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Veröffentlicht am 05.11.2021

Verpasste Liebe und Treffen

Mit uns wäre es anders gewesen
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Auf gerade mal 144 Seiten packt die Autorin und auktoriale Erzählerin Éliette Abécassis eine gescheiterte Möglichkeit der großen Liebe, zwei Leben und ihre Verläufe sowie gesprenkelte zeithistorische Bezüge ...

Auf gerade mal 144 Seiten packt die Autorin und auktoriale Erzählerin Éliette Abécassis eine gescheiterte Möglichkeit der großen Liebe, zwei Leben und ihre Verläufe sowie gesprenkelte zeithistorische Bezüge aus 30 Jahren rein. Das ist knapp bemessen und doch funktioniert dieser feinfühlige und rasante Zeitraffer mit dem Charme zwischen „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und „Before Sunrise“ auf seine eigene Weise, da Abécassis feine philosophische Anspielungen zwischen den Zeilen verstreut.

Amélie und Vincent studieren beide an der Sorbonne in Paris, begegnen sich zufällig auf dem Gang, finden sich sympathisch, es funkt, sie plaudern die halbe Nacht und beschließen ein Treffen am nächsten Tag – doch sie verpassen sich und so soll es auch noch die nächsten Jahrzehnte geschehen, obwohl keiner den anderen so richtig aus dem Kopf bekommt. Beide werden heiraten, unglücklich in ihren Beziehungen sein, Kinder bekommen, sich scheiden lassen und sich alle Jahrzehnte treffen, um sich etwas aus ihrem Leben zu erzählen – und sich wieder zu verpassen, denn beiden fehlt der Mut, sich ihre Liebe zu gestehen und denken, der andere ist in seinem Leben glücklich. Beide sind verstrickt in Muster und Glaubenssätzen, die aus der Erziehung herrühren, aber auch in Wertevorstellungen, was die Gesellschaft vorgibt: Heirat, Kinder, Erfolg im Beruf. Dabei begraben sie mehr und mehr ihre Träume und Gefühle, für die sie mal gebrannt haben.

„Die Hälfte der Fehler, die wir im Leben begehen, sind überstürztem Handeln geschuldet, die andere Hälfte fehlendem Tatendrang.“ S. 38

Wie frei können wir im Leben entscheiden und wie hätte mein Leben mit einem anderen Partner ausgesehen? Was für Möglichkeiten und Chancen habe ich vorbeiziehen lassen aus Ängsten oder anderen Beweggründen? Mit viel Pariser Charme und Lokalkolorit sowie einem klugen und wendungsreichen Schreibstil, der kurz und prägnant nicht nur in die aktuellen Leben der Protagonisten eintaucht, sondern auch das Außenherum und gesellschaftliche Entwicklungen beleuchtet, nimmt uns Abécassis träumerisch und nostalgisch mit auf eine universelle Gefühlsreise der Liebe in all ihren komplexen Facetten, durch die vielen Abzweigungen und Korridore der Entscheidungen, um dann zu fragen: Wäre es wirklich so viel besser mit einer anderen Liebe gelaufen oder ist es nur träumerische Projektion?

„Das Schicksal entsteht, so scheint es, aus einer Kurzschlusshandlung, einem winzigen Detail, das uns in diese oder jene Richtung abbiegen lässt. Ein Würfelwurf, der vielleicht nicht den Zufall abschafft, aber letztlich doch alles bestimmt.“ S. 45

Hier und da gerät der schnell geraffte Plot und die Parallelleben von Vincent und Amélie in zuviel Gleichförmigkeit und schicksalshaften Ereignissen und das Ungesagte, Ungetane zwischen den Liebenden erscheint manchmal nicht logisch. Und so manche szenische Rahmenbeschreibung des jeweiligen Jahrzehnts mit seinen modernen Begleitern wie Handy, Facebook oder Netflix sowie dem Einzug von Terroranschlägen seit 9/11 wirken etwas gewollt und konstruiert auf so wenigen Seiten, zeigen jedoch subtil die gesellschaftlichen Wandlungen.

Insgesamt ein kurzweiliger, weiser und stilistisch feiner Roman über existenzielle Fragen der Liebe – die erlebte und die verpasste sowie über die Abzweigungen des Schicksals im Leben und unsere Möglichkeiten in diesem Labyrinth.

