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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2025

Kinderbuch-Highlight

Ein Einhorn namens Oktober
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Im Oktober wird ein Einhorn geboren - und weil den Eltern kein besserer Name einfällt, nennen sie es einfach Oktober. Einhörner entwickeln um ihren ersten Geburtstag herum eine magische Fähigkeit. Oktober ...

Im Oktober wird ein Einhorn geboren - und weil den Eltern kein besserer Name einfällt, nennen sie es einfach Oktober. Einhörner entwickeln um ihren ersten Geburtstag herum eine magische Fähigkeit. Oktober wartet geduldig darauf, dass sich seine Kräfte entfalten, doch als das einfach nicht passieren will, begibt er sich auf die Suche nach seiner Magie.

"Ein Einhorn namens Oktober" ist ein ganz besonderes Kinderbuch. Die Geschichte ist für Kinder spannend und abenteuerlich, gleichzeitig in so liebevoller Sprache erzählt, dass man sich sofort mit dem kleinen Einhorn verbunden fühlt. Die anderen Figuren im Buch sind ebenso liebenswert wie die Hauptfigur selbst.

Zusätzlich zur tollen Geschichte ist das Buch einfach zauberhaft illustriert. Die Art der Zeichnungen und die Farbgebung sind sehr harmonisch. Hier wird das Buch beinahe täglich gelesen, weil es so schön ist. Für uns ein echtes Kinderbuch-Highlight, das perfekt für Kinder ab vier Jahren geeignet ist. Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Für Barbie-Fans

Barbie - In Real Life
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„Barbie - in real Life“ ist ein unterhaltsamer Bildband, der wohl vor allem echte Barbie-Fans überzeugt.
In dem quadratischen Format findet man allerlei Fotos der beliebten Puppe. Das Besondere daran ...

„Barbie - in real Life“ ist ein unterhaltsamer Bildband, der wohl vor allem echte Barbie-Fans überzeugt.
In dem quadratischen Format findet man allerlei Fotos der beliebten Puppe. Das Besondere daran sind die nachgestellten realen Szenen in zum Teil realistischen Settings. Die Puppen wurden so platziert, als würden sie miteinander interagieren und Ähnliches. Passend zum Bild gibt es dann noch einen kurzen Erklärtext. Die Bilder entstammen einem beliebten Instagram Account. Niedlich ist, dass die Accessoires, Kleidung, etc. wirklich sehr nah an der Realität dargestellt sind.

Um ehrlich zu sein, ist mir die Zielgruppe, was das Alter betrifft, etwas unklar. Am Ende soll es wohl wie schon gesagt Barbie-Fans ansprechen, egal welchen Alters. Die ikonische Puppe ist ja schon lange nicht bloß ein Spielzeug. Insgesamt ist dies ein Bildband, der beim Durchblättern Spaß macht. Einige Bilder und Texte sind zudem sehr humorvoll. Uns gefällt das Buch gut!

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Wichtige Botschaft

Arche Boa
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Die Plätze auf der "Arche Boa" sind gegrenzt, also müssen sich die Tiere bewerben, um mit an Bord gehen zu können. Sie sollen in einer Aufführung zeigen, weshalb sie unbedingt gerettet werden sollen.

Die ...

Die Plätze auf der "Arche Boa" sind gegrenzt, also müssen sich die Tiere bewerben, um mit an Bord gehen zu können. Sie sollen in einer Aufführung zeigen, weshalb sie unbedingt gerettet werden sollen.

Die Geschichte thematisiert die Folgen des Klimawandels aus der Perspektive von unterschiedlichen Tieren. Bei den Auftritten kommen sie zu Wort und berichten, was mit ihrem Lebensraum passiert und weshalb sie wichtig für das Ökosystem sind. Die Erzählweise ist in sinnvollen Reimen, die sich flüssig lesen lassen. Der Ton ist ernst, manchmal sogar rau, doch meiner Ansicht nach sehr passend, wenn man es im Kontext sieht. So wird schon für kleine Leser und Leserinnen deutlich, weshalb es so wichtig ist, Tiere und die Umwelt zu schützen.

Zusätzlich zu den sehr gelungenen Reimtexten ist das Buch wunderschön illustriert. Wir haben jedes Mal große Freude beim Lesen. Insgesamt ein wirklich stimmiges Buch, das altersgerecht wichtige Botschaften transportiert.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Absoluter Reinfall

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Kai erwacht ohne Erinnerung, als eine Diebin über ihr gebeugt ihr Amulett und Kleidung stiehlt. Sie verfolgt sie, möchte unbedingt ihr Schmuckstück zurück und landet in einem abgelegenen Dorf.

Der Plot ...

Kai erwacht ohne Erinnerung, als eine Diebin über ihr gebeugt ihr Amulett und Kleidung stiehlt. Sie verfolgt sie, möchte unbedingt ihr Schmuckstück zurück und landet in einem abgelegenen Dorf.

Der Plot der Geschichte klang total vielversprechend und auch die ersten Seiten starten schon mal gut. Die Protagonistin versucht verzweifelt herauszufinden, wer sie eigentlich ist und was mit ihr passiert ist. Die Handlung beginnt spannend und actionreich. Das lässt für mich jedoch irgendwann stark nach und ich hatte echt Probleme mich in diese Welt hineinzufinden. Die Autorin beschreibt das vom Tod gezeichnete Dorf sehr bildlich, nämlich vor allem als ekelerregend, übelriechend, faulig, stinkend, usw. Auch auf die Dorfbewohner treffen diese Attribute zu, zudem sehen sie auch noch aus, als würden sie bereits verwesen. Anfangs war das noch okay für mich, doch als mir klar wurde, dass dies das Worldbuilding dieses Romans sein soll, konnte ich mich gar nicht damit anfreunden. Die faulig riechende Diebin entpuppte sich als eine der wesentlichen Nebenfiguren, was noch dazu kommt.
Ich hatte ständig ein gewisses Ekelempfinden beim Lesen, was mir den Spaß extrem verdorben hat. Auch der Slow Burn Trope hat mir absolut nicht gefallen. Jadon ist natürlich der einzige Mensch im Dorf, der weder stinkt noch am Verwesen ist, nein, er ist der schönste Mann überhaupt. Die Flirtversuche beginnen früh und sind unpassend und viel zu holprig. Konnte mich gar nicht überzeugen.

Insgesamt habe ich mich sehr durch das Buch quälen müssen. Selten habe ich so lange für eines gebraucht. Das Worldbuilding war überhaupt nicht mein Fall und auch die Charaktere überzeugen mich nicht. Schade!

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Mütter und Töchter

Die Summe unserer Teile
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Es ist 2014, Lucy studiert und wohnt in Berlin. Sie hat den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen, doch dann schickt sie ihr nach Jahren das alte Klavier aus der Kindheit. Lucys Mutter nutzt auf der Absenderadresse ...

Es ist 2014, Lucy studiert und wohnt in Berlin. Sie hat den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen, doch dann schickt sie ihr nach Jahren das alte Klavier aus der Kindheit. Lucys Mutter nutzt auf der Absenderadresse den Mädchennamen ihrer Großmutter. All das wühlt die junge Frau auf, sodass sie auf die Suche nach ihren Wurzeln geht.

"Die Summe unserer Teile" ist eine Geschichte über familiäre Konflikte, die über Generationen bestehen und weiter gegeben werden. Die Handlung wird aus drei Perspektiven und erzählt - Lucy, Daria und Lyudmila, jeweils in einer anderen Zeit und einem anderen Ort. Nach und nach wird das Leben jeder Frau greifbarer genau wie die problematischen Mütter-Töchter-Beziehungen. Man merkt, welche Narben Flucht und Unterdrückung im Leben von Lyudmila und Daria hinterlassen haben und wie auch Lucy noch mit den Traumata ihrer Mutter und Großmutter zu kämpfen hat.

Die Geschichte ist insgesamt emotional erzählt. Manches Mal fehlt jedoch etwas, die Lücken können nicht ganz geschlossen werden. Die Handlungen der Figuren bleiben stellenweise unklar und wenig nachvollziehbar. Mein Eindruck ist, dass die Geschichte noch mehr Erzählzeit gebraucht hätte. Alle Handlungsstränge vollständig zusammenzuführen erscheint mir auf 250 Seiten kaum möglich. Daher einen kleinen Abzug für ein sonst sehr gelungenes Buch.

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