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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2018

Jeder sollte dieses Buch lesen!

Kompass ohne Norden
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Der Inhalt:
Zu diesem Buch lässt sich inhaltlich gar nicht so viel sagen. Nur so viel: Es geht um Caden, der eigentlich das ganz normale Leben eines Teenagers führt. Bis der Kapitän in sein Leben tritt ...

Der Inhalt:


Zu diesem Buch lässt sich inhaltlich gar nicht so viel sagen. Nur so viel: Es geht um Caden, der eigentlich das ganz normale Leben eines Teenagers führt. Bis der Kapitän in sein Leben tritt und Caden langsam nicht mehr weiß, wo die Realität beginnt und das Fantastische aufhört.
Klingt verrückt? Ist es auch!
Aber genau deshalb lohnt es sich sowas von, dieses Buch zu lesen!
In diesem Buch geht es nämlich um die psychische Krankheit Schizophrenie. Caden erkrankt daran schon in jungen Jahren und es dauert einige Zeit, bis seine Eltern und Freunde merken, dass etwas nicht stimmt. Das Schlimmste daran ist, dass er selbst es nicht bemerkt, weil diese Krankheit ihm eine andere Realität vorgaukelt. Sie lässt ihn paranoid werden und an den alltäglichsten Dingen zweifeln. Und sie nimmt ihn mit auf ein Schiff. Ein Schiff, auf dem der Kapitän das Sagen hat und dessen Fahrt auf den tiefsten Grund der Erde enden wird: Im Marianengraben.

Meine Meinung:


Das Buch erzählt Cadens Geschichte und wie er durch die Tiefen seiner Krankheit gehen muss. Es ist einfach genial geschrieben und ich bin immer noch vollkommen begeistert, von dieser Meisterleistung des Autors. Die Art, wie er diese Geschichte erzählt, ist einfach nur toll! Ich kann dazu leider nicht mehr sagen, weil ich euch sonst den Clou der Geschichte schon verraten würde und da müsst ihr schon selbst hinter kommen!
Was mir sonst noch besonders gut gefallen hat, ist dass man sofort spürt, wie persönlich dieses Buch für Neal Shusterman ist. Es gibt ein Vorwort und noch ein abschließendes kurzes Interview, in denen er viel über sein Buch spricht und erzählt, dass es die Geschichte seines eigenen Sohnes widerspiegelt. Dass in diesem Buch so viel Herz steckt, merkt man auf jeder Seite! Ich finde es gut, dass die Geschichte nicht einfach nur so abgedruckt, sondern auch in einen Kontext gesetzt wurde. Durch die gegebenen Hintergrundinformationen versteht man die Geschichte gleich noch viel besser und mich hat sie deswegen umso mehr berührt.
Von meiner Seite gibt es deswegen eine ganz klare Leseempfehlung! Und zwar an alle! Ob jung oder alt! Meiner Meinung nach ist dieses Buch der beste Weg sich über psychische Krankheiten und die Menschen, die unter ihnen leiden müssen, zu informieren und vielleicht ein bisschen offener ihnen gegenüber zu werden.

Veröffentlicht am 08.11.2018

Colleen Hoover hat sich selbst übertroffen!

Die tausend Teile meines Herzens
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Die Geschichte:
Die siebzehnjährige Merit liebt alles Seltsame, nur nicht ihre Familie. Die ist zwar auch seltsam, aber die kann sie nicht leiden. Bei Familie Voss geht es nämlich nicht nur sehr chaotisch ...

Die Geschichte:


Die siebzehnjährige Merit liebt alles Seltsame, nur nicht ihre Familie. Die ist zwar auch seltsam, aber die kann sie nicht leiden. Bei Familie Voss geht es nämlich nicht nur sehr chaotisch zu, sondern es wird auch ständig gestritten und alle haben Geheimnisse voreinander.
Immer öfter flüchtet Merit also vor ihrer eigenen Familie, verkriecht sich in ihrem Zimmer oder schwänzt die Schule und geht einkaufen. Bei einem ihrer Einkaufsbummel trifft sie auf einen fremden Jungen. Er ist seltsam, also genau ihr Typ und sie beide scheinen von einer unsichtbaren Kraft zueinander hingezogen zu werden. Obwohl sie sich nicht kennen und kaum ein Wort gewechselt haben, küssen sie sich bei ihrer ersten Begegnung. Für die Länge des Kusses ist einmal alles perfekt in Merits Leben. Doch dann muss sie feststellen: Dieser Typ ist absolut tabu für sie.

