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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Das Buch war spannend und überraschend und hat mir eine wahnsinnige Lust auf die Fortsetzung gemacht.

Sonst stirbt sie!
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Dieses Buch empfand ich schon auf den ersten Seiten sehr interessant. Denn dort räumt der Autor mit gängigen Klischees auf. Hier bleibt der Mann zuhause und die Frau verdient das Geld. Der Mann fühlt sich ...

Dieses Buch empfand ich schon auf den ersten Seiten sehr interessant. Denn dort räumt der Autor mit gängigen Klischees auf. Hier bleibt der Mann zuhause und die Frau verdient das Geld. Der Mann fühlt sich vernachlässigt und benutzt. Ihn stört es, wenn seine Frau etwas liegen lässt. Hier ist die Dame des Hauses aggressiv gegenüber dem Mann und möchte kaum Nähe.
Man könnte nun sagen, es sei übertrieben dargestellt. Doch so etwas gibt es öfter als gedacht, weshalb ich es sehr erfrischend fand.
Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, weshalb ich mich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren konnte und dies lohnte sich.
Phillip, ein scheinbar liebender Vater möchte seine Tochter aus dem Bett holen, doch das Bett ist leer und Emma spurlos verschwunden. Seine Frau ist auf einem Mädelstrip und war gar nicht zuhause. Die Kommissarin Svenja beschuldigt direkt den Vater und verbeißt sich richtig in die Vorstellung, er habe sein eigenes Kind entführt. Doch als Lena, die Mutter des Kindes zurückkommt bemerkt die Kommissarin, dass sie ihr etwas verschweigt. Auf der suche nach dem Entführer kommen grauenhafte Taten und Erlebnisse zum Vorschein und keiner wirkt mehr so unschuldig, wie vermutet. Werden sie das Kind noch lebend finden, oder ist es Opfer eines Mörders geworden?

Ich fand das Buch so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte und es mir eine große Lust auf die Fortsetzung gemacht hat! Man kann es natürlich auch so lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Aber ich will noch so viel mehr über die Protagonisten lesen und wissen, wie es weiter geht.

Es gab nur einen kleinen Fehler auf Seite 31. Dorst steht „Seit dem abrupt beendeten Telefongespräch ist etwa eine Stunde verstrichen. Lena muss sofort in Ottobeuren losgefahren sein.“
Aber es steht dort eben auch „Sie hätte mindestens drei Stunden gebraucht, um von Ottobeuren nach Augsburg zu fahren und Emma zu holen.“ Also passt dieser Teil nicht wirklich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer. Hier findet jeder etwas aus über 100 Rezepten.

Airfryer Vegan
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Um es vorweg zu nehmen: ich lebe weder vegan noch vegetarisch. Jedenfalls noch nicht. Vielleicht werde ich es auch nie, aber ich persönlich möchte meinen Fleischkonsum reduzieren und da hilft jedes Gericht, ...

