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Veröffentlicht am 08.07.2020

Herzzerreißend, kitschig und märchenhaft!

Cinder & Ella
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Die Geschichte:
Ella hatte einen schweren Autounfall, bei dem sie auch ihre Mutter verloren hat. Nach einem Jahr voller Operationen und einem schmerzhaften Weg der Besserung muss sie nun zu ihrem Vater ...

Die Geschichte:


Ella hatte einen schweren Autounfall, bei dem sie auch ihre Mutter verloren hat. Nach einem Jahr voller Operationen und einem schmerzhaften Weg der Besserung muss sie nun zu ihrem Vater nach Los Angeles ziehen. Er ist das einzige verbliebene Familienmitglied, doch er hat sie und ihrer Mutter schon vor langer Zeit für die Frau verlassen, mit deren Familie er nun zusammenlebt. Das heißt, zu einem Vater, den Ella gar nicht will, hat sie nun auch noch zwei grässliche Stiefschwestern und eine neue Mutter. Am liebsten möchte sie einfach nur ihren Abschluss machen und auf eigenen Beinen stehen, doch Ellas sogenannte Familie zwingt ihr ständig neue Sachen auf, die sie lassen und tun soll. Es ist nicht leicht für Ella und deswegen meldet sie sich schließlich bei ihrem langjährigen Internetfreund Cinder. Bei ihm kann sie sie selbst sein und wird nicht anders behandelt wegen ihres Unfalls. Er ist einfach nur ein ganz normaler Junge, in den sie vielleicht ein kleines bisschen verliebt ist. In Wirklichkeit ist Cinder allerdings ziemlich weit davon entfernt, ein normaler Junge zu sein, denn er ist Hollywoods begehrtester Jungschauspieler. Und so haben sie beide ein Geheimnis voreinander. Cinder versteckt seine Identität und Ella verschweigt dir Folgen des Unfalls. Das kann nicht lange gut gehen.

Meine Meinung:


Ich habe mich mit meinem ersten Buch von Kelly Oram „V is for Virgin“ ziemlich schwergetan. Trotzdem bin ich den vielen Empfehlungen gefolgt und habe „Cinder & Ella“ gelesen. Und es hat sich gelohnt! Ich habe diese Geschichte geliebt!
Was Ella passiert ist, ist tragisch und es geht viel um ihre Gefühle und darum, wie sie die Situation bewältigt. Dabei ist sie oft verbittert und stößt alle nur vor den Kopf. Trotzdem ist sie eine unglaublich starke Protagonistin, weil sie nach und nach eine Veränderung durchmacht. Diese mitzuverfolgen war sehr intensiv für mich. Ich habe mit ihr gelitten und mit ihr ihre kleinen Triumphe gefeiert. Dabei habe ich mich gut in sie hineinversetzen können und konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer fair zu anderen war. Aber das hat sie für mich sehr authentisch gemacht, denn niemand verhält sich immer fair anderen Menschen gegenüber und wie gesagt, macht sie ja auch eine Veränderung durch. Auch aus Cinders, alias Brians Perspektive wird die Geschicte erzählt. Er ist der klischeehafte Macho-Schauspieler-Typ, aber ich fand ihn toll. Seine Gespräche mit Ella habe ich immer gefeiert und es gab viel zu lachen. Apropos Klischee, es gab natürlich einige Klischees, die bedient wurden, aber was will man auch anderes erwarten, wenn die Geschichte schon an Cinderella angelehnt ist. Mir hat es jedenfalls gefallen. Irgendwie passte alles zusammen und trotz der Klischees war es nicht zu übertrieben, was mir ja bei „V is for Virgin“ nicht so gut gefallen hatte. Aber ich bin trotzdem froh, die Bücher in dieser Reihenfolge gelesen zu haben. Denn sonst wären mir ganz viele Anspielungen auf Virgin Val entgangen! „Cinder & Ella“ spielt nämlich im gleichen Universum, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. Denn die Autorin hat dieses Buch auch erst nach „V is for Virgin“ im Original veröffentlicht. Ich habe auch eine Vermutung, warum in Deutschland zuerst „Cinder & Ella“ veröffentlicht wurde: Es ist schlicht und ergreifend das bessere Buch! Ich habe Höhen und Tiefen mit diesem Buch erlebt, habe viel gelacht, aber auch ein paar Tränchen vergossen. Es ist eine richtig herzzerreißende Geschichte und ich kann sie euch nur ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Ich bin Absolutly In Love!

