Cover-Bild App to die
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 13.09.2023
  • ISBN: 9783839204528
Fabian Lenk

App to die

Thriller I Der Feind in deinem Haus I Eine Gruppe gefangen in einer ultra-modernen Villa
Musikproduzent Siegfried »Sunny« Sommer feiert eine glamouröse Party in seinem ultramodernen Smarthome.
Alles kann er über eine App steuern.
So praktisch, so bequem.
Doch unvermittelt übernimmt ein Anderer die Kontrolle über die App.
Sunny und seine Gäste werden eingeschlossen - und die Villa wird zur Todesfalle …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein überaus interessanter Thriller, der viele Fragen über die künstliche Intelligenz aufwirft. Für mich kommt die Spannung aber etwas zu spät, die erst ab der Hälfte startet.

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In diesem Buch geht es um mehr oder weniger erfolgreiche Künstler und ihre Unterstützer. Aber auch um die Zunahme künstlicher Intelligenz, ihre Auswirkungen und um die verschiedenen Meinungen darüber.
Ich ...

In diesem Buch geht es um mehr oder weniger erfolgreiche Künstler und ihre Unterstützer. Aber auch um die Zunahme künstlicher Intelligenz, ihre Auswirkungen und um die verschiedenen Meinungen darüber.
Ich selber stehe der künstlichen Intelligenz skeptisch gegenüber. In vielen Dingen ist sie zwar praktisch, aber in anderen ist sie, meiner Meinung nach überflüssig. Wir legen vieles in die Hand von Computern und vernachlässigen dadurch das, was wir ohne sie können. Und wenn Menschen durch Maschinen ersetzt werden, finde ich die künstliche Intelligenz nicht mehr hilfreich, sondern schädlich. Wollen wir wirklich das die Bücher, die wir lesen oder die Musik, die wir hören von künstlicher Intelligenz geschrieben werden? Ich persönlich möchte dies nicht. Die künstliche Intelligenz macht es außerdem leichter zu Betrügen zum Beispiel durch die Anrufe angeblicher Enkel, dessen Stimme einfach benutzt wird. Und mal ehrlich. Schaffen wir es nicht mehr einen Lichtschalter selberzu bedienen? Ja, die künstliche Intelligenz ist in vielen Dingen nützlich, aber sie ist noch viel zu angreifbar um uns mit ihr sicher zu fühlen. Und genau darum geht es in diesem Buch.

Sunny hat sich den Traum von einem Smarthome der etwas anderen Art erfüllt. Nur leider nicht aus seinen Mitteln, was ihm viele Probleme bereitet. Zu seiner Geburtstagsfeier, zu der er viele Prominente und wichtige Leute eingeladen hat, möchte er sein Smarthome und seine Roboter feierlich präsentieren. Er erwartet viel Neid und Anerkennung, aber er erwartet nicht, was er wirklich bekommt. Was kann passieren, wenn man sein Smarthome nicht mehr manuell bedienen kann und keine Kontrolle mehr über die Funktionen hat? Sunny und seine Gäste werden genau das erleben und diese Party nie mehr vergessen.

Ich muss sagen das ich am Anfang sehr skeptisch war, was dieses Buch betraf, da ich selber keine Roboterdiener oder ein vollkommenes Smarthome haben wollen würde.
Der Anfang des Buches zog sich leider ziemlich in die Länge. Die Hälfte des Buches wurden die Charaktere vorgestellt und es passierte kaum etwas. Die meisten von Ihnen waren mir ziemlich unsympathisch. Nur zwei stachen positiv aus diesen egoistischen Wesen heraus, die nicht nur an sich dachten und andere für den eigenen Vorteil opfern. Ela, eine erfolgreiche Musikerin und Milo, ein Schriftsteller. Mit ihnen habe ich mitgefiebert.
Nachdem dann alle Charaktere vorgestellt waren wurde es auch wirklich spannend und das Buch erinnerte mich an einen Splatter. Ich wurde positiv überrascht und auch die Auflösung war sehr überraschend für mich.
Trotz, dass dieses Thema mich normalerweise gar nicht mitreißen kann, war ich hier viel am Überlegen, wie man die künstliche Intelligenz in diesem Falle austricksen könnte. Hätte die eigentliche Handlung eher gestartet, hätte der Thriller eine viel bessere Bewertung von mir bekommen

Veröffentlicht am 15.03.2024

Tödliches Smarthome

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Das Buch beginnt aus der Sicht einer unbekannten Person, dem Mörder, der einen Hass auf Sunny, den Besitzer des Smarthomes hat und von dessen Ermordung träumt. Schon hier habe ich gemerkt, dass es ganz ...

Das Buch beginnt aus der Sicht einer unbekannten Person, dem Mörder, der einen Hass auf Sunny, den Besitzer des Smarthomes hat und von dessen Ermordung träumt. Schon hier habe ich gemerkt, dass es ganz schön blutrünstig zur Sache gehen wird. Für mich war es sogar etwas zu viel.

Grundsätzlich werden in dem Thriller zwei Themen verbunden: Die des Smarthomes mit vielen Technologien, sogar Robotern, die den Haushalt übernehmen und die Musikbranche und wie hart es ist sich in dieser durchzusetzen. Für meinen Geschmack war das ein Thema zu viel, denn gerade die knallharte Musikbranche fand ich interessant, aber dann doch nur oberflächlich behandelt.

Das Buch konnte mich leider nicht wirklich einfangen. Ich mochte die Personen nicht, konnte sie anfangs auch nur schwer auseinanderhalten und insgesamt war es mir einfach zu "drüber". Teilweise bin ich wirklich an meine Ekelgrenze gestoßen. Für mich wird Spannung nicht durch besonders viel Blut oder Brutalität aufgebaut, damit wird hier aber nicht gegeizt.

Auch die Ausmaße des Smarthomes waren für meinen Geschmack zu viel. Gerade die Roboter konnten mich nicht überzeugen. Zum einen sind es vor allem Maschinen, dann haben sie aber zum anderen menschliche Eigenschaften. Das lässt sich für meinen Geschmack nur schwer vereinbaren.

Das Ende war dann - bis auf den Täter - vorhersehbar. Der Täter hat mich wirklich überrascht, aber nachdem in dem Buch so gnadenlos und brutal gemordet wurde, war der Schluss fast schon etwas weichgespült.

Leider hat "App to die" gar nicht meinen Geschmack getroffen - aber ich bin davon überzeugt, dass es da draußen einige Leser geben wird, die mir hier nicht zustimmen.