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Veröffentlicht am 02.04.2023

Ein absolut gelungener Wohlfühl-Fantasy-Roman

Von Fabelwesen und Königen - Aus dem Leben eines Barden
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Nach der blutigen Schlacht zwischen Ost- und Nordbaldern flüchte der junge Aramil aus seiner Heimat. Bei einer Instrumentenbauerin findet er Zuflucht und lernt von ihr den Umgang mit Instrumenten und die ...

Nach der blutigen Schlacht zwischen Ost- und Nordbaldern flüchte der junge Aramil aus seiner Heimat. Bei einer Instrumentenbauerin findet er Zuflucht und lernt von ihr den Umgang mit Instrumenten und die Liebe zu Musik. Von dort an führt er ein Leben als Barde. Mit nichts als einer Laute und seinem Esel zieht er durch das ganze Königreich. Dabei hat er so einige außergewöhnliche Begegnungen, schließt neue Freundschaften und lernt das ein oder andere Fabelwesen kennen. Mit seinen Worten schafft er es nicht nur den Menschen Freude zu bringen, sondern beeinflusst am Ende sogar das Schicksal von ganz Bildern.

Die Geschichte ist wirklich unglaublich gut. Gemeinsam mit Aramil reisen wir zurück in seine Vergangenheit und erfahren was er alles in seinem Leben erlebt hat. Amaril selbst ist ein faszinierender Charakter. Geprägt von einem ziemlich düsteren Lebensanfang, nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand und widmet sich voll und ganz dem Leben als Barden. Dabei lernt er, dass es auf der Welt mehr gibt als man im ersten Moment erahnen kann. Der Schreibstil der Autorin war einfach toll und man hatte das Gefühl direkt mit Amaril auf seine Abenteuer zu gehen. Auf eine leichte Art wurden dabei sehr viele wichtige Themen angesprochen und ich glaube jeder konnte sich an der ein oder anderen Stelle wiederfinden. Aus meiner Sicht eine ganz klare Empfehlung für alle, die gerne einen richtigen Wohlfühlen-Fantasy-Roman lesen wollen.

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Veröffentlicht am 01.04.2023

Viele spannende Handlungsstränge fügen sich am Ende zu einem komplexen Gesamtbild

Die Legende der Götter
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Der Süden des Königreichs Lindao liegt in Schutt und Asche. Ein unbekannter Feind ist über das Land hergefallen und nur durch die Unterstützung der Truppen aus dem Nachbarland Mendelin konnte dieser wieder ...

Der Süden des Königreichs Lindao liegt in Schutt und Asche. Ein unbekannter Feind ist über das Land hergefallen und nur durch die Unterstützung der Truppen aus dem Nachbarland Mendelin konnte dieser wieder vertrieben werden. Nach diesem schrecklichen Ereignis hat der König sich in seine Festung zurückgezogen, während die ganze Bevölkerung großen Hunger leidet. Der Bauer Oman will an dieser Situation etwas ändern und so beginnt er eine Armee von Söldnern um sich zu scharen, um den König zum Handeln zu bewegen. Ein Bürgerkrieg droht das Land noch weiter zu zerstören und noch mehr Leid zu bringen.
Währenddessen lernt die Überlebende Mia auf einer abgelegenen Burg mehr über die Geschichten der Götter und die Magie, die in ihr schlummert. Bald findet sie heraus, dass der unbekannte Feind in Wahrheit ein alter Bekannter ist und ihr Schicksal von einer längst vergessenen Legende abhängt.