Truly
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Du denkst, es kann gar nicht verrückter werden? Du solltest das Leben besser nicht herausfordern.

Der erste Band der In Love-Trilogie:
Andie weiß noch nicht so recht, ob sie glücklich oder total fertig ...

Du denkst, es kann gar nicht verrückter werden? Du solltest das Leben besser nicht herausfordern.

Der erste Band der In Love-Trilogie:


Andie weiß noch nicht so recht, ob sie glücklich oder total fertig sein soll. Denn nun kann sie endlich studieren. Zusammen mit ihrer besten Freundin June wollte sie schon immer in Seattle studieren, damit die beiden sich einen langjährigen Traum erfüllen können. Dieser ist nun endlich zum Greifen nah, auch wenn Andie ein Jahr später mit dem Studium anfängt, als geplant. Doch all diese Glücksgefühle können über die nackten Tatsachen nicht hinwegtäuschen: Andie hat keine Wohnung und nicht genügend Geld, um sich eine zu kaufen. Einen Job hat sie allerdings auch noch nicht in Aussicht. Das ändert sich schlagartig, als ihre Freundin June sie mit ins MASON´s nimmt. Dort bekommt sie einen Job als Barkeeperin und lernt Cooper kennen. Der scheint sie in einem Moment zu mögen und im nächsten zu verabscheuen. Dennoch bringt er eine Saite in Andie zum Schwingen. Und obwohl sie ganz andere Sorgen hat, kann sie sich Cooper und sein seltsames Verhalten nicht aus dem Kopf schlagen. Und auch Andie geht Cooper nicht mehr aus dem Kopf…

Meine Meinung:


Auf dieses neue Buch von Ava Reed war ich sehr gespannt. Ich lese zurzeit viele New Adult Romane und wollte daher unbedingt wissen, wie sich Ava in diesem Genre macht. Und was soll ich sagen? Ich bin total begeistert! Ava Reeds einfühlsamen Schreibstil habe ich ja schon kennen und lieben gelernt. In Kombination mit einer Liebesgeschichte ist er echt überwältigend. Einige Augenblicke sind so berührend, dass mich diese Geschichte tief bewegt hat. Sie ist nicht auf Drama aus und obwohl das irgendwie ein Markenzeichen von New Adult-Romanen ist, hat es mir nicht gefehlt. Im Gegenteil: Dieses Buch ist so ganz anders als andere Bücher dieses Genres. Die Höhepunkte sind ganz anders gesetzt und mir hat gefallen, dass es zwar um die große Liebe geht (die ist nämlich auf jeder Seite zu spüren!), es aber nicht gleich nach den ersten 200 Seiten ein Liebesgeständnis mit großer Geste gibt. Diese Art von Romantik brauche ich zwar auch zwischendurch, doch zu dieser Geschichte hätte es nicht gepasst. Sie ist bodenständig und authentisch. Genau wie ihre Protagonisten Andie und Cooper. Mit Andie kann ich mich super identifizieren. Sie hat einen Ordnungsfimmel und liebt es, To-Do-Listen zu schreiben. Außerdem hat sie gerne über alles die Kontrolle. Alles Eigenschaften, die ich sehr gut nachempfinden kann. Und Cooper, ja Cooper ist einfach toll. Ein paar Kapitel sind auch aus seiner Sicht geschrieben und er ist so ein sanfter und tiefgründiger Mensch. Ich mag es, dass er nicht so oberflächlich ist, wie einige andere männliche Charaktere. Die restlichen Figuren sind sowieso alle toll. June und Mason, die besten Freunde der beiden, mochte ich beide genauso sehr, obwohl sie total verschieden sind. Ich freue mich, dass der nächste Band der Reihe, Madly, von den beiden handeln wird! Meine Lieblingsszene ist definitiv der Spieleabend, wo die vier und der Mitbewohner von Mason eine Menge Spaß haben. Auch ich als Leserin habe mich köstlich amüsiert. Wenn es in Madly zwischen June und Mason so weitergeht, verspricht es eine lustige und nervenaufreibende Geschichte zu werden.
Aber zurück zu Truly: Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen! Alles passt: Die Protagonisten, der Schreibstil, die Geschichte. Eine absolute Empfehlung für alle Liebhaber/innen des Genres und solche, die es noch werden wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Einfach magisch!

Sister of the Stars
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Band 1 der HexenSchwesternSaga!
Vianne war 15 als sie von einer Sylphe gebissen wurde. Der Biss überträgt das Dämonenfieber, an dem auch sie erkrankt. Lange Zeit kämpft sie gegen das Fieber und wird dabei ...

Band 1 der HexenSchwesternSaga!
Vianne war 15 als sie von einer Sylphe gebissen wurde. Der Biss überträgt das Dämonenfieber, an dem auch sie erkrankt. Lange Zeit kämpft sie gegen das Fieber und wird dabei immer schwächer. Irgendwann bleibt ihr keine andere Wahl mehr: Sie muss Frankreich verlassen. Denn einerseits ist es dort zu gefährlich, weil immer mehr Dämonen das Land bedrohen und andererseits hofft sie auf Heilung durch die Hexen der Kongregation. Ihre beiden älteren Schwestern Maëlle und Aimée verlassen mit ihr das Land, doch ihre große Liebe Ezra muss sie zurücklassen.
Nach zwei Jahren kehren Vianne und ihre Schwestern in ihr Heimatdorf zurück. Sie ist geheilt, hat jedoch all ihre Hexkraft verloren. Die drei haben von der Kongregation den Auftrag bekommen, Ezra Tocqueville, den neuen Großmeister der Loge der Magier umzustimmen. Es soll mit den Dämonen verhandelt werden, sodass sie die Welt wieder verlassen. Vianne glaubt daran, dass es der richtige Weg ist, auch wenn sie Ezra nur ungern wieder begegnet. Sie liebt ihn nach wie vor, doch bei ihrer Abreise hat er ihr deutlich gemacht, dass er sie nicht will. Seine erneute Nähe bringt Vianne ganz durcheinander und auf einmal weiß sie nicht mehr, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört und auf wessen Seite sie stehen soll.

Meine Meinung:
Marah Woolf entführt uns mal wieder in eine wunderbare und diesmal im wahrsten Sinne des Wortes magische Welt! Der Schauplatz der Geschichte ist der französische Wald Brocéliande um den sich viele Sagen und Legenden ranken, die sie aufgegriffen und mit ihrer Geschichte verwoben hat. So geht es zum Beispiel um Artus und Merlin und um die Hexenverfolgungen und -verbrennungen in alter Zeit. Nur die Geschichte von Vianne und ihren Schwestern spielt in unserer heutigen Zeit, in der die Menschheit auf die Hexen angewiesen ist, damit sie sie vor den Dämonen beschützen. Ich mag es, dass die Hexen und ihre Fähigkeiten so realitätsnah angelegt sind. Runen, Kartenlegen, Kräutermagie, das sind alles Dinge, die ich mit echten Hexen verbinde, die in bisherigen Romanen aber eher außenvorgelassen wurden. Marah Woolf legt auf diese „natürlichen“ Fähigkeiten ihren Fokus und das hat mir echt gut gefallen. Schön ist auch, dass es den ein oder anderen Querverweis auf die sagenhaften Hintergründe ihrer FederLeicht- und MondLichtSaga gibt, sodass sich ein schönes rundes Bild ergibt.
Die Figuren haben mir auch sehr gut gefallen. Jede Schwester ist einzigartig und hat eine tolle Persönlichkeit, die schön ausgearbeitet ist. Und obwohl das Buch aus Viannes Sicht geschrieben ist, ist Aimée meine Lieblingsschwester. Ich wünschte, sie und Caleb hätten ihre eigene Geschichte! Caleb ist nämlich mein absoluter Lieblingscharakter aus diesem Buch. Wo nimmt Marah Woolf nur immer diese schlagfertigen und witzigen Antworten her? Wie all ihre Bücher ist nämlich auch dieses locker und witzig geschrieben, sodass man es schnell durchlesen kann.
Das Ende ist natürlich wieder ein fieser Cliffhanger und ich kann es gar nicht erwarten weiterzulesen!
Zum Schluss möchte ich euch noch auf die liebevolle Gestaltung des Buches aufmerksam machen. Auch unter dem Schutzumschlag sieht das Buch total schön aus, es hat einen wunderhübschen Vorsatz und es bietet uns gezeichnete Hexenrunen und den Jahreskreis der Hexen. Das zeigt nochmal Marahs Liebe zum Detail und, was ich oben schon erwähnte, dass es bei ihr um „echte“ Hexen geht. Einfach toll! Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Schwieriger Einstieg nach zwei Jahren und anstrengende Figuren. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine gelungene Fortsetzung.

Children of Virtue and Vengeance
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Die Geschichte:
Zélie und Amari haben die Magie in Orïsha zurückgebracht. Eigentlich müssten sie sich nun auf ihrem Triumphzug befinden. Doch nicht nur die Magie der Maji ist zurückgekehrt, auch die Adligen, ...

Die Geschichte:


Zélie und Amari haben die Magie in Orïsha zurückgebracht. Eigentlich müssten sie sich nun auf ihrem Triumphzug befinden. Doch nicht nur die Magie der Maji ist zurückgekehrt, auch die Adligen, bisher magielosen, entwickeln auf einmal magische Kräfte, die die Kraft der Maji weit übersteigen. Somit sehen sich Zélie und Amari einem weitaus mächtigerem Feind gegenüber als erwartet. Das wird die Thronbesteigung für Prinzessin Amari erschweren. Dabei hatte Amari sich so gewünscht, die Maji und das restliche Volk von Orïsha wieder zu vereinen. Stattdessen herrscht nun überall Zwietracht, aus der schon bald ein ausgewachsener Krieg entsteht. Selbst die beiden Freundinnen können einander nicht mehr vertrauen und entfernen sich immer weiter voneinander. Werden sie so in der Lage sein, gegen ihren übermächtigen Feind zu bestehen?

Meine Meinung:


Zwei Jahre hat es jetzt gedauert bis der zweite Teil von Children of Blood and Bone rausgekommen ist. Eine ganz schön lange Zeit, in der ich zwar das Buch und das nagende Gefühl einer offenen Geschichte nicht vergessen habe, allerdings so ziemlich jedes Detail von der Handlung. Deswegen ist mir der Einstieg ins Buch nicht sonderlich leichtgefallen und ich muss auch sagen, dass er mir von der Autorin nicht gerade einfach gemacht wurde.
Aber nachdem ich wieder in die Geschichte hineingefunden hatte, bin ich erneut in den Bann der Welt von Orïsha gezogen worden und es hat mir durchaus gefallen. Die Fantasywelt hat ihren Reiz definitiv nicht verloren.
Dafür gingen mir die Figuren in diesem Band gehörig auf die Nerven. Die Geschichte ist aus der Sicht von mehreren Protagonisten geschrieben, sodass man als Leser die Absichten aller kennt. Deswegen war es absolut furchtbar zu lesen, wie sie sich gegenseitig Absichten unterstellen, die der andere gar nicht hat. Die Protagonisten sind irgendwie voller Hass, blindem Zorn und haben kein Vertrauen zueinander. Das hat mir den Lesespaß ein bisschen ruiniert. Ich hätte sie alle am liebsten geschüttelt, um sie zur Vernunft zu bringen. Am Anfang fand ich dieses Zerwürfnis ja noch ganz interessant und spannend, doch als es sich durch die ganze Geschichte zog, ging es mir zum Schluss einfach nur noch auf die Nerven.
Die Handlung an sich war trotzdem sehr spannend und es gab einige interessante Wendungen und rührende Momente (die ich im ersten Band vermisst hatte). Und das Ende ist erneut ein großer Cliffhanger. Ob ich in zwei Jahren den dritten Band noch lesen würde, weiß ich jetzt noch nicht. Vielleicht haben wir Glück und er kommt schon eher raus. Wenn das der Fall ist, könnte meine Neugier tatsächlich siegen, doch eigentlich konnte mich der zweite Teil nicht wirklich von der Reihe überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.06.2020

Eine neue Reihe mit Suchtpotenzial!

Burning Bridges
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Die Geschichte:
Ella wurde gerade von ihrem Freund verlassen. Er hat sie betrogen und das auch noch mit einer ihrer Freundinnen. Sie ist außer sich und flüchtet nach dem Gespräch hinaus in die Nacht. Auf ...

Die Geschichte:


Ella wurde gerade von ihrem Freund verlassen. Er hat sie betrogen und das auch noch mit einer ihrer Freundinnen. Sie ist außer sich und flüchtet nach dem Gespräch hinaus in die Nacht. Auf der dunklen Straße wird sie von zwielichtigen Typen angemacht, doch ein Unbekannter setzt sich für sie ein und beschützt sie. Ella weiß nichts über ihn und genauso schnell wie er aufgetaucht ist, verschwindet er wieder. Doch es heißt, man begegnet sich immer zweimal im Leben und prompt läuft Ella ihm wieder über den Weg. Diesmal erfährt sie auch seinen Namen: Ches. Ihm haftet etwas Düsteres an, doch Ella fühlt sich von ihm magnetisch angezogen. Seine Vergangenheit zwingt ihn dazu im Untergrund zu leben und er führt ein vollständig anderes Leben als Ella. Dennoch kann sie sich schon bald ein Leben ohne Ches nicht mehr vorstellen.

Meine Meinung:


Mit Burning Bridges hat Tami Fischer einen super Start in eine neue Reihe hingelegt, die Suchtpotenzial hat.
Mir hat wirklich so gut wie alles gefallen: Der Schreibstil, die Figuren und die ganze Story überhaupt. Mein einziger kleiner Kritikpunkt, den ich habe, ist das Ende: Ich hätte gerne noch viiiiiel mehr über Ches erfahren. Diese Kritik ist eigentlich gar keine richtige Kritik, da es nur zeigt, wie sehr mich die Geschichte und sein Schicksal gepackt hat.
Ich mochte Ches auf Anhieb und auch, wenn er auf den ersten Blick als der typische Bad Boy erscheint, sind doch nicht alle Klischees erfüllt. Das hat mir gut gefallen. Es gab zum Beispiel nicht so ein ewiges Hin und Her, wo er sagt, ich bin nicht gut für dich und sie denkt direkt, es hat mit ihr zu tun. Sie streiten sich und das nur, weil sie nicht zu ihren Gefühlen stehen. Das kann ich echt nicht leiden! Umso besser hat mir gefallen, dass Ches und Ella oft an einem Strang ziehen und gemeinsam handeln.
Neben Ella und Ches gibt es noch einige Nebencharaktere, die mir auch alle super schnell ans Herz gewachsen sind. Die Fletcher-University-Clique ist echt toll und kann es mit der aus Woodshill von Mona Kasten aufnehmen. Auch Tami Fischer widmet jedes Buch einem anderen Charakter aus der Clique und ich freue mich schon total auf Band zwei und drei!
Ich bin mir sicher, dass die weiteren Teile mir genauso gefallen werden, denn der Schreibstil von Tami Fischer ist einfach toll: Witzig und locker. Allerdings sind mir beim Lesen ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die dem Lektor/ der Lektorin offensichtlich durchgegangen sind. So tut eine Figur eine Sache zum Beispiel zweimal kurz hintereinander, wie zum Beispiel sich hinsetzten, obwohl sie sich schon gesetzt hat. Das hat natürlich ein bisschen den Lesefluss gestört, aber konnte meinen positiven Eindruck nicht schmälern.
Ich möchte euch dieses Buch echt ans Herz legen. Vor allem, wenn ihr die Bücher von Mona Kasten und Laura Kneidl kennt und liebt, ist diese neue Reihe genau das richtige für euch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung