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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Tolles Finale

Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)
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Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale ...

Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale der Trilogie aber wirklich gelungen!

Obwohl ich den Band als etwas weniger spannend empfunden habe als die anderen zwei, hat mich das Ende wieder abholen können. Die einzelnen Fäden laufen endlich zusammen und jede Person bekommt ein passendes (mal mehr mal weniger glückliches) Ende. Die große Enthüllung hat mich tatsächlich noch sehr überraschen können, ergab gleichzeitig aber völlig Sinn.

Mit Ria hatte ich bis zum Schluss ein wenig Probleme, weil sie mir zu analytisch war. Sie kann sehr manipulativ sein und setzt ihre „Superkraft“ auch gegen Freunde ein. Vielleicht hat die Lovestory mit Sandor mich deshalb auch nicht erreicht, weil ich mit Ria nichz viel anfangen kann. Trotzdem ist ihr Charakter durch ihre Vergangenheit und den Einfluss der Spähren authentisch.

Ich finde man merkt ein wenig, dass es eins der früheren Werke der Autorin ist und dass sich ihr Schreibstil doch noch etwas geändert hat. Das würde ich aber weder positiv noch negativ bewerten, er ist einfach ein wenig anders ☺️ Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es sich dieses Mal nicht um einen Jugendthriller handelt.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Gar nicht magisch

Die Wissenschaft hinter Harry Potter
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Leider total enttäuschend.
Jedes Kapitel ist nur ca. 3-5 Seiten lang und enthält mehrere Unterkapitel. Dadurch werden Themen oft nur hingeschmissen und nicht weiter ausgeführt. Ich habe einige Themen ...

Leider total enttäuschend.
Jedes Kapitel ist nur ca. 3-5 Seiten lang und enthält mehrere Unterkapitel. Dadurch werden Themen oft nur hingeschmissen und nicht weiter ausgeführt. Ich habe einige Themen dann gegoogelt, wenn ich mehr wissen wollte, was ja nicht Sinn der Sache ist. Gleichzeitig werden banale Dinge plötzlich über mehrere Sätze ausgeführt (z.B. was ein Schädel ist?!). Gegen Ende sind mir auch ein paar Fehler aufgefallen, sodass ich auch keine Lust mehr hatte weiterzulesen.
Gute Idee mit leider echt nicht guter Umsetzung.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ich bin auch verliebt!

Wedding Season – Sieben Hochzeiten und ein Totalausfall 
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Ich weiß nicht, ob ich in der Buchhandlung auf dieses Buch aufmerksam geworden wäre, denn ehrlich gesagt mag ich das Cover gar nicht. Aber im Bücherschrank sprang es mir dann quasi entgegen und so fanden ...

Ich weiß nicht, ob ich in der Buchhandlung auf dieses Buch aufmerksam geworden wäre, denn ehrlich gesagt mag ich das Cover gar nicht. Aber im Bücherschrank sprang es mir dann quasi entgegen und so fanden wir doch noch zueinander 💕

Ich mag die Geschichte um Freya wirklich gern! Obwohl Freya am Tag vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen wird, badet sie hier keine 400 Seiten lang in Selbstmitleid. Das wäre zwar absolut verständlich, aber nicht unbedingt spannend zu lesen 😅 natürlich trauert Freya, anfangs und immer wieder, aber sie ist auch lebensfroh und lustig. Das macht sie so authentisch.

Auch ihr Freundeskreis lässt die Geschichte so nahbar wirken. Man lernt Freyas komplette Familie kennen, ihre beiden besten Freunde aber auch entfernte Freunde aus der Kindheit oder dem Studium. Ich mochte dieses große soziale Umfeld, auch weil es Freya immer wieder den Rücken gestärkt hat.

Wedding Season legt den Fokus nicht auf die Romanze und den durchaus sympathischen Love Interest, sondern wirklich auf den Weg unserer Protagonistin und darauf, wie sie sich ihr Leben und ihre Freude zurück holt. Wie sie ihre Stärken erkennt und lieben lernt. Und das auf ganz leichte, liebenswerte und witzige Weise.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Toxisch, toxischer, Helena&Kaine

Alchemised
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Eine düstere Fantasy-Geschichte mit über 1000 Seiten? Count me in! Ich hab mich so auf diese Story gefreut, aber leider wollte der Funke wirklich nicht überspringen…

Die Idee gefiel mir anfangs wirklich ...

Eine düstere Fantasy-Geschichte mit über 1000 Seiten? Count me in! Ich hab mich so auf diese Story gefreut, aber leider wollte der Funke wirklich nicht überspringen…

Die Idee gefiel mir anfangs wirklich gut, denn die Geschichte beginnt sozusagen nach der Geschichte, nach dem großen Krieg in Paladia. Unsere Protagonistin Helena erinnert sich jedoch an nichts, weshalb man als Leser*in selbst erstmal im Dunkeln tappt. Erst als Helenas Erinnerungen wiederkehren, taucht man in die Geschichte des Krieges ein. Und für mich ging’s ab da bergab…

Beginnen wir mit den Figuren. Für mich sind nur Helena und Kaine wirklich ausgearbeitet. Luc, Soren, Laila - sie alle bleiben für mich total blass. Und dabei gibt es nur so wenig Figuren. Da sie sich auch schon vor dem Krieg kennen gelernt haben, fehlt der Aufbau der Beziehungen, sodass ich da auch keine richtige Freundschaft rauslesen konnte.

Weiterhin bleibt mir auch die Welt zu verschwommen. Wie sieht Paladia aus? Was ist mit der Bevölkerung? Wie steht es um die Nachbarstaaten? Das alles wird zwar erwähnt, aber nicht ausführlich genug, um sich wirklich ein Bild zu machen. Die Beschreibung der vorherrschenden Religionen gefällt mir dagegen gut.

Die Handlung zieht sich über die 1222 Seiten leider doch sehr. Was mich aber am meisten stört ist das Einsetzen von bucheigenen Fachbegriffen. Ws gibt zwar ein Register, aber bei einem einteiligen Fantasy-Buch möchte ich da echt nicht reinschauen müssen. Doch teils wurden Gegenstände einfach nicht ausreichend erklärt.

Mein größter Kritikpunkt ist aber die Beziehung von Kaine und Helena, die oft als episch bezeichnet wird. Ist sie nicht. Sie ist unfassbar toxisch. Helena und Kaine klammern sich an den Gedanken sich retten zu können, klammern sich an Besitzansprüche des jeweils anderen. Und diese ungesunde Beziehung wird später sogar angesprochen, doch tut Helena das einfach ab?? Das war eine Steil-Vorlage, um das alles etwas zu entromantisieren. Dazu kommt die Szene, in der Helena schwanger wird. Das war mir persönlich einfach zu heftig. Auch wenn Kaine in dem Sinne kaum andere Wahl hatte und angedeutet wird, wie ekelhaft er sich selbst danach fühlt, die Szene hätte es für mich einfach nicht gebraucht, weil man sie nicht entschuldigen oder gut aufklären und auflösen kann.

Ich habe erst im Nachhinein gelesen, dass Alchemised eine Draco/Hermine-FanFiction war, aber mit dem Wissen liest man das durchaus raus. Vor allem weil ich schon vorher gedacht habe, dass Kaine und Helena (alias Hermine und Draco) gut ausgearbeitet sind, während die Welt und die Law blass bleiben. Das macht aber natürlich Sinn, wenn das nachträglich geändert werden muss.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Gelungener Abschluss

Die Vernichteten
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Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale ...

Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale der Trilogie aber wirklich gelungen!

Obwohl ich den Band als etwas weniger spannend empfunden habe als die anderen zwei, hat mich das Ende wieder abholen können. Die einzelnen Fäden laufen endlich zusammen und jede Person bekommt ein passendes (mal mehr mal weniger glückliches) Ende. Die große Enthüllung hat mich tatsächlich noch sehr überraschen können, ergab gleichzeitig aber völlig Sinn.

Mit Ria hatte ich bis zum Schluss ein wenig Probleme, weil sie mir zu analytisch war. Sie kann sehr manipulativ sein und setzt ihre „Superkraft“ auch gegen Freunde ein. Vielleicht hat die Lovestory mit Sandor mich deshalb auch nicht erreicht, weil ich mit Ria nichz viel anfangen kann. Trotzdem ist ihr Charakter durch ihre Vergangenheit und den Einfluss der Spähren authentisch.

Ich finde man merkt ein wenig, dass es eins der früheren Werke der Autorin ist und dass sich ihr Schreibstil doch noch etwas geändert hat. Das würde ich aber weder positiv noch negativ bewerten, er ist einfach ein wenig anders ☺️ Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es sich dieses Mal nicht um einen Jugendthriller handelt.Ja

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