Profilbild von abbelschoale

abbelschoale

Lesejury Profi
offline

abbelschoale ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit abbelschoale über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2019

Mir persönlich war die Hauptprotagonistin leider einfach zu unsympathisch, was sich das ganze Buch hindurchzog.

Es könnte für immer sein
0

Laura ist 24 Jahre alt und Single. Kaum lernt sie jemanden kennen, will sie ihn auch schon wieder los werden, um keinen an sich heran zu lassen. Das ist sehr traurig, denn ich selber weiß, wie das ist. ...

Laura ist 24 Jahre alt und Single. Kaum lernt sie jemanden kennen, will sie ihn auch schon wieder los werden, um keinen an sich heran zu lassen. Das ist sehr traurig, denn ich selber weiß, wie das ist. Man baut eine riesige Mauer auf, damit man nicht verletzt werden kann. Doch andererseits verwehrt man sich dadurch vielleicht auch das große Glück. Aber es ist auch nicht so, dass sie das nicht will. Sie wünscht sich eine Liebe mit tiefer Verbunden - und Geborgenheit, bei der sie sich einfach wohlfühlen kann.
Als Sie in einem Berliner Club auf einem Kurztrip Niklas kennenlernt, fühlt sie sich sofort geborgen, da sich alles so normal, so richtig anfühlt. Er hat in wenigen Tagen das geschafft, was nie jemand vor ihm schaffte. Er hat ihre Mauer einfach eingerissen. Er lässt sie einfach nicht mehr los.
Doch schon zu Anfang der jungen Beziehung scheint alles aussichtslos und Laura fährt zurück in ihre Heimat.
Tatsächlich finden die beiden zusammen und es scheint alles perfekt zu sein, doch dann ist Laura plötzlich verschwunden und Niklas bekommt eigenartige Nachrichten. Was ist passiert?!

Ich glaube schon das man sich sehr schnell verlieben kann und das sich etwas einfach von vornherein richtig anfühlt. Das kenne ich selber, deshalb stelle ich dies auch nicht infrage. Es kommt einfach auf die Intensität der Zeit an, die man miteinander verbringt.
Der Schreibstil gefiel mir am Anfang sehr gut. Ich kam gut rein und konnte alle kennenlernen. Doch mit der Zeit zog sich die Geschichte etwas hin. Es gab nur Kleinigkeiten, die mich am Schreibstil etwas störten. Aussagen wie „ ...hart heranzunehmen“ anstatt „ranzunehmen“; „in das“ anstatt „ins“ oder „an das“ anstatt „ans“. Ich habe nichts gegen das Ausschreiben dieser Dinge, aber in den Zusammenhängen hätten die Abkürzungen besser gepasst, da sie härter wirken. Dies wird vielleicht aber auch nur mir so gehen.

Laura war für mich eine sehr nervige Hauptprotagonistin. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr, konnte sie nicht einmal leiden. Sie war mir so unsympathisch. Für mich verhielt sie sich oft zickig, egoistisch und kindisch. Sie reagiert oft überzogen, verständnislos und empfindlich.
Aber auch Niklas lies für mich in manchen Dingen zu wünschen übrig. Er kam mir vor, wie ein Ja- Sager. Kaum hatte Laura sich über irgendetwas beschwert, wofür es nicht mal einen berechtigten Grund gab, lenkte Niklas ein und gab ihr ohne weiteres Recht, einfach damit Ruhe herrschte. Es war leider einfach zu viel von Friede, Freude, Eierkuchen. In einer Beziehung muss es Streit geben und auch mal krachen und danach kann man sich wieder versöhnen. Hier war mir das etwas zu unrealistisch.
Ab ca. der Hälfte des Buches wurde es etwas spannender und kam für mich tatsächlich sehr überraschend nach dem ganzen Frieden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2019

Wenn man dieses Buch als Geschichte der Autorin und nicht als Ratgeber sieht, dann kann man einige nützliche Dinge fürs eigene Leben mitnehmen.

