Profilbild von buch_und_tee_

buch_und_tee_

Lesejury Star
offline

buch_und_tee_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buch_und_tee_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Eine Geschichte mit vielen interessanten aber auch aufreibenden Themen

Der Zauber eines Wintertages
0

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben ...

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben die Geschichten auch immer ein paar Längen, die für mich nicht sein müssten

Der Zauber eines Wintertages erzählt die Geschichte von Lee, ehemalige Kriegsfotografin, die nun mit ihrem Sohn ein neues Leben in Amsterdam führt. Alleine schon die Stadt als Setting ist einfach großartig. Die Jahre als Kriegsfotografin haben sie geprägt, was man in Rückblicken aber auch in ihren Verhalten merkt. Ich hatte manchmal schon auch zu kämpfen mit dem, was in der Geschichte erzählt wird. Trotzdem hat Lee inzwischen ein neues Leben, was mit Freunden, Aufträgen und auch einem neuen Mann zu tun hat.
Mich konnte gerade ihre Entwicklung des aktuellen Lebens begeistern. Es gibt neue Herausforderungen und sie macht auch einfach ihr Ding (beruflich). Trotzdem gibt es auch noch die eine oder andere Nebenhandlung, die zum nachdenken angeregt hat und die am Ende tatsächlich für mich ein wenig untergegangen ist (der Fokus lag da einfach nicht drauf, solche Dinge ein wenig hochschaukeln und dann in einem Nebensatz zu Ende bringen). Mich konnte das Buch gerade zum Ende hin sehr begeistern, wenn alles zusammenkommt und viele Dinge noch aufgeklärt werden. Der Weg dahin gerne kürzer 😉

Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

Eine Geschichte mit vielen interessanten aber auch aufreibenden Themen

Der Zauber eines Wintertages
0

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben ...

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben die Geschichten auch immer ein paar Längen, die für mich nicht sein müssten

Der Zauber eines Wintertages erzählt die Geschichte von Lee, ehemalige Kriegsfotografin, die nun mit ihrem Sohn ein neues Leben in Amsterdam führt. Alleine schon die Stadt als Setting ist einfach großartig. Die Jahre als Kriegsfotografin haben sie geprägt, was man in Rückblicken aber auch in ihren Verhalten merkt. Ich hatte manchmal schon auch zu kämpfen mit dem, was in der Geschichte erzählt wird. Trotzdem hat Lee inzwischen ein neues Leben, was mit Freunden, Aufträgen und auch einem neuen Mann zu tun hat.
Mich konnte gerade ihre Entwicklung des aktuellen Lebens begeistern. Es gibt neue Herausforderungen und sie macht auch einfach ihr Ding (beruflich). Trotzdem gibt es auch noch die eine oder andere Nebenhandlung, die zum nachdenken angeregt hat und die am Ende tatsächlich für mich ein wenig untergegangen ist (der Fokus lag da einfach nicht drauf, solche Dinge ein wenig hochschaukeln und dann in einem Nebensatz zu Ende bringen). Mich konnte das Buch gerade zum Ende hin sehr begeistern, wenn alles zusammenkommt und viele Dinge noch aufgeklärt werden. Der Weg dahin gerne kürzer 😉

Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

Eine Geschichte mit vielen interessanten aber auch aufreibenden Themen

Der Zauber eines Wintertages
0

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben ...

Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen bei den Büchern von Karen Swan. Auf der eine Seite liebe ich ihre Geschichten, weil sie auch immer interessante Themen verarbeitet, auf der andern Seite haben die Geschichten auch immer ein paar Längen, die für mich nicht sein müssten

Der Zauber eines Wintertages erzählt die Geschichte von Lee, ehemalige Kriegsfotografin, die nun mit ihrem Sohn ein neues Leben in Amsterdam führt. Alleine schon die Stadt als Setting ist einfach großartig. Die Jahre als Kriegsfotografin haben sie geprägt, was man in Rückblicken aber auch in ihren Verhalten merkt. Ich hatte manchmal schon auch zu kämpfen mit dem, was in der Geschichte erzählt wird. Trotzdem hat Lee inzwischen ein neues Leben, was mit Freunden, Aufträgen und auch einem neuen Mann zu tun hat.
Mich konnte gerade ihre Entwicklung des aktuellen Lebens begeistern. Es gibt neue Herausforderungen und sie macht auch einfach ihr Ding (beruflich). Trotzdem gibt es auch noch die eine oder andere Nebenhandlung, die zum nachdenken angeregt hat und die am Ende tatsächlich für mich ein wenig untergegangen ist (der Fokus lag da einfach nicht drauf, solche Dinge ein wenig hochschaukeln und dann in einem Nebensatz zu Ende bringen). Mich konnte das Buch gerade zum Ende hin sehr begeistern, wenn alles zusammenkommt und viele Dinge noch aufgeklärt werden. Der Weg dahin gerne kürzer 😉

Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2026

Eine besondere Familiengeschichte

Die verlassene Tochter
0

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes ...

