Höre nicht auf, an Wunder zu glauben
Die Puppe wusste esMariam scheint vom Pech verfolgt. Eine Hürde nach der anderen türmt sich vor der jungen Frau auf und in der bitteren Stunde der Verzweiflung steht sie kurz davor, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Da setzt ...
Mariam scheint vom Pech verfolgt. Eine Hürde nach der anderen türmt sich vor der jungen Frau auf und in der bitteren Stunde der Verzweiflung steht sie kurz davor, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Da setzt sich der 82jährige Tjo neben sie auf die Parkbank in Barcelona und lauscht ihrer Geschichte. Die Vertrautheit zwischen den beiden wächst zunehmend. Bald tauche ich auch in Tjos Vergangenheit ein, die nicht weniger von Leid geprägt ist. Die Fäden führen zusammen und ich schöpfe Hoffnung. Der feine Schreibstil der Autorin lässt die Seiten durch meine Finger fliegen. Sanft und berührend fängt sie die kindliche Unbeschwertheit von Mariam auf, eindringlich pflanzt sie die dunklen Stunden in mein Herz und voller Sehnsucht hält sie das Licht am Ende des Tunnels am Brennen. Ganz wunderbar!