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Waschbaerin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2018

Von Frankreich in den Kongo und zurück

Schwarzes Requiem
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Das Hörbuch "Schwarzes Requiem" hat es in sich. Ich wurde durch den Hinweis auf den Kongo und die dortigen Menschen auf dieses Buch aufmerksam. Da ich mich nicht zu den Fans von Krimis und schon gar nicht ...

Das Hörbuch "Schwarzes Requiem" hat es in sich. Ich wurde durch den Hinweis auf den Kongo und die dortigen Menschen auf dieses Buch aufmerksam. Da ich mich nicht zu den Fans von Krimis und schon gar nicht von Thrillern zähle, war dieser Hörroman ein Ausscheren aus meinem üblichen Lese- oder besser Hörvergnügen.

Ich muss zugeben, von Zeit zu Zeit musste ich eine Erholungspause einlegen, da mir die Geschichte einfach zu brutal und blutrünstig wurde. Das heißt aber auch auf der anderen Seite, Leser - oder besser Hörer - die auf dieses Genre stehen, werden voll auf ihre Kosten kommen.

Mein ganz großes Lob gilt Dietmar Wunder, dem Sprecher, der sich in diesem Hörbuch als ein Meister seines Faches outet. Mir sind die 5 möglichen Sternchen für seine Interpretation dieses Buches noch zu wenig. Genial!.

Die Handlung selbst war für mich zu Beginn etwas konfus. Es wäre von großem Vorteil gewesen, hätte ich den Vorgängerroman des Autors - den ersten Band - gekannt. So musste ich mich mit vielen unbekannten Namen rumschlagen, die ich erst nach und nach den einzeln Personen zuordnen konnte. Ich glaube, in einem Buch gelingt dies besser, da man dort leichter mal einige Seiten zurückblättern kann.

Die Handlung ist so umfangreich, dass ich hier nur auf das Wesentlichste eingehen möchte.

Im Mittelpunkt steht G. Morvan - ein alter, franz. Polizist und gleichzeitig Minenbesitzer im Kongo - als auch seine Familie. Einer seiner Söhne, nun ebenfalls bei der franz. Polizeit, verfolgt im Rahmen seiner Ermittlungen eine Spur des Nagelmannes, mit dem sich bereits sein Vater 40 Jahre zuvor beschäftigen musste. Deshalb reisen Vater und Sohn zusammen in den Kongo. Der Sohn um die Wahrheit zu ergründen und der Vater um seinen Sohn zu beschützen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass dieser nicht zu viel in der Vergangenheit seines Vaters rührt und Dinge an die Oberfläche bringt, die verborgen bleiben sollen.

Die anderen Kinder erscheinen mir mehr oder weniger lebensuntüchtig, da sie sich in Drogen, Sex usw. flüchten. Ich muss gestehen, das ist alles nicht so mein Ding. Dafür bin ich mit den Füßen zu sehr mit dem Boden verbunden. Aber ein Thriller darf auch unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen sein.

Das Ende hat dann doch einige Überraschungen parat, mit denen der Leser oder Hörer nicht gerechnet hat .

Liebhaber dieses Genres "Thriller" kommen ganz sicher auf ihre Kosten. Doch für mich war dieses Hörbuch nicht so ganz passend. Trotzdem muss ich zugeben, dass es recht gelungen ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Stimme
  • Spannung
  • Handlung
  • Figuren
Veröffentlicht am 19.05.2018

Ein Leitfaden über Stadtwild, das neugierig auf MEHR macht

Stadtwild
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Dass der Autor Nicolas Bogislav von Lettoe-Vorbeck viel Herzblut in diesen kleinen Führer über "Stadtwild - Von Amsel bis Zauneidechse" gesteckt hat, spürt der Leser allein schon beim Durchblättern der ...

Dass der Autor Nicolas Bogislav von Lettoe-Vorbeck viel Herzblut in diesen kleinen Führer über "Stadtwild - Von Amsel bis Zauneidechse" gesteckt hat, spürt der Leser allein schon beim Durchblättern der ersten Seiten.

Auf einer Seite das Bild eines Tieres und auf der anderen die Beschreibung, macht(e) es mir zum Vergnügen, in diesem Buch zu blättern und lesen. Die Tiere werden auch nicht nach Gattungen zusammengefasst, sondern sind rein nach dem Alphabet geordnet. Das ist ein Nachteil, wenn man wie ich, einen Käfer im Garten findet und wissen will, wie dieses kleine Krabbeltier nun genau heißt. Für solche Fälle empfiehlt sich ein fachlicheres Nachschlagewerk, bei dem z. B. die Käfer alle zusammen abgebildet sind, mit der genauen Bezeichnung darunter.

