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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Dieser Teil der Beautiful – Reihe kann für mich nicht mit den beiden Vorgängern mithalten.

Beautiful Player
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Spoiler
Ich bin begeistert das zwei Autorinnen so gut zusammenarbeiten. Das habe ich bei den beiden anderen Romanen dieser Reihe schon erwähnt. Ich persönlich finde dies sehr schwierig. Klar, einerseits ...

Spoiler
Ich bin begeistert das zwei Autorinnen so gut zusammenarbeiten. Das habe ich bei den beiden anderen Romanen dieser Reihe schon erwähnt. Ich persönlich finde dies sehr schwierig. Klar, einerseits sieht der andere vielleicht etwas, das einem selber nicht auffällt, aber was, wenn sich beide uneinig sind. Jeder hat seine eigene Vorstellung, wie kommt man da auf einen Nenner? Dieses Autorinnenduo Christina Hobbs und Lauren Billings schaffen es aber immer wieder. Leider konnte mich Beautiful Player nicht so mit sich reißen, wie Beautiful Bastard und BeautifulStranger. Er war nicht schlecht, aber es gab ein paar Dinge die mir nicht gefielen. Erstens finde ich das der Klappentext nicht ganz zu der Geschichte passt. Denn als Hannas Bruder meinte, sie solle sich doch mit Will treffen, um eine gute Work – life – Balance zu finden, meinte er sicher nicht, dass sie eine Femme fatale werden soll. Und auch, wenn es um Hannas Interessen gehen sollte, stimmt dies nicht ganz. Sie möchte zwar ein paar Dinge über Dates lernen, aber nicht allen Männern den Kopf verdrehen. Ohne ihren Bruder wäre ihr wohl gar nicht aufgefallen, dass sie für ihren Beruf lebt, denn sie war damit immer zufrieden. Auch Wills Player- Ruf ist nicht ganz richtig. Ich würde ihn so nicht beschreiben.
In diesem Buch geht es eher um das davor. Die meiste Zeit handelt es darum, wie sie sich näher kommen, sich kennen - und lieben lernen. Das hat mir sehr gut gefallen. Es gab auch sehr lustige Momente, in denen sich Wills Freunde über ihn lustig machen, weil sie ihn so noch nie gesehen haben. Aber dann waren da diese Sachen, die mich wahnsinnig gemacht haben. Die beiden haben ständig aneinander vorbeigeredet. Dieses hin und her war mir bei Beautiful Stranger doch ein wenig zu viel des Guten. Er mag sie, sie mag ihn. Er sagt ihr, dass er sie mag, sie denkt das er denkt, er müsse das sagen und erklärt ihm das für sie „nur Spaß“ in Ordnung ist und sie gar nicht mehr möchte. Er tut so, als sei das in Ordnung und sie wird zickig deshalb. Also einmal hin und her hätte gereicht, aber es wurde leider irgendwann ein wenig nervig. Manchmal ist es besser, wenn man über seine Gefühle spricht und dabei bleibt. Nicht das es einfach wäre. Man möchte ja auch nicht Enttäuscht oder verletzt werden, aber es kann helfen.
Ich habe so lange auf den ersten Sex der beiden hin gefiebert, dass ich dann richtig enttäuscht vom eigentlichen Akt war. Vorher hatte Hanna nie einen Orgasmus beim Sex mit einem Mann. Aber Will ist die reinste Granate. Sie kommt innerhalb von 30 Minuten gleich 3 oder 4 Mal. Ich kam bei den ganzen Orgasmen gar nicht mehr richtig mit....
Mal ehrlich. Natürlich erwarte ich nicht das in einem Erotikroman irgendetwas davon steht, das die Frau keinen Orgasmus bekommt und ich denke auch, das man mit dem richtigen Partner einen Orgasmus bekommen kann, oder mehrere. Das stelle ich gar nicht in Frage, aber ein wenig Realismus erwarte ich schon.
Schön ist es, das man die Charaktere aus den Vorbüchern wieder trifft, da Max, Sara, Bennett, Chloe und Will eine richtige Clique sind. Die Charaktere an sich haben mir sehr gut gefallen. Aber bei Beautiful Player muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die Vorgeschichte besser gefallen hat, als das, was kam, als es endlich losging mit der Erotik.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wenn sich jedes BDSM Paar so umeinander bemüht, wie die beiden hier, dann können sich diese Paare glücklich schätzen.

