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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2019

tolle Liebesgeschichte

Kaschmirgefühl
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Ein Telefonanruf – und eine Stimme, die das ganze Leben verändert
Gottliebs Tage sind nicht gerade von Leidenschaft erfüllt. Als Krankenpfleger im Hospiz ist er täglich mit dem Tod konfrontiert, ...

Ein Telefonanruf – und eine Stimme, die das ganze Leben verändert
Gottliebs Tage sind nicht gerade von Leidenschaft erfüllt. Als Krankenpfleger im Hospiz ist er täglich mit dem Tod konfrontiert, Romantik im Privatleben: Fehlanzeige. Zu lange schon ist er Single, lebte bis vor Kurzem mit seiner Mutter zusammen. Von Einsamkeit getrieben ruft Gottlieb eines Nachts bei einer Sexhotline an. Zum ersten Mal hört er Maries Stimme – und mit einem Schlag verändert sich sein ganzes Leben.

Bernhard Aichner hat sich auf ein neues Terrain gewagt - was ihm absolut gelungen ist.
Den Titel finde ich perfekt dafür gewählt und das Ende war mehr als überraschend für mich und einfach nur - wunderschön. Mir hat es gut gefallen, der Geschichte von Marie und Gottlieb beizuwohnen und dabei immer wieder vom Autor an der Nase herum geführt zu werden. Eine tolle Leistung des Autors.

Eine tolle kleine Lektüre für Zwischendurch - von meiner Seite gibt es eine Weiterempfehlung

Veröffentlicht am 13.04.2019

Nicht überzeugt

Gefangen im Riesenbuch (3)
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Optisch ist das Buch leider eher enttäuschend - man könnte es fast als billige Werbebrochure einstufen. Auch die Darstellungen finde ich nicht besonders schön gelungen.

Emily, die das erste ...

Optisch ist das Buch leider eher enttäuschend - man könnte es fast als billige Werbebrochure einstufen. Auch die Darstellungen finde ich nicht besonders schön gelungen.

Emily, die das erste Mal in Mirathasia ist, kann Bücher nicht ausstehen und wenige Augenblicke später findet sie sich zusammen mit Julian eingesperrt in einem Riesenbuch wieder.
Das Hauptthema sind Bücher. Vor allem, die Geschichten in den Büchern.

Der Schreibstil ist angenehm und das Buch schnell zu lesen. Die Geschichte ist durchaus spannend, mir fehlten aber teilweise die tieferen Hintergründe und auch eine weitere/tiefere Erläuterung der Gefühle der einzelnen Protagonisten. Die Geschichte ist inhaltlich aber definitiv gut passend für die Zielgruppe. Bei uns wurde das Buch als spannend eingestuft.

Veröffentlicht am 13.04.2019

Ein Buch, was gut tut

Der Wal und das Ende der Welt
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Diesen Roman werde ich nicht so schnell vergessen - ein ruhiger Roman über Eigenbrötler, Tierschutz und die drohende Klimakatastrophe. Einmal etwas POSITIV anderes. Selten konnte mich eine Geschichte so ...

Diesen Roman werde ich nicht so schnell vergessen - ein ruhiger Roman über Eigenbrötler, Tierschutz und die drohende Klimakatastrophe. Einmal etwas POSITIV anderes. Selten konnte mich eine Geschichte so in den Bann ziehen - das Buch geht wirklich auf einen über, und hinterlässt ein tolles schönes/positives Gefühl.

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, teilweise skurril und ich fand sie sehr liebenswert.
Vom Spannungsbogen hätte das Buch etwas mehr Potential gehabt - aber dennoch war ich das Buch hindurch gefesselt.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Roman mit Tiefgang

Die Angehörigen
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Wenn die Ehefrau nach 49 Jahren Ehe plötzlich stirbt. Und wenn man sich dann neben Verlust und Trauer auch noch mit Fragen zum gemeinsamen Eheleben konfrontiert sieht, geht das ganze schon in ...

Wenn die Ehefrau nach 49 Jahren Ehe plötzlich stirbt. Und wenn man sich dann neben Verlust und Trauer auch noch mit Fragen zum gemeinsamen Eheleben konfrontiert sieht, geht das ganze schon in eine sehr emotionale Geschichte. Wer war Maida wirklich? Gene muss seine Ehe in Frage stellen.

Als Leser fühlt man sich tief in die Geschichte gezogen - man bekommt die Möglichkeit, Anteil an Genes Emotionen zu nehmen. Liebe, Hingabe und Trauer bringen den Vater aus dem Gleichgewicht.

Ein Roman der sich mit sehr wichtigen Fragen auseinandersetzt, und zum Nachdenken anregt. Die Autorin fordert volle Konzentration des Lesers, es ist definitiv kein Buch für Zwischendurch, welches man schnell einmal auf die Seite legen kann/will. Katherine Dion schildert Trauerbewältigung in all ihren Facetten.

Veröffentlicht am 07.04.2019

drei Schwestern in der Fremde

Eine eigene Zukunft
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Drei Schwestern, die sich gemeinsam mit ihrem Vater nach Amerika gegangen sind, damit dieser sich dort dessen Traum verwirklichen kann, sich etwas eigenes aufzubauen. Plötzlich allein stehen ...

Drei Schwestern, die sich gemeinsam mit ihrem Vater nach Amerika gegangen sind, damit dieser sich dort dessen Traum verwirklichen kann, sich etwas eigenes aufzubauen. Plötzlich allein stehen die drei Schwestern und Mutter mit dem Restaurant, als der Vater durch einen traurigen Unfall stirbt. Seinen Töchtern obliegt es nun, den Traum des Vaters weiter zu leben. Ein beschwerlicher Weg liegt vor ihnen.

In diese Buch wird man nach Manhattan entführt, was mir als Location für die Geschichte äußerst gut gefallen hat. Man darf die Familie in diesem neuen Land bei den Anfängen begleiten. Emotionen sind quer durch den Wind beim Lesen mit dabei.

Manchmal sind mir die Wendungen in dem Buch nicht ganz klar gewesen bzw. schwer nachvollziehbar. Daher ein Stern Abzug.
Im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und war schön zu lesen - daher eine Empfehlung von meiner Seite.