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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2020

Ein Mittelding zwischen spannend und langatmig

Aus dem Schatten des Vergessens
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Zum Inhalt:
Eine renommierte Psychologin wird grausam umgebracht, ein Anwalt verschwindet, ein Obdachloser fällt vom Dach eines Wolkenkratzers und hat die Brieftaschen der Psychologin und des Anwalts bei ...

Zum Inhalt:
Eine renommierte Psychologin wird grausam umgebracht, ein Anwalt verschwindet, ein Obdachloser fällt vom Dach eines Wolkenkratzers und hat die Brieftaschen der Psychologin und des Anwalts bei sich.Den Ermittlern wird eine verstörende Aufnahme von Lee Harvey Oswald zugespielt. Wie hängt das alles zusammen?
Meine Meinung:
Das Buch ist schwer zu beurteilen. Einerseits ist es durchaus spannend, auch die Story hat an sich etwas interessantes. Auch gibt es wirklich viele interessante Charaktere. Aber vielleicht ist es genau das. Es gibt extrem viele Personen und Handlungsstränge. Diese müssen natürlich alle entsprechend gewürdigt werden, dadurch wird aber der Fluss der Geschichte und die Spannung deutlich reduziert. Insgesamt ist es ein anspruchsvoller Thriller, aber eben kein durchgängig spannender Thriller.
Fazit:
Ein Mittelding zwischen spannend und langatmig

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Veröffentlicht am 07.11.2020

Gute Grundidee, aber zu sehr drüber

Die Farbe von Glück
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Zum Inhalt:
Jules trifft eine falsche Entscheidung um vermeintlich seine Frau zu schützen. Er zwingt eine Krankenschwester sein krankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Denn sie haben schon ...

Zum Inhalt:
Jules trifft eine falsche Entscheidung um vermeintlich seine Frau zu schützen. Er zwingt eine Krankenschwester sein krankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Denn sie haben schon mehrere Kinder verloren und er glaubt, dass seine Frau einen weiteren Tod nicht überstehen wird. Die Krankenschwester tut das auch, weil er ihr droht, ihr das Kind wegzunehmen, dass sie vor Jahren aufgenommen hat aber nie offiziell bekommen hat.
Meine Meinung:
Die Thematik des Buches ist interessant und auch gewaltig. Wie verändert eine falsche Entscheidung das Leben vieler Menschen und kann man das irgendwie und irgendwann auch wieder gut machen. Ich habe mich ein wenig durch das Buch gequält, weil ich vieles extrem drüber fand. Gerade auch das Ende, in dem Jules seinen Fehler auf besondere Art gut machen will. Am Ende hat er mit seiner Aktion wieder in das Leben aller eingegriffen. Den Schreibstil an sich fand ich gar nicht schlecht, aber die Story fand ich wie gesagt schon ganz schön drüber.
Fazit:
Gute Grundidee, aber zu sehr drüber

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Hat mir gefallen

Teatime mit Lilibet
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Zum Inhalt:
Eigentlich wollte Marion Crawford Lehrerin für die Armen werden und doch landet sie am Ende als Lehrerin für Prinzessin Elisabeth und ihr Schwester Margaret. Und eigentlich auch nur für einen ...

Zum Inhalt:
Eigentlich wollte Marion Crawford Lehrerin für die Armen werden und doch landet sie am Ende als Lehrerin für Prinzessin Elisabeth und ihr Schwester Margaret. Und eigentlich auch nur für einen Monat zur Probe aus dem dann 16 Jahre werden.
Meine Meinung:
Mir war die Lehrerin oder wie im Buch oft gesagt Gouvernante Marion Crawford, genannt Crawfie, nicht wirklich ein Begriff. Aber das wird in Großbritannien wahrscheinlich anders sein. Gefallen hat mir das Buch auf jeden Fall, denn Königin Elisabeth ist ein unglaubliche Persönlichkeit und ein wenig mehr über ihre durchaus besondere Kindheit zu lesen, war einfach spannend. Und dabei ist es mir im Grunde auch egal, in wie weit das ganze nun Wahrheit oder Fiktion war, denn es ist vorstellbar, dass es genauso war. Zudem fand ich das Buch sehr gut geschrieben. Es liest sich extrem flott weg und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Interessant

Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück
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Zum Inhalt:

Peggy hat eine Traum, sie will ihre eigene Galerie eröffnen. Das gelingt ihr auch, doch so richtig gut will die Galerie nicht laufen. Der aufziehende Krieg führt zudem dazu, dass immer mehr ...

Zum Inhalt:

Peggy hat eine Traum, sie will ihre eigene Galerie eröffnen. Das gelingt ihr auch, doch so richtig gut will die Galerie nicht laufen. Der aufziehende Krieg führt zudem dazu, dass immer mehr Künstler aus Europa fliehen. Das bringt sie auf eine ganz neue Idee. Sie will die Kunst retten und erhalten und ein Museum eröffnen.

Meine Meinung:

Immer wieder entdeckt man über Bücher Personen, die einem so gar nicht geläufig waren, die aber in ihrem Metier großes geschaffen haben. Auch hier erleben wir eine Persönlichkeit, die es trotz ihres finanziellen Backgrounds gar nicht so leicht hat, aber dennoch an ihren Träumen fest hält. In manchen Hinsicht gelingt es ihr, in manchen Hinsicht auch nicht. Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat einen gut lesbaren Schreibstil. Ich hätte allerdings gerne mehr über Peggy erfahren. Mir war die Geschichte schlicht zu kurz.

Fazit:

Interessant

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Tolle Story

Kreuzberg Blues
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Zum Inhalt:
Georg und Olga fühlen sich wohl in Stuttgart als sie ein Hilferuf von Olgas Freundin aus Berlin ereilt. Das Kind der Freundin wurde in der Wohnung von einer Ratte attackiert und die Freundin ...

Zum Inhalt:
Georg und Olga fühlen sich wohl in Stuttgart als sie ein Hilferuf von Olgas Freundin aus Berlin ereilt. Das Kind der Freundin wurde in der Wohnung von einer Ratte attackiert und die Freundin vermutet, dass der Bauunternehmer Kröger dahinter steckt. Dieser will möglichst viel Gewinn erzielen durch Luxusmodernisierung oder auch durch Entmietung und teure Neuvermietung. Doch würde er auch soweit gehen?
Meine Meinung:
Ich mag die Romane von Herrn Schorlau, die immer hochbrisant und auch politisch sind. Auch hier ist sehr viel Brisanz in der Story, zusätzlich wurde die Pandemie mit eingearbeitet, aber so dass es gut passt und nicht zu sehr im Vordergrund steht. Der Schreibstil ist wie immer schon besonders und man muss sich immer ein wenig reinkämpfen. Nach dem ersten Kampf ist der Schreibstil aber wirklich gut. Mir hat das Buch insgesamt wieder sehr gut gefallen.
Fazit:
Tolle Story

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