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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2024

Drei Disney Märchen

Disney Prinzessinnen - Starke Heldinnen - Volle Girl Power. Erstleseabenteuer
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Dieses Buch enthält die Geschichten von Belle (Die Schöne und das Biest), Rapunzel und Tiana (Küss den Frosch) aus den Disney Zeichentrickfilmen. Das Buch ist also mit Szenen aus den Filmen illustriert. ...

Dieses Buch enthält die Geschichten von Belle (Die Schöne und das Biest), Rapunzel und Tiana (Küss den Frosch) aus den Disney Zeichentrickfilmen. Das Buch ist also mit Szenen aus den Filmen illustriert. Die Aufmachung finde ich passend für ein Erstlesebuch: vollseitige, farbenfrohe Bilder und nicht zu viel Text. Die Texte sind auch nicht zu kompliziert und schwierige Wörter werden in einem Glossar erklärt. 

Inhaltlich finde ich das Buch allerdings verbesserungswürdig. Die Märchen wurden natürlich verkürzt und vereinfacht, was dazu führt, dass die Geschichten etwas langweilig klingen und ein paar Details fehlen. Ich bin auch nicht sicher, ob ich Belle als "starke Heldin" bezeichnen würde... sie wird ja die ganze Zeit rumgeschubst und heiratet dann einen Prinz. Ihre Beziehung mit dem Biest ist auch ein bisschen fragwürdig. Den ganzen Film fand ich eigentlich ziemlich cringe, als ich mir den vor ein paar Jahren nochmal angeschaut hatte.

Veröffentlicht am 10.08.2024

Wunderschönes Erstlesebuch

Emily Meermädchen, Band 4 - Rettung für die Delfine
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Das Cover ist wunderschön mit Glitzereffekten gestaltet und zeigt Emily und ihre Freunde, die einen Delfin retten. Die Geschichte ist ziemlich einfach: Die Meerkinder finden einen Delfin, der in einem ...

Das Cover ist wunderschön mit Glitzereffekten gestaltet und zeigt Emily und ihre Freunde, die einen Delfin retten. Die Geschichte ist ziemlich einfach: Die Meerkinder finden einen Delfin, der in einem Netz gefangen ist, und müssen ihn befreien. Sie erfahren, dass es ein Schiff gibt, das Meerestiere für einen Ozean-Park fängt und müssen die Leute überzeugen, die Tiere in der Natur zu lassen.

Das Thema finde ich kindgerecht, auch wenn vielleicht nicht mehr so aktuell, da Meeres-Themenparks ohne Forschung- oder Naturschutz-Zweck nicht mehr so verbreitet sind. 

Das Buch ist für Selbstleser gut geeignet. Die Geschichte ist nicht zu kompliziert und in einfacher Sprache erzählt. Die Menge an Text ist passend und die Schrift hat eine gute Größe für Leseanfänger. Es gibt natürlich im Buch farbliche Bilder auf jeder Seite. Ich mag, dass in dieser Buchreihe auf diversität geachtet wird: Die Figuren haben unterschiedliche Hautfarben und es gibt auch einen Meeresjungen.

Veröffentlicht am 08.08.2024

Süße Gespenstergeschichte

In unserer Schule spukt's – Das Geheimnis der Villa Einsiedel
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Im Ort Maraude gehen die Kinder zu einer ganz gewöhnlichen Schule, bis eines Tages ein Tornado sie verwüstet. Der Unterricht findet vorübergehend in der Villa Einsiedel statt, ein altes Haus, das schon ...

Im Ort Maraude gehen die Kinder zu einer ganz gewöhnlichen Schule, bis eines Tages ein Tornado sie verwüstet. Der Unterricht findet vorübergehend in der Villa Einsiedel statt, ein altes Haus, das schon vor dem Tornado einen bestimmten unheimlichen Ruf hatte. Nachdem die Schüler einziehen, merken sie, dass merkwürdige Sachen passieren: Schilder werden vertauscht, Klaviermusik ertönt aus einem leeren Zimmer und Standuhren verhalten sich komisch. Vier Kinder aus der dritten Klasse ermitteln, und finden, wie das Cover schon andeutet, ein Gespenst!

Die Handlung ist (für Erwachsene) ziemlich vorhersehbar und nicht besonders spannend oder beängstigend. Es ist keine Gruselgeschichte, die jungen Leser werden keine Albträume haben. Dafür entfaltet sich die Geschichte recht langsam und die Kinder treffen den Gespenst Otto ganz am Ende. Die Geschichte endet leider recht abrupt.

Veröffentlicht am 08.08.2024

Mal literarisch, mal vulgär

Der Salon der kühnen Frauen
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"Der Salon der kühnen Frauen" stellt sich als historischer Roman vor, doch beim Lesen weiß der Leser nicht genau, wo die Realität endet und die Fiktion beginnt. Mit Fakten ist die Autorin manchmal schlampig, ...

"Der Salon der kühnen Frauen" stellt sich als historischer Roman vor, doch beim Lesen weiß der Leser nicht genau, wo die Realität endet und die Fiktion beginnt. Mit Fakten ist die Autorin manchmal schlampig, und weicht von der Realität ab, wenn es für die Geschichte günstiger ist. 

Ich habe die Stirn gerunzelt, als die Autorin den Kosenamen "mon coco" (mein Ei) als "mein Sonnenschein" übersetzt hat. Den "Fehler" fand ich merkwürdig, da man das Wort einfach nachschlagen kann. Nach ein paar Kapitel habe ich ein bisschen über Louis XIV. recherchiert (Hatte er wirklich nur dreimal in seinem Leben gebadet? (Unwahrscheinlich.)) und mir ist dann aufgefallen, dass die Fürstin von Conti, die im Buch als die Tochter von Athénais beschrieben wird, eigentlich die Tochter von Louise de La Vallière war. Also von der vorherigen Mätresse des Königs. Hier auch: warum der Fehler? Auch die Wendung am Ende stimmt mit den im Buch gegebenen Daten nicht überein. 

Eine Sache ist klar: Die Geschichte selbst ist ein Märchen. Jedes Kapitel wird als "Märchen von ...." betitelt. Manche enthalten tatsächlich Märchen, andere erzählen nur die Handlung der Geschichte weiter. Der Schreibstil ist mal literarisch, mal vulgär, aber immer mit Absicht gewählt. 

Mir hat das Lesen Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 08.08.2024

Ninjageschichte für Erstleser

Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Geheimauftrag für Ninja Komo
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Dieses Buch ist in der Leserabe-Kategorie "1 - kurz und leicht" und ist besonders geeignet für Kinder, die gerade anfangen zu lesen. Die Geschichte ist einfach gehalten, aber trotzdem interessant. Es geht ...

Dieses Buch ist in der Leserabe-Kategorie "1 - kurz und leicht" und ist besonders geeignet für Kinder, die gerade anfangen zu lesen. Die Geschichte ist einfach gehalten, aber trotzdem interessant. Es geht um Komo, einen jungen Ninja, der seinen Meister retten muss. 

Der Text im Buch ist kurz gehalten und die Wörter sind einfach zu lesen. Die Sätze haben auch eine einfache Struktur, um die Kinder nicht durcheinander zu bringen. Ich mag besonders, dass die Zeilenumbrüche so platzert sind, dass sie natürlichen Pausen in den Sätzen entsprechen. Dadurch erkennen die Leser besser, welche Wörter zusammen gehören. 

Ich finde auch sehr gelungen, wie Dialoge im Comic-Stil mit Sprechblasen dargestellt werden. Dies sorgt für Abwechslung und macht die Texte lebendiger. Kleine Details wie die Übersicht der Figuren am Anfang und die Aufkleber am Ende der Kapiteln tragen auch zu einem schönen Leseerlebnis bei.