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Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein spannender Auftakt!

Ashes and Souls - Schwingen aus Rauch und Gold
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Die Geschichte:
Mila ist auf den Spuren ihrer Vergangenheit unterwegs. Sie möchte ihre Wurzeln finden und ist fest davon überzeugt, dass sie das nur in Prag kann. Die Stadt, in der sie geboren ist und ...

Die Geschichte:


Mila ist auf den Spuren ihrer Vergangenheit unterwegs. Sie möchte ihre Wurzeln finden und ist fest davon überzeugt, dass sie das nur in Prag kann. Die Stadt, in der sie geboren ist und an die sie sich nicht erinnern kann. Hier möchte sie herausfinden, was es mit ihrem Fluch auf sich hat. Denn sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann sehen, wie nah ein Mensch dem Tod steht. Diese Menschen sieht sie als Graue. In einer Welt, in der alles im Gleichgewicht bleiben muss, ist diese Fähigkeit eine Bedrohung. Deswegen gerät sie in den Fokus von den Ewigen. Und ehe sie sich versieht, steckt sie in einem Machtkampf zwischen Dunkelheit und Licht, wo nicht automatisch klar ist, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.

Meine Meinung:


Das ist mein erster Fantasy-Roman von Ava Reed und ich muss sagen, es hat sich mehr als gelohnt!
Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzukommen und mit den Figuren warmzuwerden. Aber das hat sich schnell gelegt, sodass ich das Buch am Ende regelrecht verschlungen habe. Ava Reed hat eine sehr interessante Welt kreiert, die mit Gegensätzen spielt. Obwohl alles immer ein Gegenstück hat, bricht sie mit den typischen Konventionen. Licht bedeutet nicht immer Gut und die Dunklen sind nicht nur Böse. Also obwohl alles auf den ersten Blick sehr schwarz und weiß wirkt, stellt man schnell fest, dass es viele Graustufen gibt. Toll gemacht!
Das Buch war so schnell vorbei, dass ich am Ende ganz entsetzt war. Es ist noch so vieles offen und lässt einen neugierig zurück. Außerdem ist das Ende furchtbar spannend, sodass ich am liebsten direkt weitergelesen hätte. Aber auf den zweiten Teil und damit Abschluss der Dilogie müssen wir leider noch etwas warten. Ich freue mich jetzt schon darauf, den zweiten Teil in mein Regal zu stellen. Denn das Cover des ersten Bandes ist schon echt sehr schön. Düster und geheimnisvoll. Genau passend zum Buch, auch die Seiten sind passend zum Cover gestaltet.
In der Geschichte gibt es drei Hauptcharaktere, aber auch viele Nebencharaktere, die ich alle sehr ins Herz geschlossen habe. Vor allem Mim und Pan haben es mir angetan. Wer die zwei sind? Nun, das solltet ihr am besten selbst herausfinden!

Veröffentlicht am 01.12.2019

Eine leichte Liebesgeschichte, die Spaß macht zu lesen

Wir fliegen, wenn wir fallen
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Die Geschichte:
Yara hat nur noch sich und die Trauer. Am liebsten würde sie für immer allein bleiben. Der einzige, in dessen Nähe sie sich wohlfühlt, ist Phil. Dem blinden Mann im Altersheim liest sie ...

Die Geschichte:


Yara hat nur noch sich und die Trauer. Am liebsten würde sie für immer allein bleiben. Der einzige, in dessen Nähe sie sich wohlfühlt, ist Phil. Dem blinden Mann im Altersheim liest sie regelmäßig etwas vor. Sein Enkel Noel kommt ihn nur selten besuchen. Denn Noel ist zerfressen von Schuldgefühlen und Selbsthass, weil er es trotz Phils Unterstützung einfach zu nichts gebracht hat. Als Phil stirbt, bricht für sie beide eine Welt zusammen. Was er ihnen hinterlässt, ist eine Aufgabe: Zusammen sollen die beiden eine Liste mit 10 Wünschen verwirklichen, die für Phil für immer unerfüllt bleiben. Dafür müssen sie um die halbe Welt reisen und das auch noch zusammen! Für beide ist das kein schöner Gedanke. Sie sind Einzelkämpfer und brauchen niemanden. Aber was, wenn sie nur gemeinsam etwas schaffen, etwas verändern können? Und so beginnt eine wundervolle, ereignisreiche Reise, die sie beide für immer verändern wird.

Meine Meinung:


Die Geschichte von Yara und Noel hat mich total verzaubert. Es ist eine aufregende, berührende und einfach schöne Geschichte. Die Idee mit der Liste hat mir total gefallen, es sind interessante Punkte auf der Liste, bei denen ich mir auch gedacht habe: Ja, das wäre echt cool. Das muss ich auch machen! Die zwei auf ihrer Reise zu begleiten, war aber fast so, wie selbst dabei sein. Das liebe ich so sehr an Büchern! Jedes Mal landet man in einer neuen Welt oder lernt etwas Neues kennen.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit Yara und Noel um die Welt zu reisen. Gefehlt hat mir allerdings die Tiefe der Gefühle, die ich aus anderen Büchern von Ava Reed kenne und liebe. Dafür vermittelt dieses Buch eine gewisse Leichtigkeit und ist schnell und leicht zu lesen. Das liegt vor allem an Ava Reeds Schreibstil, der mit ein bisschen Witz die Geschichte erzählt.
Trotzdem werden auch ernstere Themen behandelt. Es geht um Vertrauen. Darum, Vertrauen zu fassen und sich selbst zu vertrauen und zu lieben. Auch dieses Buch von Ava Reed regt also zum Nachdenken an, obwohl es insgesamt etwas oberflächlich bleibt.
„Wir fliegen, wenn wir fallen“ ist ein Buch zum Nachdenken, aber auch zum Lachen, Lächeln und Genießen. Es macht einfach Spaß zu lesen!

Veröffentlicht am 01.12.2019

Zurück an der Creekwood High!

Ein Happy End ist erst der Anfang
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Die Geschichte:
Wir sind zurück in Shady Creek und an der Creekwood High School. Simons beste Freundin Leah hat ihre eigene Geschichte bekommen!
Es ist das Abschlussjahr und Leah weiß nicht, was sie erwartet. ...

Die Geschichte:


Wir sind zurück in Shady Creek und an der Creekwood High School. Simons beste Freundin Leah hat ihre eigene Geschichte bekommen!
Es ist das Abschlussjahr und Leah weiß nicht, was sie erwartet. Alle ihre Freunde scheinen schon den perfekten Plan fürs Leben zu haben. Naja, ihre beiden besten Freunde sind ja auch glücklich verliebt und zu zweit ist alles leichter und so weiter... Manchmal kotzt Leah das alles an. Dabei weiß sie, dass sie sich ganz tief in sich drin selbst so etwas wünscht. Und, mal ehrlich, welcher Teenager wünscht sich das nicht? Eine glückliche Beziehung. Leider ist Leah dafür in die falsche Person verliebt. War ja klar, dass für sie alles immer nur komplizierter wird. Ob am Ende doch ein Happy End auf sie wartet?

Meine Meinung:


Ich denke es ist nicht zu viel verraten, wenn ich sage: Ja, auf Leah wartet ein Happy End. Das Buch heißt schließlich nicht umsonst Ein Happy End ist erst der Anfang. Und ich muss diese Rezension mit dem Ende des Buches anfangen lassen, weil das einfach das Beste daran ist und weil ich die Autorin dafür liebe, dass sie immer so zuckersüße und total romantische Liebesgeschichten schreibt.
Aber nun habe ich – vorerst – genug geschwärmt. Zur Geschichte: Ich finde, die Geschichte wird sehr einfühlsam erzählt. Es geht um das letzte High School Jahr, den Abschlussball und die Nerven der Teenager liegen blank. Ich denke, jeder kann sich da hineinversetzen und Becky Albertalli beschreibt die Stimmung wirklich sehr authentisch.
Obwohl die Geschichte so angelegt ist, dass man nicht sofort weiß, in wen Leah verliebt ist, ist es doch recht offensichtlich. Das ist aber nicht unbedingt ein Kritikpunkt, die Story lässt sich trotzdem gut lesen und mitgefiebert habe ich sowieso.
Das einzige, was für mich ein bisschen schwierig war, ist tatsächlich die Protagonistin selbst: Leah. Sie konnte manchmal echt anstrengend sein, weil sie sich selbst und manche Situationen immer so runtergemacht hat. Dann wollte ich sie am liebsten schütteln und ihr sagen, wie toll sie ist. Da war Simon ein angenehmerer Protagonist. Ach, Simon. Er kommt natürlich auch immer wieder vor und man erfährt einige lustige Details über ihn. Ihn aus den Augen seiner Freundin mitzuerleben, hat ihn mir fast noch sympathischer gemacht. Er ist einfach nur ein total süßer Kerl!
Im Endeffekt habe ich die ganze Creekwood High Clique total lieb und ich hatte sehr viel Spaß dabei, sie alle in diesem Band wiederzutreffen. Jetzt hoffe ich auf ein weiteres Wiedersehen!

Veröffentlicht am 01.12.2019

Supersüß!!

Was ist mit uns
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Die Geschichte:
Arthur verbringt die Sommerferien mit seinen Eltern in New York. New York, das bedeutet atemberaubende Musicals und ein Leben wie am Broadway. So hat er sich das jedenfalls vorgestellt, ...

Die Geschichte:


Arthur verbringt die Sommerferien mit seinen Eltern in New York. New York, das bedeutet atemberaubende Musicals und ein Leben wie am Broadway. So hat er sich das jedenfalls vorgestellt, stattdessen macht er ein Praktikum in einer Kanzlei und ist enttäuscht von der New Yorker Ignoranz. Bis er jemanden kennenlernt. Eine zufällige Begegnung vor dem Postamt, ein kurzes Gespräch und schon trennen sich ihre Wege wieder. Aber für Arthur ist klar: Das war Schicksal. Und so macht er sich auf die Suche nach dem Jungen, von dem er nicht mal den Namen weiß.
Dieser Junge ist Ben, ein waschechter New Yorker. Er muss seine Sommerferien mit Chemie büffeln verbringen. Und zu allem Überfluss hat er sich grade erst von seinem Freund getrennt. Deswegen bringt er ein Paket voller Erinnerungen zur Post, um es seinem Ex zu schicken. Dass dies zu einer Begegnung führt, die seinen Sommer – und vielleicht auch sein Leben – verändern wird, hätte er sich niemals träumen lassen.

Meine Meinung:


Ich bin seit kurzem Fan von Becky Albertalli und habe mich deswegen sehr auf dieses Buch gefreut. Trotzdem hatte ich ein bisschen Sorge, weil sie es mit Adam Silvera zusammen geschrieben hat. Aber ihr Schreibstil ist nicht verloren gegangen, im Gegenteil, Silvera scheint ihn perfekt zu ergänzen. Dieses Buch ist locker und humorvoll geschrieben. Ich habe an so vielen Stellen laut lachen müssen, sodass mich viele Leute in der Bahn komisch angeguckt haben. Auch wenn einige es komisch finden mögen, für mich macht das ein gutes Buch aus. Wenn ich mit der Geschichte mitgehen kann und auch manchmal was zu lachen habe.
Arthur und Ben, aus deren Perspektiven das Buch geschrieben ist, sind beide sehr authentische Protagonisten. Sie reagieren auf alles immer sehr menschlich und nicht so, wie das dem Leser gefallen würde. Deswegen wollte ich ihnen an manchen Stellen am liebsten eine Kopfnuss geben, aber das hat sie gleichzeitig auch sehr liebenswürdig gemacht. Und dann die tollen Nebencharaktere: Dylan habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn auch er hat für einige lustige Szenen gesorgt.
Im Vordergrund steht natürlich die Liebesgeschichte und die ist, wie ich es von Becky gewohnt bin, einfach nur super süß, sodass ich neben den ganzen Lachern auch oft kleine Entzückungsausrufe von mir gegeben habe.
Und dann das Ende... Ich glaube, es ist das einzig mögliche Ende, das dieses Buch sehr gut abrundet und es nicht unrealistisch oder kitschig werden lässt. Aber genau deswegen ist es auch etwas traurig. Ich musste mich erst damit anfreunden, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es so am besten ist. Außerdem transportiert es ja auch einen kleinen Hoffnungsschimmer, der die Fantasie anregt. Man könnte eine super Fanfiction zu diesem Buch schreiben!
Also mein abschließendes Urteil: Super Autoren, super Geschichte, super Charaktere, super Schreibstil... alles einfach super!

Veröffentlicht am 06.11.2019

Lasst euch in die magische Antike entführen

Schattenkrone
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Die Geschichte:
Sieben Schicksale, die alle miteinander verwoben sind:
Alex ist der Prinz von Makedonien und er hofft nun, da sein Vater in den Krieg gezogen ist, sich endlich als Herrscher beweisen zu ...

Die Geschichte:


Sieben Schicksale, die alle miteinander verwoben sind:
Alex ist der Prinz von Makedonien und er hofft nun, da sein Vater in den Krieg gezogen ist, sich endlich als Herrscher beweisen zu können. Doch dann passieren auf einmal viele unvorhergesehene Dinge auf einmal.
Sein Freund Heph steht ihm dabei immer zur Seite, aber jemand versucht die beiden zu trennen und so droht Alex in solch schwierigen Zeiten auch noch der Verlust seines treusten Freundes und Beraters.
Kat und Jacob leben dagegen in einer vollkommen anderen Welt. Nicht im Palast, sondern in einem kleinen Dorf. Jacob will Kat etwas bieten können und so zieht er aus in die Hauptstadt, Pella, um großen Ruhm zu erlangen. Auch Kat zieht es in die Hauptstadt, denn sie hat etwas Wichtiges zu erledigen, von dem sie noch nicht einmal Jacob erzählt hat. In Pella kreuzen sich die Wege der vier und sie merken, dass sie viel miteinander verbindet.
Cyn ist die Halbschwester des Prinzen und will sich nicht damit abfinden, niemals herrschen zu können. Also integriert sie, wo sie nur kann. Immer unter den wachsamen Augen ihrer Stiefmutter Olympias. Diese verfolgt nämlich ebenfalls ihre eigenen Pläne. Als Königin von Makedonien stehen ihr natürlich viele Mittel zur Verfügung, doch sie hat noch etwas viel Mächtigeres auch ihrer Seite: Die Magie.
In einem anderen Reich soll die persische Prinzessin Zo an den Prinzen Alex verheiratet werden. Sie liebt aber einen anderen und flieht deshalb vor der Hochzeit. Für Zo beginnt eine abenteuerliche Reise, auf der sie erfährt, dass sie ihrem Schicksal sowieso nicht entkommen kann. Ob es den anderen auch so geht?

Meine Meinung:


Bei Schattenkrone handelt es sich um einen historischen Fantasyroman. Wenn ihr mich fragt, ist das eine tolle Kombi! Mir war das zunächst gar nicht so bewusst, weil ich mich mit der Antike nicht so gut auskenne, aber die Autorin hat ein ausführliches Nachwort geschrieben, in dem sie die geschichtlichen Hintergründe kurz erklärt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Die Idee ist also schon mal top! Es gibt aber einige Schwächen bei der Umsetzung finde ich. Mir ist es schwergefallen, am Anfang in die Geschichte einzutauchen, weil es immer wieder Perspektivwechsel gab. Dadurch kommt die Geschichte auch nur langsam voran und das hat mich auch beim Lesen etwas gebremst.
Aber so nach und nach habe ich mich daran gewöhnt und angefangen, die Charaktere richtig gern zu haben. Und obwohl die Geschichte so komplex ist und viel Raum einnimmt, gibt es doch in diesem ersten Band schon einen großen Spannungsbogen und ein gutes Ende. Der Schluss macht Lust auf mehr und so habe ich den zweiten Teil auch direkt gelesen.
Alles in allem kann ich das Buch allen empfehlen, die sich für die Antike und Magie interessieren. Es lohnt sich.