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Veröffentlicht am 09.02.2025

Lesespaß garantiert

Die Flüsse von London-Reihe II
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Der böse Ort: Peter erweist sich auch in diesem neuen Serienteil als ein hervorragender und komplexer Charakter, der entschlossen und voller Initiative ist. Die Geschichte beginnt mit dem üblichen unbeschwerten ...




Der böse Ort: Peter erweist sich auch in diesem neuen Serienteil als ein hervorragender und komplexer Charakter, der entschlossen und voller Initiative ist. Die Geschichte beginnt mit dem üblichen unbeschwerten Humor, aber etwa ab der Hälfte wird der Ton immer ernster, da Skygarden zum Hauptschauplatz der Ermittlungen wird. Bei seinen Ermittlungen wird Peter wieder tatkräftig von einer bunten Gruppe von magischen und nichtmagischen Charakteren unterstützt. Einmal mehr erweist sich der Gesichtslose als mächtiger, bedrohlicher und herausfordernder Gegner sowohl für Peter als auch für Nightingale. Ich habe die Lektüre dieses Buches auch diesmal wieder sehr genossen und kann diese Reihe uneingeschränkt empfehlen.

Fingerhut-Sommer: Diesmal weicht der Autor von seinem bisherigen Setting ab, denn er lässt Peter fern ab von London agieren. Und das bedeutet für Peter, mehrere bekannte Mit- Gegenspieler wie Lesley, Nightingale oder der Gesichtslose spielen keine große Rolle. Das heisst aber auch, Peter steht jetzt mehr denn je im Mittelpunkt. Er hat Lesley nicht als seine bessere Hälfte, er hat Nightingale nicht als seinen Rückhalt, er ist nicht einmal in seinem Element in London. Aber er macht seine Sache gut, er wächst förmlich an seiner Aufgabe.
Ich empfand den Ausflug aufs Land als gelungene Abwechslung, bin aber auch nicht enttäuscht, wenn es im nächsten Band wieder in London zu ermitteln gilt.

Der Galgen von Tyburn: Dies ist nun die 6. Geschichte mit Peter Grant und seinen Freunden, die wieder mit vielen komischen Momenten und Humor aufwarten kann. Das Setting ist einfach fabelhaft, fesselnd und der Schreibstil ist wunderbar lebendig. Die Charaktere sind komplex, vielfältig und großartig, darunter auch Geister und Gespenster. Was diese Reihe so gut macht, sind vorallem die originellen und unerwarteten Richtungen in die die Erzählung immer wieder abdriftet, sowie die Beschreibungen und das Gefühl für London in Vergangenheit und Gegenwart. Ich habe auch dieses Buch wieder fast in einem Rutsch gelesen und kann es nur jedem empfehlen.


Veröffentlicht am 09.02.2025

Geistreich, tiefgründig und humorvoll

In einem Zug
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Daniel Glattauers Protagonisten haben sich auf ihrer Zugfahrt nach München nach anfänglichem Schweigen so einiges zu erzählen. In diesem Roman passiert eigentlich nichts, sieht man mal von der Unterhaltung ...




Daniel Glattauers Protagonisten haben sich auf ihrer Zugfahrt nach München nach anfänglichem Schweigen so einiges zu erzählen. In diesem Roman passiert eigentlich nichts, sieht man mal von der Unterhaltung zwischen Eduard und Catrin ab. Er, ein ehemals sehr erfolgreicher Schriftsteller von Liebesromanen, sie eine Therapeutin aus Wien, kommen während ihrer Zugfahrt nach München ins Gespräch, welches mit jeder Frage, jeder Antwort immer intimer wird.
Glattauer schafft es den Leser in dieses kleine Universum von Eduard und Catrin hineinzuziehen, in dem er die Weigerung Eduard zu einer Unterhaltung, aber auch Catrins charmante Hartnäckigkeit ein Gespräch in Gang zu setzen klug und mit Witz beschreibt. Sind sie dann erst einmal im Dialog will man als Leser gar nicht mehr „weghören“. Geistreich, tiefgründig und humorvoll ist diese Zugfahrt, die mit einem völlig unerwarteten Ende am Zielbahnhof seinen Abschluss findet.
Fazit: Hörempfehlung.


Veröffentlicht am 09.02.2025

Na ja...