Um es vorweg zu nehmen: ich lebe weder vegan noch vegetarisch. Jedenfalls noch nicht. Vielleicht werde ich es auch nie, aber ich persönlich möchte meinen Fleischkonsum reduzieren und da hilft jedes Gericht, was einen dazu bringt. Eine Aussage, die ich vor einem Jahr noch getätigt habe war „Ein Mittagessen ohne Fleisch ist kein Mittagessen.“ Das war für mich wie ein ungeschriebenes Gesetz. Heute nach einigen Dokumentationen sehe ich es etwas anders. Und ich versuche immer wieder besseres Fleisch zu kaufen und meinen Konsum zu reduzieren. Doch besseres Fleisch, seien wir mal ehrlich, kann man sich kaum noch leisten. Und das finde ich gar nicht verkehrt. Denn gehen wir mal zu den Zeiten zurück, in denen es „Sonntagsbraten“ gab. Damals konnten sich nicht viele Familien oft Fleisch gönnen, also gab es ihn nur an Sonntagen oder zu besonderen Anlässen. Und gutes Fleisch bekommt man auch nicht überall her. Der Metzger um die Ecke ist vielleicht freundlich und fas Fleisch liegt frisch in einer Theke, aber das bedeutet noch lange nicht, dass das Fleisch gut ist. Ich kaufe zum Beispiel hin und wieder in einem Betrieb ein, bei dem ich persönlich nichts mehr esse. Alleine, wenn ich an diesem Betrieb ankomme riecht es einfach nach Tod. Da vergeht einem der Appetit und er war auch schon mal mit negativer Presse in den Nachrichten. Andererseits ist es auch jedes Mal wieder eine Erinnerung an mich, meine persönlichen Ziele zu verfolgen.
Aber ich mag auch kein Moralapostel sein, die an die Abholzung der Regenwälder erinnert um Flächen für Viehfutter zu haben, was wiederum Lebensräume zerstört und den Klimawandel einheizt. Ich esse schließlich immer noch Fleisch und muss gestehen – es ist eine Sucht!
Ja, ich esse hin und wieder Fleischersatzprodukte, weniger Fleisch oder tausche aus. Dennoch esse ich immer noch zu viel davon für mein Gewissen. Allerdings möchte ich dies nach und nach ändern und dazu braucht es eben mehr vegane Rezepte.
Um nicht das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen muss es allerdings schmecken, sonst ändert sich nur kurze Zeit etwas. Ich habe mich also als Fleischesser bewusst für dieses Buch entschieden.

Dieses Buch mit veganen Rezepten ist eine tolle Hilfe mit wenigen Zutaten etwas tolles zu kreieren. Natürlich wird nicht jedem alles schmecken und muss es auch gar nicht, doch hier findet sicher jeder ein paar neue Ideen aus über 100 Rezepten für seine Küche. Außerdem kann man jedes Gericht noch variieren und einzelne Komponente austauschen, bis einem das Gericht zusagt. Mir hat es jedenfalls Lust darauf gemacht noch weitere Rezepte auszuprobieren.
Ich habe aus diesem Kochbuch zwei Rezepte getestet.
Einmal die grünen Bohnen mit Sesam
Da habe ich die frischen Bohnen aus Zeitgründen leider erst einfrieren müssen und sie dann gefroren verarbeitet. Dies würde ich nicht nochmal machen, da ich das Gefühl hatte, sie waren noch roh. Die 3-4 Knoblauchzehen hatten es auch in sich, haben es aber auch super interessant gemacht. Dies kann man natürlich nach persönlichen Vorlieben noch verfeinern.

Als zweites habe ich Bratreis mit veganen Baconstreifen gemacht.
Ein Gericht das mich voll und ganz überzeugt hat. Ich würde es zwar das nächste Mal mit veganen Speckwürfeln (der zweite Vorschlag) ausprobieren. Das Gewürz von den Baconstreifen war lecker, aber ich hatte das Gefühl, ich habe davon zu lange aufstoßen müssen.
Bei Fleischersatzprodukten muss man einfach ein bisschen ausprobieren. Ich persönlich vertrage zum Beispiel ziemlich gut Die aus Weizenproteinen.

Und für die Fleischesser - Man kann sich auch mal positiv von einem Gericht überraschen und überzeugen lassen. (Sollte dies aber nicht funktionieren, kann man immer noch zu dem Bauern seines Vertrauens gehen und sich ein „gutes“ Stück Fleisch dazu legen und es genießen.)

Veröffentlicht am 29.01.2026

Ein Buch bei dem man sich fragt, wie grausam Menschen sein können, um eine solche Karte zu verschicken.

Danke für die wunderbare Nacht
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Mehrere Menschen bekommen eine Postkarte mit der Nachricht „Danke für eine wunderbare Nacht“ und keiner weiß, woher diese Karte kommt. Aber von jedem Einzelnen gibt es eine kurze Erzählung, wie sie oder ...