„Sie hatten es nicht begriffen. Sie hatten keinen Mut gehabt. Beide waren sie in ihre Erziehung verstrickt, waren gehemmt und befangen und wussten nicht Bescheid. Sie hatten keine Ahnung gehabt, dass das Leben immer die Oberhand gewinnt über die Bekannschaften und die Liebe, ob man will oder nicht, allmählich einem Schicksal entgegentreibt, das man nicht mehr im Griff hat, dass man Abzweigungen nimmt gleich Türen, die uns auf Gänge führen, Gänge, die zehn, zwanzig, dreißig Jahre lang sind, dass wir oft einen Menschen heiraten, den wir nicht lieben, dass wir die Liebe unseres Lebens aus lauter Vorsicht, Pech oder Unachtsamkeit verpassen (…)“ S. 136

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Zerplatzte Träume

Wenn ich wiederkomme
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Der italienische Bestsellerautor Marco Balzano nimmt sich in seinem neuem Roman einem aktuellen und brisanten Thema an: osteuropäische Arbeitskräfte, die in den reicheren Ländern Alte und Kranke pflegen. ...

Der italienische Bestsellerautor Marco Balzano nimmt sich in seinem neuem Roman einem aktuellen und brisanten Thema an: osteuropäische Arbeitskräfte, die in den reicheren Ländern Alte und Kranke pflegen. So auch Daniela, die in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ihre Kinder und ihren Mann in einem rumänischen Dorf zurücklässt und nach Mailand aufbricht. Dort durchläuft sie eine Odyssee an Arbeitsverhältnissen – zumeist schwarz, 24 Stunden am Tag, Anschuldigungen und einer Unsicherheit ausgesetzt, wie lange sie „beschäftigt“ sein wird. Das Geld schickt sie ihrer Familie in Rumänien, in der Hoffnung und dem Zwang, dass alle ein besseres Leben erwartet, doch die Kinder und der Mann zerbrechen an ihrer langen Abwesenheit. Zwar kann Sohn Manuel eine Privatschule besuchen, wo er abgleitet, Tochter Angelica kann studieren, was ihr aber nichts wirklich bringt und Vater Filip fängt an, das Haus zu renovieren, um später abzuhauen und die Familie komplett zu verlassen. Als Manuel einen schweren Moped-Unfall erleidet, kommt Daniela zurück und versucht nach ihrer Entscheidung zu retten, was noch zu retten ist.

Marco Balzano gliedert seinen chronologisch gewürfelten Roman in drei Teile und in drei Stimmen – der Leser erfährt zuerst aus Manuels schnoddriger Teenagersicht, wie es ihm nach dem Weggang der Mutter ergangen ist. Er leidet sehr darunter, bricht immer mehr den Kontakt ab und als sein geliebter Opa stirbt, verliert er im wahrsten Sinne den Boden unter den Füßen. Der bewegenste und ausgefeilteste Teil ist das Mittelstück, in dem Daniela ihre Erlebnisse in Mailand schildert - gezeichnet vom Burnout (der Italienkrankheit) und der Angst um ihren Sohn. Am Krankenbett vermischt sie aktuelle mit alten Erinnerungen und versucht, ihren Weggang zu erklären. Der Schlußteil gehört Angelica – die hohe Verantwortung, die auf der großen Schwester lag, hat sie mürbe gemacht. Sie beschließt nach dem Studium zu heiraten und nach Berlin zu ziehen.

Insgesamt ist Marco Balzano ein berührender, aufrüttelnder und sehr realistisch geschilderter Roman über ein wichtiges Thema gelungen – doch den Figuren fehlt es hier und da an Tiefe und sie wirken teils oberflächlich und klischeehaft konstruiert. Doch die eindringlichen Schilderungen von Daniela aus ihrem schlechtbezahlten Alltag als ausländische Pflegekraft, die psychischen wie physischen Strapazen einer ungelernten Hilfskraft, die Entfremdung im anderen Land sowie ihre Schuldgefühle und das Zerbrechen der zurückgelassenen Familie sind feinfühlig, erschütternd und berührend ausgearbeitet. Zusammen mit dem informativen Nachwort von Balzano am Ende des Romans lenkt „Wenn ich wiederkomme“ die Aufmerksamkeit präzise auf das Schicksal von diesen ausgebeuteten Pflegekraft-Frauen sowie ihrer Familien und auf ein marodes Sozialsystem, das darauf basiert.

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Stimmen eines Aufstands

Wie schön wir waren
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Nach ihrem erfolgreichen Erstlingswerk erzählt die kamerunisch-amerikanische Autorin Imbolo Mbue nun eine kraftvolle, ergreifende und erschütternde Geschichte über ein afrikanisches Dorf, das von einem ...

