einen Dreiteiler handelt, dennoch hätte ich gern das eine oder andere noch vollständig aufgeklärt gehabt. Es ist doch recht viel, was da noch offen ist. Ich hoffe, ich habe, wenn die Fortsetzung da ist, noch nicht allzu viel vergessen. Auf jeden Fall war das Buch spannend und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer noch eines und noch eines zu lesen und schwupps hat man das Buch durch. Mir hat der Schreibstil auch sehr gut gefallen, flüssig und bildhaft. Ich finde es lesenswert trotz der offenen Fragen.

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Veröffentlicht am 30.01.2024

Der Troll

Stille Falle
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Smilla Holst wird von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Sie war mit ihrem Freund Malik auf einer Urban Exploration, um in einem geheimen Bunker in den Bergen einen Höhlenregen zu fotografieren. Seit ...

Smilla Holst wird von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Sie war mit ihrem Freund Malik auf einer Urban Exploration, um in einem geheimen Bunker in den Bergen einen Höhlenregen zu fotografieren. Seit dem letzten Post eines gemeinsamen Selfies wurden die beiden Teenager nicht mehr gesehen. Der Fall wird kurz darauf von der NOA übernommen. Da die bisherige Ermittlerin Leo Asker sich den NOA Ermittler früher einmal zum Feind gemacht hatte, wird sie auf sein Betreiben hin in eine ihr bis dahin unbekannte Abteilung versetzt. Sie ist nun Leiterin der Abteilung für „hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen“. Als bei einer großen Modelleisenbahnanlage plötzlich zwei Figuren auftauchen, die das Selfie von Smilla und Malik nachstellen, ermittelt Leo heimlich weiter.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist packend geschrieben und ich habe es kaum aus der Hand legen können. Leo Asker ist mir sehr sympathisch, eine taffe Frau und ausgezeichnete Ermittlerin mit guten Instinkten. Ihre Versetzung in den Kellerbereich und ihre eigenwilligen Kollegen erinnerten mich ein wenig an die Krimis von Jussi Adler Olsens und seine Figur Carl Morck, der ebenfalls vom Keller aus ermitteln muss. Ich fand den Krimi rundum gelungen und freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.

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