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Veröffentlicht am 21.09.2023

Die Schwelle war da...

Der schönste Traum
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1914, Unterfranken: Klara, ein junges Dienstmädchen, legt morgens ihr Neugeborenes vor den Toren eines Guts in der Nähe von Würzburg ab. Der junge Baron Benhaim und seine Frau adoptieren das Kind Tobias. ...

1914, Unterfranken: Klara, ein junges Dienstmädchen, legt morgens ihr Neugeborenes vor den Toren eines Guts in der Nähe von Würzburg ab. Der junge Baron Benhaim und seine Frau adoptieren das Kind Tobias. Doch Rainer Benhaim kann Klaras Schicksal nicht vergessen. Während der Erste Weltkrieg näher rückt, sucht er nach Antworten auf die Fragen: Wer ist Klara? Warum hat sie ihr Kind vor dem Herrenhaus abgelegt? Und was bedeutet das gefundene Heiligenbild? Seine Nachforschungen enthüllen nicht nur Klaras Identität, sondern auch ein dunkles Geheimnis um den Vater des Kindes.
Mir hat die Geschichte gefallen, weil sie zeitlos ist. Sie handelt von einer schwangeren jungen Frau, die ein ungewolltes Kind erwartet. Die Frau ringt mit gemischten Gefühlen: Einerseits empfindet sie Wut und Verachtung für das Kind, andererseits spürt sie eine unerwartete Verbindung zu ihm. In ihrer Verzweiflung versucht sie gemeinsam mit ihrer Freundin das Richtige für sich und das Kind zu tun. Der kleine Junge findet ein liebevolles Zuhause, da die Frau des Barons ihn wie ihr eigenes Kind behandelt und für sein Wohl sorgt. In der Zwischenzeit fragt sich der Baron, warum jemand sein Kind aufgeben würde und welche Not eine Frau dazu treiben würde, das, was ihr am meisten bedeutet, wegzugeben. Seine Gedanken beschäftigen ihn...
Die Geschichte bietet eine solide Grundlage, doch die Spannung entwickelt sich nicht so, wie man es vielleicht erwartet hätte.

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Veröffentlicht am 21.09.2023

Hätte mehr erwartet...

Der Stockholm-Code – Die zweite Botschaft
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Stockholm, 1940: Drei junge Frauen mit besonderen Talenten arbeiten daran, deutsche Geheimcodes zu entschlüsseln. Iris, zuvor vom Geheimdienst verhaftet, steht unter Verdacht, Verbindungen zu Deutschland ...

Stockholm, 1940: Drei junge Frauen mit besonderen Talenten arbeiten daran, deutsche Geheimcodes zu entschlüsseln. Iris, zuvor vom Geheimdienst verhaftet, steht unter Verdacht, Verbindungen zu Deutschland zu haben. Als geheime Informationen an die Deutschen gelangen, spitzt sich die Lage zu, denn nur die drei Freundinnen können dieses Wissen haben.
Der Roman erzählt erneut aus den Perspektiven der drei Hauptfiguren und führt den Leser dieses Mal in die eisige Kulisse der schwedischen Hauptstadt. In Übereinstimmung mit einigen anderen Rezensenten teile ich die Ansicht, dass die Geschichte zwar Spannung und Höhepunkte bietet, aber keine bahnbrechenden Neuerungen enthüllt. Die Lebensgeschichten der Protagonisten werden einfach fortgeführt, was meiner Meinung nach schade ist. Ich hätte mir mehr überraschende Wendungen gewünscht, anstatt auf bekannten Pfaden zu wandeln.

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Veröffentlicht am 06.07.2022

Ein Krieg als Hilfe

Die Ärztin - Der Weg einer unerschrockenen Frau
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Sie kämpft für ihre Rechte, das Leben und die Freiheit.
Berlin, 1914. Dr. Amelie von Liebwitz hat es geschafft: Als erste Frau arbeitet sie als Chirurgin am Berliner Curias-Krankenhaus. Aber dann passiert ...

Sie kämpft für ihre Rechte, das Leben und die Freiheit.
Berlin, 1914. Dr. Amelie von Liebwitz hat es geschafft: Als erste Frau arbeitet sie als Chirurgin am Berliner Curias-Krankenhaus. Aber dann passiert ihr ein tödlicher Fehler. Sie zweifelt an ihrer Berufung zur Ärztin, doch ausgerechnet der Erste Weltkrieg scheint ihr einen Ausweg aus der Misere zu bieten. Amelie wird vom Militär für die medizinische Versorgung muslimischer Frauen in Bosnien engagiert. Plötzlich findet sie sich inmitten des Kriegsgeschehens wieder, in dem sie eines Tages auf ihre einstige große Liebe trifft: Ernst Szabo. Jahrzehnte später holt sie ein Geheimnis aus jener Zeit ein, dass ihr gesamtes Leben auf den Kopf zu stellen droht. Allen Widerständen zum Trotz verfolgt die junge Ärztin Amelie von Liebwitz ihren Traum - authentisch und emotional erzählt. (Klappentext Verlag/Autor)

Wir finden uns im ersten Weltkrieg wieder, die junge Ärztin hat es geschafft trotz Anfeindungen ihren Job zu finden. Sie arbeitet als Chirurgin im Krankenhaus, viele Kollegen sehen das nicht gerne. Als Amelie dann ein Fehler unterläuft zweifelt sie an sich und findet ihre neue Berufung beim Militär, wo sie Frauen betreut. Beflügelt durch die Arbeit auf dem Feldlazarett kommt Amelie wieder zu sich und reift an der Erfahrung. Dann trifft sie noch auf ihre verschollene Liebe und glaubt immer mehr an sich...Die Geschichte an sich gefiel mir wirklich gut. Was mir aber böse aufgestoßen ist, waren die verschiedenen Handlungsstränge, die ich nachher auch zu anstrengend fand. Aber da hat jeder einen anderen Geschmack.

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Veröffentlicht am 06.07.2022

Hatte mehr erwartet

Die Dorfärztin - Wege der Veränderung
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Westfalen, 1928: Endlich scheint all das, was sich die junge Ärztin Leni erträumt hat, in Erfüllung zu gehen. Immer mehr Patienten aus dem Dorf strömen in ihre Praxis, und auch ihrem Familienglück steht ...

Westfalen, 1928: Endlich scheint all das, was sich die junge Ärztin Leni erträumt hat, in Erfüllung zu gehen. Immer mehr Patienten aus dem Dorf strömen in ihre Praxis, und auch ihrem Familienglück steht nichts mehr im Wege, nun da sie ihrer großen Liebe das Jawort gegeben hat. Doch Matthias findet keine Arbeit. Seine einzige Chance scheint ausgerechnet die Kaffeemanufaktur von Lenis Mutter zu sein, mit der sie nach wie vor auf Kriegsfuß steht. Zweifel überkommen Leni, denn was ist, wenn Matthias erneut die Flucht ergreift? Wie damals in Berlin, als er sie mitten in der Nacht allein mit ihrer gemeinsamen Tochter zurückließ ...(Klappentext Verlag/Autor)

Dieses Buch erinnert mich so ein bisschen an Vorabendserien, immer wenn alles gut verläuft, dann muss der Protagonist sich in jemand anders verlieben, ein Verbrechen begehen oder einen schlimmen Unfall haben. Hier ist es ähnlich, Leni fühlt sich endlich angekommen. Als Ärztin und Mutter geht sie in ihre Rolle voll auf, nur Matthias kommt mit seinem Schicksal nicht zurecht. Er findet einfach nichts für sich und schiebt dadurch immer mehr Frust und auch Lenis Mutter ist da nicht wirklich eine Hilfe, sie hält den Finger in die Wunde. Ich hatte mir einfach etwas mehr versprochen von dem zweiten Teil und bin doch etwas enttäuscht.

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Veröffentlicht am 06.07.2022

Mal was anders...

Das Leuchten der Freiheit
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Kiel, Ende 19. Jhdt.: Die lebenshungrige Arbeitertochter Luise träumt von der weiten Welt und davon, es einmal besser zu haben als ihre Eltern. Aber ihr Freiheitsdrang bringt sie mehr als einmal in Schwierigkeiten ...

Kiel, Ende 19. Jhdt.: Die lebenshungrige Arbeitertochter Luise träumt von der weiten Welt und davon, es einmal besser zu haben als ihre Eltern. Aber ihr Freiheitsdrang bringt sie mehr als einmal in Schwierigkeiten und sogar ernsthaft in Gefahr. Als Luise einige Zeit in einer psychiatrischen Anstalt verbringen muss, dringt einzig Medizinstudent Julius zu ihr durch. Mit seiner Hilfe findet sie zu sich selbst und kämpft sich zurück ins Leben. Dennoch verlieren sich ihre Wege. Wieder zu Hause drängt ihre Mutter Luise erneut in die starren Konventionen der Gesellschaft und zu einer baldigen Heirat ... Doch was ist mit Luises eigenen Träumen? (Klappentext Verlag/Autor)

Das Buch war genau nach meinem Geschmack, denn was sich so einfach liest ist es nicht. Es ist eine sehr bewegende Geschichte, dass muss man der Autorin lassen. Ein junges Mädchen, welches noch Träume hat und zumindest einen Teil davon gerne irgendwann umsetzen möchte. Doch es läuft alles anders, als wie man glaubt. Ich war sehr beeindruckt von der Story. Für mich ein Buch zur absolute weiter Empfehlung!

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