Nach ihrem erfolgreichen Erstlingswerk erzählt die kamerunisch-amerikanische Autorin Imbolo Mbue nun eine kraftvolle, ergreifende und erschütternde Geschichte über ein afrikanisches Dorf, das von einem mächtigen, amerikanischen Ölkonzern sukzessiv vergiftet wird. Zwar ist die über 40 Jahre chronologisch gewürfelte und generationsübergreifende Erzählung fiktiv – und doch könnte sie genau so passiert sein.

Es fing mit trockenem Husten der Dorfbewohner von Kosawa an, dann starben die ersten und es wurden immer mehr – durch die Ölbohrungen wird nicht nur die Umwelt und die Luft verschmutzt und nutzbare Landflächen brach gelegt, sondern auch tödliche Gifte in das Wasser geleitet. Was mit einem Versprechen zu Wohlstand begonnen hat, endet für das afrikanische Dorf in einer kolossalen Ausbeutung und dem Entzug einer Lebensgrundlage. Die eigene Regierung ist korrupt, zieht selbst Gelder aus der Ölgesellschaft und wer sich gegen das Imperium stellt, verschwindet auch mal spurlos. Genug ist genug beschließt die Dorfgemeinschaft und schmiedet einen jahrzehntelangen Plan des Aufstands. Mitarbeiter der amerikanischen Firma Pexton werden als Geisel genommen, doch das ist nicht alles, was diese facettenreiche, politische und gewaltvolle Geschichte, in der es fast nur Verlierer geben kann, zu Tage bringt. Das junge Mädchen Thula beispielsweise wird subtil zur Jugend-Anführerin des Aufstandes und setzt auf Bildung als Waffe – von den USA aus unterstützt sie ihr Dorf. Es kommen aber noch zahlreiche weitere Stimmen zu Wort: Alte, Junge und ein ganzer Chor an Kindern, die ihre Schicksale, Biografien, aber auch von dem Leben im Dorf sowie von der Gier, dem Leid und Tod berichten.

Imbolo Mbues großartiges Talent liegt in der brillanten, weitgespannten und klangvollen Erzählweise über Generationen hinweg: Mehrere individuelle Stimmen aus unterschiedlichsten Perspektiven und Zeiten tragen diesen bewegenden und aufrüttelnden Roman, der auch die Schönheit, den Zusammenhalt und die Traditionen des afrikanischen Dorfes detailliert und bildgewaltig schildert. In Zeitsprüngen und aus vielen Personen heraus bildet sich eine Gesamtstimme, die nicht nur aus Schwarz/Weiß besteht, sondern auch ein kraftvolles Afrika aufzeigt, das von Korruption, Kolonialisierung und Neokolonialismus gebeutelt ist und einen scheinbar aussichtslosen Kampf führt. Mbue packt aktuelle und brisante Themen in eine kluge, feinsinnige und lange nachhallende Geschichte über Ressourcen-Ausbeutung, Gegenwehr und Selbstbestimmung – packend und verstörend zugleich.

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Vom Gehen und Bleiben

Das Glück des Wolfes
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Im neuen Roman des Premio-Strega-Preisträgers Paolo Cognetti werden episodenhaft menschliche Biografien in der Hochgebirgswelt Italiens skizziert. Der 40-jährige und nicht mit Erfolg gekrönte Schriftsteller ...

Im neuen Roman des Premio-Strega-Preisträgers Paolo Cognetti werden episodenhaft menschliche Biografien in der Hochgebirgswelt Italiens skizziert. Der 40-jährige und nicht mit Erfolg gekrönte Schriftsteller Fausto (eine Art Alter Ego des erfolgreichen Cognettis) lässt die frische Scheidung und Wohnung in Mailand hinter sich, um im Bergdorf Fontana Fredda auf neue Gedanken und Lebensziele zu kommen. Im kalten Winter trifft er auf die jüngere Kellnerin Silvia – beide verbringen viel Zeit in „Babettes Gastmahl“ und es entsteht eine zarte und noch unsichere Liebe. Auch Silvia kämpft mit Dämonen aus der Vergangenheit, sucht ihren Weg und die Extreme der hohen Massive – sie wird sich auf einer Schutzhütte auf 3500 Metern niederlassen und die Wege der Rastlosen und Liebenden trennen sich vorerst, um dann wieder zueinanderzufinden. Doch während Fausto einen neuen Plan zum Bleiben entwirft, zieht es Silvia wieder weg. Beide sind innerlich unruhig, suchen ihren Weg zwischen Sesshaft-Werden und Weiterziehen, zwischen dem trubeligen Stadtleben und der Ruhe in der Natur in den Bergen, zwischen Einsamkeit und Gesellschaft.