Doch diesen Anspruch auf Fachliteratur hatte der Autor erst gar nicht. Auf mich wirkt es so, als wolle er den Leser und Betrachter neugierig auf das machen, was man ansonsten gerne übersieht oder auch nicht wahrnimmt. Die Spinnen und Käfer sind da beste Beispiele. Viele finden sie eklig und schütteln sich. Doch schaut man sich diese Tiere mal aus der Nähe an, erkennt man ihre Schönheit und ihren wunderbaren Bewegungsablauf. Bei mir verschwindet keines der Tiere im Staubsauger oder wird sonstwie getötet. Sie werden alle in Ruhe gelassen und höchstens mit einem weichen Tuch gefangen und dann vor die Tür gesetzt.

Auch von den kurzen Beschreibungen, die oftmals recht humorvoll daher kommen, wird kein Leser überfordert sein. Will man mehr wissen, kann man im Internet recherchieren oder in wissenschaftlichen Büchern nachlesen.

Ich würde dieses Buch als gelungene Motivierung, Neugierde für die Tierwelt zu entwickeln, bezeichnen. Vor allem Kinder werden ihre Freude daran haben und angeregt werden, genauer hinzuschauen, was die Stadt an Tierleben so zu bieten hat. Wenn das gelingt, dürfte ein Ziel des Autors schon erreicht sein. Eine Stadt bietet eben doch mehr als nur Straßen, Beton und Hochhäuser.

Mit der Bewertung schwankte ich zwischen 4 und 5 Sternchen. Aber da dieses Nachschlagewerk so kindgerecht daherkommt und man merkt, wieviel Achtung für die einzelnen Kreaturen darin verarbeitet wurde, entschied ich mich für 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 17.05.2018

Yesterday

Putzfrau bei den Beatles
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Wer die Zeit der "Beatles" miterlebt hat, dem geht bei der Lektüre dieses Unterhaltungsromans das Herz auf. Überall konfrontiert uns die Autorin Birgit Rabisch in dem Roman "Putzfrau bei den Beatles" ...

Wer die Zeit der "Beatles" miterlebt hat, dem geht bei der Lektüre dieses Unterhaltungsromans das Herz auf. Überall konfrontiert uns die Autorin Birgit Rabisch in dem Roman "Putzfrau bei den Beatles" mit deren Liedtexten, die genau auf das jeweilige Kapitel abgestimmt zu sein scheinen.

Doch zum Inhalt: Jana, eine angehende Schriftstellerin, noch voller Trennungsschmerz da die große Liebe zerbrach, sucht eine Arbeitsstelle die ihr Zeit zum Schreiben lässt, als auch ein Einkommen sichert, von dem sie leben kann. Die gut bezahlte Stelle als Putzfrau in einer Altmänner WG kommt ihr da gerade gelegen. Das Yellow Submarine, ein quietschgelbes Haus mit allem Komfort für gebrechliche ältere Herren, findet sofort ihr Interesse.

Die 4 WG Bewohner stellen sich ihr als John, George, Paul und Ringo vor. In Wirklichkeit heißen sie natürlich anders, hatten bis auf Paul auch alle sehr bürgerliche Berufe. Doch nun im Alter können sie das ausleben, was sie sich als Schülerband einmal wünschten: Täglich zusammen fetzige Musik machen. Sie fühlen sich wie die Beatles. Über allem schwebt der Hauch der 60er und während des Lesens hört man im Hinterkopf die Beatles singen und spielen: "It been a hard days night....".

Durcheinander gewirbelt wird die stille Ordnung von Leander, der eines Tages vor der Tür steht und behauptet, der Enkel von Paul zu sein. Welch ein Schock! Paul wusste nicht einmal, dass er eine Tochter hatte - und nun einen Enkel, der bei ihm leben will, da seine Eltern tödlich verunglückten?

Fortan dreht sich alles um diesen Enkel, der auf keinen Fall vom Jugendamt gefunden werden und zu den anderen Großeltern zurück gebracht werden will. Leander ist wie ein Lebenselexiert für die Vier. Plötzlich sind die künstlichen Gelenke oder die beiden Herzinfarkte nicht mehr so wichtig. Der Physikprofessor unterrichtet Leander in Mathe und natürlich Physik, der Rollstuhlfahrer, früher Pädagoge, in Erdkunde, da er trotz Behinderung schon die ganze Welt bereist hat und den Rest der Unterrichtsstunden teilt man sich auf. Jeder gibt etwas und erhält dafür umso mehr zurück. Paul, der sein Leben lang in Bands spielte und doch nie auf einen grünen Zweig damit kam, unterrichtet seinen Enkel in Musik, lernt dafür im Gegenzug aus den Erzählungen von Leander seine tödlich verunglückte Tochter kennen. Eine späte Vaterschaft könnte man es nennen.

Die Autorin schreibt in einem flüssig lesbaren Stil. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, bringt er doch den früheren Zeitgeist der Beatles Ära voll rüber. Und dann diese Liedtexte.... Während des Lesens hatte ich diese laufend im Ohr. Ich hörte John Lennon mit seiner unverkennbaren Stimme singen: "Imagin all the people..." oder auch mit Paul zusammen "Help" und natürlich "Yesterday". Dieses Gestern umarmt die WG Bewohner während des ganzen Romans.

Veröffentlicht am 05.05.2018

"Im Gehen spricht es sich so gut, weil man sich nicht anschauen muss".

Die Ausreißer – Sehnsucht nach Meer
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Das Jugendbuch "Die Ausreißer - Sehnsucht nach Meer" von Melissa C. Feurer war innerhalb weniger Wochen das 2. außergewöhnliche Buch aus dem fontis Verlag, das ich gelesen habe. Ganz sicher werde ich die ...

Das Jugendbuch "Die Ausreißer - Sehnsucht nach Meer" von Melissa C. Feurer war innerhalb weniger Wochen das 2. außergewöhnliche Buch aus dem fontis Verlag, das ich gelesen habe. Ganz sicher werde ich die Neuerscheinungen dieses Verlages von nun an im Blick behalten.

Doch zurück zu diesem Buch.

Was treibt junge Menschen dazu, von zu Hause wegzulaufen? Wie schlimm muss es sich für einen Jugendlichen anfühlen, wenn dieser glaubt, dem Alltag in der Schule oder seiner Familie entfliehen zu müssen? Das Gefühl Unerträgliches auszuhalten, ist in diesem Jugendbuch das Thema.

Für Nele ist die Scheidung ihrer Eltern, das Verlassenwerden von ihrem Vater, mehr als sie ertragen kann. Nichts ist nach seinem Weggang mehr so, wie es einmal war. Als ob das nicht schon genug wäre, wird sie von ihren Mitschülerinnen in der Schule auch noch ihrer überflüssigen Pfunde wegen gemobbed. Ihre Schwachpunkte sind von Mitschülerinnen schnell ausgemacht und um sich selbst gut und mächtig zu fühlen, wird Nele täglich von bestimmten Mädchen verbal attackiert. Sie selbst ist zu schwach, als dass sie sich dagegen wehren könnte. Niemand scheint zu sehen, wie sie leidet. Bis es eines Tages zuviel wird und Lars, ein bisher unsichtbarer Mitschüler, diesem Treiben ein Ende bereitet.

Dabei hat Lars selbst Probleme genug. Sein Vater, der den frühen Tod seiner Frau nie verkraften konnte ertränkt seinen Schmerz seit Jahren in immer mehr Alkohol. War er früher mal ein liebevoller Vater? Lars Erinnerung kennt nur dessen Alkoholexzesse, in denen sich sein Vater bis zur Bewusstlosigkeit betrinkt. Doch damit nicht genug. Er beschimpft seinen Sohn aufs Übelste, schlägt auf ihn ein und wenn Lars zu Boden geht, versetzt er ihm auch noch schmerzhafte Tritte mit seinen Schuhen. Doch die Scham über dieses schäbige Zuhause und die Erniedrigungen durch seinen Vater, lässt nicht zu, dass Lars jemandem Einblick in seinen Alltäg gewährt. Aushalten. Er sorgt dafür, dass niemand die blauen Flecken der ewigen Schläge zu sehen bekommt und womöglich Verdacht schöpft.

Und da ist Joshua, der mit seiner getreuen Hündin auf einem Weg ohne Ziel ist. Laufen - egal wohin. Nur weg. Doch die Hündin wird von einem Auto erfasst und verletzt. Was nun? Wohin?

Genau an diesem Punkt kreuzen sich die Wege von Joshua und Lars, der Mitleid mit dem blutenden Hund hat und ohne groß zu überlegen Joshua zu sich nach Hause mitnimmt um die Wunde des Hundes zu verbinden. Als Joshua nach einigen Tagen weiter zieht fragt er Lars, ob er nicht mitkommen will. Und Lars steht mit einem Rucksack auf dem Rücken vor Neles Tür, fragt ob sie mit ihm und Joshua weglaufen möchte. Sie will, hat die Hoffnung ihren Vater überreden zu können, wieder zu seiner Familie zurück zu kommen.

So machen sie sich zu dritt auf die Reise. Meist zu Fuß, aber auch per Anhalter. "Im Gehen spricht es sich gut, weil man sich nicht anschauen muss", heißt es an einer Stelle. Mit jedem Schritt wächst das Vertrauen untereinander und die Jugendlichen können loslassen, endlich aussprechen was bisher unaussprechlich war.

