Profilbild von betweenenemiesandlovers

betweenenemiesandlovers

Lesejury Profi
offline

betweenenemiesandlovers ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit betweenenemiesandlovers über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2024

Best Friends to Ex Best Friends to Lovers kombiniert mit Spannung und Found Family Vibes

The Lies We Hide (Brouwen Dynasty 1)
0

„The Lies We Hide“ ist der erste Teil der „Brouwen Dynasty Trilogie“ von Kate Korell und vereint Spannung und Romance in der (Liebes-)Geschichte von Nika und Leenard sowie dessen Familiengeheimnissen. ...

„The Lies We Hide“ ist der erste Teil der „Brouwen Dynasty Trilogie“ von Kate Korell und vereint Spannung und Romance in der (Liebes-)Geschichte von Nika und Leenard sowie dessen Familiengeheimnissen.

Zuerst einmal muss ich die Aufmachung des Buches wirklich loben – optisch ist es wirklich ein Hingucker und ganz besonders die Innenklappen wurden wahnsinnig liebevoll gestaltet. Auch die Titel der Kapitel sowie dessen Beschreibungen wurden wirklich durchdacht und haben mir jedes Mal wieder aufs Neue sehr gut gefallen, ebenso die Cocktailkarte am Ende des Buches.

Das Buch hat mit 416 Seiten eine angenehme Länge und aufgrund des tollen und lockeren Schreibstils der Autorin bin ich nur durch die Seiten geflogen.
Die Beschreibungen der Charaktere und der Umgebung sind sehr bildhaft, lassen aber natürlich gleichzeitig auch Spielraum für die eigene Fantasie.
Das Setting in den Niederlanden fand ich grandios!
Das Thema – das Gin-Imperium – ist auch mal etwas ganz anderes und konnte mich sofort überzeugen!

Im Buch steigen wir direkt mit der Kindheit von Nika und Leen ein – dies hat sehr geholfen, die beiden Protagonisten kennenzulernen und die Vergangenheit der beiden zu verstehen. Besonders gefallen hat mir auch, dass die Geschichte nicht nur aus Nikas Sicht, sondern auch aus der von Leen erzählt wird. Beide Charaktere sind mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.
Doch nicht nur die Protagonisten, auch die Nebenfiguren haben mir ein tolles Leseerlebnis beschert. Nikas Hausgemeinschaft sowie Rob und Tara haben eine sehr schöne familiäre Stimmung geschaffen, sodass mir nicht nur einmal warm ums Herz wurde. Auch Leens Freund Ezra und seine Schwester Demy haben einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen.

Einzig allein die Tatsache, dass Nika und Leen sich sehr lange Zeit im Kreis drehen und immer wieder einen Schritt vor und dann wieder einen zurück gehen, hat mich irgendwann ein wenig gestört – ich hatte gehofft, dass die beiden schon viel eher eine gemeinsame Entwicklung durchleben.
Zudem war das Ende, der Cliffhanger, wirklich gemein!

Meiner Meinung nach hebt sich dieses Buch aufgrund der Thematik sowie der Kombination von Romance und Spannung sehr von anderen Büchern in diesem Genre ab. Empfindliche Themen, wie Verlust, Trauer und Selbstzweifel werden von Kate Corell mit der notwendigen Sensibilität behandelt. Der Spice hat einen gesunden Anteil und daher eignet sich das Buch meiner Meinung nach auch für Leser*innen, welche noch keine 18 Jahre alt sind.

Insgesamt hatte ich ein sehr schönes Leseerlebnis, weshalb ich dem Buch vier Sterne gebe und es gerne weiterempfehle.

Ich werde die Reihe weiterlesen und hoffe, auf viele meiner Fragen Antworten in Band 2 erhalten zu können!

„Du willst es vielleicht nicht hören, aber das Ende von etwas kann auch immer ein Anfang sein.“ (Seite 208)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2024

Dämonen, Exorzisten, Dark Academia gepaart mit Romance und Humor – was will man mehr?

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
0

Ich habe bereits vor einigen Jahren die Romance Bücher von Stella Tack gelesen und geliebt.

In meinen Augen gibt es selten Autor*innen, die so einen wahnsinnig guten und lockeren Schreibstil haben wie ...

Ich habe bereits vor einigen Jahren die Romance Bücher von Stella Tack gelesen und geliebt.

In meinen Augen gibt es selten Autor*innen, die so einen wahnsinnig guten und lockeren Schreibstil haben wie Stella. Bei ihr wirkt es beinahe mühelos, wie großartig sie Spannung mit Humor kombiniert. Dieses Buch hat mich nicht nur einmal laut auflachen lassen!

Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil – Stella hat es geschafft, meine Erwartungen noch zu übertreffen.
Ich erkläre das Buch jetzt schon zu einem meiner Jahreshighlights!

Die Idee zur Geschichte rund um Leaf, Lore und Falco wurde großartig umgesetzt, die Details toll recherchiert und verarbeitet und der Spannungsbogen wurde durchgehend aufrecht erhalten.
Die Charaktere wurden toll beschrieben, genauso wie die Welt, in welcher ich mich sehr schnell zurechtfinden konnte.

Ich konnte das Buch wirklich nur sehr schwer zur Seite legen und bin mehr als froh, dass ich den zweiten Teil direkt zuhause habe und die Geschichte weiterverfolgen kann.

Stella hat auf jeden Fall bewiesen, dass sie nicht nur im Bereich Romance, sondern auch im Bereich Romantasy abliefern kann. Ich hoffe, dass wir in diesem Bereich noch so einiges mehr von ihr lesen können!

Aufgrund dessen vergebe ich 5+ Sterne für dieses Buch und empfehle es uneingeschränkt weiter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2024

Wenn aus Fremden Familie wird.

Godkiller
0

In diesem Roman geht es um die Godkillerin Kyssen, den ehemaligen Ritter Ser Elogast sowie das Mädchen Inara und Skediceth, den Gott der Notlügen.
Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten ...

In diesem Roman geht es um die Godkillerin Kyssen, den ehemaligen Ritter Ser Elogast sowie das Mädchen Inara und Skediceth, den Gott der Notlügen.
Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch als starkes Team auf Reisen gehen um gemeinsam Lösungen für sehr verstrickte Probleme zu finden.

Die Idee/der Grundgedanke der Geschichte gefällt mir – leider wurde das Potential (in meinen Augen) nicht bestmöglich ausgeschöpft.

Doch zuerst zu den positiven Punkten.

Die Autorin hat mich schnell und recht einfach in die neue Welt geführt, indem diese sehr gut beschrieben wurde.
Die Charaktere wurden ebenfalls gut ausgearbeitet und es hat mir sehr gut gefallen, dass die Geschichte aus allen vier Perspektiven erzählt wird (dennoch auktorial, nicht aus der „Ich“-Perspektive!).

Leider hat es dennoch eine Weile gedauert, bis das Buch mich wirklich abgeholt hat.
Es hat sich leider doch eine ganze Weile gezogen und konnte keine einnehmende Spannung aufbauen.
Die meisten meiner Theorien haben sich innerhalb kürzester Zeit bestätigt und viele Wendungen waren vorhersehbar, was ich wirklich sehr schade fand und mir teilweise die Lust am Weiterlesen genommen hat.

Auch der Romance Teil wurde für mich nicht ausreichend abgedeckt – man merkt immer mal wieder, dass etwas kommen könnte, wartet aber ¾ des Buches vergebens.
Selbst dann kam mir die Situation komisch, irgendwie sehr distanziert, vor.

Zudem ist das Buch sehr „woke“ – ja wir leben in einer Zeit, in der LBTQIA+ ein wichtiges Thema ist – aber auf mich machte es den Eindruck, als versuche die Autorin so viele homosexuelle Pärchen wie nur möglich in die Geschichte einzubringen, was einfach überhaupt nicht zum Geschehen passt.

Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet, weshalb ich drei von fünf Sternen vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2024

Selbstfürsorge - direkt auf den Punkt gebracht.

Es ist ein Fulltime-Job, sich selbst zu lieben
0

Vorab – in diesem Buch geht es nicht um die körperlichen Yoga Übungen. Es geht viel mehr um mentale Stärke. Darum, seine Emotionen zu kennen und zu kontrollieren und sich ein Stück weit selbst zu finden. ...

Vorab – in diesem Buch geht es nicht um die körperlichen Yoga Übungen. Es geht viel mehr um mentale Stärke. Darum, seine Emotionen zu kennen und zu kontrollieren und sich ein Stück weit selbst zu finden.