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes 1939 passiert sein muss. Das ist schon wie in kleiner Anreiz auf den Rest des Buches, in dem Rose, die sich im letzte Jahr von Großmutter als auch Mutter verabschieden musste, eine Erbschaft macht, von der niemand etwas wusste: eine Ranch in Argentinien

Das Rose erstmal völlig überwältigt ist, konnte ich gut nachfühlen. Vor Ort weißt sie mit der Anwalt der Familie gefühlt viel zu kurz ein um sie dann alleine zu lassen. Es gibt wohl eine Haushälterin, und Benjamin, der sich um die Pferde kümmert. Zwischen den beiden entsteht nach einem anfänglichen Missverständnis eine gewisse Anziehung, die weiter ausgebaut wird im laufe des Buches.

Neben dem, was Rose erlebt, dürfen wir auch den in Rückblicken Valentinas Leben zwischen 1930 und 1940 erfahren. Von Glück bis zu Ungerechtigkeit und Ausweglosigkeit muss Valentina miterleben, vor zu früh alleine gelassen von Menschen, die sie liebten bzw. Lieben sollten.

Mir haben die Rückblicke zu Valentinas Leben deutlich besser gefallen als die Gegenwart mit Rose. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass die zeitlichen Abläufe nicht so ganz gestimmt haben. Aber es war spannender und ab der Hälfte so emotional, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Diese Emotionen haben mir bei Rose meistens gefehlt und gegen Ende wurde dann gefühlt noch was ausgepackt, was in meinen Augen unnötig war.

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Story mit einigen Schwächen, ein paar Details habe ich erst durch andere Leser*innen aus der Leserunde erfahren, die man nur wissen konnte, wenn man den Anfang der Reihe kennt. Ansonsten konnte man das Buch bedenkenlos unabhängig lesen. Mich hat es nicht ganz überzeugen können, was aber niemanden davon abhalten sollte, selbst die Familiengeschichte der Santiagos kennenzulernen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2026

Eine besondere Familiengeschichte

Die verlassene Tochter
0

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes ...

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes 1939 passiert sein muss. Das ist schon wie in kleiner Anreiz auf den Rest des Buches, in dem Rose, die sich im letzte Jahr von Großmutter als auch Mutter verabschieden musste, eine Erbschaft macht, von der niemand etwas wusste: eine Ranch in Argentinien

Das Rose erstmal völlig überwältigt ist, konnte ich gut nachfühlen. Vor Ort weißt sie mit der Anwalt der Familie gefühlt viel zu kurz ein um sie dann alleine zu lassen. Es gibt wohl eine Haushälterin, und Benjamin, der sich um die Pferde kümmert. Zwischen den beiden entsteht nach einem anfänglichen Missverständnis eine gewisse Anziehung, die weiter ausgebaut wird im laufe des Buches.

Neben dem, was Rose erlebt, dürfen wir auch den in Rückblicken Valentinas Leben zwischen 1930 und 1940 erfahren. Von Glück bis zu Ungerechtigkeit und Ausweglosigkeit muss Valentina miterleben, vor zu früh alleine gelassen von Menschen, die sie liebten bzw. Lieben sollten.

Mir haben die Rückblicke zu Valentinas Leben deutlich besser gefallen als die Gegenwart mit Rose. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass die zeitlichen Abläufe nicht so ganz gestimmt haben. Aber es war spannender und ab der Hälfte so emotional, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Diese Emotionen haben mir bei Rose meistens gefehlt und gegen Ende wurde dann gefühlt noch was ausgepackt, was in meinen Augen unnötig war.

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Story mit einigen Schwächen, ein paar Details habe ich erst durch andere Leser*innen aus der Leserunde erfahren, die man nur wissen konnte, wenn man den Anfang der Reihe kennt. Ansonsten konnte man das Buch bedenkenlos unabhängig lesen. Mich hat es nicht ganz überzeugen können, was aber niemanden davon abhalten sollte, selbst die Familiengeschichte der Santiagos kennenzulernen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere