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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

wunderhundeschön

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Ich habe schon viele Romane der Autorin gelesen, und bisher haben mir alle gefallen. Der vorliegende gehört in die Reihe Weihnachtsroman mit Hund. Die Hunde kommen durch ihre Gedanken auch immer zu Wort. ...

Ich habe schon viele Romane der Autorin gelesen, und bisher haben mir alle gefallen. Der vorliegende gehört in die Reihe Weihnachtsroman mit Hund. Die Hunde kommen durch ihre Gedanken auch immer zu Wort. Das ist sehr witzig und überhaupt nicht albern. Die Autorin fängt die Charaktere der Vierbeiner immer sehr gut ein. Man erkennt, daß sie Erfahrungen hat und aus dem Leben schreibt.

Ausgerechnet Ellie, die große Angst vor Hunden hat, begegnet der hilflosen weißen Schäferhündin Amara. Zum Glück ist ihr bester Freund Xander zur Stelle und kann helfen.

Xander, Ellie und die Geschwister Jelena und Arian sind seit Schultagen beste Freunde. Die Freundschaft der vier ist so schön beschrieben. Sie wirken so nahbar, so echt. Der Umgang untereinander und die Interaktionen mit der Umgebung haben sie mir extrem sympathisch gemacht. Die Familien sind ebenfalls perfekt eingebettet. Durch gut verfasste und ungekünstelte Dialoge wirken alle ziemlich authentisch.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Annäherung von Xander und Ellie nicht zu schnell, nicht zu langsam und ganz ohne die gängigen Klischees vonstatten geht. Natürlich gibt es ein paar Konflikte, aber die sind glaubhaft konstruiert. Petra Schier zeigt, daß man 400 Buchseiten ohne künstliches und unglaubwürdiges Drama füllen und den Leser trotzdem bei der Stange halten kann.

Ganz sicher haben die Elfen und Santa Claus und seine Frau wieder alle Hände voll zu tun, alle Weihnachtswünsche und einen ganz besonderen so knapp vor Weihnachten zu erfüllen. Da müssen sie schon ganz schön tief in die Trickkiste greifen. Die „Himmelskapitel“ sind besonders witzig und mit einem Augenzwinkern zu lesen.

Die Autorin versteht es, die Stimmung immer wieder zu versüßen, sei es durch goldige Szenen, in denen Amara zu Wort kommt, oder auch der Weihnachtsmann, dessen Frau und seine Elfen.

Das ist ein Weihnachtsroman, wie ich ihn mag, ein Wohlfühlroman mit vielen schönen Momenten. Er steht den anderen der Reihe in nichts nach, weswegen ich ihn uneingeschränkt empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Wie Robin zu ihrem Dämon kam

Ein Cookie für den Dämon
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Diese Geschichte gehört formal zum Gilde Kodex. Sie spielt parallel zu dem Band „Dämonenmagie und ein Martini“. Ich habe sie direkt danach gelesen und finde den Zeitpunkt passend, denn es geht um die Kontraktorin ...

Diese Geschichte gehört formal zum Gilde Kodex. Sie spielt parallel zu dem Band „Dämonenmagie und ein Martini“. Ich habe sie direkt danach gelesen und finde den Zeitpunkt passend, denn es geht um die Kontraktorin Robin, wie sie zu ihrem Dämonen kommt und letztendlich zu ihrer Gilde.

Die Geschichte ist so ganz anders als die anderen und hat mir dennoch sehr gut gefallen. Sie wird aus Robins Sicht erzählt. Wir erfahren einige wichtige Hintergründe. Wer noch nicht so viel Erfahrung mit Fantasy-Literatur hat, der lernt noch einiges neues über Beschwörung und die zwölf Dämonenhäuser. Mir hat das Hintergrundwissen sehr gefallen. Actionreiche Szenen wechseln sich mit sentimentalen ab, was die Erzählung kurzweilig macht.

Robin und ihr Dämon sind mir dadurch sehr ans Herz gewachsen.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Mit vereinten Kräften

Blood & Thunder
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Im zweiten Teil von Thirds jagt das Team immer noch Isaac Pearce, den üblen Therianer-Hasser. Dabei wird es wieder rasant und spannend. Die Beziehung von Dex und Sloane reift weiter, kriselt und nimmt ...

Im zweiten Teil von Thirds jagt das Team immer noch Isaac Pearce, den üblen Therianer-Hasser. Dabei wird es wieder rasant und spannend. Die Beziehung von Dex und Sloane reift weiter, kriselt und nimmt Form an. Die beiden sind einfach herrlich miteinander. Dex ist nun mal der Richtige für Sloane, man muss ihn und seine leichte Art lieben. Ich habe mich stellenweise wirklich schlappgelacht, was er alles angestellt hat. Ich sage nur Karaoke…

Auch das ganze Team muss man mögen. So unterschiedlich alle sind, passen sie doch als erfolgreiche Eingriffseinheit perfekt zusammen. Und so ganz nebenbei gibt es Hinweise auf weitere Paarungen.

Auch wenn der Teil inhaltlich abgeschlossen ist, gibt es weitere Bedrohungen, die ausgeschaltet werden müssen. Ich freue mich auf mehr dieser ungewöhnlichen Einheit.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Sehr süß

Immer Ärger unterm Baum
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Joshua Van De Bogart und Gabriel García sind Praktikanten bei Rasmussen & Cromwell, einer der besten Anwaltskanzleien an der Ostküste. In dieser Funktion sind sie starke Konkurrenten um einen einzigen ...

Joshua Van De Bogart und Gabriel García sind Praktikanten bei Rasmussen & Cromwell, einer der besten Anwaltskanzleien an der Ostküste. In dieser Funktion sind sie starke Konkurrenten um einen einzigen Arbeitsplatz.

Die Geschichte spielt im vorweihnachtlichen New York.

Ich fand es etwas anstrengend zu lesen, weil die beiden Protagonisten ja plötzlich im jeweils anderen Körper erscheinen und ich ständig darüber nachdenken musste wer jetzt wer ist. Aber ansonsten ist das eine sehr süße Story mit liebenswürdigen Protagonisten.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Infinitesimalrechnung ist ganz leicht

Learning Curve
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Der 19-jährige Cobey ist zwar ein hervorragender Football-Spieler, aber eher mäßig in Infinitesimalrechnung. Darin braucht er allerdings gute Noten, um das zweite College-Jahr zu bestehen. Seine Eltern ...

Der 19-jährige Cobey ist zwar ein hervorragender Football-Spieler, aber eher mäßig in Infinitesimalrechnung. Darin braucht er allerdings gute Noten, um das zweite College-Jahr zu bestehen. Seine Eltern kommen deshalb auf die glorreiche Idee, ihm ein Zimmer im Wohnheim zu besorgen und ihn ausgerechnet bei dem Einsiedler-Nerd Vincent im Zimmer unterzubringen. Doch wider Erwarten verstehen die beiden sich sehr gut und profitieren sogar voneinander.

Ich mag es sehr, wie unterschiedlich beide Männer dargestellt werden. Cobey ist durchtrainiert, gutaussehend, beliebt, liebenswürdig, ehrlich und großzügig. Vincent ist zart, feinfühlig und so süß und offen und ehrlich, daß es manchmal richtig weh tut.

Die Geschichte ist einfach herzallerliebst, ohne größere Dramen, aber dennoch kurzweilig und unterhaltsam. Ich liebe den Umgang der beiden miteinander. Obwohl sie und ihre Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnten, begegnen sie sich auf Augenhöhe. Ein richtig schönes feel-good Buch. Die Franklin U kennt nämlich keinen queer-Hass. Ich liebe diesen Ort.

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