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Veröffentlicht am 14.01.2022

Pokemon meets Phantastische Tierwesen

Die Tiermagierin – Schattentanz
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Besondere Tierwesen, Magier und Assassinen, eine fantastische komplexe Welt? Da bin ich doch direkt dabei! Mit dem ersten Band der Tiermagierin-Reihe habe ich mein Lesejahr begonnen und bin bisher ganz ...

Besondere Tierwesen, Magier und Assassinen, eine fantastische komplexe Welt? Da bin ich doch direkt dabei! Mit dem ersten Band der Tiermagierin-Reihe habe ich mein Lesejahr begonnen und bin bisher ganz zufrieden. Obwohl ich die Reihe weiterverfolgen werde und ich das Buch sehr mag, ist mir aber aufgefallen, dass es immer ein Aber gibt…

Das beginnt beim Schreibstil, der super angenehm zu lesen ist aber ab und an bin ich eben doch über einige Formulierungen gestolpert. Die Dialoge sind oft moderner, obwohl die Welt „älter“ wirkt. Das passt zwar trotzdem gut zusammen, die Erzählweise schwankt aber ab und an dazwischen, wodurch dann eben meine kleine Stolperer verursacht wurden. Außerdem wird vieles wiederholt, damit derdie Leserin auch wirklich versteht, wo das Problem liegt. Nicht vergessen! Noc und Leena dürfen sich nicht lieben. Haben wir verstanden? Gut, dann kann’s ja weitergehen, ich gebe in 10 Seiten aber nochmal Bescheid!

Die Handlung selbst ist spannend und wirklich gut bedacht, denn es scheint kaum Ausweg für Leena und Noc zu geben. Manche Stellen sind etwas langatmig und gleichzeitig hätte ich gern mehr über die Tierwesen gelesen. Es gibt eine ganze Menge und ein wunderschön gestaltetes Bestiarium, aber etwas mehr Zeit hätte jedes Tierchen verdient. Dafür ist das Ende für mich zu schnell, da hätte man vermutlich einen ganzen Band mit füllen können.

Noc und Leena würde ich auch noch 5 Bände lang begleiten, da die zwei wirklich coole Protagonisten sind. Viele Klischees werden hier geschickt gelöst. Die Liebe, die nicht Sein darf, hat einen verständlichen Grund, der auch nicht nur mit Reden gelöst werden kann. Nocs harte Schale hat ebenfalls einen Hintergrund, der nachzuvollziehen ist. Außerdem sind Leena und Noc Ende 20 und damit reife und selbstständige Protagonisten, die auch prima allein klar kommen würden. Dass die Liebesgeschichte etwas flott ist, empfand ich ab und an als etwas nervig. Auch die Nebencharaktere wachsen einem echt ans Herz, da diese auch genug Raum bekommen. Allerdings fehlt einigen davon trotzdem die Tiefe und das Besondere. Aber wir haben ja auch noch zwei Bände 🙂

Fazit: Endlich mal ein Buch, bei dem ich ganz viel in der Rezension erzählen konnte 😀 Denn auch wenn es einige Kritikpunkte von mir gibt, mag ich das Buch sehr und hatte auch direkt nach dem Beenden das Bedürfnis, darüber zu quatschen, da es eine Menge Diskussionsstoff gibt.

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Wenn 700 Seiten zu wenig sind...

Der Lotuskrieg 2
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Was. ein. Buch! Der erste Band, Stormdancer, begann für mich etwas schleppend. Zu viele fremde Begriffe und zu viele Namen haben mir das Leserleben schwer gemacht. Durch den zweiten Band bin ich jetzt ...

Was. ein. Buch! Der erste Band, Stormdancer, begann für mich etwas schleppend. Zu viele fremde Begriffe und zu viele Namen haben mir das Leserleben schwer gemacht. Durch den zweiten Band bin ich jetzt nur so geflogen. Und war am Ende sogar traurig, dass das Buch nicht noch 700 Seiten hat. 

Obwohl Yukiko wieder die Hauptfigur ist, treten weitere Charaktere in den Fokus. Alte Bekannte aber auch neue Freunde und Feinde bekommen ihren Auftritt und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dadurch gibt es sehr viel Abwechslung und es gibt immer offene Handlungsstränge, bei denen man wissen möchte, wie es denn nun weitergeht. Dabei geht nichts verloren und alles wird immer geschickt verknüpft. So wird auch Langatmigkeit vermieden und die Spannung aufrecht erhalten. 

Selten habe ich ein buch mit so vielen Überraschungen und so wenig Vorhersehbarkeit gelesen. Ich war so oft sprachlos und völlig irritiert. Außerdem ist der Autor einfach knallhart! Wer Brutalität, derbe Sprache und Blut nicht mag, sollte vielleicht nicht zu einem Kristoff greifen. Ich mag diesen Schreibstil aber total! 

Fazit: Ich lieb's! Mehr als ich gedacht hätte. umso gespannter bin ich, was für ein furioses Finale mich wohl erwartet. 

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Erst der Anfang

Changers - Band 1, Drew
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Viel zu lange ist dieses Buch in meinem Regal verstaubt, obwohl mich der Klappentext so angesprochen hat. Vielleicht hat sich das aber auch gelohnt, denn jetzt hatte ich wirklich richtig Motivation dieses ...

Viel zu lange ist dieses Buch in meinem Regal verstaubt, obwohl mich der Klappentext so angesprochen hat. Vielleicht hat sich das aber auch gelohnt, denn jetzt hatte ich wirklich richtig Motivation dieses Buch anzugehen und es hat mir wirklich gut gefallen.

