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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Hat mich in Atem gehalten

Beschütze sie
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Dieses Buch lag schon länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher, dann kam es mir auch noch als Hörbuch unter - es wollte wohl endlich unbedingt drankommen. Ich habe es teilweise gehört und teilweise ...

Dieses Buch lag schon länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher, dann kam es mir auch noch als Hörbuch unter - es wollte wohl endlich unbedingt drankommen. Ich habe es teilweise gehört und teilweise gelesen und obwohl ich keine große Freundin von Hörbüchern bin, hat mir dieses echt gut gefallen und hat mich bei langen, einsamen Autofahrten spannend unterhalten.

Die Geschichte von Hannah und Bailey, der Tochter ihres Mannes, der so mysteriös verschwunden ist, hat mich in Atem gehalten. Es ging dann in eine ganz andere Richtung als ich dachte und das hat mir besonders gut gefallen. Auch wenn ich Hannahs Verhalten und ihre Entscheidungen nicht zu 100 Prozent nachvollziehen konnte, fand ich es toll, wie sehr sie sich um den Teenager bemüht. Bailey ist ja nicht ihre Tochter, aber die des Mannes, den sie so sehr liebt und der plötzlich weg ist. Eine spannende Jagd nach der Wahrheit beginnt, die aber auch düstere Geister hervorruft …

Der Schluss hat mich sehr berührt. Genau wie das gesamte Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!

Veröffentlicht am 22.04.2026

Wenn die Realität zur Inspiration wird ...

Am helllichten Tag
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Wenn die Realität zur Inspiration wird, dann ist es oft spannender und grusliger, als wenn sich jemand einfach irgendetwas ausdenken würde. Ich habe bisher kein Buch von Peter Probst gelesen, aber da habe ...

Wenn die Realität zur Inspiration wird, dann ist es oft spannender und grusliger, als wenn sich jemand einfach irgendetwas ausdenken würde. Ich habe bisher kein Buch von Peter Probst gelesen, aber da habe ich wohl was verpasst! Gut, dass ich über dieses Buch gestolpert bin, das mich vom ersten Moment an fasziniert hat. Schon die Kurzbeschreibung und das Cover in Kombination mit dem eingängigen Titel haben mich sofort neugierig gemacht.

Basierend auf wahren Begebenheiten hat der Autor hier einen richtigen Pageturner geschrieben. Toni war mir sofort sympathisch, ich konnte wunderbar mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Das Rätsel, das ihr ihr Vater aufgegeben hat, war mehr als schwierig, gut, dass sie ein paar Helfer und Mitstreiter hatte. Leo mochte ich auch sehr und ich würde mich freuen, weitere Bücher mit dem ungleichen Duo, das sich aber so gut ergänzt, zu lesen.

Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr berührend und bringt einen immer wieder ins Nachdenken und Grübeln. Umso mehr, weil man weiß, dass es damals wirklich entführte Kinder gab und die Taten nie aufgeklärt wurden. Da überlegt man ja immer ... Gleichzeitig hat der Autor es geschafft, die Atmosphäre damals und heute gut einzufangen und erlebbar zu machen. Ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich war ein bisschen traurig, als ich es zu Ende gelesen hatte.

Veröffentlicht am 20.04.2026

Ein Highlight

Das kalte Moor
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Schon jetzt kann ich sagen, dass dieses Buch ein Highlight im Jahr 2026 sein wird. Klar, wir haben noch nicht mal den vierten Monat beendet, aber das Buch hat mich wirklich berührt und begeistert. Wiking ...

Schon jetzt kann ich sagen, dass dieses Buch ein Highlight im Jahr 2026 sein wird. Klar, wir haben noch nicht mal den vierten Monat beendet, aber das Buch hat mich wirklich berührt und begeistert. Wiking Stormberg mochte ich schon im Vorgängerbuch "Der Polarkreis", dem Auftakt der Polarkreis-Trilogie, sehr. Hier geht es größtenteils um ihn und seine Geschichte, seine Vergangenheit und Gegenwart und Zukunft.

Wieder habe ich die düstere Atmosphäre dort oben im Hohen Norden sehr genossen. Ich mag Krimis und Thriller sehr, besonders liebe ich Nordic Noir. Schon seit Teeniezeiten, als ich den ersten Wallander-Roman gelesen habe, und mit jedem Buch der skandinavischen Autoren mehr. Schweden von seiner düsteren Seite, das passte perfekt zu langen Winter- und Vorfrühlingsabenden.

Nie hätte ich gedacht, was für eine verrückte und doch irgendwie plausible Geschichte hinter den Vorkommnissen damals im Moor und heute auf dem Raketenstützpunkt steckt. So war ich bis zum Ende voller Spannung und dann voller Begeisterung über die gelungene Wende. Mehr kann ich leider nicht sagen, weil ich hier definitiv Angst habe, was zu verraten. Nur so viel: Unbedingt lesen! Am besten zuerst Band 1, aber auch solo geht "Das kalte Moor" perfekt! Ich kann es gar nicht erwarten, Teil 3 zu lesen!

Veröffentlicht am 20.04.2026

Düsteres Nordland

Kalt wie die Luft
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Jakob Webers erster Fall ist zugleich der Auftakt der Nordland-Reihe. Das Buch spielt in Bodo und auf der abgelegenen Insel Rost, die zu den Lofoten gehört. Das Setting hat mir total gut gefallen, gerne ...

Jakob Webers erster Fall ist zugleich der Auftakt der Nordland-Reihe. Das Buch spielt in Bodo und auf der abgelegenen Insel Rost, die zu den Lofoten gehört. Das Setting hat mir total gut gefallen, gerne hätte ich noch etwas mehr über die Region, die Natur und die Traditionen dort erfahren. Das düstere Flair der rauen Landschaft passt perfekt zu diesem Norwegen-Krimi, der eine tragische und ebenfalls düstere Geschichte erzählt. Oder ist es ein Thriller? Beides steht auf dem Cover, da musste ich ein bisschen schmunzeln.

So oder so hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich mag es, wenn in Romanen die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander verschmelzen, sich wie zwei Stränge immer weiter umeinander drehen, bis sie eine stimmige Story ergeben. Genauso ist es hier mit dem Cold Case, der gruslige Parallelen zum aktuellen Geschehen zeigt.

Leider war für mich die Auflösung nicht ganz rund und es blieb ein offenes Ende, was ich auch nicht so gerne mag. Dennoch bin ich voller Erwartung auf den zweiten Teil der Serie und freue mich jetzt schon, mehr von Jakob Weber und seiner Partnerin Noora Yun Sande, die mir sehr gut gefallen hat, zu lesen.

Veröffentlicht am 17.04.2026

Islands Magie

DUMONT Bildatlas Island
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Ich kenne und schätze die Bildatlanten von Dumont schon lange. Ich bin ein sehr neugieriger und reisefreudiger Mensch und kann mich in solche Werke wunderbar vertiefen. Schon zu Schulzeiten war ein Freund ...

Ich kenne und schätze die Bildatlanten von Dumont schon lange. Ich bin ein sehr neugieriger und reisefreudiger Mensch und kann mich in solche Werke wunderbar vertiefen. Schon zu Schulzeiten war ein Freund von mir mit seiner Familie auf Island und seit damals würde ich gerne dorthin reisen. Bis diese Traumreise Realität wird, lese ich zu gerne Krimis oder Thriller, die auf Island spielen, oder schmökere in solchen wunderbaren Heften oder Reiseführern.
Schon das Titelbild mit den beiden Islandpferden hat mich sofort für den Bildatlas eingenommen. Ein Besuch einer solchen Herde wäre auf jeden Fall ein Muss für mich, auch wenn ich mich nicht als Pferdemädchen bezeichnen würde. Aber für die zottigen und zugleich doch stolzen Tiere, die dem Wetter auf der rauen Insel trotzen, hatte ich schon immer was übrig. Schön, dass ihnen hier das Cover und auch eine Geschichte gewidmet sind.
Neben allen Infos, Karten, Reisetipps und sonstigen Ratschlägen haben mich vor allem die großformatigen Bilder begeistert. Diese Farben in der klaren Luft, die bezaubernde Natur und die für uns oft so fremden Traditionen und Gebräuche. Der Bildatlas Island zeigt die ganze Magie und Pracht dieser Insel. Hätte ich Island nicht schon vorher auf der Liste gehabt, dann sicherlich nach der Lektüre dieses Werkes!