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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2019

Interessant und lesenswert

Stieg Larssons Erbe
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Da ich die Bücher von Stieg Larsson sehr spannend fand und es immer sehr traurig fand, dass er so früh gestorben ist, bin ich immer neugierig, wenn es etwas Neues von ihm gibt. Oder in diesem Fall auch ...

Da ich die Bücher von Stieg Larsson sehr spannend fand und es immer sehr traurig fand, dass er so früh gestorben ist, bin ich immer neugierig, wenn es etwas Neues von ihm gibt. Oder in diesem Fall auch über ihn. Erst 2014 – zehn Jahre nach Larssons Tod – stößt der Journalist und Doku-mentarfilmer Jan Stocklassa auf dessen persönliches Archiv zum Mordfall Olof Plame. Es sind zwanzig Kartons, die davon zeugen, dass Larsson den bis heute unaufgeklärten Mordfall klären wollte.
Unglaublich spannend und packend, auch wenn es nicht immer einfach zu lesen ist, weil man sich als Deutscher nicht so gut mit der schwedischen Politik auskennt. Wenn man aber Lust hat, sich einzulesen und mitzudenken, dann ist dieses Buch ein wirklicher Gewinn und echt lesenswert. Allerdings ist eher eine Recherche und Abhandlung als ein True Crime für mich gewesen – das hat der Spannung aber keinen großen Abbruch getan. Ich fand es bemerkenswert, dass sich sowohl Larsson als auch Stocklassa so viele Jahre nach der Tat so intensiv damit beschäftigt haben und man den Eindruck hatte, sie haben mehr herausgefunden als die Polizei.
Ich bin gespannt, ob das Buch auch bezüglich der Tat einen Nachhall haben wird oder ob der Fall auch weiterhin ungeklärt bleibt.
Jedenfalls ist es interessant und wirklich lesenswert, wenn man sich darauf einlässt.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Ein wirkliches Highlight

Tannenstein
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich bereits andere Bücher dieses Autoren gelesen hatte und sehr gut fand. Dass das Buch auch noch in einer Region spielt, die ich gut kenne, hat mich umso neugieriger ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich bereits andere Bücher dieses Autoren gelesen hatte und sehr gut fand. Dass das Buch auch noch in einer Region spielt, die ich gut kenne, hat mich umso neugieriger gemacht. Meine Erwartungen waren also recht hoch, aber Linus Geschke hat sie eigentlich noch übertroffen.
Ich mag seine sehr deutliche und klare Sprache, die unverblümt und unbeschönigt beschreibt, wie es eben ist. Das gefällt mir, zumal es manchmal schon wieder fast poetisch wirkt. Die Beschrei-bungen sind ganz nah an der Realität und so ist es fast, als wäre man dabei.
Man lernt die Vergangenheit kennen und taucht in die Gegenwart ein. Für Alexander Born ist alles in seinem Leben bedeutungslos, außer der Tod seiner geliebten Lydia und seine Rache an ihrem Mörder. Man lernt schnell die wichtigsten Figuren kennen, erahnt aber zuerst noch keine Zusam-menhänge. Das macht das Geschehen sehr spannend und man rast regelrecht durch die Seiten. Born ist eine wunderbare Romanfigur, die heldenhaft und dennoch so menschlich ist. Gerade auch seine dunklen Seiten haben mich fasziniert – ich mag solche Typen einfach.
Gut gefallen haben mir auch die verschiedenen Erzählstränge in der Vergangenheit und Gegen-wart, aber auch aus der Sicht der unterschiedlichen Figuren. Das macht den Roman unterhaltsam und spannend, realitätsnah und unterhaltsam. Ich hatte auch immer wieder das Gefühl, dass der Autor wirklich weiß, worüber er schreibt und gut recherchiert hat – auch das fand ich sehr gut. Ich mag fundierte Hintergründe und Tatsachen, die ins fiktive Geschehen eingeflochten werden. Gera-de die Exkurse in die Vergangenheit waren da oft sehr interessant.
Dass man hier auch mal lachen kann oder schmunzeln, dass die Tränen rollen und man fast schon an den Fingernägel kauen muss, das alles spricht für sich und für dieses Buch! Ich kann „Tannen-stein“ nur empfehlen und freue mich heute schon auf die beiden Folgebände in dieser Trilogie! Hof-fentlich schreibt der Autor schnell!

Veröffentlicht am 11.02.2019

Wieder sehr atmosphärisch

Das Tal im Nebel
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Auf diesen vierten Teil der Reihe war ich schon sehr gespannt, weil ich die drei Vorgänger sehr mochte. Außerdem war ich neugierig, wie es weitergeht, nachdem Grauner den Mord an seinen Eltern aufgeklärt ...

