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_pfaffingers_bibliophilie_

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Dan Brown meets Nordic Crime

Achtzehn
1

Worum geht´s?
Der Journalist Axel Sköld entdeckt unglaubliches, er findet Zusammenhänge zwischen dem Olof-Palme Mord und den Morden an anderen in der Öffentlichkeit stehenden Personen. Seine Recherchen ...

Worum geht´s?
Der Journalist Axel Sköld entdeckt unglaubliches, er findet Zusammenhänge zwischen dem Olof-Palme Mord und den Morden an anderen in der Öffentlichkeit stehenden Personen. Seine Recherchen führen ihn in die Vergangenheit zu einem schwedischen Geheimbund. Axel veröffentlicht seine unglaublichen Theorien, jedoch stößt er damit nicht auf Befürworter und Unterstützer. Nachdem ihm seine Redaktion hinausgeworfen hat, muss sich Axel noch ganz anderen Gefahren stellen.

Meine Meinung:
Dan Brown meets Nordic Crime! Dieses Buch konnte mich wieder sehr begeistern und ich kann es Euch empfehlen, wenn ihr gern zwischen Fiktion und Realität umherwandert und es mögt, wenn die Grenzen langsam verschwimmen.
Dieses Buch ist politisch angehaucht, und sicher für Schweden greifbarer, als für uns. Dennoch empfand ich meine mangelnden Kenntnisse schwedischer Politik nicht als hinderlich.
Ich hatte leichte Startschwierigkeiten, da sich der erste Teil des Buches doch etwas hinzog und mir die Spannung fehlte.
Nachdem Axel aber seine Erkenntnisse veröffentlicht hatte, ging es Schlag auf Schlag und die Spannung baute sich immer weiter auf.
Wenn ich auch anfangs etwas verwirrt war, aufgrund der Vielzahl an Personen, wirkte dies in diesem Thriller aber notwendig und angebracht, denn anders erging es den Protagonisten auch nicht.
Die Charakterzeichnung gelang dem Autor wirklich gut. Axel, der etwas zu naive Journalist, der wie ein Elefant im Porzellanladen mit seinen Enthüllungen einbricht. Stella, die gebeutelte Mutter eines autistischen Jungen, die hinter Axel steht und ihm den sehr schrulligen und überaus sympathischen Professor Skrak an die Hand gibt. Ich mochte die Charaktere, auch, wenn mir Axel für meinen Geschmack etwas zu naiv war.
Jedoch ermittelte er unermüdlich weiter und wurde durch die geheime Gesellschaft stark in Bedrängnis gebracht.
Der Schreibstil war flüssig und die kurzen Kapitel erhöhten das Tempo. Die Kapitel endeten meist mit einem Cliffhanger, sodass ich mich kaum bremsen konnte.
Die Spannung gipfelte in einem hollywoodreifen Ende und gab mir als Leser doch einige Denkanstöße.

Fazit: Wer auf Thriller alá Dan Brown steht sollte dieses Buch unbedingt lesen! Spannend, toll geschrieben und sehr authentisch!

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren