Winterwonderland in den Highlands
Winterzauber in den HighlandsWinterzauber in den Highlands ist die erste Übersetzung von Skye MacDonald. Wir starten damit in eine weihnachtliche Geschichte, die uns in die Highlands entführt.
Holly zieht nach Glencoe, um von ihrem ...
Winterzauber in den Highlands ist die erste Übersetzung von Skye MacDonald. Wir starten damit in eine weihnachtliche Geschichte, die uns in die Highlands entführt.
Holly zieht nach Glencoe, um von ihrem schlechten Erlebnis wieder in die Spur zu finden. Dort organisiert sie das Christmas Fayre, also einen Weihnachtsmarkt mit Buden, Baum und einem Ort, an dem die Kinder den Weihnachtsmann treffen können. Doch relativ am Anfang wird klar, dass sich der Mann, der den Weihnachtsmann spielen sollte, verletzt hat. Was nun??
Als letzte Möglichkeit steht sie dann vor dem Haus von Angus, der sich seit einem tragischen Ereignis als Feuerwehrmann zurückgezogen hat. Ihn versucht sie nun zu überreden, ihr zu helfen. Und ganz nebenbei zieht ein Schneesturm auf…
Da sind die Funken doch schon vorprogrammiert. Der grummelige Einsiedler trifft auf die übermotivierte, organisierte Sunshine plus Schneesturm. Hach, ich liebe das. Die Annäherung zwischen den beiden ist zaghaft und Holly versucht über die tollen Holzornamente, die sie Angus versucht, abzuschwatzen, einen Draht zu ihm zu bekommen, was dann auch klappt. Sie schleift sich in sein Herz, jedenfalls so ein wenig. Die Anziehung kann ich anfangs noch nicht so greifen, aber im Laufe der Geschichte wird das besser. Nachdem aber der Weihnachtsmann-Teil auf dem Fayre kurz vorher plötzlich komplett zusammenbricht, springt Angus über seinen Schatten und hilft.
Die Geschichte konnte meine weihnachtliche Vorfreude befeuern. Die Highlands sind sowieso immer eine Buchreise wert, das Dorf mit seinen Bewohnern, von denen man leider wenig mitbekommt, immer nur sehr einzeln, klingt toll. Was mir gefehlt hat, dass wir leider gar nicht mitbekommen, wie die beiden Protagonisten aussehen. Auch ist beim übersetzen des Buches einiges auf der Strecke geblieben, es gab einiges, was gefehlt oder seltsam formuliert war, was für mich das Leseerlebnis etwas minimiert hat.
Wer aber eine kurzweilige Geschichte mit um die 150 Seiten mag, der ist hier definitiv richtig