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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2025

Ziemlich viele Zufälle für eine Geschichte

Glückskekse
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Schon wieder wurde Jana verlassen, dieses mal ausgerechnet an ihrem 35. Geburtstag und sie weiß absolut nicht woran das liegt. Um sich Abzulenken, überreden ihre Freundinnen das Universum zu fragen und ...

Schon wieder wurde Jana verlassen, dieses mal ausgerechnet an ihrem 35. Geburtstag und sie weiß absolut nicht woran das liegt. Um sich Abzulenken, überreden ihre Freundinnen das Universum zu fragen und so schickt Jana eine SMS an eine unbekannte Nummer. Niemals hätte sie damit gerechnet, doch der Fremde antwortet ihr und bald tauschen sie täglich Nachrichten aus. Wer ist dieser Mann, der sie besser verstehen zu scheint als sie sich selbst? Können die beiden auch im echten Leben eine Chance haben?

Durch den leichten Schreibstil der Autorin konnte ich direkt gut in die Geschichte starten. Allerdings habe ich mir schwer getan mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Vor allem bei den Teilen aus seiner Sicht musste ich irgendwann diese furchtbaren Schreibversuche überspringen, da es für mich wirklich ein Kampf war sie zu lesen. Für die Geschichte haben sie auch keinen echten Mehrwert geliefert, wodurch ich nichts verpasst habe. Ansonsten ist er ein relativ antriebsloser und eher langweiliger Kerl, der sich mit dem Thema Glück auseinander setzt. Diese Aspekte fand ich wiederum interessant, da es einen dazu angeregt hat selbst über sich und was einen glücklich macht nachzudenken. Der Rest des Plots funktioniert allerdings nur wenn man an zu viele Zufälle glaubt, denn realistisch kann man die Handlung nicht nennen. Dafür kam der Plotttwist am Ende unerwartet und konnte mich so nochmal richtig überraschen.

Alles in allem ist es eine ganz nette Geschichte für zwischendurch, aber richtig warm konnte ich mit den beiden Protagonisten nicht werden. Die Idee hat mir gut gefallen und daher gibt es von mir gut gemeinte 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Gelungenes Finale

Dark King
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Im großen Finale der Royal Reihe setzen Alec und Davies alles daran Florence von ihren Entführern zurückzubekommen. Dafür schaltet Alec auch die Öffentlichkeit ein, denn er glaubt, dass er sie nur so retten ...

Im großen Finale der Royal Reihe setzen Alec und Davies alles daran Florence von ihren Entführern zurückzubekommen. Dafür schaltet Alec auch die Öffentlichkeit ein, denn er glaubt, dass er sie nur so retten kann. Doch mit Florence Befreiung kommt auch Alecs Geheimnis ans Licht. Jetzt weiß nicht nur jeder wer Florence ist, sondern auch was Alec all die Jahre im Verborgenen getrieben hat. Allerdings reagiert die Bevölkerung anders als erwartet, denn sie lieben die beiden. Jetzt muss Alec sich entscheiden ob er die Monarchie retten oder zerstören will?

Wieder einmal ist der Schreibstil von J.S.Wonda fesselnd und hat es geschafft mich direkt in die Geschichte zu ziehen. Nachdem mir die Reihe bisher ziemlich gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch wissen was die Autorin sich für das große Finale überlegt hat. Stück für Stück werden alle Geheimnisse aufgelöst und es gibt natürlich auch einige Überraschungen. Es ist spannend zu sehen wie sich die Charaktere und allen voran Florence seit dem ersten Teil weiterentwickelt haben. Aus dem naiven, jungen Mädchen ist eine selbstbewusste und starke Frau geworden. Aber auch Alec und Davies haben sich verändert. Neben dem Wunsch die Welt zu verbessern, haben sie gelernt zu ihren Gefühlen zu stehen und andere in ihre Pläne einzubeziehen. Während die Reihe zwischendurch für mich etwas an Schwung verloren und sich in die Länge gezogen hat, macht es das Ende wieder wert. Es ist zwar nicht der Band mit der meisten Action oder dem meisten Spice, aber endlich fügen sich die Puzzleteile zusammen. Dazu kommt ein in meinen Augen wirklich gelungenes Ende für die meisten der Beteiligten.

Alles in allem ist ein gelungener Abschluss, der von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Spannende Geschichte voller Intrigen und Geheimnisse

Game of Hearts – No Rules (St. Gloria College 1)
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Das St. Gloria College soll seine Schüler auf das echte Leben mitten in der High Society vorbereiten. Dafür entscheiden sie sich zu Beginn des Schuljahres für eines der beiden Häuser Alpha oder Omega. ...

Das St. Gloria College soll seine Schüler auf das echte Leben mitten in der High Society vorbereiten. Dafür entscheiden sie sich zu Beginn des Schuljahres für eines der beiden Häuser Alpha oder Omega. Beide Häuser kämpfen für das Gloria Cum Laude, dass es allen Absolventen ermöglicht einen Platz an der Eliteuniversität ihrer Wahl zu bekommen. Als Präsidentin von Alpha kann Felicia nicht nur den begehrten Platz sondern noch dazu ein Stipendium gewinnen, dass sie dringend benötigt. Also setzt sie alles daran in diesem Jahr den Sieg für Alpha zu sichern. Allerdings hätte sie nicht g​edacht, dass ihr dabei ausgerechnet der gut aussehende Omega Präsident in die Quere kommt.



Ich habe inzwischen schon einige Bücher von Yvonne Westphal gelesen und jedes Mal konnte mich ihr Schreibstil komplett überzeugen. Auch diese Geschichte bildet da keine Ausnahme. Mit Felicia ist der Autorin eine sympathische Protagonistin gelungen in die man sich als Leser gut hineinversetzen kann. Für sie gibt es nichts wichtigeres als dazuzugehören und sich den Platz an ihrer Traumuni zu erkämpfen. Doch im Verlauf der Geschichte merkt Felicia immer mehr auf was es im Leben wirklich ankommt. Auch dank Valentin lernt sie sich nicht mehr zu verbiegen und auch mal unperfekt zu sein. Gerade diese Charakterentwicklung hat sie für mich so interessant gemacht. Dazu kommt Valentin, der so ziemlich der klassische, missverstandene Bad Boy ist. Nach außen gibt er sich unnahbar, aber eigentlich ist er ein guter Kerl, der sich auch für andere einsetzt. Gemeinsam geben die beiden ein tolles Paar ab und man konnte die Anziehung beim Lesen förmlich spüren. Außerdem gibt es natürlich noch die typischen Lügen und Intrigen, die es für jede gelungene Elite College Geschichte braucht. Aber auch die zahlreichen Nebencharaktere haben sehr zum Gelingen der Geschichte beigetragen. Ich bin wirklich gespannt wie es im nächsten Teil weitergehen wird.



Eine Geschichte, die alles hat was man sich wünschen kann und die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Ein spannender Auftakt

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Seit Jahren verheimlicht Freya welche magischen Kräfte wirklich in ihr stecken bis ihr Ehemann sie verrät, um in der Gunst des Jarls zu steigen. Dieser sieht in Freya die Chance seine Träume zu verwirklichen ...

Seit Jahren verheimlicht Freya welche magischen Kräfte wirklich in ihr stecken bis ihr Ehemann sie verrät, um in der Gunst des Jarls zu steigen. Dieser sieht in Freya die Chance seine Träume zu verwirklichen und Herrscher von Skaland zu werden. Eine Seherin hat vorausgesagt, dass die Schildmaid in der Lage sein wird das Land zu einen und ihren Ehemann zum König zu machen. Doch Freya will ihr Leben nicht länger von den Männern an ihrer Seite bestimmen lassen und beschließt ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Allerdings hat sie dabei nicht mit dem charmanten Sohn des Jarl Bjorn gerechnet

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Generell bin ich ein großer Fan von Geschichten im Wikinger Setting und war daher gespannt wie die Autorin das umsetzt. Mit Freya ist ihr eine starke Protagonistin gelungene, die definitiv ihren eigenen Willen hat. An der ein oder anderen Stelle überwiegt bei ihr der Stolz die Vernunft, aber gerade das gibt ihr auch die Möglichkeit als Charakter zu wachsen. Aber auch Bjorn war mir direkt sympathisch, da er sich nicht von der blinden Gier nach Macht anstecken lässt. Es gibt immer wieder Stellen in denen die Handlung eher langsam voran geht bevor es wieder zu einigen spannenden Action Szenen kommt. Dadurch bleibt es stets abwechslungsreich und man kommt als Leser nicht aus dem Lesefluss. Dazu gibt es einige unerwartete Wendungen, auch wenn manche davon wenig überraschend sind. Man merkt auf jeden Fall, dass die Geschichte nicht als Einzelband ausgelegt ist und man den Rest der Reihe braucht um das große Ganze zu erkennen.

Alles in allem ist es ein spannender Auftakt zu einer neuen, nordischen Fantasy Reihe, der einen neugierig auf den Rest macht. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Eine Liebesgeschichte mit psychologischem Touch

Mirror Of My Soul. Fee & Aurelian
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Schon seit Wochen freut Fee sich auf das Coachingprogramm in Malaga, da sie hofft so endlich ihre Bindungsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch dann muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie sich ...

Schon seit Wochen freut Fee sich auf das Coachingprogramm in Malaga, da sie hofft so endlich ihre Bindungsprobleme in den Griff zu bekommen. Doch dann muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie sich ausgerechnet zu einem Paarseminar angemeldet hat. Entweder sie findet jemanden, der sie als Fake-Freund nach Malaga begleitet oder sie muss auf das Seminar verzichten. Ausgerechnet ihr arroganter Arbeitskollege Aurelian bietet sich als Begleitung an und da er ihre einzige Option ist, sagt sie wiederwillig zu. Während ihrer gemeinsamen Zeit in Malaga muss sie allerdings feststellen, dass hinter seiner Fassade viel mehr steckt als man auf den ersten Blick meinen könnte.

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Fee als auch Aurelian waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen. Vor allem der Anfang der Geschichte hat gezeigt, wie wichtig Kommunikation ist und was passieren kann, wenn zwei Menschen immer aneinander vorbeireden. Erst in Malaga gibt Fee ihm die Chance ein ernsthaftes Gespräch zu führen und so auch hinter seine Fassade zu blicken. Ansonsten fand ich es aber gut, dass in der Geschichte so viele wichtige Themen angesprochen wurden und die beiden Protagonisten versuchen eine gesunde Beziehung miteinander zu führen. Persönlich habe ich mir etwas schwer getan den Zusammenhang von Fees Bindungsangst zu ihrem Familiengeheimnis herzustellen. Eventuell kenne ich mich da zu wenig mit den psychologischen Aspekten aus, aber das hätte der Roman gerne auch für Unwissende etwas greifbarer darstellen dürfen.

Alles in allem ist es eine nette Liebesgeschichte für Zwischendurch, in der auch einige wichtige Themen adressiert werden.

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