Für mich ein absolut gelungener Auftakt in eine neue Fantasy Welt. Dem Autor ist es gelungen eine komplexe Welt zu beschreiben und gleichzeitig die Spannung durchweg hoch zu halten. Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt und so lernt man schnell mehr über diese einzigartige Welt und erfährt auch was sich in den unterschiedlichen Ecken des Landes abspielt. Das ist auch der einzige kritische Punkt, den ich anzumerken habe. Manchmal sind die vielen Wechsel doch etwas verwirrend, da sie nicht immer direkt zu erkennen sind.Im Verlauf des Buches fügen sich die einzelnen Teile zusammen und so erkennt man das große Gesamtbild erst ganz zum Schluss. Lange ist nicht wirklich klar, wer eigentlich Protagonist und wer Antagonist ist, aber gerade dadurch ist die Geschichte so spannend. Das Ende ist aus meiner Sicht absolut gelungen und macht Lust auf den nächsten Teil. Für mich ein absolut gelungenes Buch das ich jedem Freund von komplexen Fantasy Geschichten nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 01.04.2023

Definitiv mal etwas anderes - eine spannende Geschichte mit einem tragischen Ende

… Vater sein dagegen sehr
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Eine Geschichte über eine Liebe, Sehnsüchte, aber auch Manipulation und ein verschwundenes Baby. Henning entführt sein gerade geborenes Baby aus dem Krankenhaus, denn die Mutter hat nicht nur ihre Liebesbeziehung ...

Eine Geschichte über eine Liebe, Sehnsüchte, aber auch Manipulation und ein verschwundenes Baby. Henning entführt sein gerade geborenes Baby aus dem Krankenhaus, denn die Mutter hat nicht nur ihre Liebesbeziehung beendet, sondern ihm auch nichts von ihrer Schwangerschaft erzählt. Die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen und setzt alles daran das Baby zurück zu seiner Mutter zu bringen. Doch Henning hat einen Plan und dafür braucht er die Hamburger Prostituierte Annika als Unterstützung. Wird sein Plan aufgehen oder verliert Henning langsam die Kontrolle?

Der Aufbau des Buches ist relativ ungewöhnlich. Man bekommt die Geschehnisse aus den verschiedenen Blickwinkeln der einzelnen Protagonisten erzählt und erlangt dadurch einen besseren Einblick in die Geschehnisse rund um die Entführung und die darauf folgenden Ermittlungen. Mir hat es geholfen noch besser in die Geschichte einzutauchen und mich mit den einzelnen Charakteren auseinanderzusetzen. Lediglich die Zeitsprünge haben mich an der ein oder anderen Stelle irritiert, da sie nicht immer direkt ersichtlich und manchmal erst einige Kapitel später aufgeklärt wurden. Ansonsten fand ich den Schreibstil erfrischend anders und es hat mir viel Spaß gemacht in ein Buch abzutauchen das so ganz anders geschrieben ist. Henning erweist sich als cleverer Stratege, aber er manipuliert auch alle Menschen in seinem Umfeld und das macht ihn zu einem spannenden Charakter. Lediglich das Ende des Buches hat für mich nicht so richtig ins Bild gepasst. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine klare Empfehlung für jeden, der auch mal außerhalb des Mainstreams eine spannende Geschichte lesen möchte.

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Einfache, schnelle Rezepte mit etwas zu vielen Ersatzprodukten

Vegane Power
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Im Kochbuch „Vegan Power“ gibt es schnelle und unkomplizierte vegane Fitness Rezepte. Nach ein paar kurzen Erklärungen und Tipps geht es auch direkt los. Von Frühstück, über Mittagessen, bis zum Abendessen ...

Im Kochbuch „Vegan Power“ gibt es schnelle und unkomplizierte vegane Fitness Rezepte. Nach ein paar kurzen Erklärungen und Tipps geht es auch direkt los. Von Frühstück, über Mittagessen, bis zum Abendessen ist alles dabei. Dazu kommen noch einige Snacks und auch Meal Prep Ideen.

Der erste Eindruck des Kochbuchs ist durchaus positiv. Der Einband hat mir direkt gefallen und auch der Aufbau der Rezepte ist übersichtlich gestaltet. Es gibt einige interessante Rezepte, die ich so noch nicht kannte und definitiv nachkommen werde. Über ein paar mehr „süße“ Rezepte hätte ich mich dann doch gefreut, zumal die wenigen süßen Rezepte nicht separat sondern gemischt mit den deftigen Rezepten stehen. Die Rezepte die ich bisher ausprobiert habe, haben mir aber sehr gut geschmeckt und ich werde definitiv noch mehr ausprobieren.
Allerdings muss ich sagen, dass mich die Bilder nicht unbedingt überzeugen. Teilweise gibt es einfach gar keine (ich brauche irgendwie immer Bilder um Lust auf ein Rezept zu bekommen) und teilweise sind sie ungünstig geschnitten und wirken so eher auf die Seite gequetscht. Hier gibt es aus meiner Sicht gestalterisch noch etwas Optimierungspotenzial. Der zweite Punkt der mich etwas gestört hat, war die Verwendung von Ersatzprodukten. In manchen (nicht allen) Rezepten wird auf fertige, vegane Produkte, wie Pizzateig Backmischung, vegane Fischstäbchen, veganer Salsa Dip und Ähnliches, zurück gegriffen. Darauf hätte man meiner Meinung nach verzichten sollen oder vielleicht Anleitungen zum selber machen ins Buch integrieren können.
Grundsätzliche kann ich das Buch trotzdem weiterempfehlen, da vor Allem Anfänger hier hilfreiche Tipps und erste Rezepte zum Einstieg ins vegane Kochen erhalten.

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Viele interessante vegane Rezepte, aber leider zu viel Werbung & Ersatzstoffe

Silvis leichte Küche für alle Tage
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In „Silvis leichte Küche für alle Tage“ präsentiert die Influencerin Silvia Gasser diverse kohlenhydratarme und glutenfreie Rezepte für den Alltag. Die Rezepte sind darüberhinaus alle vegetarisch und die ...

In „Silvis leichte Küche für alle Tage“ präsentiert die Influencerin Silvia Gasser diverse kohlenhydratarme und glutenfreie Rezepte für den Alltag. Die Rezepte sind darüberhinaus alle vegetarisch und die meisten sogar vegan. Von Suppe, über Brot und Aufstrich bis zu „normalen“ Hauptgerichten oder süßen Speisen ist alles dabei.

Der erste Eindruck des Kochbuchs ist durchaus positiv. Der Einband ist ansprechend gestaltet und hat eine tolle Haptik. Auch die graphische Gestaltung der Seiten ist gut gemacht und es sind einige interessante Rezepte dabei, die ich so noch nicht kannte. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass man auch auf dem Cover sieht, dass die meisten Rezepte vegan sind (dort steht nur „jetzt veggie“) und nicht nur vegetarisch, aber trotzdem konnte ich einige neue, spannende Ideen für mich mitnehmen. Die Rezepte die ich bisher ausprobiert habe, haben mir auch sehr gut geschmeckt. Allerdings muss ich mich erst noch an die süßen Speisen und auch die Brotrezepte wagen. Denn gerade bei den Süßspeisen gibt es einen Punkt der mich massiv stört. In jedem Rezept werden Zuckerersatzstoffe verwendet. Leider bin ich gar kein Fan dieser Stoffe und hätte mir eher Rezepte mit „natürlicher“ Süße über z.B. Obst gewünscht, anstelle der hier empfohlenen Ersatzstoffe Xylit, Erythrit und Stevia. Ähnlich geht es mir mit den teilweise sehr exotischen Mehlen, die hier verwendet werden. Zwar habe ich per se nichts gegen alternative Mehle einzuwenden, allerdings sind einige davon nicht so einfach zu bekommen und ich wüsste auch nicht wirklich was ich mit den Resten anfangen soll. Der Punkt, der mich aber am meisten gestört hat, ist die Werbung, die man immer wieder im Buch findet. Für mich gehört Werbung nicht in ein Kochbuch, erst recht nicht, wenn man dafür 25€ verlangt.

Grundsätzliche kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne neue (vegane) Rezepte ausprobiert und sich nicht an Zuckerersatzstoffen oder Werbung stört.

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