Neben Fausto und Silvia tauchen skizzenhaft noch weitere Charaktere auf – wie der verletzte Gebirgler Santorso, die Gastwirtin Babette oder versierte Bergführer. Alle haben Träume und Wünsche, Glück und Pech im Leben, die der Leser eine Weile betrachten kann. Doch der rote Faden im Roman bleiben die unerschütterlichen Berge, die unabhängig von den Träumen und Schicksalen der Menschen weiterexistieren und alles stoisch beobachten. Cognetti beschreibt neben den detaillierten Natur- und Landbeobachtungen außerdem die Traditionen und Härten im Alltag der Gebirgler sehr einfühlsam und atmosphärisch: Bergfeuer, Holzmachen, Kochen, Tiere versorgen – mit nüchtern-knappen und doch dichten Sätzen entwirft der Autor ein plastisches Bild vom Leben mit und in der Bergwelt, ohne zu romantisieren. Denn auch die Schattenseiten wie Massentourismus mit Schneemaschinen, Wanderer, die sich überschätzen, die wenige harte Arbeit, die eiskalten Winter und sogar Alkoholsucht werden miteingewoben.

Den Gefühlen und Innenwelten der Protagonisten schenkt Cognetti wenig Raum zum tiefen Entfalten – bruchstückhaft ist der Leser den verschiedenen Lebensentwürfen, Schicksalen und Sinnfragen gefolgt, um sie dann wieder weiterziehen zu lassen auf ihrer Suche. Das ist auch das Glück des Wolfes:

„Santorso hatte ihm erzählt, dass niemand so recht wisse, warum er weiterzog, was der Grund für seine Unruhe war. Er erreichte ein Tal, fand dort unter Umständen sogar jede Menge Wild vor, und dennoch hielt ihn irgendetwas davon ab, sesshaft zu werden. Eines schönen Tages ließ er all die Pracht zurück und suchte sein Glück woanders.“ S. 200

Ein ruhiges, meditatives und bildgewaltiges Buch über suchende, zerrissene Menschen, über Freundschaft, Liebe und Neubeginn an einem noch frischen Ort und über die Erhabenheit der Natur.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Weiter Ausblick in Kulturen

Auf Basidis Dach
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Die Journalistin und TV-Moderatorin Mona Ameziane ist in zwei Kulturen aufgewachsen – in Deutschland mit einer deutschen Mutter und einem marokkanischen Vater. Jedes Jahr fliegt die Familie auf Verwandtenbesuch ...

Die Journalistin und TV-Moderatorin Mona Ameziane ist in zwei Kulturen aufgewachsen – in Deutschland mit einer deutschen Mutter und einem marokkanischen Vater. Jedes Jahr fliegt die Familie auf Verwandtenbesuch nach Marokko, bestimmt schon 40 Mal war Ameziane dort. In ihrem Debütroman „Auf Basidis Dach“ fasst sie ihre Erinnerungen, Gedanken und Reflexionen über Marokko, das Leben zwischen zwei Kulturen, aber auch zu Herkunft, Migration, Identität und Rassismus zusammen. Humorvoll, sehr persönlich, klug und auch ernsthaft.

Zahlreiche zeitlich buntgewürfelte und szenische Anekdoten reihen sich an Erlebnisse und der Erörterung zu kulturellen Unterschieden und Vorurteilen – gespickt mit hilfreichen Informationen zum Land, Fragen an den Vater und vielen atmosphärischen Reiseberichten wie zur Medina in Fès. In dieser Stadt lebten auch ihre geliebten Großeltern Basidi und Alla – auf der geräumigen Dachterrasse hatte Ameziane immer einen herrlichen Ausblick auf die Menschen, ihrem Zuhause und ihren Gepflogenheiten, auf die Gassen und Dächer, wenn sie ihre Gedanken schweifen ließ und dem Muezzin lauschte. Diese feinfühlige Horizonterweiterung und erneute, abenteuerhafte Spurensuche zusammen mit ihrem Vater in Marokko verwebt die Autorin verspielt und gekonnt mit vielen Rückblicken, Erinnerungen und Gedanken – mit Humor und Ernsthaftigkeit nimmt sie den Leser mit allen Sinnen warmherzig und offen mit nach Marokko.

In kurzen Kapiteln schafft Mona Ameziane einen unterhaltsamen und neugierigen Rundumblick auf Marokko, aber auch auf ihr Heranwachsen zwischen zwei Kulturen, das sie als Geschenk betrachtet. Ein Glossar sowie verschiedene Quellenangaben am Ende runden den Roman zwischen Autobiografie, Hommage an die Familie und Reisebericht ab. Authentisch, reflektiert und lesenswert!

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