Meine Meinung:


In dem Buch geht es darum, die Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. In der Familie Voss wird viel gestritten, weil alle Geheimnisse voreinander haben und es so überhaupt gar nicht möglich ist, alles mal aus dem Blickwinkel der anderen zu betrachten. Gerade Merit hat damit große Probleme und lebt beinahe in ihrer eigenen Welt. Es ist interessant, das aus ihrer Sicht mitzuerleben. Denn nur so wird auch deutlich, welche große Entwicklung sie im Laufe des Buches durchmacht.
Der Klappentext verrät nicht sonderlich viel über den Inhalt des Buches. Gut so, denn so kann man die erste Überraschung gleich zu Beginn des Buches voll und ganz genießen! Allerdings weiß man dann natürlich nicht, worauf man sich einlässt. Für mich, als absoluter Colleen Hoover Fan, war es gar keine Frage, dass ich dieses Buch lesen muss. Allen, denen es nicht so geht, sei gesagt: Das Lesen lohnt sich! Euch erwartete eine tiefgründige Geschichte über ernste Themen, die mit viel Absurdität und Witz gespickt ist. Es werden total viele verrückte und seltsame Dinge beschrieben, was nicht zuletzt an den verrückten Figuren liegt. Ich würde sagen, was die Charaktere angeht, hat sich Colleen Hoover in diesem Buch selbst übertroffen!
Ich bin einfach nur rundum begeistert von diesem Buch. Ich habe es angefangen zu lesen und die seltsame Geschichte hat mich voll und ganz in ihren Bann gezogen. Und obwohl man an vielen Stellen schmunzeln oder lachen musste, bleibt immer eine gewisse Düsternis vorhanden. Da man am Anfang noch gar nicht weiß, wo die Geschichte hinführt, ist man am Höhepunkt, beziehungsweise Tiefpunkt umso mehr getroffen.
Colleen Hoover hat mal was Neues, Anderes geschrieben und sich dabei selbst übertroffen. Eine klare Empfehlung an alle!

Veröffentlicht am 27.08.2018

Leider nur ein Lückenfüller

Die Gabe der Auserwählten
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„Wenn es jemals drei Menschen gegeben hatte, die besser nicht zusammen hätten reiten sollen, dann waren wir das – der Kronprinz von Dalbreck, der Attentäter von Venda und die Prinzessin von Morrighan. ...

„Wenn es jemals drei Menschen gegeben hatte, die besser nicht zusammen hätten reiten sollen, dann waren wir das – der Kronprinz von Dalbreck, der Attentäter von Venda und die Prinzessin von Morrighan. Kinder dreier Königreiche und alle drei nur darauf aus, die beiden anderen zu unterwerfen.“

Die Geschichte des dritten Bands:


Nach ihrer riskanten Flucht mit Rafe und dessen Kameraden aus Venda, geht es Lia ich gut. Sie wurde schwer verletzt und war so gut wie tot. Ihr ganzer Überlebenswille klammert sich an die Hoffnung, dass sie den Komizar töten konnte. Doch diese Hoffnung macht Kaden schnell wieder zunichte, als er sich ihrem kleinen Trupp anschließt, um Lia vor anderen Vendanern, die der Komizar ausgeschickt hat, zu beschützten. Für Lia gibt es deswegen nur ein Ziel: Sie muss Morrighan vor einem bevorstehenden vendischen Angriff warnen. Als sie in Venda war, hat Lia gesehen, welche Armee der Komizar auf die Beine gestellt hat und wie viel Macht er anstrebt. Er will über alle drei Königreiche herrschen. Die Prinzessin will sofort zurück nach Morrighan, doch Rafe, der Prinz, ist so froh, endlich mit ihr zusammen sein zu können und will mit ihr ins sicherer Dalbreck heimkehren. Obwohl sich Lia nach nichts mehr sehnt als nach Sicherheit und Zeit zu zweit mit Rafe, weiß sie, dass die Rettung Morrighans ihre Pflicht ist. Wird sie ihr Herz und ihre Pflichterfüllung in Einklang bringen können?

Meine Meinung:


Der dritte Teil ist leider der schlechteste Teil der Reihe. Ich hatte das Gefühl, er dient nur als Lückenfüller. Man hätte die Geschichte auch etwas gekürzt auf den zweiten und vierten Teil aufteilen und diesen Band weglassen können. Im Original gibt es wohl auch nur drei Teile und ich bin mir sicher, dass es auch der deutschen Ausgabe gutgetan hätte, wenn es nur drei Bände gegeben hätte. So bleibt für den dritten Teil ein extrem schlechter Eindruck zurück.
Das Problem ist: Es passiert nicht wirklich viel und wenn, dann nichts wirklich Spannendes. Es gibt ein ewiges Hin und Her und einige Streitereien zwischen Lia und Rafe, die man auch durchaus kürzer hätte abhandeln können. Und in diesem Teil ist überhaupt keine Charakterentwicklung zu sehen. Das, was mir im zweiten Band so gut gefallen hat, fehlt im dritten leider völlig.
Aber trotz allem bewirkt der gute Schreibstil, der mir schon in den ersten beiden Bänden positiv aufgefallen ist, dass man immer weiterlesen will. Und natürlich will ich wissen, wie die Geschichte um die drei Königreiche letztendlich ausgeht.

Veröffentlicht am 20.01.2018

Der beste Teil der Reihe!

Glanz der Dämmerung
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Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten Teil. Ich kann euch nur empfehlen vorher den ersten und zweiten Band auch zu lesen!

Die Geschichte von Seth und Josie geht weiter:
Seth hat Josie verlassen, ...

Achtung! Hierbei handelt es sich um den dritten Teil. Ich kann euch nur empfehlen vorher den ersten und zweiten Band auch zu lesen!

Die Geschichte von Seth und Josie geht weiter:


Seth hat Josie verlassen, zu ihrem besten. Denn am Ende des zweiten Teils hat er sich als Göttermörder entpuppt und den Titanen Atlas umgebracht. Doch das bleibt nicht ohne Folgen: Zum einen hat er jetzt ungeahnte Kräfte und zum anderen leidet die Welt der Sterblichen darunter, dass Atlas nicht mehr da ist und es tauchen übernatürliche Wesen auf. Josie, Aiden, Alex, Deacon und Luke sind voll und ganz damit beschäftigt, diese zu bekämpfen. Doch danach will Josie zu Seth. Sie muss ihn finden, denn sie ist fest davon überzeugt, dass er nicht der Böse ist, für den alle anderen ihn halten. Doch selbst Seth hält sich für böse und hat Angst zu Josie zurückzukehren. Aber es ist keine gute Idee sich von ihr fernzuhalten. Schließlich kann er sie so nicht mehr vor Hyperion beschützten…

Meine Meinung:


In meinen letzten beiden Bewertungen zu den ersten zwei Teilen hatte ich kritisiert, dass sich die Geschichte viel mehr um Josies und Seth´ Liebesleben dreht als um den Fantasy-Anteil mit den Göttern, Halbgöttern und Titanen. Ich finde jetzt im dritten Teil wurde ein gutes Gleichgewicht gefunden! Josie und Seth sind für einige Zeit getrennt, aber wenn sie wieder zusammen sind, bilden sie ein super Team.
Mir persönlich hat dieser Teil der Reihe am besten gefallen. Es passiert viel Unerwartetes und Neues. Und es kommt viel mehr Spannung dazu, als in den ersten beiden Teilen.
Ich habe diesen Teil sowohl als Hörbuch gehört, als auch als Buch gelesen. Und ich würde allen empfehlen, das Buch zu lesen! Die Stimmen des Hörbuchs haben mir zwar wirklich gefallen und besonders Merete Brettschneider habe ich gerne zugehört, aber die Geschichte wurde leider gekürzt. Dadurch geht alles, was Jennifer L. Armentrouts Schreibstil ausmacht verloren. Viele lustige Konversationen werden gekürzt und auf die wichtigsten Aussagen reduziert. Das finde ich wirklich sehr schade und jeder, der Jennifers Schreibstil genauso liebt, wie ich, sollte lieber zum Buch greifen.
Da das Ende dieses Bandes einen absolut fiesen Cliffhanger hat, freue ich mich schon ganz doll auf den vierten. Soweit ich weiß, soll der dann auch wirklich das Finale sein. Aber wer weiß schon, was sich Jennifer noch so überlegt! Im nächsten Teil wird es auf jeden Fall rundgehen. Denn uns steht der große Endkampf zwischen Halbgöttern und Titanen noch bevor!

