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Veröffentlicht am 03.06.2022

Die Überlebende

Amelia
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Das erschütternde und bereits vor 20 Jahren veröffentlichte Debüt der mit Preisen ausgezeichneten, nordirischen Autorin Anna Burns über eine Belfaster Kindheit während der brutalen Troubles erscheint nun ...

Das erschütternde und bereits vor 20 Jahren veröffentlichte Debüt der mit Preisen ausgezeichneten, nordirischen Autorin Anna Burns über eine Belfaster Kindheit während der brutalen Troubles erscheint nun auf Deutsch. Das düstere Heranwachsen des Mädchens Amelia Boyd Lovett unter den finsteren, bürgerkriegsähnlichen Zuständen des jahrzehntelangen Nordirlandkonflikts im gebeutelten Land trifft mit all seinen lebenslangen Konsequenzen tief ins Mark.

Amelia wächst mit ihrer Familie im Nord-Belfaster Stadtteil Ardoyne auf, der später den traurigen Rekord für tödlich Verletzte erlangen sollte – sie ist fünf Jahre alt, als im Jahr 1969 die Unruhen beginnen. Doch auch zuhause in der Familie geht es gewaltvoll zu und Burns folgt Amelia episodenhaft bis zum Jahr 1994 über das schwierige Jugendalter hinaus, wenn sie mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen hat. Selbst als Amelia Belfast den Rücken kehrt, kehren die Dämonen der Vergangenheit auch in London in den Träumen zurück.

Aus verschiedenen Perspektiven und sprunghaft in der Zeitschiene, zwischen Grausamkeit, Ironie und skurrilem Humor zeichnet die Autorin feinfühlig und drastisch ein von Gewalt geprägtes Leben – erschreckende, humorvolle und tiefgründige Szenen wechseln sich ab, wenn die Schulfreunde zwischen Leichen Gummigeschosse an Soldaten verkaufen und abartige Gewaltspiele fabrizieren, während sie auf ein bisschen Normalität bei ihrem trostlosen Heranwachsen zwischen Bürgerkrieg, Schulalltag und Kinderstreichen hoffen. Und überall im familiären Umfeld gibt es auf einmal Menschen, die bei Schießereien oder bei Autobomben-Anschlägen sterben – oft flüchten sich die Heranwachsenden in Drogen und Alkohol, werden selbst gewalttätig und drogensüchtig. Irgendwann schließen sich die Meisten der IRA oder einer anderen gewaltvollen Gruppierung an.

Anna Burns Schreibstil ist messerscharf, unerbittlich, unsentimental und wechselt präzise zwischen absurden und schockierenden Momenten, zwischen Alltäglichem und Unerträglichem sowie zwischen Zartheit und tiefem Schmerz – Burns selbst wuchs Anfang der 1960er-Jahre in Belfast auf und weiß, wovon sie schreibt.

„Amelia“ liefert ein kluges, mutiges und teils schwer zu greifendes, fragmentarisches Porträt einer Kindheit und Jugend im Krieg und über das tiefe, generationsübergreifende Trauma eines ganze Landes – erschütternd aktuell, nicht leicht zu lesen (die Härte der Themen sowie der experimentierfreudige Erzählstil) und doch faszinierend-grotesk umgesetzt. Nicht die historischen Details des Nordirlandkonflikts stehen im Vordergrund, sondern die persönlichen und schonungslosen Schicksale dahinter.

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Veröffentlicht am 03.06.2022

Begehrenswerte Doppelgängerin

Ein französischer Sommer
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Die junge Autorin Francesca Reece entführt in ihrem mysteriös-atmosphärischen und prickelnden Debüt auf rund 450 Seiten in die Sonne und Straßen Südfrankreichs sowie in dunkle Vergangenheiten, Geheimnisse ...

Die junge Autorin Francesca Reece entführt in ihrem mysteriös-atmosphärischen und prickelnden Debüt auf rund 450 Seiten in die Sonne und Straßen Südfrankreichs sowie in dunkle Vergangenheiten, Geheimnisse und Projektionen.

Das Studium in der Tasche, jobbt die junge attraktive Engländerin Leah in Paris und genießt ihr Bohème-Leben sowie ihre Sexualität in vollen Zügen – eine Announce eines bekannten Autors und ein darauffolgender Ferienjob in Südfrankreich wird ihrem Leben eine neue Wendung geben. Als Assistentin für den narzisstischen, egozentrischen und ins Alter gekommenen ehemaligen Kultschriftsteller Michael Young soll sie delikate Tagebücher aus der Jugend transkribieren – Young möchte anhand der Aufzeichnungen nochmal einen Erfolgsroman veröffentlichen. Sie verbringt den Sommer zusammen mit Youngs intellektueller Familie in deren Villa an der Côte d’Azur – und taucht dabei tief ein in die Kapriolen sowie sexuellen Abenteuer des Autors, die an unterschiedlichen Orten wie in den ausschweifenden 60er-Jahren in London sowie ins griechische Athen unter der Militärjunta stattfinden. Je mehr sie sich mit der Vergangenheit von Young beschäftigt, desto mystisch-dubioser wird eine Sache: Sie sieht der großen und unter mysteriösen Umständen verschwundenen Jugendliebe des Autors verblüffend ähnlich.

Aus den zwei auch stilistisch stark unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven von Leah und Young verwebt Reece dabei gekonnt und doch etwas verworren Vergangenes mit der Gegenwart, in der Leah den Swimming-Pool, das nonchalante Treiben in den französischen Städten und verschiedene Liebeleien genießt. In diese Szenen mischen sich szenisch dicht die anderen Handlungsorte wie London und Athen und die Zeitebenen verschmelzen miteinander – vor allem Young scheint diese Zeitmelange nicht mehr unterscheiden zu können, während Leah sich in einer Art Selbstfindungsgeschichte in diversen Sehnsüchten samt drogeninduzierten Eskapaden in der Familie verliert und nicht nur Projektion und Objekt von Youngs Empfindlichkeiten sein möchte.

In einer ironisch-scharfsinnigen Atmosphäre zwischen Sally Rooney und François Ozon baut Reece eine subtile und voyeuristische (passender Originaltitel) Spannung auf – mit intimen Einträgen des Tagebuchs eines zynischen Autors mit Schreibblockade, der Leah als Muse benutzt und sich verweigert, das Jetzt und Heute sowie sein vorschreitendes Alter und Schuld aus der Vergangenheit zu akzeptieren. Und über dem ganzen Bourgeoisie-Dasein schwebt das Damoklesschwert von Astrids Verschwinden und einer unausgesprochenen Schuld.

Sprachlich größtenteils stark, soghaft und bildgewaltig, hat das sinnlich-freche Debüt leider auch seine Schwächen – neben dem eher unrealistischen Doppelgängertum laufen zu viele Nebenschauplätze und -darsteller sowie der dicht aufgebaute Haupthandlungsstrang am Ende etwas ins Leere. Wer bereit ist, das zu akzeptieren, wird trotzdem seine leichtfüßige Lesefreude an diesem geistreich-selbstironischen und stimmungsvollen Sommerroman haben, der mit viel französischem Flair und Lebensgefühl an mediterrane Orte und in die Tiefen von Zeit, Klassenunterschiede und sehnsuchtsvollen Projektionen reist.

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Veröffentlicht am 05.05.2022

Fenster zum Leben

Automaton
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Nach ihrem Erfolgsdebüt „Pixeltänzer“ leuchtet die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Berit Glanz nun auch in ihrem neuen unterhaltsamen Roman „Automaton“ faszinierend die nahtlosen Verbindungen zwischen ...

Nach ihrem Erfolgsdebüt „Pixeltänzer“ leuchtet die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Berit Glanz nun auch in ihrem neuen unterhaltsamen Roman „Automaton“ faszinierend die nahtlosen Verbindungen zwischen der analogen und der digitalen Welt aus – und betrachtet feinfühlig die Menschen, ihre Leben und Probleme darin. Dabei lässt sich Glanz konzentriert Zeit beim Erzählen und dem subtilen Aufbauen zweier Erzählstränge aus zwei Frauenleben auf zwei unterschiedlichen Kontinenten, die sich dank der digitalen Vernetzung langsam und hoffnungsvoll verbinden.

Protagonistin Tiff (schöne Anspielung auf das gleichnamige Bildformat) ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und leidet an starken Angststörungen, die sie an ihre Wohnung fesseln – sie ist Content-Managerin und Clickworkerin, hat für eine große Social Media Firma moderiert und anstößigen Inhalt sowie gewaltvolle Bilder gefiltert, bis sie diese nicht mehr losgelassen haben und sich in ihrem Kopf eingebrannt haben. Gefangen in Armut und prekären Arbeitsverhältnissen arbeitet sie von zuhause aus als Automaton: Über Foren zieht sie sich monotone Jobs, sogenannte Autobs, ans Land, in denen sie Inhalte wie Bilder, Texte oder Videos ansehen und verschlagworten muss. Eine Arbeit, die laut ExtraEye angeblich von KI durchgeführt wird, doch leisten sie in Wahrheit schlecht bezahlte, menschliche Clickworker. Auch hier besteht die Gefahr, dass sie hilflos verstörenden Content ansehen muss, doch die meisten Aufträge erweisen sich zwar als stupide und repetitiv, aber harmlos. In einem Auftrag der Firma ExtraEye überwacht sie Überwachungskamera-Aufzeichnungen einer amerikanischen Lagerhalle – auf mehreren Aufnahmen ist ein bärtiger, obdachloser Mann zu sehen, der seinem Hund liebevoll etwas vorliest und vor den Toren übernachtet. Dann verschwindet der Mann, doch der Hund bleibt verstört und verängstigt zurück, bis auch er nicht mehr zu sehen ist.

Tiff entscheidet diesmal, nicht hilflos zuzusehen, wie die Menschen in den Videos aus ihrem Leben verschwinden und sie nicht weiß, wie ihre Geschichte endet – anders als eine KI hat sie menschliche Emotionen. Entgegen ihrer Existenz- und anderen Ängsten stellt sie sich ihrer Hilflosigkeit und erhält solidarische, digitale Hilfe ihrer Chat-Freunde aus den Automaton-Foren. Gemeinsam gehen sie virtuell auf Spurensuche nach Mr. Beard und seinem Hund – sie wird sie an die amerikanische Westküste zu Stella führen, die den zweiten Erählstrang des Romans ausmacht: Sie arbeitet auch in prekären Arbeitssituationen, aber in der analogen Welt auf einem Marihuana-Feld in Kalifornien und hilft nebenbei in der Suppenküche aus. Auch sie hat mit Traumata aus der Vergangenheit, Einsamkeit und Enttäuschung zu kämpfen, doch der Fall von Tiff aus Deutschland wird auch ihr neue Hoffnung schenken.

Mit einer subtilen Spannung, einem ruhig-eindringlichen Schreibstil, der sich mit mehreren Chatprotokollen mischt, und einer klaren Sprache zeigt Berit Glanz deutlich und empathisch auf, wie sich prekäre Arbeitssituationen in der analogen und digitalen Welt ähneln und unterscheiden. Die Kapitelüberschriften in Tiffs Welt gleichen einer lateinischen Nomenklatur der Tier- und Pflanzenwelt und haben eine puzzleartige Bedeutung in den jeweiligen Kapiteln, bis am Ende der schöne covergebende Hauhechel-Bläuling das Ende berührend abrundet. Die Überschriften in Stellas Leben spielen mit dem Gegensatz der physischen Arbeit in der Natur, größtenteils mit Holz in der Anspielung auf die aussterbende Holzfällerarbeit des Großvaters.

Tiffs Ängste, aber auch ihr Fenster zum Hof (Hitchcock lässt grüßen), ihr Blick durch das Browserfenster hindurch ins analoge Leben eröffnet ihr selbst Heilungs- und Handlungsmöglichkeiten im eigenen Leben. Glanz spielt in ihrem klug arrangierten und vielschichtigen Roman gekonnt mit den neuen Möglichkeiten im digitalen Raum und entwickelt eine zutiefst menschliche Geschichte über Zusammenhalt, Hoffnung und Solidarität in einer Welt, die immer isolierter zu werden scheint. Detailliert, mitfühlend und psychologisch fein herausgearbeitet schildert sie das Privatleben der zwei Frauen in all seinen Facetten, beobachtet feinsinnig ihre Sorgen, Wünsche und unterschiedliche Arbeitswelten.

Ein bewegender, gesellschaftskritischer sowie hoffnungsstiftender Roman über die Handlungsspielräume des Einzelnen hin zu einem sozialeren Miteinander in einer durchdigitalisierten, ausbeuterischen und vom Kapitalismus geprägten Umgebung.

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Veröffentlicht am 04.05.2022

Schrille Sternchen

Der letzte Schrei
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Der urkomische, bunte und schräg-provokante Debütroman des israelischen Schriftstellers und Wissenschaftlers von hebräischer Literatur Yonatan Sagiv sprengt alle Kategorien, Gender und Genres – in „Der ...

Der urkomische, bunte und schräg-provokante Debütroman des israelischen Schriftstellers und Wissenschaftlers von hebräischer Literatur Yonatan Sagiv sprengt alle Kategorien, Gender und Genres – in „Der letzte Schrei“ ermittelt der/die neuerkorene Privatdetektiv*in Oded 'Wühlmäuschen' Chefer in der schrillen High Society von Tel Aviv, wenn er/sie sich nicht gerade in vielfältigen, sexuellen Abenteuern verliert. Ein aufstrebendes Teenie-Popsternchen braucht seine Überwachung und ein anderer Fall scheint damit verknüpft zu sein – die scheinbar perfekte Aufgabe für jemanden, der kurz vor dem Abstieg war und nach den Sternen greifen möchte.