Macht und Begierde
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Diese Reihe von Tara Sue Me zieht mich einfach in ihren Bann. Es ist wie eine Hass- Liebe. Ich mag ihren Schreibstil und Liebe ihre Charaktere. In diesem teil der Reihe geht es darum, dass die beiden ...

Diese Reihe von Tara Sue Me zieht mich einfach in ihren Bann. Es ist wie eine Hass- Liebe. Ich mag ihren Schreibstil und Liebe ihre Charaktere. In diesem teil der Reihe geht es darum, dass die beiden ihren Lebensstil in den Familienalltag integrieren wollen, was mit zwei Kindern sehr schwierig ist, also nehmen sie sich eine einwöchige Auszeit. Diese zeigt beiden ihre Grenzen auf, aber auch das sie gemeinsam viel mehr erreichen können, als sie denken. Man spürt die Liebe der beiden immer aufs neue. Für beide ist diese Rollenverteilung wichtig und sie gewähren uns Einblick in beide Sichten. Die des Doms und die der Sub. Viele Menschen mögen diesen Lebensstil vielleicht vorverurteilen, doch ich bitte diese Menschen, dies mit Vorsicht zu genießen. Ich persönlich lebe zwar nicht den Lebensstil der beiden, doch ich kann voll und ganz verstehen, dass Abby auch mal die Kontrolle abgeben kann. Auch ich bin ein Mensch, der versucht alles zu Kontrollieren, doch das geht einfach nicht immer. Und in diesen Momenten ist es schön, wenn man weiß, man kann einer anderen Person voll und ganz vertrauen und ihr die Kontrolle überlassen. Diese Kontrollabgabe kann sehr erleichternd wirken und man kann neue Kraft schöpfen.
Die Spielszenen der beiden sind sehr anschaulich und schön beschrieben. Das einzige, was mich nach wie vor immer noch ein wenig schmunzeln lässt, ist die Tatsache das es multible Orgasmen ohne Ende gibt, die, wenn verlangt, auch noch auf Kommando auftreten. Meiner Meinung wirkt das sehr unglaubwürdig. Vielleicht mag es dieses Wunder geben, vielleicht gibt es Frauen, die ohne Probleme mehrmals hintereinander einen Orgasmus haben und das auch noch, wenn er verlangt wird. Ich habe in meinen ersten 30 Jahren zwar noch keine solche Frau getroffen, doch wer weiß? Vielleicht werde ich diesem Wunder eines Tages begegnen. Falls dies eintreten sollte, werde ich euch gerne davon berichten. Aber ich habe noch eine andere Möglichkeit entdeckt, weshalb ich vielleicht noch keine multiplen Orgasmen auf Kommando hatte.... Vielleicht fehlt mir auch einfach nur Nathaniel West. Dies ist natürlich nur eine Wage Vermutung.
Ab und zu habe ich aber das Gefühl gehabt, Abby würde durch ihren Herrn ein wenig erniedrigt werden. Sie selber sah dies nicht so und auch das Verhalten von Nathaniel nach dem Spielen bewies das Gegenteil. Er möchte für sie Sorgen und sie möchte ihm dienen und glücklich machen. Also freue ich mich für die beiden, wenn es für sie das Beste ist.
Wenn ein weiterer Teil erscheint, würde ich ihn wieder lesen, denke jedoch das man auch irgendwann den Absprung finden sollte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Meiner Meinung nach 464 Seiten zuviel ...

Das Pfirsichhaus
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Passiert es euch auch manchmal, das ihr ein Buch weiterlest, einfach weil ihr denkt „ Es könnte ja noch spannend werden“ ? Bei diesem Buch ging es mir zumindest so. Und irgendwann dachte ich nur noch ...

Passiert es euch auch manchmal, das ihr ein Buch weiterlest, einfach weil ihr denkt „ Es könnte ja noch spannend werden“ ? Bei diesem Buch ging es mir zumindest so. Und irgendwann dachte ich nur noch „Jetzt zieh ich den Rest auch noch durch“. Das hat mich einiges an Kraft gekostet. Denn wie bei Filmen, in denen der Trailer das spannendste an dem Film ist, so ist der Klappentext auch das spannendste von diesem Buch. Laut diesem hatte es für mich viel Potential. Die drei Cousinen, die sich das erste mal begegneten, als sie acht Jahre alt waren, waren seitdem ein Herz und eine Seele und ergänzten sich. Und plötzlich stehen sie vor diesem Wunderschönen Haus, das Haus von Lizzies Großmutter, das abgerissen werden soll, da es den Bauvorschriften nicht entspricht. Sie packen alle mit an und als das Geld knapp wird, nehmen sie sogar Jobs an, um die Sanierung bezahlen zu können. Während dieser Zeit entdecken sie Geheimfächer und sogar eine Geheimkammer mit alten Tagebüchern.
Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Jede der Cousinen bekommt einen dieser Teile. Die Geschichte wird aber fortlaufend erzählt, was sehr gut war. Es gibt auch einige Zeitsprünge in die Vergangenheit, in denen genauso viel passiert, wie im Rest des Buches - Nichts. Dieses Buch zog sich einfach nur in die Länge und war sogar so langweilig für mich, das ich jede Ausrede willkommen hieß, die es gab. Ich hätte sogar freiwillig gespült, was ich fast nie mache, seitdem ich eine Spülmaschine habe. Am Ende der 2. Geschichte, der Geschichte von Elyse kam so etwas wie Spannung auf, bei der ich dachte „ Wow, es gibt sie doch“ und dann – Nichts. Mir kam es so vor, als sei dieses Buch gewollt langweilig. Es sollte gar nichts passieren. Es sollte nicht spannend, lustig, schön oder sonst was sein. Es sollte einfach nur gedruckt werden. Die letzten 50 Seiten waren dann das kleinste übel des ganzen Buches. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur das Ende vor Augen gehabt. Ich habe schon lange nicht mehr so lang für ein Buch gebraucht. Mehr gibt es über dieses Buch auch schon gar nicht zu sagen. Oder eher, mehr sollte ich über dieses Buch nicht sagen, denn ich habe versucht, diese Rezension so nett, wie möglich zu schreiben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

M Leighton macht die Spannung und Erotik greifbar.

The Wild Ones
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Violet besucht für ihre beste Freundin Tia eine Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige. Sie ist eigentlich nur als ihr Beistand dabei. Doch ihre Freundin erscheint erst gar nicht und so erzählt Violet einfach ...

Violet besucht für ihre beste Freundin Tia eine Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige. Sie ist eigentlich nur als ihr Beistand dabei. Doch ihre Freundin erscheint erst gar nicht und so erzählt Violet einfach das sie selber Sexsüchtig sei. Sie meidet jede Art von Spaß und soll nun eine Sexsüchtige sein? Sie stellt es direkt so hin, als habe sie das gröbste schon hinter sich und soll deshalb Jet`s Mentor werden. Ausgerechnet von Jet. Dieser Mann strahlt die pure Gefahr für sie aus und hat sie sofort fasziniert. Aber da sie für jeden die erste Anlaufstelle ist, wenn man Hilfe braucht, kann sie einfach nicht Nein sagen. Ist liegt in ihrem Wesen. Sie Hilft Menschen gerne. Deshalb hat sie sich für ihren Beruf entschieden. Doch Jet ist etwas anderes. Das weiß sie schon vorher und doch lässt sie sich darauf ein, so zu tun, als könne sie ihm helfen. Für sie steht fest, das nur eines nicht passieren darf: Sie darf sich nicht in ihn verlieben. Sie will sich auch gar nicht verlieben. Denn die Liebe macht schwach und macht verletzlich. Sie ist fest davon überzeugt das sie das einfach so steuern kann und stimmt zu sein Mentor zu werden. Doch wieso ist er so gefährlich? Was ist sein dunkles Geheimnis?

Ich liebe die Bücher von M. Leighton. Man weiß einfach das man Qualität bekommt. Bis jetzt wurde ich noch nie enttäuscht und würde jederzeit einen vierten und fünften Teil lesen. Ich persönlich verschlinge die Bücher von der Autorin. Ich lese und lese und lese und auf ein mal habe ich schon die Hälfte des Buches gelesen. Die Aufteilung ist einfach super. Man liest abwechselnd von Violet und von Jet. So lernt man jeden nach und nach ein wenig besser kennen und erfährt etwas über dessen Geheimnisse und Gefühle. Ich liebe ihren Schreibstil. Es gibt einfach nichts, was man mehrmals lesen oder hinterfragen muss. Alles ist klar und deutlich. Ihre Protagonisten sind alle sehr sympathisch, auch wenn jeder seine Probleme zu tragen hat und alle ganz verschieden sind. Aber vielleicht ist es auch gerade das, was ein gutes Buch und gute Protagonisten ausmacht. Sie lässt die Spannung und Erotik greifbar werden. So sehr das ich jedes mal mitfiebre. Ich hoffe auf viele weitere Bücher der Autorin und kann euch zu diesem Buch drei Dinge sagen: Lesen, lesen, lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Am Anfang etwas verwirrend, aber sobald man drin ist verliert man sich in dem Buch.

Die Drachenprinzessin / Die Drachenprinzessin
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Das Cover

Normalerweise schreibe ich so gut wie nie etwas zum Cover. Hier muss ich dies allerdings machen. Das Cover würde nicht schlecht aussehen, wenn es nicht an die Space Invaders auf dem Commodore ...

Das Cover

Normalerweise schreibe ich so gut wie nie etwas zum Cover. Hier muss ich dies allerdings machen. Das Cover würde nicht schlecht aussehen, wenn es nicht an die Space Invaders auf dem Commodore erinnern würde. Die Grafik ist ziemlich schlecht und auch der Klappentext ist eher zu erahnen, als zu lesen. Das finde ich sehr schade, denn der erste Eindruck des Buches zählt ja doch schon eine Menge. Jedenfalls für mich. Der zweite Band hingegen sieht ganz anders aus. Die Grafik ist super und den Klappentext kann man ohne Probleme lesen.

Das Buch

Das Buch ist eingeteilt in Emmas Welt und die, ich nenne sie mal andere Welt. Was mir in Emmas teilen sehr gut gelang, gelang mir schlecht in den Teilen der anderen Welt. Dort hatte ich große Schwierigkeiten mich zurechtzufinden und alles zuordnen zu können. Es waren zu schnell zu viele verschiedene Informationen. Ich mag es wenn Namen zwar außergewöhnlich sind in einem Fantasyroman, jedoch sollte ich diese auch aussprechen können. Das war bei einigen Namen und Orten nicht der Fall und so überflog ich die Namen eher oder vereinfachte sie mir einfach. Kompliziert wurde es dann, wenn die Menschen aus der anderen Welt in Emmas Welt kamen, denn da bekamen sie auch gleich andere Namen. Natürlich wusste man, oder konnte sich einfach denken das Jock nun Jack war und Iain zu Jean wurde, aber dies machte es etwas verwirrender.
Die Geschichte fand ich hingegen mit jeder Seite besser und besser. Vielleicht auch, weil ich irgendwann fast alles aufgenommen hatte und es soweit ganz gut zusammenfügen konnte. Emma hat viele traurige Dinge erlebt und sie hat Träume, die Geschehnisse voraussagen. Sie kann sie nicht immer zuordnen, jedoch hält sie ihre Gedanken oft in Bildern fest. Sie ist sehr kreativ und war mir das ganze Buch über sehr sympathisch. Auch ihre Freundin Sophie war mir sypatisch. Sie war immer an ihrer Seite um sie zu Unterstützen. In der anderen Welt herrscht Krieg und Emma ist die einzige, die diesen Krieg aufhalten kann. Es ist ihre Bestimmung, denn sie ist die Drachenprinzessin, aber das weiß sie nicht und sie muss selber herausfinden, was sie will. Es gibt natürlich einige Wesen, die sie in die Richtige Richtung lenken, aber ihre Entscheidung muss sie von ganz alleine treffen. Zwischendurch hatte ich allerdings immer wieder das Gefühl, dass in diesem Buch schreckliche Dinge verarbeitet wurden. Es fühlte sich für mich zumindest so an.
Am Ende hin war ich gespannt, wie es weitergeht und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil der Reihe. Ich muss ja schließlich wissen, ob die Prophezeiung erfüllt wird.