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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2018

Ungewöhnlich, aber witzig

Yggdrasil der Weltenbaum
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Dieses Buch hat mir vor allem wegen seiner witzigen, ungewöhnlichen Art gefallen. Eigentlich mag ich so kurze Geschichten gar nicht so gerne, aber hier werden sie wunderbar miteinander verwoben und es ...

Dieses Buch hat mir vor allem wegen seiner witzigen, ungewöhnlichen Art gefallen. Eigentlich mag ich so kurze Geschichten gar nicht so gerne, aber hier werden sie wunderbar miteinander verwoben und es macht einfach Spaß, die Geschichte der nordischen Götter einmal so locker und entspannt kennen zu lernen. Durch die moderne Sprache ist es einfach, den Geschehnissen zu folgen. Das fand ich wirklich toll, denn im Original wird kaum jemand diese Geschichten lesen. Eine wunderbare Art, diese alten Geschichten aus der nordischen Mythologie für alle lesbar zu machen.
Die 17 Autoren schreiben jeder ein bisschen anders, das hat mir aber gut gefallen. Die Zwischentexte der Herausgeberin sind wie ein roter Faden, der alles zusammenführt und zusammenhält.
Wer die Mythologie mag und schmunzeln kann, wird mit diesem Werk seine helle Freude haben. Ich habe es sehr genossen.

Veröffentlicht am 14.04.2018

Magische Reise durch den Winter

Kleine Eis-Skulpturen
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Dieses kleine Büchlein hat mich begeistert, weil es so herrliche Bilder beherbergt. Es zeigt, was für ein wahrer Künstler die Natur ist und dass man sich nur ein bisschen Zeit nehmen muss, um diese entdecken ...

Dieses kleine Büchlein hat mich begeistert, weil es so herrliche Bilder beherbergt. Es zeigt, was für ein wahrer Künstler die Natur ist und dass man sich nur ein bisschen Zeit nehmen muss, um diese entdecken zu können. Mir hat auch die kurze Info sehr gefallen und ich habe das Büchlein schon mehrmals durchgeblättert, obwohl ich es noch gar nicht so lange habe. Einzelne Bilder habe ich lange angeschaut und genossen. Ein wunderbares Büchlein, das man immer wieder genießen kann. Der kleine Bildband nimmt den Leser mit auf eine magische Reise durch den Winter, der Diamanten aus Wasser und Kälte schafft. Wer selbst fotografiert, weiß, wie schwierig es oft ist, solch herrliche Szenerien einzufangen und für die Ewigkeit zu bannen. Auch wenn das Auge etwas Schönes sieht, ist es nicht immer einfach, dies mit der Kamera abzubilden. Umso mehr gefallen mir die kleinen Kunstwerke in diesem Buch, das die großen Kunstwerke der Natur zeigt.

Letztlich habe ich das Buch dann meinem Mann noch zu seinem Geburtstag dazu geschenkt und auch ihm hat es sehr gut gefallen. Direkt beim ersten zufälligen Durchblättern hat er schon gesagt, wie schön die Bilder sind.

Veröffentlicht am 26.03.2018

Wunderschön und teilweise poetisch

Das Glück hat lange Ohren
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Dieses Buch hat mich fasziniert, seit ich die Kurzbeschreibung gelesen habe. Jetzt bin ich nicht mehr nur fasziniert, sondern begeistert. Rachel Anne Ridge ist nicht hauptberuflich Autorin, aber sie versteht ...

Dieses Buch hat mich fasziniert, seit ich die Kurzbeschreibung gelesen habe. Jetzt bin ich nicht mehr nur fasziniert, sondern begeistert. Rachel Anne Ridge ist nicht hauptberuflich Autorin, aber sie versteht es, wunderschön und teilweise auch poetisch zu schreiben und aus ihrem Leben zu be-richten. „Das Glück hat lange Ohren“ ist eine wahre Geschichte, die die Autorin selbst erlebt hat. Eines Tages steht ein abgemagerter, verwundeter Esel in ihrer Einfahrt, sie kümmert sich um ihn, obwohl sie eigentlich selbst genug andere Sorgen hat. Am Ende aber rettet nicht Rachel den Esel, sondern Flash rettet Rachel und ihre Familie.
Ein wunderbares, warmherziges Buch über die Kraft der Liebe, über Familie und Zusammenhalt, über den einen oder anderen Fingerzeig Gottes und über gute Entscheidungen, die man selbst treffen muss.
Gut gefallen haben mir die vielen wunderbaren Vergleiche, die Rachels Gedanken plakativ deutlich machen. Am Ende eines jeden Kapitels sind die wichtigsten Gedanken noch einmal in Merksätze zusammen gefasst. Das fand ich gut.
Mein Lieblingsgedanke war, dass man auch als „Esel mit den Pferden laufen soll und sich mit ihnen messen soll“, dass man Herausforderungen, die sich einem stellen, durchaus annehmen und aus-testen soll.
Meine Lieblingsstelle im Buch findet sich auf Seite 174: „Ich begann, ein Muster zu erkennen: Es ist alles eine Frage der Einstellung. Die Entscheidung, die Gnade eines jeden Augenblickes zu genie-ßen und in der Dankbarkeit Reichtum und Fülle zu erfahren.“
Illustriert wird das Buch mit vielen Fotos von Flash und der Familie. Gefehlt hat mir da ein Foto vom Minimaultier. Sonst war es eine wunderbare Erweiterung und Ergänzung des Textes.

Veröffentlicht am 26.03.2018

Spannende psychische Abgründe

Woman in Cabin 10
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Seit ich zum ersten Mal von diesem Thriller gehört und den Klappentext gelesen habe, bin ich total neugierig auf dieses Buch. Als ich dann auch noch erkannte, dass die Autorin Ruth Ware auch „Im dunklen, ...

Seit ich zum ersten Mal von diesem Thriller gehört und den Klappentext gelesen habe, bin ich total neugierig auf dieses Buch. Als ich dann auch noch erkannte, dass die Autorin Ruth Ware auch „Im dunklen, dunklen Wald“ geschrieben hat, das ich absolut spannend und faszinierend fand, war ich begeistert. Die Vorstellung, etwas gehört und gesehen zu haben, dass alle anderen nicht bemerkt haben, ist gruslig und spannend zugleich!
Bereits von den ersten Seiten an war ich fasziniert von diesem Buch. Die Hauptfigur ist undurchsichtig und etwas verrückt, aber das macht das Ganze nur noch spannender. Es geht mit einem Einbruch und Überfall auf sie in ihrer eigenen Wohnung los. Das fand ich einen krassen Auftakt und es war um mich geschehen. Den Rest von „Woman in Cabin 10“ habe ich dann regelrecht verschlungen.
Ich mag die Schreibweise von Ruth Ware einfach sehr gerne und finde die Wendungen toll. Nichts und niemand ist, wie es auf den ersten Blick scheint und gerade das macht für mich den Reiz eines Thrillers aus. Man weiß nie, was einen als Leser noch erwartet. Herrlich!
Ich freue mich schon darauf, bald wieder etwas von dieser besonderen Autorin zu lesen.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Spannend und rasant

Secret - Niemand schweigt für immer
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Dieses Buch ist spannend und rasant, für mich eine gute Urlaubslektüre. Ich fand es zwischendrin mal etwas zäh, aber im Großen und Ganzen hat mich „Secret“ gut unterhalten und mir Spaß ge-macht. Hazel ...

Dieses Buch ist spannend und rasant, für mich eine gute Urlaubslektüre. Ich fand es zwischendrin mal etwas zäh, aber im Großen und Ganzen hat mich „Secret“ gut unterhalten und mir Spaß ge-macht. Hazel ist eine interessante Hauptfigur und auch Bär fand ich spannend. Es sind viele Ge-heimnisse zu lösen. Hazel erinnert sich nach einem Unfall an nichts, aber auch das kann sehr ge-fährlich sein.
Gleichzeitig fasziniert und etwas gestört haben mich die vielen Geheimnisse und mysteriösen Handlungen. Dadurch wurde es sehr spannend und rasant, aber ich hätte mir gegen Ende dann auch eine Auflösung gewünscht. Ich mag es, wenn Dinge einen Sinn ergeben und man dann begreift, wer was wann und warum getan hat. Hier wusste man oft nicht, wer „gut“ und wer „böse“ ist und auch Hazel selbst war schwer einzuordnen. Gerade das macht aber auch die Spannung aus. Ein bisschen mehr Auflösung zum Schluss hätte mir besser gefallen.
Bisher habe ich noch kein Buch von Brad Meltzer gelesen, „Secret“ war das erste, sicherlich aber nicht das letzte. Insgesamt ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.