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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2018

Gut gemacht!

Er will dein Herz (Ein Marina-Esposito-Thriller 7)
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In diesem Fall von Detektiv Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito geht es um Frauen, die in ihrer Ehe Gewalt erfahren müssen. Gerade in dem Moment, in dem die Frauen beschließen, aus ihrem bisherigen ...

In diesem Fall von Detektiv Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito geht es um Frauen, die in ihrer Ehe Gewalt erfahren müssen. Gerade in dem Moment, in dem die Frauen beschließen, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen, fallen sie dem Täter in die Hände. Er tötet sie und als Trophäe entnimmt er ihr Herz.

Ich lese sehr gerne Krimi- oder Thriller-Reihen, in denen auch die private Geschichte der Protagonisten immer wieder eine Rolle spielt. Genauso ergeht es mir auch hier. Die privaten Probleme zwischen Phil und Marina werden sehr gut in den Thriller integriert, das hat mir gefallen. Dieser Thriller kann aber auch sehr gut ohne die Kenntnisse der vorherigen Bände gelesen werden.

Überhaupt ist dieses ein sehr gelungener Thriller. Die Spannung wird langsam und stetig aufgebaut, bis der Höhepunkt zum Ende des Buches erreicht wird.

Klare Leseempfehlung für spannende Lesestunden, gerade für die, die auch gerne Krimi- oder Thriller-Reihen lieben.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Hier würde ich 6 Sterne bei 5 möglichen vergeben

Rachewinter
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Das ist das erste Buch, das ich von Andreas Gruber gelesen habe und darf hier sehr gerne mitteilen, dass mich dieser Thriller absolut begeistert hat!

Sehr hilfreich fand ich die kleinen Steckbriefe in ...

Das ist das erste Buch, das ich von Andreas Gruber gelesen habe und darf hier sehr gerne mitteilen, dass mich dieser Thriller absolut begeistert hat!

Sehr hilfreich fand ich die kleinen Steckbriefe in der vorderen Buchklappe, in denen der Kommissar Walter Pulaski und die Anwältin Evelyn Meyers kurz vorgestellt werden.

Während des Lesens hat mich der sehr klare und verständliche Schreibstil begeistert.

Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne, hatte ich überhaupt kein Problem ohne diese Vorkenntnisse in diesen Thriller zu finden. Ganz im Gegenteil, hätte ich es nicht gewusst, dass es vorher bereits zwei Teile mit Walter Pulaski und Evelyn Meyers gab, wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen.

Die Protagonisten Walter Pulaski, der als Kommissar in Leipzig ermittelt, sowie die Anwältin Evelyn Meyers mit ihrem Assistenten sind mir sehr sympathisch. Zunächst ermittelt jeder an seinem Ort, unwissend, dass an anderer Stelle an dem gleichen Fall gearbeitet wird. Die Idee und die Umsetzung, wie beides miteinander verbunden wird, ist absolut gelungen.

Mich hat dieser Thriller so in den Bann gezogen, dass ich die fast 600 Seiten innerhalb von drei Tagen durchgelesen habe.

Dieser Thriller ist einfach großartig. Wenn ich könnte, würde ich 6 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 20.10.2018

Wieder ein sehr berührender Roman von Dani Atkins

Das Leuchten unserer Träume
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Zunächst einmal möchte ich das wunderschön gestaltete Cover mit dem golden schimmernden Meer erwähnen.

Sophie ist eine erwachsene Frau, die ihre Zeit gerne zu Hause mit ihrem Kater Fred verbringt. Eines ...

Zunächst einmal möchte ich das wunderschön gestaltete Cover mit dem golden schimmernden Meer erwähnen.

Sophie ist eine erwachsene Frau, die ihre Zeit gerne zu Hause mit ihrem Kater Fred verbringt. Eines Nachts wacht sie auf und findet sich in einem Alptraum wieder: Das Mehrparteienhaus, wo Sophie in der Dachgeschosswohnung lebt, steht in Flammen. Das Feuer ist in dem Moment noch nicht in ihre Wohnung eingedrungen, aber durch das Treppenhaus kommt sie nicht mehr raus. Sie ist quasi in ihrer Wohnung gefangen. Ben rettet ihr das Leben. Seit dem Moment ist das Leben von Sophie quasi mit dem von Ben verbunden.

Bereits ab Seite 20 hat mich das Buch absolut gefesselt. Aber man spürt beim Lesen deutlich, dass die Autorin bewusst nicht alles preis gibt. Dadurch entwickelt sich eine Spannung, die lange gehalten werden kann.

Insgesamt ist es wieder ein wunderschöner und berührender Roman von Dani Atkins.

Veröffentlicht am 08.10.2018

Mörderjunge

Bösland
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Das ist das erste Buch, das ich von Bernhard Aichner gelesen habe und ich schreibe sehr gerne, dass es mich absolut begeistert hat. Neugierig bin ich auf dieses Buch durch die sehr vielversprechende Buchbeschreibung ...

Das ist das erste Buch, das ich von Bernhard Aichner gelesen habe und ich schreibe sehr gerne, dass es mich absolut begeistert hat. Neugierig bin ich auf dieses Buch durch die sehr vielversprechende Buchbeschreibung geworden und das Buch hat insgesamt voll und ganz überzeugt.

Gleich von Anfang an, hat mich die Geschichte von Ben in den Bann gezogen. Durch einen sehr interessanten Schreibstil und durch die relativ kurzen Kapitel ist es dem Autor gelungen, eine großartige Spannung aufzubauen und diese auch über das gesamte Buch zu halten.

Ben hat es in seiner Kindheit nicht einfach. Er wächst mit einem gewalttätigen Vater auf und die Mutter hält zu Ben's Vater. Eines Tages erhängt sich Ben's Vater auf dem Dachboden mit einem Gürtel, der Ben viele Jahre so viele Schmerzen zugefügt hat. Nach dem Tod seines Vaters lebt Ben ein Leben, wie er meint, dass es richtig für ihn ist. Seine Mutter ist im Kummer um den Tod von Ben's Vater versunken. Ihr scheint es ziemlich egal zu sein, womit Ben sich beschäftigt. So kommt es, dass Ben viele Stunden mit seinem Freund auf dem Dachboden verbringt, dieser Dachboden ist das Bösland. Eines Tages wird er mit einem toten Mädchen in seinen Armen im Bösland gefunden....

Insgesamt waren die insgesamt 440 Seiten viel zu schnell ausgelesen, aber das Buch hat mir sehr spannende Lesestunden bereitet. Es ist ein absolut empfehlenswerter Thriller!

Veröffentlicht am 03.10.2018

Ein historischer Kriminalroman

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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Zum Inhalt:
Dieser Roman erzählt im London von 1920. Die 19-jährige Louisa, die in sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, hat das große Glück in der gut situierten Familie Mitford eine Anstellung ...

Zum Inhalt:
Dieser Roman erzählt im London von 1920. Die 19-jährige Louisa, die in sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, hat das große Glück in der gut situierten Familie Mitford eine Anstellung als Kindermädchen zu bekommen. Schnell freundet sie sich mit der ältesten 17-jährigen Nancy an. Der Mord der sehr angesehenen Krankenschwester Florence Shore beschäftigt auch Nancy und Louise.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist klar und flüssig und die knapp 500 Seiten waren insgesamt zügig gelesen. Bei diesem Roman handelt es sich um einen historischen Roman, in dem es um die Familie Mitford geht, dafür steht allerdings das Kindermädchen Louise ziemlich oft sehr weit im Vordergrund. Weiter ist es auch ein Kriminalroman, wo es um die Ermittlung im Mordfall der Krankenschwester Florence geht. Es ist mir in diesem Buch auf der einen Seite von allem zuviel: ein historischer Roman, eine Familiensaga und dann auch noch ein Kriminalroman. Auf der anderen Seite wird nichts davon herausragend beschrieben. Ich habe das Gefühl, dass von allem etwas dabei ist aber insgesamt nichts richtig thematisiert wird. Da hätte aus meiner Sicht eine Komponente weggelassen werden sollen. Weniger ist manchmal mehr.

Zudem hätte ich mir die Geschichte insgesamt rasanter und spannender sein gewünscht. Das Buch war insgesamt nett zu lesen, aber leider nicht mehr.