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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Quadriga
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Gesellschaft und Kultur, allgemein
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 30.09.2020
  • ISBN: 9783869950990
James Lawrence Powell

2084

Eine Zeitreise durch den Klimawandel. Mit einem Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Axel Merz (Übersetzer), Dietmar Schmidt (Übersetzer), Rainer Schumacher (Übersetzer)

Das Jahr 2019 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel: Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen neue Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2020

Wir wissen, was auf uns zukommt...

6

Ein Schriftsteller beschreibt im Jahr 2084 die Situation auf unserem Planeten und führt Interviews mit verschiedenen Menschen, unter anderem mit Wissenschaftlern, die erklären, wie es zu dem kommen konnte, ...

Ein Schriftsteller beschreibt im Jahr 2084 die Situation auf unserem Planeten und führt Interviews mit verschiedenen Menschen, unter anderem mit Wissenschaftlern, die erklären, wie es zu dem kommen konnte, was dann gekommen ist.

Zugegeben, es ist ein Schreckensszenario, was Powell da aufzeigt. Aber leider wissen wir heute schon, dass es vermutlich so oder ähnlich kommen könnte. Wenn wir nicht endlich etwas gegen die Erderwärmung tun. Für die meisten Maßnahmen wird es wohl schon zu spät sein, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Die Schlussfolgerung, die Powell zieht, ist bestimmt nicht unumstritten, aber vielleicht geht es nicht anders. Auf jeden Fall ist es ein aufrüttelndes Buch, das einmal mehr darauf hinweist, dass unsere Entscheidungsträger endlich wirkame Maßnahmen beschließen müssen. Wir wissen ja alle, was auf uns zukommt. Manche leugnen es, andere schieben den Gedanken daran beiseite. Diejenigen, die es ernst nehmen, müssen jetzt handeln! Nicht nur halbherzig, sondern mit vollem Einsatz. Dass das schwer ist, wenn man nur in kurzfristigen Wahlperioden denkt, ist klar. Dieses kurzfristige Denken müssen wir überwinden. Nur dann können wir die Erde vielleicht noch retten. Vielleicht aber auch nicht.

Sehr gut geschrieben, beeindruckend dargestellt, erschreckend in der Analyse – keine leichte Lektüre. Aber ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit. Es ist fünf nach Zwölf, wir sollten uns jetzt wirklich beeilen!!

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Ich möchte das Buch am liebsten jedem in die Hand drücken

4

Temperaturen von über 50°C. Dürren über ganze Kontinente. Überschwemmungen. Wirbelstürme, die ganze Städte auslöschen. Zerbrochene Länder. Keine funktionierende Politik mehr. (Atom)Kriege um Wasser. Hunger. ...

Temperaturen von über 50°C. Dürren über ganze Kontinente. Überschwemmungen. Wirbelstürme, die ganze Städte auslöschen. Zerbrochene Länder. Keine funktionierende Politik mehr. (Atom)Kriege um Wasser. Hunger. Durst. Hitze. Krankheit. Tod.
Was nach einem schlechten Science Fiction Roman klingt, könnte in nicht zu ferner Zukunft Wirklichkeit werden.
In seinem Buch 2084 erzählt James Lawrence Powell sehr anschaulich, was mit der Welt passiert, wenn wir weitermachen, wie bisher. Powell selbst ist Geologe und Geochemiker, hat also fachlich ein sehr grosses Wissen über das Thema Klimawandel.
Das Buch spielt im Jahre 2084 aus Sicht eines Klimaforschers. Dieser führt mit den verschiedensten Menschen, oftmals Wissenschaftler oder ehemalige Politiker, auf der ganzen Welt Interviews. Es geht um Fakten. Knallharte Fakten. Zahlen. Teilweise fast seitenweise. Das Buch hat unglaublich viel Information und lässt sich daher nicht immer ganz einfach lesen. Was aber die Interviews enthüllen ist unfassbar. Es macht traurig und wütend. Mehr als einmal wollte ich das Buch am liebsten an die Wand knallen, einfach weil wir es sind, die so ignorant sind. Nichts machen, obwohl die Anzeichen schon da sind. Auswirkungen, die schon jetzt extrem sind, aber ein Ausmass annehmen, das kaum mehr, wenn überhaupt noch, vorstellbar ist. Und das auf der ganzen Welt. Man kann nun entgültig nicht mehr von Einzelfällen sprechen, denn es ist das neue "Normale". Nicht zu wissen, ob man noch genug zu trinken hat oder zuerst an einem Hitzeschlag stirbt. Nicht zu wissen, ob nicht am nächsten Tag sein Haus, seine Stadt einer Überschwemmung oder Hurrikan zum Opfer geworden ist. Nicht zu wissen, wann der nächste kriegerische Akt ist. Nicht zu wissen, wie weit der Meeresspiegel oder die Temperatur noch steigt. Nicht wissen, wie lange es die Erde mit Leben noch gibt und wann wir uns und alles andere Leben gleich mit ausgelöscht haben. Nicht wissen begleitet die Menschen immerzu. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Was sie aber wissen ist, sie können nichts mehr machen und die Erde, wie wir sie kennen wird es nie wieder geben.
Ich fand das Buch wirklich genial, aktuell und vor allem so geschrieben, dass man das Gefühl hatte, dass es bereits jetzt in diesen Ausmassen Wirklichkeit ist. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dennoch. Erstens hat es im Buch sehr viele Wiederholungen in relativ kurzer Zeit. Einerseits ist es wichtig, denn nur so erkennt man die Dringlichkeit, es sind nicht nur Einzelfälle, sondern es geht der ganzen Welt so. Zum lesen aber ist es eher langweilig, weil man denkt, das hatten wir doch gerade schon. Was deshalb am ehesten das Problem war, ist die Aufteilung der Kapitel, diese ist an Hand der verschiedenen Katastrophenszenarien, wie Dürre oder Überschwemmung. Dadurch wurden ähnliche Themen sehr nahe aufeinander erzählt. Besser hätte mir die Aufteilung, wenn es zb eine Art Weltreise gewesen wäre und so nach und nach an den verschiedenen Orten die Auswirkungen erfahren hätte. Mein anderer Kritikpunkt ist, dass kaum Ideen für Eigeninitiative gezeigt wurde. Es ging vor allem darum, was grosse Staaten, wie USA, China und Indien, gemacht, oder bessergesagt, nicht gemacht haben. Es ging mehr um die Fehler im System, als die Fehler eines Einzelnen.
Trotz allem ist es ein Buch, das ich am liebsten jedem in die Hand drücken, einfach weil es bildlich, wie kaum ein anderes, zeigt, was wir unserem fragilen Heimatplaneten eigentlich antun.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Erschreckende Zukunfts-Dystopie

4

Das Buch „2084“ von Autor James Lawrence Powell ist eine Aufzählung von Schrecken-Szenarien und eine Aneinanderreihung von erschreckenden Katastrophen, die in der Welt der Zukunft auf uns warten könnten, ...

Das Buch „2084“ von Autor James Lawrence Powell ist eine Aufzählung von Schrecken-Szenarien und eine Aneinanderreihung von erschreckenden Katastrophen, die in der Welt der Zukunft auf uns warten könnten, wenn nichts gegen die Klimaerwärmung unternommen wird!

In dieser imaginären Zukunftsvision wird vom Schlimmsten ausgegangen:

Als großes Problem stellt sich vielerorts die Wasserknappheit dar, von der viele Menschen betroffen sein werden, quer über den gesamten Globus verteilt gleich, ob in ganz Spanien, oder in Großstädten wie Phönix in Amerika. Schockierende Beispiele werden dabei angeführt, denn eigentlich waren die Auswirkungen der Wasserverschwendung schon lange absehbar, wurden aber allesamt ignoriert bis es zu spät war! Der Wasserknappheit folgte dann Stromknappheit, besonders im Klimaanlagen verseuchten Amerika ein Worst Case, wenn überall die Temperaturen bis auf Death Valley Niveau ansteigen! Ein unglaublich trauriges Kapitel ist auch „Feuer im Treibhaus“, das Niederbrennen der Regenwälder treibt dem Leser Tränen in die Augen! Häuser gebaut auf Klippen und auch die verheerenden Brände in Kalifornien und die steigenden Meereswasserspiegel sollten wirklich nicht länger ignoriert werden! Schlimmer sind aber noch die in Teil fünf geschilderten Kriege die entbrennen werden, aufgrund der Wasserknappheit. Erschreckend! Die letzten Kapitel die sich mit Politik und der Beziehung Mexiko-Amerika beschäftigen, sind dystopisch erschreckend!

Geschrieben wurde das Buch in Interviewform, als Rückblick von kompetenten Wissenschaftlern und Betroffenen aus dem Jahre 2084 unter Einbezug unserer Gegenwart und Vergangenheit!
Diese Form ist ein sehr intensives Stilmittel, dass den Inhalt dabei sehr real wirken lässt und sich dadurch wie ein Tatsachenbericht lesen lässt! Am liebsten würde man das Buch jeder Regierung dieses Planeten vorlesen....

Der Autor protegiert am Ende sogar eine unliebsame Perspektive, die zwar auch nicht optimal und vielen nicht gefallen wird, aber anscheinend wohl das kleinere Übel wäre. Umdenken lautet dabei die Devise!

Mein Fazit:

Ein interessantes, aufrüttelndes Werk, das uns zu Denken geben sollte und ein Umdenken wecken, das uns diese Zukunft erspart bleibt. Noch könnten wir vielleicht die Kurve kriegen!

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Die Zukunft unserer Kinder

4

Stellen Sie sich vor, wir machen einen Zeitsprung und landen im Jahr 2084. Wie mag das Leben auf unserer Erde sich dann darstellen? Der Geochemiker und Schriftsteller James Powell macht mit uns diese Zeitreise ...

Stellen Sie sich vor, wir machen einen Zeitsprung und landen im Jahr 2084. Wie mag das Leben auf unserer Erde sich dann darstellen? Der Geochemiker und Schriftsteller James Powell macht mit uns diese Zeitreise und zeigt uns eine erschreckende Zukunft. Drastisch führt er uns vor Augen, welche dramatischen Folgen die globale Erderwärmung haben könnte. Geschickt nutzt er die Taktik, Stimmen aus diversen Ressorts zu Wort kommen zu lassen: Politiker, Journalisten, Ingenieure, Wissenschaftler äußern sich in fiktiven Interviews.
Sie schildern eindrücklich - und vor allem auch für Nicht-Fachleute gut verständlich - die Katastrophen, die im Verlauf der 2000er Jahre die Erde in einem Maße verändert haben, dass erhebliche Teile unbewohnbar geworden sind. Bereits heute wissen wir um die Dürren und Feuersbrünste, Überflutungen und Gletscherschmelzen, die den Klimawandel deutlich machen. Aber welche Auswirkungen werden wiederum diese Katastrophen nach sich ziehen? Hier malt der Autor ein düsteres Bild von Klimaflüchtlingen, Kriegen und Artensterben. Alle Interviewpartner sind sich darüber einig, dass die Gefahren zwar weitestgehend schon im augehenden 20. Jahrhunderts bekannt waren, jedoch vielfach schlichtweg geleugnet wurden, aus Desinteresse oder aber Profitgier. Aber „ es wird keine Gewinner geben“ - so das ernüchternde Fazit, das der Leser am Ende des Buches ziehen kann.
Doch ganz ohne mögliche Lösung aus dem Dilemma will Powell seine Leser nicht entlassen. Die allerdings hat für mich einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen; denn auch die Nutzung von Kernenergie wirft ernste Probleme auf, die bei weitem noch nicht gelöst sind.
Dennoch: Er rüttelt auf, will mahnen und dazu bewegen, dass die Zeit nicht nur mit Konferenzen über Klimaschutz vertan, sondern endlich gehandelt wird. Um Powells Schlusssatz zu zitieren: Sind wir menschliche Wesen oder Schafe?

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Pflichtlektüre!

3

Worum geht´s?

Die Welt im Jahr 2084. Der Autor interviewt Experten zur weltweiten Klimakatastrophe. Und alle fragen sich, wieso hat Anfang des Jahrhunderts niemand etwas getan?


Meine Meinung:

Was für ...

Worum geht´s?

Die Welt im Jahr 2084. Der Autor interviewt Experten zur weltweiten Klimakatastrophe. Und alle fragen sich, wieso hat Anfang des Jahrhunderts niemand etwas getan?


Meine Meinung:

Was für ein Buch! Ich bin der Meinung, dass man es nehmen sollte, und jedem an den Kopf werfen müsste, der den Klimawandel immer noch nicht ernst nimmt. Lest dieses Buch und werdet endlich wach!

Dystopie oder nahe Zukunft? Wenn man dem Autor glaubt, ist beides zum heutigen Zeitpunkt noch möglich, auch wenn die Zeichen eher in Richtung Realität schreiten.

Es ist einfach nur erschreckend und beklemmend, welche Auswirkungen unser derzeitiges Leben und Ignorieren auf unserem Kontinent haben wird. Nicht nur Städte verschwinden von der Landkarte, ganze Länder werden ausradiert. Neben Kriegen um Wasser und Lebensraum, kämpfen die Menschen um ein Überleben in einer nie dagewesenen Hitze. Selbstmorde und Depressionen stehen auf dem Tagesplan. Wer spricht da schon über das Great Barrier Rief, welches schon jahrzehntelang von unserem Kontinent verschwunden ist. Oder dem Regenwald, den es nicht mehr gibt, geschweige denn von den vielen Tierarten, die einfach vom Erdboden verschwunden sind.

Atomkriege um Wasser? Klingt nach Science-Fiction? Das sollte es auch! Leider ist es in nicht allzu ferner Zukunft unserer Alltag! Wir sollten langsam aufwachen und uns verantwortungsbewusst einem Leben stellen, das zwar Einschränkungen bedeutet, aber auch unseren Kindern und Enkeln ein Fortbestehen auf diesem schönen Kontinent ermöglicht!

Wer sich in 50 Jahren nicht nachsagen lassen möchte: “Aber ihr habt es doch gewusst!”, sollte dieses Buch lesen, darüber nachdenken und sein Leben anpassen! Es braucht nicht viel Verzicht, um unseren Nachkommen ein Überleben zu sichern!


Fazit: Eins der besten Bücher, die zu diesem Thema geschrieben wurden! Lesen, und allen Politikern unseres Landes zu schicken! Wir müssen endlich aufwachen! 

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