Aller Anfang liegt bei Dir!
0

Tatsächlich habe ich hier etwas mehr erwartet, als ich bekommen habe. Ich habe eine Art Ratgeber erwartet, der einem weiterhilft, wenn man mal feststeckt. Doch trotz einiger guter Ansätze, wurde ich hier ...

Tatsächlich habe ich hier etwas mehr erwartet, als ich bekommen habe. Ich habe eine Art Ratgeber erwartet, der einem weiterhilft, wenn man mal feststeckt. Doch trotz einiger guter Ansätze, wurde ich hier mehr verwirrt, als das ich etwas mitnehmen konnte.
Der Schreibstil war teilweise sehr anstrengend. Endlose Erklärungen und Ausschweifungen über viele Ecken, machten es mir persönlich schwer, dem Inhalt zu folgen. Viele Abschnitte musste ich mehrmals lesen, weil ich zwischendrin einfach abgeschaltet hatte.
Jetzt sollte ich vielleicht dazu sagen das ich nicht auf der Suche nach „mehr“ bin. Ich denke, alles passiert aus einem guten Grund in unserem Leben, ob gut oder schlecht. Ich versuche in allem das positive zu sehen. Ich glaube an viele Dinge und bin offen und bereit auch neues in mich aufzunehmen. Ich lese solche Bücher gerne, auch wenn ich gerade keinen Ratgeber suche oder brauche. Einfach weil ich denke, man kann nie genug Ansätze haben. Doch als ich bei einem Abschnitt über Manipulation von Elfen, Gnomen, Seelenwesen mit oder ohne Körper und Inkarnation las fragte ich mich „Was will die Autorin mir mitteilen? Was will sie mir damit sagen?!“. Manches war mir dann doch einfach zu viel, zu durcheinander und zu gewollt. Wenn jemand nun etwas in seinem Leben verändern möchte, dann ist das nicht einfach. Doch sollte nicht wenigstens der Ratgeber oder das Buch, was man zu diesem Thema liest, nicht einfach verständlich sein? Diese Dinge machen es schwierig beim lesen dabei zu bleiben ohne sich einfach auszuklinken.

Ich beschloss das Buch anders zu sehen. Ich sagte mir, die Autorin erzählt uns einfach ihre Geschichte. Natürlich macht es den Schreibstil nicht einfacher, aber es schraubt die Erwartungen an das Buch herunter. Man darf dieses Buch nicht als Ratgeber oder Hilfesteller sehen. Es ist das Leben der Autorin. Sie hat das Leben so genommen, wie es gekommen ist und das beste daraus gemacht. Sie hat sich einfach nicht unterkriegen lassen und für das, was sie will gekämpft. Sie war mutig und hat ihr Leben öfter neu ausgerichtet, weil sie es wollte oder musste. Sie hat nie aufgegeben. Und nachdem ich es aus dieser Perspektive las, habe ich sogar einige Tipps mit aus dem Buch mitnehmen können. Zwischendrin gibt es immer mal wieder ein paar Seiten mit Erklärungen und Tipps zu manchen Dingen, die grau unterlegt sind und auch ein Gedicht ist zu finden das es zusätzlich als Audio Datei zu hören gibt. Die Autorin hat eine sehr angenehme und beruhigende Stimme. Sie könnte gut Traumreisen einsprechen.

Wichtig für jeden, der sich Veränderungen wünscht und diese angehen will: bitte macht alles in eurem persönlichen Tempo. Es klappt nicht immer sofort und auch nicht alles, was man verändern will. Sorgt dafür das es euch gut geht, denn nur dann habt ihr auch die Kraft euch selber weiterzuentwickeln. Nehmt alles etwas gelassener. Alles hat seinen Grund, auch wenn wir ihn nicht immer sofort erkennen. Wir wachsen an und mit allem was uns widerfahren ist.

Veröffentlicht am 21.11.2019

Als Kind kann man hier einiges mitnehmen, doch leider konnte mich die Geschichte erst ab der Hälfte mitreißen und überzeugen.

Agatha Merkwürdens Racheblumen
0

Es fiel mir zu Anfang sehr schwer, dieses Buch zu lesen. Die ganze Geschichte zog sich ein wenig hin. Es passierte lange Zeit gar nichts und ich musste versuchen mich auf das Buch zu konzentrieren. Ab ...

Es fiel mir zu Anfang sehr schwer, dieses Buch zu lesen. Die ganze Geschichte zog sich ein wenig hin. Es passierte lange Zeit gar nichts und ich musste versuchen mich auf das Buch zu konzentrieren. Ab ca. der Hälfte des Buches wurde es dann aber spannender. Endlich passierte etwas und die Ereignisse häuften sich. So bekam man richtig Lust, dieses Buch weiter zu lesen. Leider hätte dies aber schon zu Anfang der Fall sein müssen, um den Leser überhaupt in seinen Bann zu ziehen.

Die Geschichte an sich ist sehr schön und man kann als Kind auch noch etwas dabei lernen. In Melissas Stadt ist alles voller Beton, es gibt kaum noch grüne Flächen, auf denen Kinder spielen oder Blumen sprießen können. Und den Bewohnern gefällt dies sogar.
In der Schule herrscht Gehorsam. Alle sollen gleich sein und keiner soll auffallen. Doch dann wird ein Schulwettbewerb ausgeschrieben und das Kind mit den meisten Gehorsamkeitspunkten soll gewinnen. Theoretisch keine schlechte Idee, doch da die Punkte öffentlich zu Schau gestellt werden, wird es eher ein Krieg zwischen den Kindern, als etwas, woran sie Spaß haben. Man merkt, der Direktor will keine Individuen, sondern kleine Maschinen, die er ausbilden und formen kann.
Melissa möchte diesen Wettbewerb für ihre Mutter gewinnen, der sie etwas Gutes tun möchte. Sie liebt ihre Mutter und versucht ein braves Kind zu sein, um ihr keine Sorgen zu bereiten. Doch dann findet sie seltsame Blumensamen und alles kommt anders als geplant...

Am interessantesten aber fand ich das die mutigste Person meiner Meinung nach Melissas beste Freundin Nia war. Sie ist einfach klasse und lässt sich nicht verbiegen. Sie ist die, die Veränderung will und machen möchte was sie will. Melissa hingegen passt sich sehr gerne an und will gehorsam sein. Das war sehr speziell hier und mal etwas anderes.

Ich bin der Meinung, man kann einiges aus dem Buch mitnehmen. Zum Beispiel das auch Eltern ehrlich mit ihren Gefühlen zu ihren Kindern sein sollten. Es gibt Tage, da geht es einem nicht gut. Man darf dies auch erwähnen. Kinder bekommen meist sowieso mehr mit, als Erwachsene sich vorstellen können. Man vermittelt Kindern auch ein falsches Bild. Wie sollen Kinder lernen, dass man zu seinen Gefühlen stehen darf, wenn die Eltern es schon nicht machen?
Des weiteren konnte man sehen das Geld nicht alles im Leben ist und es viel wichtiger ist, sich an schönen Dingen im Leben zu erfreuen, wie Freundschaft oder eine einfache Spielwiese.
Und man konnte miterleben, wie die Kinder von geformten Regelbefolgern zu Individuen wurden. Auch wenn dafür nicht die Erwachsenen verantwortlich waren, da sie sich der Gesellschaft schon längst angepasst haben, haben sie wenigstens von ihren Kindern lernen können.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Ich hoffe, es gibt ein weiteren Atlas Obscura - Kids Edition und zwar mit echten Fotografien. Dieses Buch ist spannend und interessant. Nicht nur für Kinder

Atlas Obscura Kids Edition - Entdecke die 100 abenteuerlichsten Orte der Welt!
0

Der Atlas Obscura ist wie ein Reiseführer gehalten. Dies macht es für Kinder wahnsinnig schön und spannend. Allerdings ist das Buch ab 8 Jahren geeignet, wofür ich die Schrift etwas zu klein finde. Meine ...

Der Atlas Obscura ist wie ein Reiseführer gehalten. Dies macht es für Kinder wahnsinnig schön und spannend. Allerdings ist das Buch ab 8 Jahren geeignet, wofür ich die Schrift etwas zu klein finde. Meine Nichte (, gut sie ist gerade erst sieben, aber) verschlingt Bücher. Als ich ihr diesen Atlas hinlegte sagte sie sofort „Die Schrift ist zu klein, das kann ich nicht.“. Natürlich hätte sie es mit ein bisschen Anstrengung geschafft. Sollten die Kleinen das Buch allerdings auch alleine nutzen wollen, hätte die Schrift etwas größer sein müssen. Ich würde das Alter also auf 10 Jahren anheben oder es gemeinsam mit den Eltern anschauen.
Den Kindern wird ein Reiseplan aufgestellt und ihnen gesagt, was sie am besten mit auf ihre lange und aufregende Reise mitnehmen sollen. Natürlich soll das alles kein Kaufanreiz sein auch, wenn Kinder sich nach diesem Buch einiges von der Auflistung wünschen werden. Warum auch nicht. Vielleicht bereist man ja wirklich gemeinsam mit der Familie Boulders Beach. Dann braucht ihr auf jedenfall eine Taucherbrille um die Pinguine unter Wasser besser beobachten zu können.

Die Einleitung war Kindgerecht beschrieben und vermittelt so viele wichtige Dinge, die nicht nur für dieses Buch von großer Bedeutung sind.
Zu Beginn eines jeden Landes erfahren wir ein wenig über dieses, wie z.B. Die Lage, Einwohner, aber auf auf alle Fälle, was es kurioses über dieses Land zu wissen gibt. Schön wären hier noch die passenden Flaggen gewesen.
Zu jedem Land haben wir dann zwei Besondere Orte, die man besuchen kann. Die Texte sind kurz gehalten und sehr informativ. Die Kinder werden nicht überfordert, lernen jedoch alles, was sie über den Ort wissen müssen.
Ich habe tatsächlich nachgeschaut, ob man wirklich jeden Ort hier besuchen könnte. Leider ist nicht alles möglich. Die Cuera de los Cristales, den Raumschiff- Friedhof und Gottes Baumhaus könnt ihr nicht oder nicht mehr besichtigen. Dafür könnt ihr aber ein Bad im Schwimmbecken des Teufels nehmen, einen Vulkan von innen besichtigen oder über eine Wurzelbrücke wandern. Oder ihr besucht einen der vielen anderen atemberaubenden Orte.

Der Atlas Obscura ist spannend, interessant und zu teilen auch gruselig. Denn wir erfahren, wo wir Leichen bewundern können, falls wir dies wollen würden. Ich bin da ja eher der Meinung das man die Ruhe der Toten niemals stören sollte.
Nach jedem Land gibt es eine kleine Überleitung zum nächsten und wie man dort hinreisen könnte. Auch die Koordinaten stehen an jedem Ort dabei. So könnt ihr eure nächste Reise passend ausrichten und ein Hotel in der Nähe buchen.
Ob man allerdings eine kontaminierte Zone mit in dieses Buch nehmen musste, indem selbst die dortigen Mitarbeiter in zwei – Wochen – Schichten arbeiten um Gesundheitsschäden durch gefährliche Strahlen zu vermeiden, wage ich zu bezweifeln. Ich denke, da hätte man einfach etwas anderes schönes aus diesem Land hinzufügen können. Abenteuerlich würde dieser Trip wirklich werden, aber ob das sein muss?

Und warum sind die Buchseiten pixelig?! Mir fehlen hier eindeutig echte Fotografien. Ich habe viele Orte online nachgeschaut, weil sie mich so sehr interessiert haben und es gibt so wunderbare, atemberaubende Fotos von diesen Orten.
Als Kind hatte ich ein Buch vom Lila Launebär. Dies soll keine Schleichwerbung sein (es gibt ihn ja nicht mehr), aber ich kann mich heute noch sehr genau an ein Foto aus diesem Buch erinnern. Die Golden Gate Bridge in San Francisco. Dieses Foto und das Buch haben mich damals so sehr in seinen Bann gezogen das ich noch heute oft daran denken muss. Ich erwähne dies, weil der Atlas Obscura für mich genau diese Wirkung hätte erzielen können. Ich denke schon, dass sich viele Kinder in zwanzig oder dreißig Jahren noch an dieses Buch erinnern werden, denn es ist fabelhaft, aber so fehlt mir tatsächlich etwas.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Man könnte diese Reihe wohl ewig fortsetzen. „Willkommen im Wild at Heart Hotel. Was kann die Liebe für sie tun?“

Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen
0

Der zweite Teil der Reihe konnte mich mehr begeistert, als der Erste. Man erlebt keinen Stillstand. Immer ist etwas los.
Am Anfang erleben wir einen kleinen Rückblick in den ersten Teil Wild at Heart – ...

Der zweite Teil der Reihe konnte mich mehr begeistert, als der Erste. Man erlebt keinen Stillstand. Immer ist etwas los.
Am Anfang erleben wir einen kleinen Rückblick in den ersten Teil Wild at Heart – Willkommen im Hotel der Herzen. Theoretisch könnte man den zweiten Teil deshalb auch gut und gerne alleine lesen. Ich würde jedoch allen empfehlen, auch den ersten Teil zu lesen. Man lernt die Charaktere so viel besser kennen und lieben und kennt auch die Vorgeschichte zum zweiten Teil.
Tatsächlich hat die Familie Wilde sich dazu entschlossen das Filmteam bei sich aufzunehmen das im Sommer so hartnäckig angefragt hatte. Wirklich freiwillig war dies wohl nicht. Doch was blieb der Familie nach dem großen Brand anderes übrig?! Sie brauchen schließlich das Geld um die Scheune wieder aufzubauen und Gäste konnten sie wegen des Geruchs und der anstehenden Bauarbeiten eh nicht beherbergen.
Doch mit der Filmcrew reist natürlich auch ein Chaos an, was das Wild at Heart Hotel nicht gewohnt ist. Und Gretchen wird plötzlich zum Mädchen für alles. Doch genau das macht Gretchen aus. Sie kümmert sich um alles und jeden und dies tut sie mit viel Charme. Doch das selbst ihre beste Freundin Sara ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit übernimmt konnte niemand ahnen.
Theo und Bruno sind mittlerweile unzertrennlich. Ob dies aber etwas Gutes zu bedeuten hat, wage ich zu bezweifeln. Die beiden sollte man besser nicht aus den Augen lassen. Sie sind, wie zwei kleine Jungs, die überall das große Abenteuer wittern. Irgendwie sind die beiden einfach knuffig. Theo fehlt einfach seine Werkstatt und das füllt er eben mit einem Abenteuer das er zu finden hofft.
Bei Nettie ist es nach wie vor kompliziert. Die erste Liebe. Alles ist neu und ungewohnt. Hat man wirklich Gefühle oder bildet man sich nur ein, dass da mehr zwischen einem und dem anderen ist? Mit 16 erörtert man seine Gefühle vielleicht auch nicht so oder holt sich einen Rat. Alles viel zu peinlich? Manchmal sollte man vielleicht aber doch einen Erwachsenen fragen. Vielleicht hilft es einem Teenager zu wissen, dass das mit der Liebe nie einfacher wird. Das es immer zu Anfang neu und eigenartig ist. Das auch dreißigjährige sich wie Teenager fühlen und aufführen können. Was mich allerdings ein wenig gestört hat war das es wirkte als seien Intimitäten zwischen 16 jährigen etwas schlimmes, verbotenes. Das gefiel mir gar nicht. Natürlich sollte man nur soweit gehen, wie man zu gehen bereit ist und an mögliche Konsequenzen rechnen. Allerdings finde ich es nicht verwerflich, wenn sich 16 jährige lieben und intim werden. Es gibt schlimmeres. Doch auch die Liebe zwischen anderen Charakteren wird hier aufgeführt. Gibt es in der Liebe nicht immer ein Happy End?! Ich bin der Meinung, die Liebe gewinnt immer. Zumindest, wenn sie echt ist...