Die Autorin schafft es, dem Leser die Sorgen und Nöte der jungen Menschen nahe zu bringen. Die üblichen Floskeln, "das wird schon wieder", helfen da nicht. Automatisch fragt man sich, sind Erwachsene tatsächlich so sehr mit sich selbst beschäftigt und dadurch blind ihren Kindern gegenüber? Ja, das gibt es.

Später lernen wir noch Angel kennen, die zu der Gruppe stößt, sich so gar nicht arrangieren will und mit ihrer Schnodderigkeit nur die Unordnung in ihrem Inneren verbirgt. Sie ritzt sich bis das Blut über die Arme läuft, um den anderen Schmerz, tief innen, zu überdecken.

Vier verlorene Seelen unterwegs Richtung Meer.

Dies ist ein Jugendbuch der besonderen Art. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Ich würde es nicht nur Heranwachsenden sonder auch Eltern empfehlen zu lesen. Automatisch überdenkt man als Elternteil sein Verhalten und fragt sich, "höre ich wirklich immer richtig hin"?

Veröffentlicht am 18.04.2018

Auf der Suche nach der eigenen Identität

Die letzte wahre Geschichte
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In der Vergangenheit habe ich schon viele schöne Bücher vom Insel Verlag gelesen. Nun schloss sich mit dem Roman "Die letzte Wahre Geschichte" von Tahmima Anam erneut ein außergewöhnlicher Roman an.

Dieses ...

In der Vergangenheit habe ich schon viele schöne Bücher vom Insel Verlag gelesen. Nun schloss sich mit dem Roman "Die letzte Wahre Geschichte" von Tahmima Anam erneut ein außergewöhnlicher Roman an.

Dieses Buch der Kategorie "Schöne Literatur" hat wirklich alles, was mir ein Roman bieten muss. Zuerst erwarte ich eine gute und ausgefeilte - in diesem Fall ist es ein blumige - Sprache. Dazu eine interessante Handlung und was für mich ebenfalls von Bedeutung ist: Das Gelesene muss meinem Denken Weite und Nahrung geben. All das finde ich in dem vorligenden Buch.

Erzählt wird das Leben der Paläontologin Zubaida aus Bangladesch. Verbinden wir dieses Land allgemein mit Armut, so hatte sie das Glück, als Adoptivkind in einer wohlhabenden Familie - die es auch dort gibt - aufzuwachsen und in den USA studieren zu dürfen. Sie führt ein Leben zwischen zwei völlig unerschiedlichen Welten. Schon lange ist für sie klar, dass sie ihren Jugendfreund heiraten und ein traditionelles Leben führen wird. Doch was nicht geplant war ist, dass sie sich in den USA Hals über Kopf in den Amerikaner Elijahr verliebt und eine wunderbare Zeit mit ihm verlebt. Trotzdem geht sie aus Loyalität zurück nach Bangladesch und heiratet. Doch schon wenige Tage nach der Trauung weiß sie, diese Eheschließung war ein Fehler. Obwohl die geplante Eheschließung ihrer Beziehung mit Elijahr ein Ende setzte, versprachen sie sich beim Abschied, mit Hilfe der modernen Technik immer wieder persönliche Botschaften zu schicken, was ihre Verbindung nie ganz abreißen lässt.

Seite 142: "In diesem Augenblick musste ich an das zurückdenken, was du mir über das Verlangen der Seele gesagt hattes, Elijah. Über die Einsamkeit, immer im eigenen Körper gefangen zu sein, während der Geist doch nichts mehr will als Gemeinschaft."

Wir erleben die Aufs und Abs in Zubaidas Alltag. Ihre Mutter kämpft für die Rechte von vergewaltigten Frauen, zieht sogar für deren Rechte vor Gericht - doch Zubaida wirkt seltsam gleichgültig angesichts des Leides ihres Volkes.

Die Autorin entführt uns in den Luxus der Oberschicht des Landes als auch in die bitterste Armut der dortigen Menschen, die nicht einmal lesen und schreiben können. Vor unseren Augen entfaltet sich auf der einen Seite die Schönheit des Landes und großer Reichtum der Oberschicht, als auch das schreckliche Bild der Wertlosigkeit eines Menschenlebens. Wer jetzt an die guten Armen denkt, die sich gegenseitig helfen, ist im Irrtum. So wie reiche Bewohner von Bangladesch ihre Landsleute in den Fabriken oder beim Abwracken ausgemusterter Schiffe ausbeuten, so betrügen die Armen des Landes, ohne eine Spur von schlechtem Gewissen oder Mitgefühl diejenigen, die noch schwächer sind als sie selbst.

Den größten Teil der Handlung lesen wir aus der Sicht von Zubaida und sehen die handelnden Personen mit ihren Augen. Das Ende des Romans ist offen und lässt der Phantasie des Lesers viel Raum.

Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und ich wollte es nicht aus der Hand legen weil es für mich alles vereinbart, was ich von "Schöner Literatur" erwarte.