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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2021

Diesen Thriller kann man lesen, wenn man keine Spannung erwartet. Für mich war er eher ein Roman mit einer nebensächlichen Mordaufklärung

Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du
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Als ich sah, dass es von Claire Douglas ein neues gibt, habe ich mich richtig darauf gefreut, es zu lesen. Ich habe bereits Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit von ihr gelesen und war vollauf begeistert ...

Als ich sah, dass es von Claire Douglas ein neues gibt, habe ich mich richtig darauf gefreut, es zu lesen. Ich habe bereits Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit von ihr gelesen und war vollauf begeistert und das gleiche erwartete ich natürlich auch hier. Doch leider wurde ich nicht warm mit diesem Thriller. Ich musste mich regelrecht dazu aufraffen, es zu lesen und brauchte ewig, um es zu beenden.
Die Geschichte an sich hat wahnsinniges Potenzial. Das Buch fängt mit dem Mord zweier Menschen an und die Journalisten schmeißen sich regelrecht auf diese Story. Doch Jess, eine 31 jährige Reporterin aus Bristol wirkt weniger begeistert, als die anderen, denn die angebliche Mörderin soll ihre frühere beste Freundin Heather gewesen sein. Jess kann sich dies nicht vorstellen, denn sie war einst Teil dieser Familie, bis Heathers Schwester verschwand. Mit ihrem Kollegen und Freund Jack, dem Fotografen der Zeitung für die beide arbeiten, fährt sie in ihren alten Heimatort Tilby um herauszufinden was wirklich geschehen ist und darüber zu berichten.
Geschrieben wird das Buch aus mehreren Sichten, wie z.B Margot, Heathers Mutter und von Jess. Desweiteren gibt es Rückblicke, damit man verfolgen kann, was früher passierte, um einige Zusammenhänge zu verstehen, die später von Bedeutung sind. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und ich selber wusste nicht mehr, wem man trauen kann und wem nicht. Dafür kann man die Autorin nur loben.
Da ist Heather, die angeschossen im Krankenhaus liegt und angeblich zwei Menschen getötet haben soll. Sie ist Ehefrau, liebevolle Mutter und liebt Tiere über alles. Margot, ihre Mutter, die eine aufopferungsvolle Frau ist und ihre Kinder vor allem beschützen würde, wenn sie nur könnte, sich selber aber völlig dadurch vergisst. Es wäre nicht das erste Mal das die beiden ein so großen Unheil erleben. Und auf welcher Seite steht DCI Ruthgow? Er war auch schon in der Vergangenheit vor Ort als Heathers Schwester Flora verschwand. Hat er etwas mit all dem zu tun? Jess begibt sich mit ihren Nachforschungen in große Gefahr und wird bedroht. Aber auch die junge Reporterin, bei der man das Gefühl hat, sie möchte nur geliebt werden, hat ihre Geheimnisse. Auch sie hat schon mal das Gesetz gebrochen und sich damit einen Feind gemacht. Und was ist mit Rory? Jess´ Freund, den sie irgendwie von sich stößt, obwohl sie ihn liebt. Könnte er ihr schaden wollen, weil er sich gekränkt fühlt? Oder ist es jemand aus ihrer Vergangenheit? Kann sie herausfinden, was alles passiert ist und die Wahrheit ans Licht bringen?
Ich selber hatte viele Vermutungen wer der Mörder sein könnte und lag mit allen falsch. Doch so wirklich passierte in dem Buch nicht viel. Man erfuhr mehr über Jess und ihr Leben, als das etwas passierte, was den Fall betraf. Ich hatte das Gefühl, einen Roman zu lesen und brauchte ewig, um den Thriller zu beenden.

Veröffentlicht am 15.06.2021

Bei Katharina Herzog bekommt man jedes Mal einen wunderschönen Roman, der einen Träumen lässt. Das Buch und die Geschichte war wunderschön, aber für mich waren zu sehr die Rosen, als die Menschen im Vordergrund.

Wie Träume im Sommerwind
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Emilia ist nach der Schule nach Paris gezogen um eine Ausbildung zur Parfümeurin zu machen, anstatt Gärtnerin zu werden und im Familienbetrieb zu arbeiten. Doch anders als erwartet, ist sie damit nicht ...

Emilia ist nach der Schule nach Paris gezogen um eine Ausbildung zur Parfümeurin zu machen, anstatt Gärtnerin zu werden und im Familienbetrieb zu arbeiten. Doch anders als erwartet, ist sie damit nicht glücklich geworden und als ihre Schwester Clara einen Autounfall hat, kehrt sie sofort zurück nach Usedom um ihrer Familie beizustehen und ihnen zu helfen. Kaum ist sie zuhause angekommen wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Nicht nur das sie um ihre Schwester bangen muss, sie hat auch das Gefühlt das sie etwas verpasst hat. Sie dachte immer das Clara mit allem super zurechtkam und alles für sie gut lief. Doch manchmal sollte man auch hinter die Fassade schauen. Denn nicht jedem scheint es so gut zu gehen, wie er andere glauben lässt. Und auch ihre Eltern haben ihr einiges verschwiegen, was Emilia alles selber herausfinden muss. Sie kann nicht mehr untätig herumsitzen und als sie ein für Clara sehr wichtiges Foto findet, entscheidet sie, sich mit Lizzy auf den Weg nach England zu machen und dafür zu sorgen das ihre Schwester wieder aufwacht.

Emilia wächst in diesem Buch wirklich über sich hinaus. Sie musste einiges verarbeiten, was sie ihrer Familie verschwieg und nun soll sie zwei Kinder großziehen, die Gärtnerei und die Familie retten? Zumindest denkt sie das. Doch nicht alles liegt in ihrer Macht und so muss sie auch noch Josh, ihre große Liebe in England jeden Tag sehen, einfach weil er beschlossen hat mitzukommen. Sie macht hier nicht nur eine Reise für ihre Schwester, sondern auch zu sich selbst. Sie hofft zwar, dass der Duft dieser besonderen Rose, die auf dem Foto zu sehen war, ihre Schwester zurück ins Leben holt, doch auch sie holen die Düfte wieder zurück ins Leben. Hier sieht man wirklich, wie wichtig Düfte im Leben sind. Bestimmt kann sich jeder an den Duft von frisch gemähten Rasen erinnern, oder an den Duft eines Sommerregens. Düfte werden heutzutage überall verwendet. Um Häuser zu verkaufen, backen viele Hauseigentümer vorher Plätzchen, damit es danach riecht, wenn Interessenten ein Haus besichtigen. Es soll Träume wecken, vielleicht selber bald Kekse und Kuchen zu backen. Wunden können durch Düfte bei Menschen und Tieren besser heilen. Und sie geben einem die unterschiedlichsten Gefühle. Ich selber habe meinen Diffuser fast täglich mehrere Stunden an, der mich die Düfte einhüllen und entspannen. Vanille soll Liebe und Geborgenheit vermitteln und Orangenblütenöl eine entspannende Wirkung haben. Was ich so faszinierend an Düften finde ist, dass nicht alle so riechen, wie man es vermutet. Orangenblütenöl duftet z.B. gar nicht nach Orangen, obwohl man es vermuten würde. Und auch in der palliativen Pflege setzt man Düfte ein. Doch noch viel zu selten in allen Bereichen.

Je weiter ich im Buch las, desto neugieriger wurde ich darauf, wie es weitergeht. Ich selber bin jemand, der Pflanzen und Blumen zwar mag, doch faszinieren sie mich nicht so, wie manch anderen. Ich würde sogar behaupten, ich habe einen schwarzen Daumen. Bei mir überlebt keine Pflanze sehr lange.
Auf der Seite von katharina Herzoh findet ihr Fotos von den Schauplätzen. Ich habe selber tatsächlich nur zwei auf ihrer Seite entdeckt habe aber vorher schon Sissinghurst Castle gesucht und mir Bilder dazu angeschaut. Ich muss gestehen das mir die Beschreibungen der Autorin besser gefallen haben, als die Bilder selber. Vielleicht bin ich da aber auch etwas kritisch. Ich habe einfach ein buntes Farbenmeer erwartet. Ein persönlicher Besuch ist mit Sicherheit viel beeindruckender als Bilder davon anzuschauen.

Veröffentlicht am 26.05.2021

Ein sehr schöner Roman über die Liebe und über das Verzeihen. Sich selber und auch anderen.

Was wir sehen, wenn wir lieben
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Gerade noch steht Theresa mit Henry, ihrem Teenieschwarm, den sie nach Jahren wieder sieht, auf der Straße und plötzlich erwacht sie fünf Jahre später wieder auf. Die Diagnose: Retrograde Amnesie. Die ...

Gerade noch steht Theresa mit Henry, ihrem Teenieschwarm, den sie nach Jahren wieder sieht, auf der Straße und plötzlich erwacht sie fünf Jahre später wieder auf. Die Diagnose: Retrograde Amnesie. Die Ärzte sagen ihr, dass die Erinnerungen in den meisten Fällen wieder zurückkommen. Doch Teresa erkennt sich und ihr Leben selbst nicht mehr wieder. In einem Moment ist sie noch mit Henry zusammen, wohnt mit ihrer Schwester zusammen, arbeitet in einem Tattoostudio und ihre Schwester Celine ist schwer krank und im nächsten Moment ist alles anders. Ihre beste Freundin scheint sie zu hassen, ihre Eltern sind wieder zusammen und Henry ist auch verschwunden. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn sie nur wüsste wie das alles passiert ist. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Auch der hübsche Mann in ihrer eigenen Wohnung, den sie nicht kennt kann sie nicht darüber hinweg trösten dass sie nur einen Mann will. Und so macht sie sich auf um Henry zu finden. Doch der Mann, den sie immer geliebt hat, wendet sich von ihr ab. Was ist passiert? Mit ihr und mit diesem, Mann der auch sie abgöttisch geliebt hat?

Wie schlimm muss es sein, wenn man nach einem Unfall erwacht, man 5 Jahre später hat und sich an nichts aus diesen Jahren erinnert? Ich selber kann mir dies gar nicht vorstellen, doch manchmal scheint es ein Segen zu sein. Teresa musste erst die letzten 5 Jahre vergessen, um wieder zu sich selbst zu finden. Kann es vielleicht sein, dass der Gedächtnisverlust als Schutz ihrer Psyche aufgetaucht ist? Hat sie sich in diesen 5 Jahren selber so geschadet dass die Psyche sich so entschieden hat? Dies ist tatsächlich möglich und heißt Dissoziative Amnesie. diese Gedächtnislücken können zwischen wenigen Minuten bis zu Jahrzehnten andauern.

Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben und ich musste oft schmunzeln, da Teresa jedes Fettnäpfchen mitnimmt. In dem Buch gibt es viele Fehler und obwohl sie in München leben wird die Uhrzeit "dreiviertel eins" erwähnt. Das passt nicht zusammen und müssen die meisten wohl erst googeln, wie auch ich. Die Danksagung fand ich zum Abschluss sehr schön eingeteilt und ich habe sie als einer der wenigen sogar durchgelesen.

Veröffentlicht am 30.04.2021

Eine schöne Geschichte, aber mir fehlten die Emotionen.

Das Leben ist zu kurz für irgendwann
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Terry hat gerade ihren Vater, der an Demenz leidet aus dem Seniorenheim Sonnenschein abholen müssen. Wegen Ungeziefer muss dieses eine Woche lang geschlossen werden und anstatt ihren Vater diese Woche ...

Terry hat gerade ihren Vater, der an Demenz leidet aus dem Seniorenheim Sonnenschein abholen müssen. Wegen Ungeziefer muss dieses eine Woche lang geschlossen werden und anstatt ihren Vater diese Woche in ein anderes Heim abzuschieben, hat sie sich entschlossen, die Betreuung für diese Zeit selber zu übernehmen. Da Iris, ihre beste Freundin an diesem Tag ihren 58. Geburtstag erlebt, nimmt Terry ihn einfach mit zu ihr. Sie wollte sie eigentlich in ihrem Yoga- Kurs überraschen, den sie gebucht hatte. Doch Iris ist in diesem Kurs nie erschienen. Terry lässt sich aber nicht so einfach davon abhalten Iris Geburtstag gebührend mit ihr zu feiern und entscheidet zu ihrem Haus zu fahren. Doch als Sie dort ankommt, ist Iris verschwunden. Wortlos. Das einzige, was sie hinterlassen hat sind zwei Briefe. Einen für ihre Mutter und einen für Terry. Terry ist geschockt, als sie liest das Iris auf den Weg in die Schweiz ist um ihr Leben zu beenden. Sie ist völlig überfordert und in ihrer Not entscheidet sie sich dafür Iris zu folgen und sie von ihrem Plan abzubringen. Im Handgepäck nur ihren dementen Vater.

Wie verhält man sich, wenn die beste Freundin sich aus dem Leben verabschieden will? Hier unterscheide ich noch stark zwischen zwei Fällen. Möchte diese Person sich umbringen, weil sie gerade keinen Ausweg aus einer Situation sieht. Da denke ich, sollte diese Person sich Hilfe suchen, denn es gibt sie an vielen Anlaufstellen und das Leben ist es wert gelebt zu werden.
Oder ist es eine Person, die krank ist und unter Schmerzen leidet, die niemals aufhören werden. Auch wenn es mal bessere und mal schlechtere Tage gibt, doch diese Krankheit einen langsam dahinsiechen lässt und man irgendwann nicht mehr man selber ist. Bei diesem Fall müssen wir dann für uns selber entscheiden. Bin ich egoistisch, weil ich meine Freundin einfach behalten mag und lasse sie diesen Weg alleine gehen, oder stehe ich ihr bei, auch wenn es mir schwerfällt? Wollen wir unsere beste Freundin wirklich alleine sterben lassen, obwohl wir bei ihr sein könnten? Ich bin der Meinung, in Fällen, wo es um Krankheiten geht und diese nicht geheilt werden können, sollte jeder selber entscheiden dürfen, auf welche Art er gehen möchte. Wieso sollen Menschen am Schluss so leiden, wenn es Möglichkeiten gibt das Leiden angenehm zu verkürzen?!

Auf der Reise zum Tod ihrer Freundin fängt Terry an zu Leben. Ich habe hier aber eine Reise erwartet in der Terry verstehen lernt, weshalb ihre beste Freundin diesen Weg geht. Natürlich ist es verständlich das man dies im ersten Moment verhindern mag. Doch ich hatte nie das Gefühl das Terry wirklich einen Lernprozess auf dieser Reise hatte, was ihre beste Freundin angeht. Dieses Buch ist angenehm zu lesen, die Geschichte ist toll und ich musste ab und an schmunzeln, aber es ist nicht so emotional, wie ich erwartet habe. Erst ab Seite 300 kamen etwas mehr Gefühle auf.

Veröffentlicht am 26.04.2021

Trotz das ich vieles hier moralisch nicht unterstütze, war der Roman sehr unterhaltsam.

Sex für Wiedereinsteiger
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Tilda gibt ihren Kurs >>Sex für Wiedereinsteiger

Tilda gibt ihren Kurs >>Sex für Wiedereinsteiger<< in Hamburg zum ersten Mal und hofft das er ein voller Erfolg wird. Acht völlig verschiedene Frauen haben sich für diesen Kurs angemeldet und doch verbindet diese Menschen etwas wichtiges – Sie wollen ihr Sexleben verbessern. Jeder hat dieses vernachlässigt aus dem ein oder anderen Grund oder hat einen Mann zuhause, der die Bedürfnisse der Frau nicht wichtig genug nimmt, oder sich nicht die Mühe machen mag. Mit Hilfe von Tilda, der Sexualtherapeutin lernen sie in sechs Seminarsitzungen zu sich und zu ihrer Sexualität zurückzufinden. Denn sie lernen nicht nur etwas über ihren Körper sondern auch sich wieder selber mehr wert zu sein.
Vier von den acht Frauen lernen wir hier etwas besser kennen. Andrea, 47 Jahre alt und mit Andreas verheiratet. Sie hat einen Sohn und will ihr Eheleben wieder beleben. Nach der ersten Seminarsitzung trifft sie auf Maren und die beiden verarbeiten gemeinsam die erste Stunde. Maren ist Journalistin, Kinderlos und mit Thomas verheiratet und vermisst die alten Zeiten, in denen sie sich einfach fallen lassen konnte.
Iris vermisst ihr altes, Kinderloses Leben mit Roland, obwohl sie ihre Kinder über alles liebt. Sie hat verlernt sich und ihren Körper zu lieben. Und dann ist da noch Anja, eine 51 jährige, liebenswürdige Frau, die an Panikattacken leidet und ihre Komfortzone verlässt.
Und auch Tildas Privatleben wird etwas vertieft. Sie ist mit einem Sexguru liiert und hat zwei Kinder.

Jeden zweiten Dienstag sollen sie sich treffen, doch dann steht im Buch etwas von der nächsten Woche. Das Buch ist teilweise wirklich sehr lustig und man kann auch viel für sich mitnehmen. Es ist einfach wichtig das wir Frauen uns selber wieder mehr wert sind und uns so lieben, wie wir sind. Was Anfangs recht ruhig anfängt, wodurch man alles in sich aufsaugen kann, wird nach und nach wilder und aufregender. Die Sexszenen sind sehr detailliert, was vielleicht nicht jedem gefallen könnte, doch es ist ein sehr vielschichtiges Buch. Wichtige, ernstzunehmende Themen werden mit Humor ver- und bearbeitet. Aber auch, wenn das Buch viele tolle Momente hatte, gab es viele Facetten die ich gar nicht mochte. Moralisch war für mich hier vieles nicht vertretbar. Fremdgehen und das mit einer Leichtigkeit und ohne schlechtem Gewissen, was ich nicht nachvollziehen kann. Ich bin zwar aufgeschlossen, aber ich glaube noch an die Werte einer Ehe. Ist es so schwer über Probleme zu reden oder, wenn das nicht funktioniert, sich zu trennen? Muss man seinen Partner so kränken?!
Und auch, wenn ich nicht unbedingt was gegen Altersunterschiede in einer Beziehungen habe, gibt es auch da (meiner Meinung nach) Grenzen. Ich habe ja nichts gegen einen Altersunterschied bis zehn Jahren und halte mich damit für sehr tolerant. Aber wenn es vom Alter her der eigene Sohn oder die eigene Tochter sein könnte, sollte man sich in Grund und Boden schämen. Es gibt Unterschiede, die sind einfach zu groß und da kann man weder Respekt noch Anerkennung verlangen. Man kann so viel damit zerstören und sollte besser über so etwas nachdenken, bevor man es macht. Es gibt Dinge, die grenzen an Lächerlichkeit und diese gehört für mich eindeutig dazu.