Zunächst meine kurze Meinung zu dem Buchcover.
Die Farben finde ich toll gewählt, genauso wie Schriftart und -design.
Das Cover wirkt fröhlich, locker und positiv - und stimmt somit auf den Inhalt des Buches ein.
Es ist mir sofort ins Auge gesprungen und machte mich neugierig, weshalb ich mich sehr auf das Lesen gefreut habe.
Vor jedem einzelnen Kapitel befinden sich ebenfalls Illustrationen, welche sich an dem Cover orientieren und mir damit ebenfalls gut gefallen haben.

In diesem Buch erzählt die Autorin Jessamyn Stanley mithilfe von 13 Essays ihre Geschichte über Unsicherheiten, Ängste und Selbstkritik am eigenen Körper.
Der Schreibstil ist sehr locker, umgangssprachlich, schon etwas „amerikanisch“ und wirklich sehr direkt. Die Autorin kommt direkt und ohne große Umschweife auf den Punkt und ist dabei unfassbar ehrlich.

Dieses Buch kann einem viel lehren, ist dabei aber kein Sachbuch, was es perfekt für Leser macht, welche ungerne zu Sachbüchern greifen, sich aber trotzdem mit ihrer mentalen Gesundheit auseinandersetzen wollen.

Was mir leider nicht so sehr gefallen hat, ist, dass das Buch für meinen Geschmack einfach zu „woke“ ist. Klar, es geht hier um die Geschichte der Autorin, aber die Wiederholungen zu schwarzen/weißen oder queeren/hetero Menschen, war irgendwann wirklich einfach genug und anstrengend zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2024

Wenn Worte verzaubern….

Ruthless Vows
0

„Ruthless Vows“ ist der zweite Teil und damit das Finale der „Letters of Enchantment“-Dilogie von Rebecca Ross.

Das Cover des Buches ist, genau wie das seines Vorgängers, wunderschön gestaltet und ein ...

„Ruthless Vows“ ist der zweite Teil und damit das Finale der „Letters of Enchantment“-Dilogie von Rebecca Ross.

Das Cover des Buches ist, genau wie das seines Vorgängers, wunderschön gestaltet und ein wahrer Blickfang in jedem Bücherregal!

Nachdem ich den ersten Band sofort verschlungen hatte, konnte ich es kaum abwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten – vor allem wenn man bedenkt, wie der erste Teil geendet hat.

Das Buch hat mit 576 Seiten eine schöne Länge und der wundervolle Schreibstil der Autorin hat mich wieder sofort eingenommen. Die Beschreibungen sind mehr als bildhaft, sodass man sich, wie auch in Band 1, sofort in der Geschichte zurechtfindet und sich die Charaktere und die Kulisse vorstellen kann - gleichzeitig bleibt jedoch noch immer Platz für die eigene Fantasie.

Auch die Sicht- und Verhaltensweisen der Protagonisten, Iris und Roman, waren sehr gut beschrieben, sodass ich dem Verlauf der Geschichte jederzeit folgen und die Emotionen mitfühlen konnte. Die Entwicklung, sowohl von Iris und Attie als auch von Roman, muss ich hier besonders positiv hervorheben. Ich liebe es, wenn die Protagonisten Selbstvertrauen gewinnen und zu starken und mutigen Persönlichkeiten werden!

Doch nicht nur die Charaktere, auch das Setting hat die Autorin mit ihren Worten zu einem absolut tollem Leseerlebnis gemacht! Der Götterkrieg gepaart mit den magischen Schreibmaschinen und der Wortwahl der Autorin – eine tolle und wunderschöne Idee, die von Rebecca Ross bestmöglich umgesetzt wurde!

Ich habe nicht nur wieder die Protagonisten Iris und Roman ins Herz geschlossen, sondern auch viele weitere tolle Charaktere, wie beispielsweise Marisol und Tobias.

Meiner Meinung nach ist dies kein gewöhnliches Romantasy Buch – vielmehr ist es ein Meisterwerk an Worten, welche im Hinblick auf die Geschichte nicht besser hätten gewählt werden können. Jeder Satz hat mich mitfühlen lassen und mich zum Nachdenken angeregt.

Ich bin nur so durch die Seiten „geflogen“, die Geschichte konnte mich direkt einnehmen und war zu keiner Zeit langatmig.

Daher vergebe ich auch 5 von 5 Sternen.

Wer gerne im Bereich Fantasy und Romance liest, gerne auch mal auf den Spice verzichtet und sich den Gefühlen von Liebe, Mut und Verbundenheit hingeben möchte, der sollte sich unbedingt auf diese Geschichte von Rebecca Ross einlassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl