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Veröffentlicht am 12.03.2026

Tolle Fortsetzung

Kein Kuchen für Vampire
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Eine tolle Fortsetzung der Reihe. Es war wieder einmal ein spannender Band. Allen voran die Entwicklung zwischen Robin und Zylas fand ich interessant. Robin erlernt unter anderem in diesem Band Zylas zu ...

Eine tolle Fortsetzung der Reihe. Es war wieder einmal ein spannender Band. Allen voran die Entwicklung zwischen Robin und Zylas fand ich interessant. Robin erlernt unter anderem in diesem Band Zylas zu befehligen, dabei lernt sie immer mehr über die Dämonensprache und auch allgemein zu den Hintergründen über die Dämonen. Ich habe mich auch über deren Geplänkel gut unterhalten gefühlt. Allgemein fand ich die Mischung aus deren Schlagabtäuschen und dem voran kommen in der Story äußerst gelungen. Ich finde es einfach immer erfrischend, wenn es zwischen den beiden Mal was amüsanter zu geht. Aber es gab nicht nur amüsante Szenen, sondern auch ein paar die man schon fast als romantisch benennen kann. Da bin ich neugierig, ob die Autorin im Laufe der Reihe die beiden zu einem Paar machen wird oder zumindest zu Love Interests. Bisher gibt es nur Andeutungen, aber keine festgelegten Tatsachen. Ich fände es passend, weil Robin und Zylas eine schöne Dynamik haben. Aber letztendlich würde den beiden vermutlich deren Postionen als Dämon und Kontraktoren im Weg stehen. Aber wir werden sehen.

Neben einem besonderem Buch, was in diesem Band gesucht wird, trifft man auch noch auf enige interessante Wesen. Ich frage mich in wie weit die Vampire am Ende in die Geschichte verstrickt sein werden. Genauso frage ich mich, welche Absichten Zora hat. Sie kann ich im Moment noch nicht richtig einschätzen, aber ich habe einige Vermutungen und ich fürchte, sie wird in den nächsten Bänden noch für einiges an Chaos sorgen.

Schön finde ich auch, dass die Ereignisse sich mit der Guild Codex Spellbound Reihe nicht zu sehr überschneiden. Ich freue mich natürlich wenn Tori, Ezra und co immer Mal wieder vorkommen. Gleichzeitig schätze ich es aber sehr, dass der Handlungsverlauf sich unterscheidet und man unterschiedliche Erkenntnisse der einzelnen Reihen bekommt.
Sowohl die Demonized Reihe als auch die Spellbound Reihe bleiben von meiner Seite aus, weiterhin Urban Fantasy Empfehlungen und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Absolute Empfehlung - Spannende Kombi aus Musik und Urban Fantasy Elementen

Liminal Creatures
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Bei Liminal Creatuers hat mich vor allem der Schreibstil der Autorin sehr überzeugt. Ich mag den Stil sehr und es lässt sich unglaublich gut lesen und einen in die Story abtauchen. Entsprechend bin ich ...

Bei Liminal Creatuers hat mich vor allem der Schreibstil der Autorin sehr überzeugt. Ich mag den Stil sehr und es lässt sich unglaublich gut lesen und einen in die Story abtauchen. Entsprechend bin ich auch sehr zügig durch das Buch gekommen. Besonders finde ich hier den Mix aus Urban Fantasy und Musik. Ich konnte mir das mit der Musik als Thema erst gar nicht so Richtung vorstellen, wie das funktionieren soll, aber die Autorin hat da eine sehr gute Lösung gefunden. Die Protas haben sehr viel mit Musik zu tun, sei es über musikalische Gruppen, über Discotheken oder einfach sehr bekannte Songs, die immer Mal wieder erwähnt werden und für einen Ohrwurm sorgen.
Was ich ebenfalls als sehr gelungen empfand war, dass vor jedem Kapitel die triggernden Elemente, die vorkommen, erwähnt worden sind. Fand ich persönlich sogar besser, als wenn sie am Ende des Buches stehen, da man so ggf. entscheiden kann ein Kapitel zu überspringen. Das kam in meinem Fall nicht vor, aber ich könnte mir vorstellen, dass es manchen Leser/innen das doch etwas vereinfachen würde oder man zumindest etwas besser darauf vorbereitet ist, wann der entsprechende triggernde Inhalt vorkommt. Der ein oder andere wird das eventuell als zu spoilernd empfinden, aber den Eindruck hatte ich persönlich beim Lesen nicht.