Aus der humorvoll-derben Ich-Perspektive des extravaganten und impulsiven Ermittlers erfährt der Leser fabulierfreudig und detailliert viel aus der LGBTQI+-Szene, geschmückt mit szenischem Lokalkolorit aus Tel Aviv und der israelischen Pop-Kultur. Rasant, frivol und chaotisch schlittert Oded dabei in die dunklen Geheimnisse der schrillen Oberschicht und in geheimnisvolle Verbindungen, die er nicht alle für sich behalten kann. Nebenbei erfährt der Leser bildgewaltig einiges aus dem turbulenten, queeren Privatleben des außergewöhnlichen Ermittlers.

Ein moderner, frecher und sprachlich sehr experimentierfreudiger Kriminalroman mit scharfzüngigen Dialogen, der schräg und bissig-humorvoll mit facettenreichen Vorurteilen spielt und skurril-unterhaltsam die rege queere Szene Israels mit Krimi-Elementen verwebt.

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Veröffentlicht am 22.04.2022

Schatten der Karibik

Die Knochenleser
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Der britische Autor Jacob Ross entführt mit seinem atmosphärischen und mit dem Jhalak-Preis ausgezeichneten Kriminalroman „Die Knochenleser“ auf die fiktive Antillen-Insel Camaho, angelehnt an seinen eigenen ...

Der britische Autor Jacob Ross entführt mit seinem atmosphärischen und mit dem Jhalak-Preis ausgezeichneten Kriminalroman „Die Knochenleser“ auf die fiktive Antillen-Insel Camaho, angelehnt an seinen eigenen karibischen Geburtsstaat Grenada. Dort gibt es neben scheinbar lässigem Karibik-Feeling viel Korruption, Polizeigewalt und vor allem gnadenlose Brutalität gegenüber Frauen.

Der junge Michael 'Digger' Digson liest zwar viel und ist klug, doch ein Studium liegt aus Geldmangel noch in weiter Ferne – er schlägt sich mehr schlecht denn recht durchs Leben und ist vom mysteriösen Verschwinden seiner Mutter traumatisiert. Seit einer Demonstration gegen Frauengewalt ist sie spurlos verschwunden und Digger vermutet, dass sie gewaltvoll ermordet wurde. Sein Vater ist ein Polizeikommissar mit dunklen Schatten, die Mutter war das Kindermädchen. Als Digger einen Mord an einen jungen Teenager beobachtet, wird er vor Ort mit dubios-renitenten Methoden von Detective Superintendent Chilman für eine Spezialgruppe rekrutiert: Junge Menschen werden schnell ausgebildet und als Detective auf effektive Verbrechersuche mit etwas anderen Methoden geschickt. Unterstützt wird Digger von der charismatisch-scharfsinnigen Miss Stanislaus und zusammen geraten sie in vielfältige Kriminalfälle im lakonisch-direkten Noir-Stil. Seine Position ermöglicht Digger nun auch, in Archiven weiter über seine verschwundene Mutter zu forschen – und auch DS Chilman hat seine eigenen Ambitionen und finsteren Cold Cases aus der Vergangenheit.

Ironisch, roh und mit viel umgangssprachlichen Slang entwickelt dieser außergewöhnliche und spannende Kriminalfall seinen ganz eigenen filmreifen Sog, in dem eigenwillig-originelle Figuren sich samt ihrer gut beschriebenen Schrullen und Vergangenheiten kraftvoll weiterentwickeln, auf ihre ganz eigene skurril-zynische Art ermitteln und hartnäckig für Gerechtigkeit einstehen. Auch die Beziehung untereinander ist szenisch dicht und mit viel schwarzem Humor herausgearbeitet, ohne je albern zu werden. Im Gegenteil: Jacob Ross erschafft eine düster-nachdenkliche Atmosphäre mit viel Gesellschaftskritik und weisen Anspielungen auf sein Heimatland. Dabei wechseln bildhafte lokale Beschreibungen der bunten Szenerie mit der vielen drastischen Gewalt und Korruption, das Camaho erfährt – und Digger blickt dabei tief in diese intensiven, dunklen Abgründe aller Art.

Ein gelungener, unkonventioneller und klug durchdachter Plot mit Tiefgründigkeit und mit Digger als faszinierend authentisch-ehrlichem Ich-Erzähler auf seinem Weg aus der Arbeitslosigkeit und Trauma zum hartgesottenen Detective mit besonderen Fähigkeiten. Fein, dass Fortsetzungen geplant sind!

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