Profilbild von buchnarr

buchnarr

Lesejury Star
online

buchnarr ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buchnarr über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2021

Mystery-Trilogie

Der Geheime Zirkel 1-3 Gemmas Visionen / Circes Rückkehr / Kartiks Schicksal
0

Es ist ein Buch aus dem Genre Mystery angedacht für jungendliche Leser/innen. Libba Brays Schreibstil ist anschaulich und flüssig. Die Atmosphäre in Internat/magischem Reich konnte ich mir gut vorstellen. ...

Es ist ein Buch aus dem Genre Mystery angedacht für jungendliche Leser/innen. Libba Brays Schreibstil ist anschaulich und flüssig. Die Atmosphäre in Internat/magischem Reich konnte ich mir gut vorstellen. Die Entwicklung Gemmas und ihrer Freundinnen vom unbedarften Mädchen zu jungen Frauen hat die Autorin sehr schön in die Geschichte eingebaut. Gemmas Liebesgeschichte ist tragisch und faszinierend und kommt authentisch rüber. Auch die Gefühlsleben der anderen Akteure sind überzeugend erzählt. Zum Ende hin werden dann alle losen Fäden zu einem Ganzen verknüpft, auch wenn die Spannung dabei nicht durchgängig gehalten wurde.
Fazit: Ein schönes Buch, zwar vornehmlich für Mädchen im Teenager-Alter gedacht, aber durchaus auch für „Junggebliebene“ lesbar. Von mir eine Leseempfehlung und in der Summe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Atmosphärisch dicht

Der Nebelmann
0

Der „Nebelmann“ ist ein spannender, verwirrender, bravouröser Krimi. Die Krimihandlung ist toll konstruiert. Man erhält in Rückblenden und aus verschiedenen Perspektiven häppchenweise die Geschichte erzählt. ...

Der „Nebelmann“ ist ein spannender, verwirrender, bravouröser Krimi. Die Krimihandlung ist toll konstruiert. Man erhält in Rückblenden und aus verschiedenen Perspektiven häppchenweise die Geschichte erzählt. Somit ist eine permanente Spannung garantiert. Doch worum geht es eigentlich: kurz zusammengefasst: Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist. Als der Sonderermittler Vogel mit fremdem Blut an der Kleidung aufgegriffen wird, beauftragt man einen Psychologen, von Vogel zu erfahren, wie es dazu kommen konnte. Der erzählt nun eine Geschichte, die nicht erschütternder sein könnte. Die Beschreibung des kleinen italienischen Bergdorfs trägt zur beklemmenden Stimmung bei. Als Leser tappt man im Dunkeln und weiß nicht mehr wer gut und wer böse ist. Durch die verschiedenen Rückblenden wird die Spannung gekonnt gehalten. Und immer wieder die atmosphärisch dichten Beschreibungen der lokalen Begebenheiten. Sie passen super zur Haupthandlung und geben dem Thriller noch das gewisse Etwas. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Spannungsreicher und informativer HistoKrimi

Die siebte Leiche
0

Mit „Die siebte Leiche“ schickt Vlastimil Vondruska sein Ermittler-Duo Ulrich von Kulm und dessen Knappen Otto erneut auf Mörderjagd. Als positiv zu werten ist in diesem Buch das vorangestellte Personenverzeichnis ...

Mit „Die siebte Leiche“ schickt Vlastimil Vondruska sein Ermittler-Duo Ulrich von Kulm und dessen Knappen Otto erneut auf Mörderjagd. Als positiv zu werten ist in diesem Buch das vorangestellte Personenverzeichnis und wie schon im ersten Teil gibt der Autor eine Zusammenfassung der historischen Hintergründe. Beides ist wirklich hilfreich für die nachfolgende Geschichte. Das Geschehen wird dann hauptsächlich aus Sicht von Ulrich erzählt. Da ja Ulrich als durchaus fortschrittlich in seinem Denken und Handeln dargestellt ist, bekommt die Erzählung durch diesen Schreibstil Dynamik und bietet Einblicke hinsichtlich Kirche und Aberglauben in diesen Zeiten. Auch die anderen Figuren sind mannigfaltig dargestellt. Und wunderbar harmonisch passen die mittelalterlichen Beschreibungen der Burg und deren Umgebung zum Verlauf der Handlung. Dank des detektivischen Gespürs Ulrichs kann er den Mordfall trotz aller auftretenden überraschenden Wendungen souverän lösen. Auch dieser Teil ist erneut ein spannungsreicher historischer Kriminalroman mit tollen Charakteren und informativen historischen Begebenheiten. Empfehlenswerte Lektüre.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Spannender HistoKrimi

Die Toten vom Jakobsweg
0

„Die Toten vom Jakobsweg“ ist ein historischer Kriminalroman der im Böhmen des 13. Jahrhunderts spielt. Alles andere als leicht ist der Einstieg in diesen Roman. Der Autor umreißt die historische Situation ...

„Die Toten vom Jakobsweg“ ist ein historischer Kriminalroman der im Böhmen des 13. Jahrhunderts spielt. Alles andere als leicht ist der Einstieg in diesen Roman. Der Autor umreißt die historische Situation in dem sein Roman angesiedelt ist, und wirft mit einer Vielzahl Namen und Begebenheiten nur so um sich. Es wird also Aufmerksamkeit von Anfang an vom Leser verlangt. Denn gleich im 1. Kapitel werden die beiden Hauptprotagonisten Ulrich von Kulm und sein Knappe Otto vorgestellt. Man erfährt einiges über sie und in den Unterhaltungen, die die beiden miteinander führen, spürt man, das sie ein sehr vertraute Verhältnis haben. Ulrich wird als grüblerischer Mensch dargestellt, der belesen und offenen Auges die Welt um sich herum wahr nimmt. Otto wiederum ist keinem Liebesabenteuer abgeneigt, seinem Herrn aber stets zur Stelle. Der Autor beschreibt zudem das Leben und vor allem den Umgang mit Glauben und Kirche zur damaligen Zeit. Auch wenn das alles recht passend in der Geschichte ihren Platz findet, hat der Mittelteil einige Längen und die Aufklärung der Todesfälle kommt aus meiner Sicht etwas zu schnell und unspektakulär. Nicht alles wird letztlich geklärt. Ich hoffe sehr, dass dies in einem Folgeband aufgelöst wird. Alles in allem ein spannender historischer Krimi mit tollen Charakteren, den ich gern weiterempfehlen möchte.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Fesselnder Psychothriller

Die Rabentochter
0

Auch wenn ich etwas schwer in die Geschichte gefunden habe, änderte sich das dann von Kapitel zu Kapitel. Je mehr ich über die Psyche von Diana erfuhr, desto interessanter aber auch blutiger wurde die ...

Auch wenn ich etwas schwer in die Geschichte gefunden habe, änderte sich das dann von Kapitel zu Kapitel. Je mehr ich über die Psyche von Diana erfuhr, desto interessanter aber auch blutiger wurde die Geschichte. Der Schreib- und Erzählstil ist dabei eingängig und intensiv. Die Protagonisten, egal ob Haupt- oder Nebenfiguren, sind sehr gut dargestellt und wirkten auf mich authentisch. Wunderbar detailreich waren das herrschaftliche Jagdhaus und die vielfältige Tierwelt beschrieben. Das schließlich stimmige Ende hat mir den langersehnten „Gott sei Dank“-Effekt beschert und rundete das tolle Leseerlebnis hervorragend ab.
Mein Fazit: „Die Rabentochter“ hat die Bezeichnung Psychothriller mehr als verdient. Es ist zwar ein Thriller mit schwerer Kost, aber der Autorin gelingt es gut die widerstrebenden Gefühle der Mutter/Eltern, aber auch die späteren Aktionen Rachels überzeugend zu erzählen. Nur die arg „blutigen“ Handlungen Dianas hätten nicht so ausführlich beschrieben werden müssen. Mich hat dieser Thriller sehr gut unterhalten und ich möchte ihn hiermit auch gern weiterempfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.