Aber mal von Anfang an. Ethan bzw. Drew erzählt die Geschichte selbst, weshalb der Schreibstil sehr locker und jugendlich, aber nicht unangenehm jugendlich ist. Dabei umfasst die Handlung eine Zeitspanne von einem Jahr, wodurch einige Lücken entstehen. Manchmal ist das etwas schade, da Konflikte auftauchen und nicht richtig aufgelöst werden.

Das Prinzip der Bücher finde ich aber unheimlich interessant, weshalb ich unbedingt dran bleiben möchte. Ethan verändert sich als Drew sehr und entwickelt sich zu einer/einem coolen Protagonistin, weshalb ich gespannt bin, welche Entwicklungen ersie noch durchlebt.

Fazit: Changers ist ein kurzweiliges Buch, das einem aber ganz viel Unterhaltung bietet. Trotz kleiner Schwächen bin ich mehr als gespannt, was mich noch entwickelt.

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Ein bisschen zu perfekt?

Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2)
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Band 1 konnte mich ja absolut begeistern und so hatte ich auch wirklich Lust fix Band 2 zu lesen. Noch immer bin ich verliebt in die zauberhafte Welt, in die liebenswürdigen Charaktere und die faszinierenden ...

Band 1 konnte mich ja absolut begeistern und so hatte ich auch wirklich Lust fix Band 2 zu lesen. Noch immer bin ich verliebt in die zauberhafte Welt, in die liebenswürdigen Charaktere und die faszinierenden Ideen. Aber dieses Mal gibt es auch Kleinigkeiten, die mich gestört haben.

Zum Einen ist ist das unsere Protagonistin Sophie. Bereits in Band 1 wird häufig erwähnt, wie speziell sie ist. Das hat mich da noch wenig gestört, allerdings nimmt das in Band 2 immer weiter zu, sodass es irgendwann wirklich zu viel ist. Zu viele Fähigkeiten, zu viele Jungs, die scheinbar für sie schwärmen und eine zu perfekte Sophie.

So ist Sophie auch scheinbar die Einzige, die das Alicorn (quasi Pegaus-Einhorn) zähmen kann. Mir ist diese ganze Geschichte rund um das Alicorn etwas zu kitschig. Allerdings habe ich auch im Hinterkopf, dass die Zielgruppe des Buches jünger ist. Dementsprechend ist es angemessen und völlig in Ordnung.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch wieder gern gelesen. Die Atmosphäre ist einfach zauberhaft und ich liebe die Nebencharaktere! Für die nächsten Bände, auf die ich mur sehr freue, würde ich mir aber wieder mehr Überraschungen und mehr Komplexität wünschen. Das sind nämlich die Punkte, von denen es nicht zu viel gibt.

Fazit: Nicht nur für jüngere Leser ein magisches Abenteuer, dass definitiv Spaß beim Lesen macht!

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Veröffentlicht am 04.12.2021

Unendlich viele Möglichkeiten für falsch und richtig

Game Changer - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen
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Neal Shusterman ist einer meiner liebsten Autoren. Das liegt nicht nur an dem großartigen Schreibstil mit den passendsten, aber auch verrücktesten Vergleichen, sondern auch an seinen Ideen. Während viele ...

Neal Shusterman ist einer meiner liebsten Autoren. Das liegt nicht nur an dem großartigen Schreibstil mit den passendsten, aber auch verrücktesten Vergleichen, sondern auch an seinen Ideen. Während viele seiner Büche die Gesellschaftskritik eher subtil, aber doch offensichtlich (Das Paradoxon des Shusterman!) beinhalten, gibt Game Changer nun – entschuldigt den Ausdruck – richtig aufs Maul!

Ash, der Protagonist dieser Story, ist normal. Er ist kein Held, nicht unnatürlich stark, er ist nicht einmal der Quarterback seines Teams, wie es der Protagonist sonst immer ist, sondern der Lineman (was auch immer das ist). Er hält sich für einen toleranten und offenen Typen ohne Vorurteile. Und doch merkt er im Verlauf der Geschichte, dass er eben nicht vollständig aufgeklärt ist. Damit ist Ash ein Protagonist, mit dem man sich gut identifizieren kann, ohne sich irgendwie schlecht zu fühlen. Für mich vermittelt er: Es ist gut, wenn du dich für tolerant und offen hälst und das auch bist, aber es ist besser, wenn du die Augen trotzdem nicht verschließt und weiterhin an dir arbeitest und hinterfragst.

In dem Buch werden eine ganze Menge Themen angesprochen. Obwohl Rassismus im Fokus steht, wird auch über Homophobie, Missbrauch und Feminismus/Antifeminismus geschrieben. Ich möchte nicht verraten, wie das eingebaut wurde, aber ich finde die Umsetzung da sehr gelungen. Ich habe gelesen, dass es einigen Leser*innen zu viel war, für mich zeigt das allerdings nur noch besser: Ja, es gibt noch eine Menge zu tun. Und nein, ich schließe mich da ganz und gar nicht aus.

Auch die Verbildlichung der einzelnen Universen hat mir gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch für mich ab und an ein paar Längen hat. Auch die Entwicklung der Charaktere bleibt etwas auf der Strecke, weil der Fokus eben auf Ashs Entwicklung liegt. Und der hat zwar eine ganze Menge gelernt, aber trotzdem bleibt die Frage, wie er sich weiterhin entwickelt und was die Konsequenzen nun für ihn sind. Das Ende finde ich nämlich wirklich krass, aber passend.

Fazit: Neal Shusterman zieht mich immer in seinen Bann, aber dieses Mal will der Funke nicht komplett überspringen. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und mir gefällt die Umsetzung der wichtigen Themen.

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