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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2021

Lyra & Tarek

Breeds - Lyras Leidenschaft
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Das Buch ist Teil der „Breeds“ - Serie von Lora Leigh. Diese Reihe ist ein Mix aus Erotik-, Fantasy- und Actionroman. Im Mittelpunkt stehen die der Serie namengebenden Breeds. Sie sind eine Kreuzung aus ...

Das Buch ist Teil der „Breeds“ - Serie von Lora Leigh. Diese Reihe ist ein Mix aus Erotik-, Fantasy- und Actionroman. Im Mittelpunkt stehen die der Serie namengebenden Breeds. Sie sind eine Kreuzung aus Mensch und Tier. Die menschliche DNA wurde mit dem eines Tieres gekreuzt, sodass der Mensch letztlich tierische Eigenschaften aufweist. Diese wiederum sollen aus dem Menschen effiziente Kampfmaschinen für Militäreinsätze machen.

Im Fokus stehen diesmal Lyra und Tarek, die sich hier nicht nur einem Verbrechen gegenüber sehen, nein auch ihre gegenseitige Anziehung macht ihnen echt zu schaffen. Wie auch schon in den anderen Bänden beschreibt die Autorin gerade die leidenschaftlichen Szenen sehr explizit.

Also eine tiefgründige Geschichte darf man hier nicht erwarten. Aber hat man einmal mit der Serie angefangen, möchte man ja auch erfahren, wie es den anderen Breeds ergeht.
Alles in allem ein angenehm zu lesender neuer Serienteil, den ich mit 3,5 von 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 30.10.2021

Im Zeichen des Bösen

Dorian Hunter - Dämonen-Killer / Im Zeichen des Bösen
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Dorian Hunter ist einfach Kult. Erzählt werden die legendären Abenteuer des einstigen Reporters Dorian Hunter. Er wurde als Sohn des Teufels Asmodi geboren. Als er das erfährt stellt er sein Leben in den ...

Dorian Hunter ist einfach Kult. Erzählt werden die legendären Abenteuer des einstigen Reporters Dorian Hunter. Er wurde als Sohn des Teufels Asmodi geboren. Als er das erfährt stellt er sein Leben in den Kampf gegen die Dämonen – allen voran natürlich Asmodi. Da ihm das natürlich nicht allein gelingen kann findet er im britischen Secret Service und der Hexe Coco Zamis starke Verbündete.

Insgesamt ist die Handlung sehr lebhaft und rasant geschrieben. Für mich sind die Abenteuer von Dorian Hunter eine willkommene Abwechslung und leichte Kost mal für Zwischendurch. Ich hoffe, dass die Serie noch nicht so bald zu Ende gehen wird.

Veröffentlicht am 27.10.2021

Charmant, romantisch, idyllisch

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Das ist nun der nächste Band aus der Reihe Romantic Escapes von Julie Caplin. Als Leser ist man ja mit dieser Serie schon weit herumgekommen in der Welt und nun befinden wir uns also in der Schweiz.
Wie ...

Das ist nun der nächste Band aus der Reihe Romantic Escapes von Julie Caplin. Als Leser ist man ja mit dieser Serie schon weit herumgekommen in der Welt und nun befinden wir uns also in der Schweiz.
Wie schon in den anderen Büchern dieser Reihe soll sich der Leser einfach zurücklehnen und sich ein paar entspannende Stunden mit dem Buch gönnen. Denn es ist ein Wohlfühlroman, der einen in diesem Fall in die schneebedeckten Landschaften der Schweiz versetzt und man sich am neuen Lebensgefühl der Hauptprotagonistin Mina erfreuen kann. Und damit man sich so richtig weg träumen kann, versteht es die Autorin wirklich gut die Atmosphäre im Chalet mit knisterndem Kaminfeuer und dem Duft der landestypischen Köstlichkeiten zu vermitteln. Aber auch die Beschreibungen einer Zugfahrt durch die schweizerischen Berge oder die Skilanglaufausflüge vervollständigen die Geschichte und zeichnen ein schönes Bild der Schweiz und ihrer Vorzüge. Damit auch die Romantik nicht zu kurz kommt, darf natürlich eine neue Liebe, die hier in Person von Luke auftaucht, auch nicht fehlen. Auch diese ist harmonisch mit den Alltäglichkeiten im Chalet verknüpft und die auftretenden Charaktere sind allesamt sympathisch und lebensecht dargestellt.
Alles in allem ist „Das kleine Chalet in der Schweiz“ auch dank des leichten und sehr einnehmenden Schreib- und Erzählstils ein wunderbares Buch, um sich ein paar gemütliche Stunden zu gönnen, vielleicht mit einer heißen Schokolade? Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten, auch wenn der Ausgang der Geschichte nun wirklich keine Überraschung war. Ich empfehle den Roman aber gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.10.2021

Äußerst empfehlenswert

Die Übersetzerin
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Die Übersetzerin von Jenny Lecoat basiert auf der wahren Geschichte eines jungen jüdischen Mädchens, Hedwig Bercu, und was ihr während der deutschen Besatzung widerfuhr. Die Entschlossenheit von Hedy war ...

Die Übersetzerin von Jenny Lecoat basiert auf der wahren Geschichte eines jungen jüdischen Mädchens, Hedwig Bercu, und was ihr während der deutschen Besatzung widerfuhr. Die Entschlossenheit von Hedy war beeindruckend, herzergreifend, herzzerreißend, aber auch voller Hoffnung. Gegen alle Widrigkeiten ankämpfend machte sie immer weiter. Was für eine erstaunliche, mutige junge Frau.
Lecoats Beschreibungen der Insel während der Nazi-Besatzung zeichnen hier ein sehr lebensechtes Bild. Vor allem wenn sie darüber schreibt welche Entbehrungen die Bevölkerung zu erleiden hatte, als die deutschen Besatzer Vieh, Güter und Lebensmittel beschlagnahmten mit dem Ergebnis, dass die Insulaner verhungerten.
Jenny Lecoat hat einen hervorragenden historischen Roman über einen weiteren Aspekt des Zweiten Weltkriegs geschrieben. Trotz der bedrückenden Umstände, in denen der Roman spielt, ist er aber auch eine Geschichte die von Hoffnung, Liebe und Erlösung erzählt. Ein gut geschriebenes und fesselndes Buch, das Historisches mit Fiktiven sehr überzeugend verknüpft. Äußerst empfehlenswert und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.10.2021

Ein eindringlicher Roman

Das Buch der verschollenen Namen
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Es geschieht im Verborgenen und es sind einige Personen daran beteiligt, dass „Das Buch der verschollenen Namen“ geschrieben wird. An den heimlichen Aktivitäten beteiligen sich neben Eva, der Hauptfigur, ...

Es geschieht im Verborgenen und es sind einige Personen daran beteiligt, dass „Das Buch der verschollenen Namen“ geschrieben wird. An den heimlichen Aktivitäten beteiligen sich neben Eva, der Hauptfigur, auch ein junger Mann namens Remy, ein liebenswerter Priester namens Pere Clement, eine Fälscherkollegin namens Genevieve, Madame Noirot und ihr Buchladen, Madame Barbier, eine mürrische Vermieterin, Evas Mutter und eine Reihe französischer Widerstandskämpfer. Eva und Remy entwickeln einen Code, der auf der Fibonacci-Folge basiert und dokumentieren die alten und neuen Namen jedes Kindes, das neue Papiere und somit eine neue Identität erhält. Es sind jüdische Waisenkinder, die nun in die Schweiz in Sicherheit gebracht werden sollen. Aber dafür braucht jedes Kind Papiere mit einem nichtjüdischen Namen.
Der Roman geht nun der Frage nach was mit den alten, richtigen Namen passiert. Genau diese Frage treibt Eva Traube um, und so erzählt nun dieser Roman, wie sie mit ihren Freunden und Weggefährten eine Möglichkeit finden diese Namen zu bewahren.
Dieser eindringliche Roman von Kristin Harmel, nimmt sich eines unrühmlichen Kapitels der deutscher Geschichte an, und beschreibt die katastrophalen Auswirkungen des Krieges, erzählt aber auch von Mut, Vertrauen und Misstrauen, Liebe und Hoffnung. Mir hat der Roman, der ein völlig unerwartetes Ende hat, gut gefallen. Meine Bewertung dafür sind 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.