Das Buch wird mit Urban Fantasy meets Musik umworben und da kommt auch mein Hauptkritikpunkt. Denn für meinen Geschmack ist die Fantasy hier nicht präsent genug. In meinen Augen ist sie quasi sogar austauschbar und kein tragendes Element der Story. Das fand ich sehr schade, da das Setting auch eine gute Grundlage für Fantasy bietet. Marketing technisch würde ich persönlich das dann doch etwas anders aufziehen, da Fantasy Leser sonst eher enttäuscht sind. Wie in meinem Fall. Das Buch hat dennoch eine Grundsolide Story mit einigen tollen Plots, aber meine Erwartung an dem Fantasy Setting waren doch sehr hoch. Es kommen unter anderem Sukkuben und Inkuben hier vor, die auch die Drahtzieher zum Teil sind, aber die werden der Erwartung an dem Urban Fantasy versprechen für meinen Geschmack nicht gerecht. Was auch daran liegt, dass die beiden Kreaturen dafür bekannt sind den Fokus auf körperliche Intimität zu lenken und damit stand an vielen Stellen der spice im Vordergrund.

Dennoch mochte ich die Handlung sehr gerne lesen und fand es auch durchweg spannend. Für mich persönlich ist es auch noch sehr schön zu Lesen, dass die Handlung in meiner Geburtsstadt, Essen, stattfand. Insbesondere viel in Rüttenscheid. Dadurch, konnte ich mir die Kulisse dort sehr gut vorstellen und es passt auch unglaublich gut als Setting. Zudem fand ich auch äußerst gelungen, dass hier auch queerness seinen Platz findet und auch besonders thematisiert ist.

Fazit

Definitiv ein Buch, was ich sehr empfehlen kann. Allein der Schreibstil der Autorin macht das Buch zu etwas besonderem. Vor allem, wie sie es schafft Musik in einer eigentlich tonlosen Geschichte zum Leben zu erwecken, sodass man selbst die Melodien ständig im Kopf hatte. Mein Hauptkritikpunkt ist zwar die für mich nicht so präsente Fantasy, aber das ist Jammern auf hohem Niveau und Ursache durch falsches Marketing. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf weitere Bücher der Autorin und werde beim nächsten Mal ganz ohne Erwartungen an eines ihrer Werke ran gehen. Man kann aber auf jeden Fall behaupten, dass das Buch fernab vom Mainstream ist und das allein schon eine absolute Empfehlung ist!

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Toller Auftakt

Vollmond für Anfänger
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Toller Auftakt in eine neue Reihe von Deborah Wilde und doch irgendwie eine vertraute Stimmung. Die Story rundum Raisa hat mich sehr gut unterhalten können. Nachdem die Jezebel Files 4 sich eher etwas ...

Toller Auftakt in eine neue Reihe von Deborah Wilde und doch irgendwie eine vertraute Stimmung. Die Story rundum Raisa hat mich sehr gut unterhalten können. Nachdem die Jezebel Files 4 sich eher etwas zäh gelesen hat, fand ich Vollmond für Anfänger wieder sehr gelungen und amüsant. Der Band hatte definitiv wieder den Charme, den ich an Jezebel Files 1-3 sehr geschätzt habe. Mein Wissenschaftsherz kam hier auch auf seine kosten, da es doch auch so einige Anspielungen in die medizinische Forschung gab. Gleichzeitig war die Thematik aber auch so gelungen geschrieben, dass man das ganze auch ohne Vorwissen verstehen kann und es auch nicht langweilig wirkt.
Der wissenschaftliche Aspekt scheint mir hier auch im Fokus zu stehen, wenn auch er mit magischen Elementen kombiniert wird. Wieso und Wie? Das sind Fragen, die ich selbst noch habe und hoffentlich im Laufe der Reihe geklärt werden.

