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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2021

Fesselnde und überzeugende Trilogie

Die Hulda-Trilogie. Dunkel - Insel - Nebel
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Der Autor erzählt die Geschichte der Kommissarin Hulda Hermannsdottir faktisch rückwärts. Ich muss sagen es ist ein genialer Einfall. Alles beginnt damit, dass Hulda in Pension geschickt werden soll. Sie ...

Der Autor erzählt die Geschichte der Kommissarin Hulda Hermannsdottir faktisch rückwärts. Ich muss sagen es ist ein genialer Einfall. Alles beginnt damit, dass Hulda in Pension geschickt werden soll. Sie erbittet sich noch einen letzten Fall und damit lernen wir Hulda kennen. Wie üblich in skandinavischen Krimis geht die Handlung langsam aber stetig voran ohne zu viel Action und übertriebene Brutalität. Im Verlauf erfährt man mehr über Huldas Motivation diesen letzten Fall noch „schnell“ aufzuklären, obwohl sie sich überhaupt nicht mit ihrer neuen Lebenssituation nach dem Fall anfreunden kann und will. Was anfänglich etwas behäbig anmutet nimmt dann doch Fahrt auf und durch stetig neue Wendungen kommt auch Spannung auf. Hulda entwickelt sich im Verlauf zu einem interessanten, komplexen und tiefgründigen Charakter. Ihre Lebensgeschichte überzeugt in Bezug auf ihre Handlungen.

Wer also die Print-Version noch nicht kennt, sollte es ruhig einmal mit der HB-Alternative versuchen, zumal Katja Bürkle eine gute Leseleistung abliefert.

Veröffentlicht am 03.04.2021

Schwächster Teil der Reihe

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
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Ich hatte mich auf den neuesten Band schon sehr gefreut, waren doch die Vorgänger Garanten für tolle Thrillerunterhaltung. Auch dieser Band, der dem Leser gleich zu Beginn Angela mit ihrer Lebensgeschichte ...

Ich hatte mich auf den neuesten Band schon sehr gefreut, waren doch die Vorgänger Garanten für tolle Thrillerunterhaltung. Auch dieser Band, der dem Leser gleich zu Beginn Angela mit ihrer Lebensgeschichte näher bringt, fing sehr vielversprechend an. Ebenfalls die beginnenden Ermittlungsarbeiten, die durch das gestohlene Tagebuch in Gang gesetzt werden, waren spannend zu verfolgen. Doch im Weiteren nahm für mich die Spannung immer mehr ab. Wobei ich nicht wirklich sagen kann woran das eigentlich lag. Aber die Handlungen von Hunter und dem Täter konnten mich im späteren Verlauf einfach nicht überzeugen. Für mich wirkte das alles wie eine zufällige Aneinanderreihung von Ereignissen, und hier bin ich eigentlich vom Autor anderes gewohnt. Die Erklärung, warum der Täter dies alles getan hat, war mir dann auch zu bemüht. Der Thriller ist in gewohnt eingängigem Stil, aber die Story konnte mich diesmal leider nicht bis zum Schluss fesseln. Für mich leider der schwächste Teil der Reihe.

Uve Teschner leiht seine Stimme diesem Thriller. Er macht einen tollen Job. Er moduliert die Stimme je nach Situation und macht das HB so trotz nicht all zu fesselnder Story zum Hörerlebnis.

Veröffentlicht am 03.04.2021

Schicksalhafte Sturmflut

Sturmherz
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Die Flut wird zum Schicksal für das weitere Leben von Cornelia und Richard. Die Sturmflut ist zwar der entscheidende Aufhänger für die Geschichte nimmt aber keinen zu großen Raum ein. Die eigentliche Handlung ...

Die Flut wird zum Schicksal für das weitere Leben von Cornelia und Richard. Die Sturmflut ist zwar der entscheidende Aufhänger für die Geschichte nimmt aber keinen zu großen Raum ein. Die eigentliche Handlung umfasst die Lebenswege der Beiden, die sie nach der Trennung durch die Naturkatastrophe eingeschlagen haben. Auf zwei Zeitebenen werden nun die weiteren Lebensentscheidungen und deren Konsequenzen von Cornelia und Richard erzählt. Mit viel Einfühlungsvermögen lässt die Autorin nun jeden ihrer Hauptfiguren ihre Sicht der Dinge erzählen und verbindet diese einzelnen „Leben“ am Ende zu einer kompakten Geschichte.
Mir hat dieser Roman über eine tragische Liebe, mit einem wahren historischen Hintergrund, gut gefallen und konnte mich gut unterhalten.

Elena Wilms verleiht auch dieser Geschichte von Corinna Bomann wieder ihre Stimme. Die angenehm gefühlvolle Art des Lesen passt wunderbar zur Handlung.

Veröffentlicht am 03.04.2021

Lebendig und fesselnd erzählt

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)
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„Agnetas Erbe“ ist der 1. Teil der „Die Frauen vom Löwenhof“ - Trilogie. Es ist eine Familiensaga über die Lejongårds und ihr Zuhause, das Gut Löwenhof in Schweden. Die Autorin erzählt hier den Lebensweg ...

„Agnetas Erbe“ ist der 1. Teil der „Die Frauen vom Löwenhof“ - Trilogie. Es ist eine Familiensaga über die Lejongårds und ihr Zuhause, das Gut Löwenhof in Schweden. Die Autorin erzählt hier den Lebensweg Agnetas, die aus den für Frauen zu Beginn des 20. Jh. vorgegebenen Strukturen ausbricht und sich ein selbstbestimmtes Leben aufbaut, aber durch Schicksalsschläge in der Familie gezwungen wird genau dahin wieder zurückzukehren. Agneta wird dabei als starke, optimistische und zupackende Person charakterisiert, die ihre Interessen und Überzeugungen durchzusetzen versteht. Das dies zu jener Zeit alles andere als selbstverständlich war, wird nachvollziehbar erzählt. Die auftretenden Figuren sind facettenreich und haben ihre Stärken und Schwächen wodurch sie authentisch und passend in ihren Rollen wirken. Die Geschichte zieht einen durch seine detaillierte und lebendige Erzählweise in seinen Bann. Ich bin jetzt jedenfalls gespannt wie es auf dem Löwenhof weitergeht und empfehle diesen 1. Teil gern weiter.

Nora Jakhosha verleiht dieser Geschichte ihre Stimme und macht es auch wirklich gut. Die angenehm gefühlvolle Art des Lesen passt wunderbar zur Handlung.

Veröffentlicht am 03.04.2021

Perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit

Winterengel
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Mit „Winterengel“ ist Corina Boman ein bezauberndes Buch gelungen, welches man in der Advents- bzw. Weihnachtszeit lesen sollte. Die Geschichte spielt im Jahr 1895 und erzählt von der 19-jährigen Anna ...

Mit „Winterengel“ ist Corina Boman ein bezauberndes Buch gelungen, welches man in der Advents- bzw. Weihnachtszeit lesen sollte. Die Geschichte spielt im Jahr 1895 und erzählt von der 19-jährigen Anna Härtel die, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, gläserne Winterengel verkauft. Die schwierige Situation der Familie wird anschaulich vermittelt und die auftretenden Figuren wirken überzeugend und authentisch. Ein bisschen Geschichtliches in Bezug auf die Weihnachtstraditionen im englischen Königshaus wird auch vermittelt und runden die Geschichte ab. Der Roman ist eine Wohlfühlgeschichte, die trotz aller Widrigkeiten Hoffnung und Liebe in den Vordergrund stellt. Eben das richtige Maß für eine wirklich gelungene Weihnachtsgeschichte. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin sind wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen.
Zusammenfassend kann ich sagen ist es eindeutig eine perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit, die mich auf das Sofa gekuschelt mit einem heißen Kakao, gut unterhalten konnte. Ich spreche hiermit eine Leseempfehlung für das Buch aus und vergebe gute 4 von 5 Sterne.