Ein Schuss im Schnee & Mord in Dingley Dell
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Ein Schuss im Schnee: Während eines Partyspiels kommt es zu einem fast tödlichen Unfall und einem weiteren Anschlag, bei dem ebenfalls ein Gast verletzt wird. Inspektor Appleby, eigentlich auch als Gast ...



Ein Schuss im Schnee: Während eines Partyspiels kommt es zu einem fast tödlichen Unfall und einem weiteren Anschlag, bei dem ebenfalls ein Gast verletzt wird. Inspektor Appleby, eigentlich auch als Gast geladen, bleibt nichts anderes übrig, als sich der erforderlichen Ermittlungen anzunehmen.
Im Verlauf kommt es zu vielen Wendungen, da der Autor jeden Gast durch Appleby penibel unter die Lupe nehmen lässt. Und das ist auch mein Kritikpunkt, denn durch das endlos erscheinende Durchspielen der möglichen Täterschaft jedes Gastes und Bediensteten geht die Spannung, das Tempo und die Lust weiterzulesen nach und nach verloren. Also musste ich mich bei einigen Passagen schon sehr bemühen, schließlich wollte ich ja auch wissen was Appleby letztlich herausfindet.Die gesamte Geschichte bis hin zur dann doch überraschenden Aufklärung der Begebenheiten, war mir aber zu weit schweifend erzählt und hatte keinen wirklichen Höhepunkt. Und so war es für mich auch, wie durch den Ich-Erzähler am Ende des Buches festgestellt: Ein Fall von viel Lärm um Nichts. Ich finde das beschreibt diesen Krimi ganz gut.
Fazit: Auch wenn dieses Buch mich jetzt nicht vollends überzeugen konnte, würde ich Appleby in einem neuen Fall durchaus noch mal eine Chance geben. Bis dahin spreche ich hier dennoch eine Empfehlung aus und bewerte diesen Serienband mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen.

Mord in Dingley Dell: Der Klappentext liest sich ja noch richtig interessant - wie ein beschaulicher CosyCrime mit Weihnachtsfeeling. Der Anfang ist auch noch relativ ok. doch im Verlauf nehmen die Klischees zu und die Handlung weiß nicht was sie sein will - Christies Poirot, Flemmings Bond oder doch lieber Doyles Sherlock Holmes? Also für mich war diese Geschichte kein Lesevergnügen. Weder Figuren noch Handlung konnten mich mitreißen geschweige denn gut unterhalten. Das mögen andere Leser eventuell anderes einschätzen, doch meinen Krimigeschmack hat die Geschichte nicht getroffen - Schade um die Lesezeit. Meine Bewertung hier: 2 von 5 Sternen.


Veröffentlicht am 09.02.2025

Gearys Ehre...

Die verschollene Flotte: Gearys Ehre
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...ist ein neuer Teil der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell und ist eine typische Military-ScienceFiction-Serie.

Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es kommt immer ...



...ist ein neuer Teil der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell und ist eine typische Military-ScienceFiction-Serie.

Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es kommt immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die nun aber durch das Eingreifen des legendären Captain Geary beigelegt werden sollen.

Sehr ausführlich und kompakt werden im Buch die Weltraumschlachten beschrieben. Dadurch wirken die Kämpfe auch sehr realistisch und das „Kopfkino“ setzt sich automatisch in Gang.

Alles in allem ein gelungener Serienteil mit einem interessanten Handlungsbogen und überzeugenden Figuren.


Veröffentlicht am 09.02.2025

Furchtlos

Die verschollene Flotte: Furchtlos
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Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es existieren zwei grundlegend unterschiedliche Bündnisse. Zum einen die Allianz mit ihren demokratischen Grundsätzen und zum anderen die Syndikatwelten ...




Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es existieren zwei grundlegend unterschiedliche Bündnisse. Zum einen die Allianz mit ihren demokratischen Grundsätzen und zum anderen die Syndikatwelten mit ihrer diktatorischen Führung. Es kommt immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die nun aber durch das Eingreifen des legendären Captain Geary beigelegt werden sollen.

Sehr ausführlich und kompakt werden im Buch die Weltraumschlachten beschrieben. Dadurch wirken die Kämpfe auch sehr realistisch und das „Kopfkino“ setzt sich automatisch in Gang.

Das Buch ist Teil 1 der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell und ist eine typische Military-SF-Serie. Alles in allem ein gelungener Serienstart mit einem interessanten Handlungsbogen und überzeugenden Figuren.