Neben Raisa haben wir auch noch den Protagonist Gideon. Raisa und Gideon sind auch einfach eine geniale Kombination. Neben vielen Sticheleien, gibt auch Mal ein paar kleinere Streits, abe rauch ein bisschen Detektiv Arbeit. Rundum haben die beiden eine sehr interessante Mischung, was ihre Charakterzüge angeht und ich bin mir sicher, dass man mit den beiden noch eine Menge Spaß in den nächsten Bänden bekommt.
Auch Altbekannte Charaktere sind wieder aufgetaucht. Was nicht ganz verwunderlich ist, denn im englischen ist "Vollmond für Anfänger" Teil 5 der Jezebel Files. Im deutschen dafür eine neue Reihe.
Ich freue mich über die altbekannten Charaktere, sie dürfen auch gerne weitere Auftritte in der Reihe haben, aber ich hoffe sie stehlen Raisa und Gideon nicht sie Show.

Rundum hat mir der Auftakt sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr rauf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Sehr unterhaltsam

Immer Ärger unterm Baum
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Immer Ärger unterm Baum hat mich völlig überrascht und total begeistert. Das Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen, weil's mich sehr gut unterhalten hat. Es war unfassbar humorvoll und es hat mir ...

Immer Ärger unterm Baum hat mich völlig überrascht und total begeistert. Das Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen, weil's mich sehr gut unterhalten hat. Es war unfassbar humorvoll und es hat mir total Spaß gemacht. Ich mochte die Schlagabtausche zwischen den Charakteren und auch, dass die beiden durch einen Unfall auf magische Weise einen Body Switch machen. Das Buch spielt rundum Weihnachten und eventuell sind auch die Lichterketten schuld daran, dass die beiden die Körper tauschen.
Auf Grund des Body Switchs kommt es auch dazu, dass die beiden sich quasi Fake Daten.
Ich fand es toll und kann ich an alle empfehlen, die gerne winterliche und weihnachtliche Bücher lesen und eine große Prise Humor mögen. Ich bin auch neugierig auf weitere Bücher von Briar Prescott.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Konnte mich leider nicht völlig überzeugen

Lavender House
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Lavender House fand ich von der Geschichte her sehr interessant, aber letztendlich konnte sie mich auch nicht völlig überzeugen. Manche Aspekte fand ich zu einfach gelöst und das mit rätseln war irgendwie ...

Lavender House fand ich von der Geschichte her sehr interessant, aber letztendlich konnte sie mich auch nicht völlig überzeugen. Manche Aspekte fand ich zu einfach gelöst und das mit rätseln war irgendwie schwer, da nicht all zu viel ins Detail gegangen worden ist bzw. auch zum Teil an vielen Ecken etwas passiert ist. Das konnte ich oft nicht ganz in einen gemeinsamen Kontext bringen. Grundsätzlich fand ich aber spannend, dass fast jeder Charakter irgendwie ein Grund hatte, an dem Mord beteiligt zu sein. Zudem hatte jeder irgendwie ein Geheimnis, dass er bewahren wollte. Was mir auch etwas gefehlt hatte, war der Stil der 50er Jahre. Davon ist irgendwie nur sehr wenig rüber gekommen. Die Story hätte genauso gut, auch in der aktuellen Zeit spielen können und es wäre mir nicht aufgefallen. Das liegt vermutlich daran, dass die Story hauptsächlich im Lavender House geschieht und der Protagonist Evander nur selten das Setting wechselt. Bewusst kann ich mich gerade auch nur an zwei weitere Orte erinnern und einer davon ist sogar nur vor der Haustür des Lavender House. Wo wir gerade schon bei Evander als Protagonist sind. Mir hat er als Prota gut gefallen. Ich fand es gut, dass er in einigen Aspekten sehr hartnäckig ist und sich vor allem nicht abschrecken lässt. Es gab eine Szene mit einer Lavendelseife, die ich persönlich dann aber auch schon ekelig fand.

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