Mehrere Menschen bekommen eine Postkarte mit der Nachricht „Danke für eine wunderbare Nacht“ und keiner weiß, woher diese Karte kommt. Aber von jedem Einzelnen gibt es eine kurze Erzählung, wie sie oder ihre Partner/ Weggefährten, die diese Karte finden reagiert haben. Was denken sie über diese ungewöhnliche Post? Allerdings ist es manchmal etwas anstrengend dem Hin- und Herspringen zwischen den Gedanken der beteiligten Personen zu folgen, da es keine Abschnitte gibt, bei denen man diesen Wechsel sofort mitbekommt. In manchen Fällen lernen die Menschen zu schätzen, was sie haben und in anderen ändern sie ihr Leben. Aber was kann eine solche Karte anrichten?!
Und auch, wenn manche Geschichten mich haben Schmunzeln lassen, lassen andere mich fragend zurück. Man bekommt leider nicht so viel von den einzelnen Personen mit und es gibt auch nicht immer einen wirklichen Ausgang der einzelnen Situationen. Das lässt mich persönlich, als Leserin ziemlich unbefriedigt zurück. Zwischendurch habe ich mich tatsächlich beim überlesen ertappt und musste dann erneut lesen, damit ich folgen konnte.
Am Ende löst sich zumindest die Frage über den Verfasser der Karten auf. Aber mal ehrlich. Wie unsympathisch, unzufrieden und unmenschlich kann ein Mensch in seinem Leben sein, der eine solche Karte verschickt und mit voller Absicht das Risiko eingeht, fremde Leben zu zerstören und in Frage zu stellen?

Der Autor hat sich sicherlich viel Mühe mit dem Verfassen dieses Buches gegeben und der Schreibstil war wirklich in Ordnung, aber mich persönlich konnte das Buch nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein düsterer, gruseliger, verwirrender und am Ende überraschender Thriller, der mich wirklich mitreißen konnte.

Dunkelnah
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Das Buch beginnt mit einem Mord, den man noch nicht zuordnen kann. Das empfinde ich in einem Buch gar nicht schlimm, wenn man dadurch nicht die ganze Handlung verrät. Dies ist dem Autor wirklich super ...

Das Buch beginnt mit einem Mord, den man noch nicht zuordnen kann. Das empfinde ich in einem Buch gar nicht schlimm, wenn man dadurch nicht die ganze Handlung verrät. Dies ist dem Autor wirklich super gelungen.
Simons neuer Arbeitsplatz ist alles andere als freundlich gestaltet. Ein verlassenes, großes, heruntergekommenes Hotel, dessen Inhaber gruseliger sind als das Hotel selbst. Hier hilft normalerweise nur noch die Abrissbirne, doch das mag die Inhaberin Frau Reiter, eine sehr verwirrte Person, gar nicht wahrhaben geschweige denn hören. Ihr Mann Herr Reiter ist hingegen der aggressive Part und begrüßt Simon schon mit einem Gewehr, dass er auf ihn richtet und seinem Hund, der ihn anschaut, als habe er seine nächste Beute entdeckt.
Die Aufgaben, die er von seinen Arbeitgebern bekommt, ergeben überhaupt keinen Sinn. Er soll den Pool reinigen oder den Keller aussortieren. Ständig wird er beobachtet. Die Hausherren tauchen ganz plötzlich auf und verschwinden so, wie sie gekommen sind, im nichts.
Sie reagieren sehr erschrocken, als Simon ein Foto einer Frau entdeckt, dass ihn nicht mehr loslässt. Sobald sie sich aber gesammelt haben, erfinden sie irgendeine unglaubwürdige Geschichte.
Die Atmosphäre ist so gruselig, dass ich selber sofort aus diesem Hotel flüchten möchte, weil ich Simons Unbehagen spüre. Er ist sogar kurz davor, dieses Hotel für immer zu verlassen, da bittet ihm der örtliche Polizist, ihm bei einem Vermisstenfall zu helfen und die Reiters zu überwachen und mehr über das verschwinden von Theresa in Erfahrung zu bringen. Ist Theresa die Frau von dem Foto, dass er entdeckt hat? Er muss bleiben und versuchen, dieser Frau zu helfen.
Es gibt so viele Warnzeichen, doch er haut einfach nicht ab. Manchmal ergibt es keinen Sinn, dass er bleibt. Natürlich möchte er diese Frau retten, aber was ist, wenn er dadurch selber in Gefahr gerät? Es wirkt, als wolle ihn jemand verrückt werden lassen wollen. Und plötzlich kann er es nicht mehr aufhalten.

Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein überaus interessanter Thriller, der viele Fragen über die künstliche Intelligenz aufwirft. Für mich kommt die Spannung aber etwas zu spät, die erst ab der Hälfte startet.

App to die
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In diesem Buch geht es um mehr oder weniger erfolgreiche Künstler und ihre Unterstützer. Aber auch um die Zunahme künstlicher Intelligenz, ihre Auswirkungen und um die verschiedenen Meinungen darüber.
Ich ...

In diesem Buch geht es um mehr oder weniger erfolgreiche Künstler und ihre Unterstützer. Aber auch um die Zunahme künstlicher Intelligenz, ihre Auswirkungen und um die verschiedenen Meinungen darüber.
Ich selber stehe der künstlichen Intelligenz skeptisch gegenüber. In vielen Dingen ist sie zwar praktisch, aber in anderen ist sie, meiner Meinung nach überflüssig. Wir legen vieles in die Hand von Computern und vernachlässigen dadurch das, was wir ohne sie können. Und wenn Menschen durch Maschinen ersetzt werden, finde ich die künstliche Intelligenz nicht mehr hilfreich, sondern schädlich. Wollen wir wirklich das die Bücher, die wir lesen oder die Musik, die wir hören von künstlicher Intelligenz geschrieben werden? Ich persönlich möchte dies nicht. Die künstliche Intelligenz macht es außerdem leichter zu Betrügen zum Beispiel durch die Anrufe angeblicher Enkel, dessen Stimme einfach benutzt wird. Und mal ehrlich. Schaffen wir es nicht mehr einen Lichtschalter selberzu bedienen? Ja, die künstliche Intelligenz ist in vielen Dingen nützlich, aber sie ist noch viel zu angreifbar um uns mit ihr sicher zu fühlen. Und genau darum geht es in diesem Buch.

Sunny hat sich den Traum von einem Smarthome der etwas anderen Art erfüllt. Nur leider nicht aus seinen Mitteln, was ihm viele Probleme bereitet. Zu seiner Geburtstagsfeier, zu der er viele Prominente und wichtige Leute eingeladen hat, möchte er sein Smarthome und seine Roboter feierlich präsentieren. Er erwartet viel Neid und Anerkennung, aber er erwartet nicht, was er wirklich bekommt. Was kann passieren, wenn man sein Smarthome nicht mehr manuell bedienen kann und keine Kontrolle mehr über die Funktionen hat? Sunny und seine Gäste werden genau das erleben und diese Party nie mehr vergessen.

Ich muss sagen das ich am Anfang sehr skeptisch war, was dieses Buch betraf, da ich selber keine Roboterdiener oder ein vollkommenes Smarthome haben wollen würde.
Der Anfang des Buches zog sich leider ziemlich in die Länge. Die Hälfte des Buches wurden die Charaktere vorgestellt und es passierte kaum etwas. Die meisten von Ihnen waren mir ziemlich unsympathisch. Nur zwei stachen positiv aus diesen egoistischen Wesen heraus, die nicht nur an sich dachten und andere für den eigenen Vorteil opfern. Ela, eine erfolgreiche Musikerin und Milo, ein Schriftsteller. Mit ihnen habe ich mitgefiebert.
Nachdem dann alle Charaktere vorgestellt waren wurde es auch wirklich spannend und das Buch erinnerte mich an einen Splatter. Ich wurde positiv überrascht und auch die Auflösung war sehr überraschend für mich.
Trotz, dass dieses Thema mich normalerweise gar nicht mitreißen kann, war ich hier viel am Überlegen, wie man die künstliche Intelligenz in diesem Falle austricksen könnte. Hätte die eigentliche Handlung eher gestartet, hätte der Thriller eine viel bessere Bewertung von mir bekommen