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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2026

Viele gute Denkanstöße

Die 13 Beziehungswölfe
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Autor Tobias Goldfarb bereits durch seine Kinderbücher, vor allem durch Spekulatius, den Weihnachtsdrachen, den wir sehr lieben, kenne. Dass er auch ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Autor Tobias Goldfarb bereits durch seine Kinderbücher, vor allem durch Spekulatius, den Weihnachtsdrachen, den wir sehr lieben, kenne. Dass er auch als Therapeut arbeitet, wusste ich gar nicht.

Meiner Meinung nach ein wirklich guter Ratgeber, den man jedem Paar in die Hand drücken sollte. Oder eigentlich jedem, denn jeder Mensch lebt ja in Beziehungen ... egal welcher Art. Ich mag die lockere Art, in der das Buch geschrieben ist, die vielen Beispiele und Ideen, Gedankenanstöße und Liste, die man bearbeiten kann. Wer sich selbst nicht zu ernst nimmt und auch mal über sich lachen kann, ist hier genau richtig. Die jeweiligen Kapitel lassen sich auch unabhängig von einander lesen und laden dazu ein, sie immer mal wieder zu lesen und nachzuschlagen, wenn es in einem Bereich Probleme gibt oder man sich einfach nochmal informieren möchte.

Ich bin sehr dankbar, auf dieses Buch gestoßen zu sein und werde es gerne immer wieder mal zur Hand nehmen und den einen oder anderen Impuls nachlesen. Da kann man sehr viel mitnehmen und lernen!

Veröffentlicht am 19.06.2026

Lässt sich gut lesen

The Journey. Die Reise meines Lebens
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Auf dieses Buch war ich total gespannt, weil ich selbst gerne reise und als junge Frau auch eine für mich wichtige Beziehung zerbrochen ist, woran ich sehr zu knabbern hatte. Allerdings habe ich beim Lesen ...

Auf dieses Buch war ich total gespannt, weil ich selbst gerne reise und als junge Frau auch eine für mich wichtige Beziehung zerbrochen ist, woran ich sehr zu knabbern hatte. Allerdings habe ich beim Lesen schon auch gemerkt, dass ich inzwischen deutlich älter bin und daher an der einen oder anderen Stelle dachte, dass das Mädchen ein bisschen naiv ist. Aber das ist immer leicht zu sagen, wenn man es aus der Rückschau betrachtet und es sich nicht um das eigene Leben handelt.

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn ich mir die Tiefe, die ich am Ende gespürt habe, schon früher gewünscht hätte. Auch über die jeweiligen Länder hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber auch das ist natürlich Geschmackssache. Und es ist ja ein Bericht, den die Autorin aus ihrer Sicht und ihren Erinnerungen über die Zeit damals geschrieben hat. Daher ist es eben eher eine Art Tagebuch als ein Reiseführer.

Interessant fand ich die spirituellen Ansätze. Das habe ich gerne gelesen, auch wenn ich die Gedankengänge nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Das Thema Manifestation finde ich persönlich sehr schwierig, aber für die Autorin ist es offensichtlich wichtig und hat funktioniert. Daher fand ich es spannend und interessant, in die Reisen und das Gedankenleben dieser Frau Einblicke zu erhalten. Dass sie sich so für Indien begeistert hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich war vor rund zehn Jahren auch in Goa und dann noch weiter im Süden und fand es auch bezaubernd. Auch wenn natürlich die Gegensätze in diesem Land sehr schwer ertragbar sind - so wie auch Carina das empfunden hat.

Ein schönes Buch, das sich gut lesen lässt und Lust darauf macht, die Welt zu entdecken und Klarheit bei sich selbst zu finden - in welcher Art und Weise auch immer.

Veröffentlicht am 19.06.2026

Im Traum anderer gefangen

Sturmkind. Mein Leben auf der Wavewalker
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Man kann sich kaum vorstellen, dass eine komplette Kindheit wirklich so verlaufen kann. Da war und bin ich schon geschockt ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Man kann sich kaum vorstellen, dass eine komplette Kindheit wirklich so verlaufen kann. Da war und bin ich schon geschockt von den Eltern. Zumal die Autorin ja auch selbst schreibt, dass sie sich wundert, wie ihre Eltern, die selbst eine gute Ausbildung genossen haben, so gleichgültig der Ausbildung ihrer Kinder gegenüber sein können. Und dass es auch sonst niemanden gab, den das interessiert hätte ...

Doch von vorne. Suzanne und ihr kleiner Bruder gehen mit den Eltern auf dem Segelschiff Wavewalker auf große Reise. Sie ist erst 7 und wäre viel lieber in der Schule geblieben, aber die Eltern - vor allem der Vater - erfüllen sich damit einen Herzenswunsch. Und eigentlich sollen es auch nur drei Jahre werden - am Ende sind es zehn und damit die gesamte Kindheit. Suzanne muss Stürme, Arbeitseinsätze - auch in der Nacht - und vieles mehr durchleben. Sie ist nie alleine an Bord, aber trotzdem unglaublich einsam. Das konnte man durch die Zeilen auch nach den Jahrzehnten noch spüren, genauso wie ihre Verletztheit über die Gleichgültigkeit ihrer Eltern, vor allem der Mutter. Diese Passagen haben mir sehr zu schaffen gemacht. Man fragt sich, warum solche Menschen Eltern geworden sind und warum sie die Kinder nicht bei Verwandten, im Internet, ... zurückgelassen haben. So ein Leben ist auf Dauer nicht für Kinder und Heranwachsene geeignet, die sozialen Kontakte zu Gleichaltigen fehlen und vieles mehr auch. Wobei ich mir selbst das auch nicht vorstellen könnte, denn man hat keinerlei Rückzugsraum für sich selbst.

Ich fand es mutig, dieses Buch zu schreiben - auch gegen die Widerstände der Eltern - und so offen über ihre Gefühle zu sprechen. Gerne hätte ich mehr über den Alltag erfahren. Auch so banale Probleme wie den Toilettengang oder die Müllentsorgung. Oder auch wie es ist, wenn man so eng zusammen essen muss etc. Man erfährt viel über gefährliche Situationen, gleichzeitig hatte ich aber auch immer mal wieder den Eindruck, dass sich was wiederholt. Die einzelnen Fahrten - gerade zum Ende hin, als es immer wieder die gleiche Region ist - wurden bei mir im Kopf zu einer bzw. zu einem Durcheinander und ich konnte es nicht mehr gut auseinander halten.

Auf jeden Fall ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie es ist, wenn Eltern ihre Träume wahr machen und die Kinder nur ein Anhängsel sind: "Er sah mich an, und in seinen Augen lag ein Ausdruck, den ich nur zu gut kannte - die Angst, im Traum eines anderen Menschen gefangen zu sein."

Veröffentlicht am 19.06.2026

Starke Frauen

Wut und Wärme
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits schon von den Schwester gelesen habe, andererseits das Buch so toll klang. Sowohl der Titel als auch die Beschreibung haben mich sehr neugierig ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits schon von den Schwester gelesen habe, andererseits das Buch so toll klang. Sowohl der Titel als auch die Beschreibung haben mich sehr neugierig gemacht. Ich mag das Coverfoto sehr und auch den Untertitel.

Leider fand ich die Erzählweise von Anfang an sperrig und kam nie so richtig rein ins Buch. Die Geschichten, die die Schwestern erzählen, sind total interessant - wenn auch manchmal schwer zu ertragen, weil man sich kaum vorstellen kann, wie grausig die Realität für viele Menschen ist. Gleichzeitig fand ich es unglaublich mutig und faszinierend, wie sie sich einsetzen, allen Mut, ihre Wut und ihre Wärme zusammenwerfen, um die Welt besser zu machen. Auch wenn sie selbst dafür alle möglichen Einschränkungen erfahren.

Das Buch ist nicht leicht zu lesen, aber sehr interessant und gleichzeitig augenöffend. Auch wenn wir immer wieder lesen, sehen und hören, was auf dieser Welt an anderen Orten passiert, können wir es doch schwer greifen. Hier wird es sichtbar gemacht, persönlich. Und trotzdem blieb bei mir eine gewisse Distanz. Dennoch ein wichtiges Buch, das einem Manifest gleicht!

Veröffentlicht am 17.06.2026

Gelungener Quereinstieg

Glitch – Entkommst du dem Spiel?
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, auch wenn ich die Reihe und Nora bisher nicht kannte. Da bin ich dann immer im Zweifel, ob ich noch gut reinkomme. Hier ist mir der Quereinstieg aber bestens gelungen ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, auch wenn ich die Reihe und Nora bisher nicht kannte. Da bin ich dann immer im Zweifel, ob ich noch gut reinkomme. Hier ist mir der Quereinstieg aber bestens gelungen und ich würde sagen, dass man dieses Buch sehr gut lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen. Auch wenn mich das Buch gleichzeitig neugierig darauf gemacht hat, was Nora bisher so alles erlebt hat. Aber das kann ich ja noch nachholen.

Der Titel sagte mir nichts, ergibt sich dann aber aus dem Inhalt des Buchs und das hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es, wenn Cover, Titel und Inhalt so schön zusammenpassen, wie es hier gelungen ist. Ich selbst bin keine große Gamerin, aber durch meinen Bruder kenne ich einiges und da war es natürlich umso spannender, hinter die Kulissen zu schauen.

Ich bin selbst altersmäßig eher nicht die Zielgruppe, aber aus meiner Perspektive, ist das Buch toll geschrieben. Die Jugendsprache passt gut, scheint nicht übertrieben oder seltsam und passt auch zum Inhalt bzw. Thema. Ich fand es etwas seltsam, dass Nina hier eher eine Randfigur ist, aber wirklich gestört hat mich das nicht. Die Geschichte selbst ist spannend und ein bisschen verschlungen, sodass man nicht sofort kapiert, was alles im Hintergrund wirklich passiert. Das fand ich toll und spannend bis zum Ende. Auch eine Prise Humor und ein bisschen Lovestory sind dabei, sodass man einen tollen Gegenpunkt zur actionreichen Hauptgeschichte hat. Für mich rundum gelungen, gerne möchte ich mehr von Nora erfahren!