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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2018

Fesselnde Familiensaga

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)
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Die Geschichte spielt im 20. Jahrhundert. Die junge Agneta, die nach Unabhängigkeit strebt und es schafft als eine der ersten Frauen in Stockholm zu studieren und der adligen Gesellschaft den Rücken zu ...

Die Geschichte spielt im 20. Jahrhundert. Die junge Agneta, die nach Unabhängigkeit strebt und es schafft als eine der ersten Frauen in Stockholm zu studieren und der adligen Gesellschaft den Rücken zu drehen, wird abrupt aus ihren Träumen rausgerissen als ihr Vater einen schweren Unfall erleidet und sie gezwungen ist in das Guthaus in Löwenhof zurückzukehren. Da ihr Vater den Unfall nicht überlebt, fällt sie den Entschluss gegen ihre Unabhängigkeit und Liebe und kehrt nach Löwenhof zurück um ihre Aufgaben zu übernehmen. Die Hürden die sie überqueren muss sind nicht wenige, doch Agneta meistert alles mit Geschick und sehr grosser Entschlosseheit. Die Liebe lässt auch nicht mit sich warten und auch die übrigen Charaktere des Buches entfalten ihre eigene Geschichte, was nicht uninteressant war.
Alles in allem eine gut strukturierte Geschichte mit einigem geschichtlichen Hintergrund, der man ihm sehr gut folgt und die den Leser immer auf Trab hielt, trotz der grossen Seiteanzahl. Werde sicherlich auch den Folgeband lesen.

Veröffentlicht am 03.06.2018

Spannung pur!

The Wife Between Us
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Vanessa lebt seit ihrer Scheidung von ihrem Exmann Richard, einem erfolgreichen Geschäftsmann, bei ihrer Tante Charlotte und arbeitet in einer noblen Boutique als Verkäuferin. Sie hat sich sehr verändert ...

Vanessa lebt seit ihrer Scheidung von ihrem Exmann Richard, einem erfolgreichen Geschäftsmann, bei ihrer Tante Charlotte und arbeitet in einer noblen Boutique als Verkäuferin. Sie hat sich sehr verändert und das zum negativen, den von der schönen, jungen Frau ist nur noch ein nervliches Wrack geblieben. Einst war sie auch Kundin in den Nobel Boutiquen, doch jetzt ist sie auf der anderen Seite, die der weniger vorteilhaften.
Nellie auf der anderen Seite kann ihr Glück kaum glauben, sie ist nämlich diejenige die Richard bald heiratet. Dies bedeutet die Erfüllung ihrer Träume, ein grosses Haus, ein erfolgreicher Ehemann, ein Kind. Und trotzdem scheint sie nicht glücklich, sie fühlt sich verfolgt, glaubt jemand will ihr was antun. Ist Vanessa dabei, sie zu warnen, keinen Fehler mit diese Hochzeit zu begehen?
Die Story ist voll von Überraschungen und unvorhergesehenen Begebenheiten. Der Aufbau ist sehr smart, man liest und liest und will dahinterkommen, was nun wirklich passiert und die Autorinnen schaffen es die Spannung langsam und gezielt aufzubauen bis der Knall kommt. Die Perspektiven ändern sich im Laufe der Erzählung, was die Spannung noch mehr steigt und am Ende weiss der Leser nicht, was nun der Wahrheit entspricht. Ein grosses Lob an die Autorinnen für diese spektakuläre Story!

Veröffentlicht am 19.05.2018

Wasser unser vielleicht wichtigstes Element

Die Geschichte des Wassers
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Das Buch hat ein paar Ähnlichkeiten in seinem Aufbau mit dem Vorgänger, die Geschichte der Bienen. Beide Bücher spielen in der Vergangenheit und in der Zukunft und analysieren die Folgen eines strafgerechten ...

Das Buch hat ein paar Ähnlichkeiten in seinem Aufbau mit dem Vorgänger, die Geschichte der Bienen. Beide Bücher spielen in der Vergangenheit und in der Zukunft und analysieren die Folgen eines strafgerechten Verhaltens.
Die vom Leben gezeichnete Norwegerin Signe lebt auf einem Boot und ist eine starke Einzelkämpferin. Als der wertvolle Eisberg Blafonna zerstört werden soll damit sein Kristallwasser an die reichen Scheichs für ihre Getränke verkauft werden soll, trifft Signe eine folgenschwere Entscheidung.
Danach werden wir 20 Jahre später verlagert, im Jahr 2041, wo David und seine Tochter Lou um ihr Überleben kämpfen, denn große Teile Europas sind mittlerweile ausgetrocknet und eine gefährliche Dürre hat sich ausgebreitet. Zudem wartet er in einem Flüchtlingslager auf seine verschwunden geglaubte Frau und Sohn.
Die Nachricht die Maja Lunde auch hier übermittlen will ist klar und unbestreitbar, ihr Schreibstil dafür gerade richtig und ihre Fans werden auch dieses Buch gerne lesen.

Veröffentlicht am 19.05.2018

Interessant, aber kein Style-Ratgeber

Lass uns über Style reden
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Lass uns über Style reden ist ein Sachbuch des Designers Michael Michalsky, wie schon auf dem Cover abgebildet. Der Autor beschäftigt sich in diesem Sachbuch mit diversen Bereichen des Lebens, meistens ...

Lass uns über Style reden ist ein Sachbuch des Designers Michael Michalsky, wie schon auf dem Cover abgebildet. Der Autor beschäftigt sich in diesem Sachbuch mit diversen Bereichen des Lebens, meistens ist es sogar sein eigenes, und erklärt uns Normalsterblichen wie man Style im täglichen Leben integrieren kann, so das es ein Teil von uns wird. Jedoch würde im Endeffekt das Thema Style nur am Rande aufgegriffen.
Was den Schreibstil betrifft, so hat M. Michalsky einen sympathischen und flüssigen Schreibstil, jedoch anspruchsvoll würde ich das Buch nicht nennen. Vieles Gelesene war einfach nicht interessant für mich, nicht relevant mit dem Thema. Ich fand es zu, Beispiel zu weit hergeholt, dass es mit Style zu tun hat, wenn es darum geht eine Arbeit zu finden, die man gern hat, er sein denn man möchte im Werbebereich tätig sein oder in der Film-und Modebranche. Darüber hinaus berichtet er auch authentisch aus seinem Leben und das teilweise mit Humor.
Doch im Grossen und Ganzen bin ich von der Lektüre etwas enttäuscht, denn so viel Style kam nicht vor. Ich würde dieses Buch passender als Autobiografie bezeichnen. Michalsky berichtet viel aus seinem Leben und einen Styleratgeber habe ich bis zum Ende ohne Erfolg gesucht.

Veröffentlicht am 19.05.2018

Mässig spannend

Sommernachtstod
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Den Einstieg des Krimis fand ich etwas langatmig und an den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen. Im Sommer 1983 verschwndet plötzlich der kleine Billy unter mysteriösen Umständen. Die Geschichte ...

Den Einstieg des Krimis fand ich etwas langatmig und an den Schreibstil musste ich mich etwas gewöhnen. Im Sommer 1983 verschwndet plötzlich der kleine Billy unter mysteriösen Umständen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen und kurz karauf befinden wir uns 20 Jahre später. Wir lernen die Therapeutin Vera kennen, Billys Schwester. Sie ist nach Südschweden zurückgekehrt, um das Verschwinden ihres Bruders aufzuklären,das sie nie richtig geglaubt hat und dadurch selbst mit ihren Dämonen zu kämpfen hat.
Aber nicht nur der vierjährige Billy ist damals spurlos verschwunden, sondern auch der einzige Verdächtige, was die Aufklärung des Falles schwieriger macht.
Vera jedoch begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit und stösst dabei auf gefährliche Geheimnisse.
„Sommernachtstod“ von Anders de la Mottehat mit mässig gefallen denn obwohl das Thema an sich seht interessant klingt, war die Umsetzung nicht so erfolgreich. Mich konnte die Spannung nicht so umringen und das Buch konnte mich nocht für sich gewinnen. Schade eigentlich, aber ich vergebe hierfür knappe drei Sterne für das interessante Thema.