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Veröffentlicht am 12.02.2021

Geballte Fäuste für die Freiheit

Die Marschallin
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Die Slowenin Zora del Buono, geborene Ostan, ist die gleichnamige Großmutter der Autorin, die ihr mit "Die Marschallin" eine literarische Erinnerung geschaffen hat. Sie ist schlau, scharf analysierend, ...

Die Slowenin Zora del Buono, geborene Ostan, ist die gleichnamige Großmutter der Autorin, die ihr mit "Die Marschallin" eine literarische Erinnerung geschaffen hat. Sie ist schlau, scharf analysierend, temperamentvoll, strenge Majorin über ihren von Männern dominierten Familienclan und - glühende Kommunistin.

Zora entführt uns in die Zeitspanne von 1919 bis zu ihrem triumphalen Resümee im Jahre 1980. Kriege beuteln und verändern ihr Land immer wieder schwer aufs Neue. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs lernt sie ihren Mann, den angesehenen Radiologen Pietro del Buono kennen, mit dem sie drei Söhne bekommen und in einer von ihr entworfenen, noblen Villa in Bari wohnen und viele feudale Gäste empfangen wird. Gemeinsam stehen sie ideologisch gegen den Faschismus von Mussolini und für Tito. Zora ist im Herzen Trotzkistin, hat sich zwar mit ihrer Mutterschaft "abgefunden", doch würde lieber für die Freiheit als Partisanin an der Front kämpfen - als Macherin oder Majorin Dinge umwälzen, Gesellschaften verändern, Neues fließen lassen.

Geografisch und zeitlich in der Überschrift des jeweiligen Kapitels verortet, stellt uns die Autorin eine multiperspektivische Biografie mit (vermutlich) teils fiktiven und stets realen historischen Begebenheiten in Italien und dem ehemaligen Jugoslawien vor. Die Gewalt der Kriege und des Faschismus, die eigenen Ideologien und Lebenswünsche, aber vor allem auch viele bildgewaltige zwischenmenschliche Geschehnisse wie Familie, Liebe, Träume und Dramen machen den Roman aus und lesenswert. Del Buono schreibt sehr flüssig, gut recherchiert und kein Wort ist zu viel - der Lesefluss ist nie gestört. Fasziniert hat mich die fulminante Abschlussrede der alten Zora im Altersheim, immer noch unnachgiebig, aber auch trauernd um ihre vielen schicksalshaft verstorbenen Lieben. Die harte Schale immer noch fest, doch auch dankbar für ihre lange Ehe - und immer noch geballte Fäuste für ihre Art zu Denken und zu Herrschen. Ein größtenteils sehr poetischer, menschlicher, dynamischer und magischer Roman, der den Leser bildgewaltig in wichtige historische Ereignisse, aber auch in ein ganz persönliches Leben voller Schicksale und Sehnsüchte eintauchen lässt!

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Die Geister der Wilden Jagd

Schwarzpulver
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In Berlin herrscht die Zeit der grauen und kalten Rauhnächte zwischen den Jahren und leider auch eine autoritäre, rechtspopulistische und fanatische Partei. Laut einer Mythologie beginnt in dieser Jahreszeit ...

In Berlin herrscht die Zeit der grauen und kalten Rauhnächte zwischen den Jahren und leider auch eine autoritäre, rechtspopulistische und fanatische Partei. Laut einer Mythologie beginnt in dieser Jahreszeit die Wilde Jagd – wer geisterhafte Jäger am Himmel sieht oder hört, dem könnte Fürchterliches drohen. Und so schwirren und irren drei skurille Figuren durch ihre Welt – Burschi (auch Elisa) pflegt ein altes Ehepaar und verliebt sich in die mystische Widerständlerin Johanna, die nach Schwarzpulver riecht. Charlie (Karl) ist unbezahlter Praktikant bei einem angesagten Hip-Hop-Label und leidet unter der immer ängstlichen und klammernden Mutter Charlotte Venus. Diese ist nach einer gescheiterten großen Liebe und Erfolglosigkeit in ihrem kreativen Beruf alkoholkrank, psychisch labil und – zur Scharfschützin bei der Bürgerwehr umgeschult.

Allesamt versuchen menschliche Bindungen aufzubauen und sich unter dem ausländer- und frauenfeindlichen, homophoben Regime, das keine Subkultur, wilde junge Menschen oder jegliche Divergenz duldet, einigermaßen frei zu bewegen – denn längst hat die Bürgerwehr alle Privilegien, die Ansichten der Partei mit dem Amt für Staatsmoral hart durchzusetzen und Widerständige festzunehmen.

Trotz dystopischen und finsteren Zukunftsaussichten ist Lara Lichtblaus Debütroman voller Poesie, Romantik und Humor. Das ist ihrer frischen, experimentellen und sehr lyrischen Sprache zu verdanken, die vor innovativen und bunten Bildern nur so sprudelt und auch vor der üblichen Satzstellung oder Wortgebrauch keinen Halt macht. Fast wie in einem Poetry-Slam lässt Lichtblau ihre Figuren multiperspektivisch erzählen, auf jeder Seite findet sich ein Lieblingssatz und die Überschriften fließen einfach in das Textbild.

Zwar ist das an der ein oder anderen Stelle auch teilweise etwas zu viel sprachliche Verspieltheit und der ein oder andere Charakter nur oberflächig in seiner Innenwelt angeschnitten, aber der lakonische Witz, der besonders bei den aufmüpfigen Remmidemmi-Geschichten von Charlotte daherkommt, ist sehr treffsicher und witzig.

Und bei allem bleibt ein bitterer Nachgeschmack, denn trotz Hoffnungsschimmer am Ende des Romans – wie weit sind wir noch von der politischen und gesellschaftlichen Welt, die Laura Lichtblau erschafft, entfernt? So greift die Autorin ein sehr gegenwärtiges, brisantes Thema auf und changiert trotzdem zwischen Ironie, Surrealem und tatsächlicher Bedrohung.

Es gibt ein offenes Ende, das viele Fragen zu den Personen offen lässt - der Leser durfte die drei Protagonisten nur kurz bei ihrer märchenhaften Geisterjagd begleiten – innere Geister, politische Geister und mystische Geister am Feuerwerkshimmel. Und Lichtblau hat die Raketen mit jeder Menge sprachlich ausgeklügeltem und schlagkräftigem Schwarzpulver befüllt.

Ein sehr lesenswertes Debüt, das deutlich macht, wie schützenswert unsere gesellschaftlichen Freiheiten und Unterschiedlichkeiten sowie Kunst und Kultur sind.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Nahaufnahme einer Reifung

Pax
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Seit dem frühen Tod seiner Eltern und seines Bruders wächst der kleine Pax in einem Dorf bei seiner biederen, alleinstehenden Tante Beatrix auf. Diese suggeriert ihm, dass sie ihr Leben für ihn opfert, ...

Seit dem frühen Tod seiner Eltern und seines Bruders wächst der kleine Pax in einem Dorf bei seiner biederen, alleinstehenden Tante Beatrix auf. Diese suggeriert ihm, dass sie ihr Leben für ihn opfert, kümmert sich aber um alle täglichen Dinge und die Versorgung – lässt aber keinerlei Gefühlsregung oder „Anderssein“ zu. Wenn ihr was zu nahe geht, macht sie innerlich dicht. Was bei Pax schon früh zu übermächtigen Schamgefühlen führt und dass er wenig Sorgen bereiten möchte – im Gegenteil, er umsorgt umso mehr seine Tante, damit er keine großen Umstände macht und es plagen ihn im Kindheitsalter Verlustängste um seine einzige Versorgerin.

Der Leser nimmt an Pax’ Heranwachsen teil – Grundschule, seine Kindheitsfreundin Leni, Oberstufe, suchthafter Alkoholkonsum, Ausbildung zum Bankkaufmann und immer seine Liebe zum Kino, Videodreh und dem anspruchsvollen Film – und seine ersten homosexuellen Erfahrungen. Eva Roman erzählt hierbei zwar in der Dritten Person, doch in den zahlreichen detaillierten (und mitunter auch lakonischen) Beschreibungen taucht sie tief in das Empfinden und in den Kopf von Pax ein. Sein Festhängen, denn auch später klammert sich die Tante an ihn, lässt ihn nicht richtig selbstständig werden und seine individuelle Persönlichkeit formen. Es gibt immer etwas zu meckern und Beatrix’ Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Fürsorge. Doch nach und nach bricht sich Pax einen Weg aus Umklammerung, Pflichtgefühl und Zerrissenheit – er hat sein Coming-Out (auch bei der Tante), einen ersten festen Freund und fängt an, seine Scham in Wut zu verwandeln und die Tante mit unangenehmen Fragen zu seinen verstorbenen Eltern zu konfrontieren. Zudem lässt er die tiefe Freundschaft zu Leni wieder aufleben. Diese steht ihm bei Vielem zur Seite und sie wird es auch sein, die ihm am Ende einen kleinen Weg Richtung Freiheit zeigt.

Auch wenn ich anfangs Probleme mit den langen verschachtelten Sätzen hatte, die oftmals auch wörtliche Rede enthalten, war ich nach ein paar Seiten fasziniert von Eva Romans literarischem Ton und der Handlung – scharf beobachtend, viele kleine Details in der Umgebung samt Gedankengängen sprudeln in den Text und dann fließt alles in eine feinfühlige und sehr realitätsnahe Coming-of-Age-Geschichte mit der Kraft zum eigenen Weg und zu den eigenen Gefühlen. Und obwohl die Szenerie bedrückend und die Emotionen wie Scham und Wut schwer wirken, gibt es immer Hoffnung und Humor. Eine präzise Nahaufnahme von Pax, einer Reifung und vom Leben – die am Ende offensteht. Ein wichtiges Buch, das hoffentlich eine breite Aufmerksamkeit erhalten wird.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Zurück zum Trauma

Was Nina wusste
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Die vitale und allseits beliebte Jüdin Vera feiert ihren 90. Geburtstag in einem Kibbuz – ihre zweite Heimat seit den 1950er-Jahren nach dem ehemaligen Jugoslawien. Auch ihre Tochter Nina ist vom Polarkreis ...

Die vitale und allseits beliebte Jüdin Vera feiert ihren 90. Geburtstag in einem Kibbuz – ihre zweite Heimat seit den 1950er-Jahren nach dem ehemaligen Jugoslawien. Auch ihre Tochter Nina ist vom Polarkreis angereist, der Kontakt zur Mutter ist lose. Und auch Nina hat wiederum zu ihrer Tochter Gili keinen Draht und sie als kleines Mädchen bei ihrem Vater zurückgelassen, um immer weiter vor ihren Dämonen davonzulaufen und ihre selbstverletzende Sexualität auszuleben. In der Familie betäubt das Ungesagte, innere Kämpfe schwelen in den Frauen, ein Trauma setzt sich in den Seelen bereits seit drei Generationen fort, die unterdrückten Gefühle sind explosiv. Es hat mit Veras Vergangenheit zu tun – 19 Monate war sie in Titos Gulag und Gefangenenlager auf der Insel Goli Otok inhaftiert und unsäglichen Folterungen ausgesetzt (ihre Schilderungen werden im Roman in anderer Typographie notiert). Ihre Tochter Nina hat sie damals als 6jährige einer ungewissen Lage sich selbst überlassen. Zuvor hat ihre große Liebe und Ideologie-Partner Miloš im Gefängnis Selbstmord begangen, angeschuldigt als Stalinist.

Nina und Gili fühlen sich selbst als Gefangene, metaphorisch gesehen auf Goli Otok eingesperrt. Sie beschließen den Ort zu besuchen und einen Erinnerungsfilm über Veras Heimat und Haft zu drehen – zudem Nina auch an Demenz erkrankt ist und sich eine Art "Rede an sich selbst" festhalten will. Ninas Mann und zugleich Gilis Vater Rafi kommt mit – Gili ist die Erzählerin des Romans und gleichzeitig das Script Girl des Films, aus ihrer wechselnden Perspektive erfährt der Leser alles zur Reise und zu den Personen. Das ist sehr vielschichtig, denn je nach Kameraeinstellung oder Gefühlslage wechseln diese Erzählperspektiven in andere Ebenen. Gili versucht sich mit Sarkasmus ihrer Wut auf die abwesende Mutter Luft zu verschaffen, die Dialoge sind hitzig. Nina versucht sich zu erklären, während Rafi mit seiner unerschöpflichen Liebe zu ihr (die Nina nicht erwidern kann, aber braucht) eher im Hintergrund hält und Vera kommt auf der Reise nach Kroatien so richtig in Erzählstimmung und lässt all ihren Erinnerungen freien Lauf.

Der Film-Trip wird aber auch eine tiefenpsychologische Rückblende zu einem schmerzhaften Trauma - ein Verrat, der alle Frauen überschattet und belastet. Es hat mit Veras Inhaftierung nach Goli Otok und ihrer Liebe zu Miloš zu tun.

Mit großartigen, ergreifenden Sprachbildern und messerscharfen Dialogen hat der vielfach preisgekrönte israelische Schriftsteller David Grossman das Innenleben der drei Frauen zesiert und sich dem wichtigen Thema Transgenerationale Traumatisierung angenommen. Vergangenheit und Gegenwart schieben sich in dem Roman immer wieder übereinander. Basierend auf der wahren Geschichte der kroatischen Kommunistin Eva Panić-Nahir hat sich Grossman hier aber fiktive Erzählerfreiheit genommen, die an manchen Stellen arg ausgereizt wird. Und das ist bei dem außergewöhnlichen Roman auch die einzige Schwachstelle – an manchen Stellen wirken Szenerie und Dramaturgie zu überspitzt und grotesk überzogen, das hätte das Thema nicht gebraucht. Die Frauen sind bei ihrem Kampf nach Liebe und Verständnis teilweise zu sehr in Extremen gefangen und der Tiefgang geht dabei manchmal verloren. Das spürt man besonders in den leisen Momenten, wenn man den Protagonisten seelisch sehr nahe kommt.

Trotzdem: Präzise übersetzt von Anne Birkenhauer wühlt dieses eindringliche Kammerspiel auf und wirkt lange nach – ideale Vorlage zum Verfilmen oder fürs Theater.

„Sie befiehlt ihm, die Kamera anzustellen, und er gehorcht. Ihre Finger zittern. Was tu ich ihr hier an. Wenn sie erkennen würde, was sie getan hat, würde sie auf der Stelle zu einem Häufchen Staub zerfallen.“

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Marode Konstrukte

Das Haus an der Keizersgracht
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"Die Menschen kommen ins Wanken, wenn sie ihre Wurzeln nicht kennen." S. 146

Das unter Denkmalschutz stehende Haus an der Amsterdamer Keizersgracht ist seit vielen Jahren im Familienbesitz der Wenkstermans ...

"Die Menschen kommen ins Wanken, wenn sie ihre Wurzeln nicht kennen." S. 146

Das unter Denkmalschutz stehende Haus an der Amsterdamer Keizersgracht ist seit vielen Jahren im Familienbesitz der Wenkstermans – voller nobler Reliquien und beerdigten Familienmitgliedern im angrenzenden Garten wartet es aber auch schon lange auf eine Restaurierung des Fundaments. Es ist von Holzfäule befallen und schwer am Wanken, Wasser füllt nach und nach den Keller. Naturphilosoph Bram Wenksterman liebt die Routine und die Tierbeobachtung in der Natur – er ist das, was die Philosophen als Stoiker betrachten; große Gefühlsausbrüche behagen ihm nicht sehr. Doch die Familie bedrückt ein dunkles, schmerzhaftes Familiengeheimnis – Frau Veerle kämpft seit vielen Jahren mit Depressionen, musste in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert werden. Tochter Amber studiert Philosophie in Cambridge, ist aber dabei, ihr Studium sowie ihre Beziehung zu schmeißen. Kurzerhand zieht sie zurück in das Elternhaus – doch dort hat sich während der Abwesenheit von Veerle jemand schon eingenistet: Veerles jüngere Cousine Ella hat eine Affäre mit Bram und möchte den Platz der Mutter an der Keizersgracht einnehmen.

Für die Sanierung des Hauses sind mehrere Hunderttausend Euro fällig – Brams reicher Schwiegervater ist bereit, das Geld zu verleihen, aber nur, wenn endlich das unausgesprochene, vor sich hin rottende Familiengeheimnis an Amber getragen wird. Einem intensiven Kammerspiel ähnlich, spielt sich alles innerhalb von drei Tagen dem Höhepunkt zu – der Keller voller Wasser, gibt es eine Geburtstagsparty für Bram. Diese artet in einer Art emotionaler Läuterung aus und Veerle ist bereit, ihre Wunden zu reinigen und auszupacken.

Autorin Rinske Hillen hat Philosophie studiert, das merkt man ihrem bemerkenswerten Debüt an – kluge philosophische Einschübe treffen auf psychologische Sezierung der zerrütteten Familie. Das faulende Haus steht dabei metaphorisch zum Verfall verschiedener Konstrukte. In wunderschönen Sprachbildern vereint der Roman die Themen Vertrauensbruch, Verfehlungen, aber auch die schmerzhafte Abnabelung von den Eltern. Und welch unterbewusste Blockierung Verschwiegenes innerhalb einer Familie bewirken kann. Dabei kommt man den Figuren zwar nicht wirklich nahe, die Perspektive ist zu distanziert – aber mit einer grandios subtilen Spannung gewinnt der Leser einen intimen und direkten Einblick in gescheiterte Lebensentwürfe bis zum konsequenten Ende, wenn alles zusammenbricht. Detaillierte und atmosphärische Beschreibungen des alten Grachtenhauses sind verwoben in menschliche Seelenabgründe und Verstrickungen.

Rinske Hillen wurde mit „Das Haus an der Keizersgracht“ mit dem niederländischen Debütantenpreis ausgezeichnet. Ich bin gespannt, was noch von der Autorin kommen wird.

„Sie hatte einmal gelesen, dass wir wie gestrandete Fische am Ufer sind, die versuchen, sich auf dem Trockenen gegenseitig feucht zu halten. Statt frei und selbstständig im Meer zu schwimmen.“ S. 228

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