Auf diesen vierten Teil der Reihe war ich schon sehr gespannt, weil ich die drei Vorgänger sehr mochte. Außerdem war ich neugierig, wie es weitergeht, nachdem Grauner den Mord an seinen Eltern aufgeklärt hatte und sich damit ja vieles verändert hat.
Wieder hat Autor Lenz Koppelstätter eine wunderbare Sprache, die so herrlich beschreibend ist und die Leser nach Südtirol entführt. Wieder in eine andere Gegend und daher unter ganz andere Vorzeichen. So wird es auch landschaftlich nie langweilig oder zäh. Man lernt Südtirol auf eine ganz eigene Art und Weise kennen, die mir sehr gut gefällt und mich immer wieder neugierig auf die verschiedenen Landschaften und Orte macht.
Erneut ist auch der Kriminalfall spannend und bis zur letzten Seite interessant. Gut gefallen hat mir auch, dass dieses Mal Ispektore Claudio Saltapepe etwas mehr im Mittelpunkt steht. Zum Glück kommt aber auch Grauner mit seinem Privatleben nicht zu kurz. Ich mag es sehr, wenn man auch vom Privatleben der Ermittler etwas mitbekommt und diese Balance zwischen Mord- bzw. Krimi-nalfall und Lebensgeschichte bekommt Koppelstätter immer sehr gut hin, finde ich.
Ich habe das Buch wieder mit Begeisterung gelesen und freue mich schon auf den nächsten Fall, der hoffentlich in einem Jahr folgen wird. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass mich das Buch nicht ganz so gepackt wie seine Vorgänger. Es war atmosphärisch, spannend, unterhaltsam und ich habe es gerne gelesen – daher kann ich nicht genau sagen, was mich gestört hat. Viel-leicht war es auch die sehr hohe Erwartung. Insgesamt aber ein Lesegenuss, der mich auf eine wunderbare und auch etwas schaurige Reise nach Südtirol geschickt hat.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Spanennd wie ein Krimi oder Thriller

Black Hand
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Da ich mich sehr für die Mafia und ihre Geschichte interessiere, mich bisher aber vor allem mit der Mafia in Italien beschäftigt habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Es geht um die
die Anfänge ...

Da ich mich sehr für die Mafia und ihre Geschichte interessiere, mich bisher aber vor allem mit der Mafia in Italien beschäftigt habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Es geht um die
die Anfänge der amerikanischen Mafia und den Kampf dagegen. Die Leseprobe hatte mir schon sehr gut gefallen, aber dann kam das Buch und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Autor Stephan Talty hat mich wahrhaft in seinen Bann bzw. in den von Joseph Petrosino gezogen. Ein Mann, der selbst in Italien geboren wurde und als Junge dann mit seiner Familie nach Amerika ausgewandert ist. Der also ganz nah am Geschehen war und dann selbst gegen die Black Hand agieren wollte. Der etwas verändern und die Welt etwas besser machen wollte.
Mich hat diese wahre Heldengeschichte über einen ganz besonderen Menschen tief beeindruckt. Gegen so viele Widerstände, oft auch auf verlorenem Posten, kämpft Petrosino gegen das Verbre-chen.
Stephan Talty beschreibt das in seinem Buch sehr anschaulich und nachvollziehbar, für mich un-glaublich authentisch und nah. Gerade das hat mich sehr gefesselt und das Buch zu einem Page-turner gemacht. Ein unglaublich spannendes Sachbuch, das auch die schon damals große Macht der Presse und auch das Leben der Menschen in New York eindrucksvoll widerspiegelt. Ein Sach-buch, das spannender ist als viele Krimis oder Thriller. Einfach interessant und absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Gute Unterhaltung

Flucht in die Schären
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Schon seit ich den ersten Band dieser Reihe gelesen habe, mag ich Viveca Sten und ihre Figuren sehr. Ich freue mich jedes Mal wieder auf ein neues spannendes Abenteuer vor der idyllischen Kulisse der schwedischen ...

Schon seit ich den ersten Band dieser Reihe gelesen habe, mag ich Viveca Sten und ihre Figuren sehr. Ich freue mich jedes Mal wieder auf ein neues spannendes Abenteuer vor der idyllischen Kulisse der schwedischen Schäreninseln, die diesen Romanen ein ganz besonderes Flair verlei-hen. Und auch dieser neunte Band der beliebten Bestsellerreihe ist wieder ein Thriller, der einen mitreißt und bis zum Ende mitfiebern lässt.
Allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch leider nicht ganz so begeistert hat wie seine Vor-gänger. Wenn man von einem Autor allerdings viel erwartet, kann man auch umso leichter ent-täuscht werden.
Auch ist dieses Buch doch ziemlich brutal, aber für mich ist das noch ok. Wichtig ist mir immer ein roter Faden und den hat es meiner Meinung nach auch gegeben und die Geschichte ist in sich stimmig. Etwas gefehlt hat mir Noras Privatleben, aber das kann ja wieder kommen.
Wer die Reihe mag, wird auch dieses Buch lesen wollen und voller Spannung durch die Seiten rasen. Mir hat es jedenfalls wieder Spaß gemacht, in den Schären unterwegs zu sein.