Ein schöner Coming-of-Age-Roman über prägende Freundschaften. Mit großem Feingefühl geschrieben.
Der Sommer, der uns bliebSo ein herzlicher, emotionaler, sprachlich schöner Debütroman über Jugendfreundschaften und das Band, das Menschen auch über Jahrzehnte und emotionale Gräben hinweg zusammenhält. Freundschaften, die das ...
So ein herzlicher, emotionaler, sprachlich schöner Debütroman über Jugendfreundschaften und das Band, das Menschen auch über Jahrzehnte und emotionale Gräben hinweg zusammenhält. Freundschaften, die das Herz bewegen und uns durchs Leben tragen. Ein Buch über Geheimnisse und Fehltritte. Über alte Wunden und Narben im Herzen. Über Vergebung. Neubeginn. Und Abschied.
In der Geschichte von Greta Herrlicher lernen wir die Freunde Britta, Pia und Martin kennen - in der Gegenwart, aber auch in der Vergangenheit. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines Einzelnen geschrieben und verleiht dem Roman so eine emotionale Tiefe. Auf diese Weise konnte ich mich gut in alle Figuren hineinversetzen. Stück für Stück entspinnt sich die Geschichte, warum ihre Freundschaft damals zerbrochen ist. Warum Pia plötzlich verschwunden ist. Zwanzig Jahre später treffen die Drei wieder aufeinander und stellen sich ihrer Vergangenheit. Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr... mehr mag ich gar nicht verraten.
Ein schöner Coming-of-Age-Roman über prägende Freundschaften. Mit großem Feingefühl geschrieben. Das vorletzte Kapitel ist zwar etwas pathetisch geschrieben und das Corona-Setting hätte es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht. Dennoch verfehlt der das Buch seine Wirkung nicht. Gut zum Abschalten, Mitfiebern und Mitweinen.
Die gebundene Ausgabe ist hochwertig und wirklich wunderschön gestaltet - für mich als Farbschnitt-Muffel echt eine seltene Einschätzung. Also, kurz gesagt: Ich mag "Der Sommer, der uns blieb" sehr gern empfehlen.