Veröffentlicht am 15.10.2017

Leichter Lesespaß

Kein Rockstar für eine Nacht
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Die Geschichte:
Evelyn Thomas fährt an ihrem einundzwanzigsten Geburtstag zusammen mit ihrer besten Freundin Lauren nach Las Vegas. Dort wacht sie nach einer durchfeierten Nacht in ihrem Hotelzimmer neben ...

Die Geschichte:
Evelyn Thomas fährt an ihrem einundzwanzigsten Geburtstag zusammen mit ihrer besten Freundin Lauren nach Las Vegas. Dort wacht sie nach einer durchfeierten Nacht in ihrem Hotelzimmer neben einem ihr unbekannten, aber sehr gutaussehenden Mann auf. Nach kurzer Zeit stellt sie fest: Er ist seit gestern Nacht ihr Ehemann. Doch sie kann sich an nichts mehr erinnern, hat einen totalen Filmriss. Enttäuscht von ihrer Reaktion haut ihr neuer Mann wütend ab. Ev beschließt, dass es am besten ist, das Alles zu vergessen, wieder nach Hause zu fliegen und die Scheidung einzureichen. Sie hat doch einen ganz anderen Plan für ihr Leben! Doch leider muss sie auf dem Rückweg feststellen, dass sie nicht mit irgendeinem gutaussehenden Mann verheiratet ist, sondern mit dem Gitarristen der bekannten Rockband Stage Dive, David Ferris. Das führt natürlich zu großem Presserummel um ihre Person. Deswegen kann sie nicht in ihrer kleinen Heimatstadt Portland bleiben und so holt sie ihr frischgebackener Mann mal eben zu sich nach Los Angeles. Evelyn taucht in eine Welt ein, die viel prunkvoller, aber auch viel düsterer als ihre eigene sein kann. Kann und wird sie das alles mit ihrem Ehemann durchstehen, oder ist ihr neues Leben noch schneller vorbei, als es angefangen hat?

Meine Meinung:
Eine leichte und doch ans Herz gehende Liebesgeschichte. Mir gefällt die Idee mit der plötzlichen Hochzeit, obwohl es doch irgendwie sehr unwirklich scheint. Aber eigentlich ist betrunken in Las Vegas ja alles möglich. Die Protagonistin ist eigentlich das Mauerblümchen und so haben wir ein klassisches Klischee aus Liebesromanen: Mauerblümchen verliebt sich in heißen, beliebten Typen. Der Unterschied: Man kann am Anfang nicht wirklich von Liebe sprechen. Immerhin erinnert sich Ev nicht mal an ihre Hochzeit. Ich mag es, wie sich die Geschichte danach entwickelt hat. Es war immer leicht und flüssig zu lesen und hatte so einige amüsante Stellen, die zum Schmunzeln angeregt haben. Viele Dialoge zwischen David und Ev sind sehr lustig, weil sie in seiner Gegenwart nur selten ihre Zunge im Zaun halten kann. Es gibt viel Streit in ihrer „Ehe“, was das Buch besonders macht, denn es ist dann doch nicht so ein 0/8/15 Liebesroman, wie man es vielleicht erwarten würde.
Die Geschichte ist individuell und hält einige erotische Szenen für die Leser bereit. Also bietet die Geschichte einen Rundumschlag: Liebe, Humor, Erotik und andere intensive Gefühle.
Kleiner Tipp von meiner Seite: Lest nur den Buchrücken und nicht die Inhaltsangabe, die auf der Innenklappe steht. Die hat nämlich nicht viel mit dem Inhalt zu tun und verdreht einige Tatsachen. Zum Beispiel wird Ev ganz anders dargestellt, als sie wirklich ist. Sowas stört mich immer und damit ihr euch hinterher nicht ärgert, soll euch das eine Warnung gewesen sein.
Mein Fazit lautet also: Es ist eine schöne Geschichte, die gut unterhält und, die man gut und schnell zwischendurch lesen kann.