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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2025

lebendig, unterhaltsam

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels
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Der Klappentext umreißt den Inhalt des Buches sehr gut. Als Leser taucht man in das Leben der Angelika Moser ein und begleitet sie über einen langen Zeitraum bei ihrem Leben, Lieben und Arbeiten. Und ...




Der Klappentext umreißt den Inhalt des Buches sehr gut. Als Leser taucht man in das Leben der Angelika Moser ein und begleitet sie über einen langen Zeitraum bei ihrem Leben, Lieben und Arbeiten. Und jenes Arbeiten in einem renommierten Hotel soll letztlich auch ihr Verderben werden. Denn einmal angefangen mit den „kleinen“ abrechnungstechnischen Manipulationen findet Angelika dadurch zwar ihr Auskommen, aber nicht ihr Glück.

Auch wenn man von Beginn an weiß wie die Geschichte der Angelika Moser enden wird, so ist man doch irgendwie gespannt/neugierig wie es so weit kommen konnte. Mit sprachlichem Witz und viel „Wiener Schmäh“ sowie einer lebendigen Atmosphäre durch die Beschreibungen des Hotels oder des Moser'schen Umfelds, behandelt die Autorin hier Themen wie: weibliche Selbstbestimmung, Ehrgeiz den sozialen Aufstieg zu meistern aber auch die Suche nach der großen Liebe. Die Figuren, denen Angelika hier begegnet und die einen Teil ihres Lebens ob Gut oder Schlecht bestimmen, sind zwar menschlich dargestellt haben aber aus meiner Sicht nicht alle Tiefe, so dass sie bei mir teils keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Der Roman punktet definitiv durch seine Erzählkunst. Als Nichtösterreicher kann man jedoch Probleme mit den landestypischen Redewendungen und Floskeln haben, was den Lesefluss durchaus ins Stocken bringen kann.

Kurzum: „Fabula Rasa“ ist ein eindringlicher, lebendiger Gesellschaftsroman, der zu unterhalten vermag.


Veröffentlicht am 18.10.2025

Gelungene Fortsetzung und angenehme Unterhaltung

Aurelia und die Jagd nach dem Glück
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Aurelia ermittelt wieder und das natürlich auf ihre ganz eigene Art und Weise. Denn ein direktes ermitteln einer jungen, adeligen, unverheirateten Frau im Wien des Jahre 1872 ist gar nicht gern gesehen. ...



Aurelia ermittelt wieder und das natürlich auf ihre ganz eigene Art und Weise. Denn ein direktes ermitteln einer jungen, adeligen, unverheirateten Frau im Wien des Jahre 1872 ist gar nicht gern gesehen. Aber Aurelia hat so ihre Möglichkeiten an Informationen zu gelangen und dann ist da ja auch noch Janek Pokorny, Oberinspektor bei der Wiener Polizei.

Der dritte Band steht hinsichtlich Spannung und Atmosphäre seinen beiden Vorgängerbänden in nichts nach. Die Handlung, die an echte Begebenheiten aus jener Zeit angelehnt ist, ist erneut hervorragend recherchiert und erzählt. Es macht einfach Spaß einerseits die privaten Ermittlungen Aurelias während Bällen und Zusammenkünften der besseren Wiener Gesellschaft und andererseits die beruflichen Aktivitäten von Janek Pokorny in den Armenvierteln der Stadt zu verfolgen. Dabei beschreibt die Autorin ein anschauliches Bild dieser K.- und K.-Metropole, was der Krimihandlung Authentizität verleiht. Die beiden Hauptprotagonisten erfahren auch hier wieder eine Weiterentwicklung, sind sympathisch, tiefgründig und lebensecht charakterisiert. Aber auch die weiteren Figuren sind vielschichtig und passend angelegt und durch den flüssigen Schreib- und Erzählstil ist das Buch dann auch leider wieder viel zu schnell ausgelesen.

Kurzum: Dieser historische Kriminalroman ist eine gelungene Fortsetzung und bietet erneut großartige Unterhaltung – empfehlenswert.


Veröffentlicht am 18.10.2025

Unterhaltsame historische CosyCrime

Aurelia und die letzte Fahrt & Aurelia und die Melodie des Todes
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Aurelia und die letzte Fahrt: Dieser erste Band ist ein gelungener Serienstart, der durch die Figuren aus den verschiedenen Klassen, der Darstellung des Militärs und den Beschreibungen der Stadt Wien ...



Aurelia und die letzte Fahrt: Dieser erste Band ist ein gelungener Serienstart, der durch die Figuren aus den verschiedenen Klassen, der Darstellung des Militärs und den Beschreibungen der Stadt Wien zu Zeiten der K. u. K. Monarchie seine besondere Atmosphäre und den historischen Bezug bekommt. Es macht einfach Spaß mit Aurelia und Co. in diese Zeitepoche abzutauchen und mit ihnen gemeinsam dem Täter und seinem Motiv auf die Spur zu kommen. Beate Maly beschränkt sich bei der Darstellung des Mordes auf ein Minimum an Brutalität und Blut und legt den Fokus lieber auf die Figurenzeichnungen und historischen Hintergründe. Somit ist dieser Krimi eher ein Buch für die Cosy-Crime-Fangemeinde, was natürlich nicht bedeutet, dass jeder andere Krimifan nicht auch einen Blick ins Buch wagen sollte. Denn unterhaltsam, spannend und historisch interessant ist der Krimi ohne Frage. Deshalb gibt es von mir auch eine Kauf- und Leseempfehlung.

Aurelia und die Melodie des Todes: Erneut hat Beate Maly einen atmosphärischen und mit viel Lokalkolorit versehenen historischen Krimi vorgelegt. Mit sympathischen Hauptfiguren, einer schlüssigen Krimihandlung und einem angenehmen Schreib- und Erzählstil versehen, ist man schnell im Wien zur Zeit der K. u. K. Monarchie eingetaucht. Schon im ersten Teil „Aurelia und die letzte Fahrt“ hat mir gefallen, dass die Autorin nicht ihr Hauptaugenmerk auf die brutalen Todesumstände legt, sondern den Fokus lieber auf die Historie und ihre Charaktere legte. Diesem Konzept bleibt sie auch hier treu, so dass man wieder, ganz im Sinne eines CosyCrime, eine unterhaltsam Lesezeit hat.
Fazit: Mich hat auch dieser 2. Serienband wieder überzeugt. Dieses spannende, historisch informative und charmante Buch kann ich ohne bedenken weiterempfehlen


Veröffentlicht am 18.10.2025

Unterhaltsame historische CosyCrime

Aurelia und die letzte Fahrt & Aurelia und die Melodie des Todes
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Aurelia und die letzte Fahrt: Dieser erste Band ist ein gelungener Serienstart, der durch die Figuren aus den verschiedenen Klassen, der Darstellung des Militärs und den Beschreibungen der Stadt Wien ...


Aurelia und die letzte Fahrt: Dieser erste Band ist ein gelungener Serienstart, der durch die Figuren aus den verschiedenen Klassen, der Darstellung des Militärs und den Beschreibungen der Stadt Wien zu Zeiten der K. u. K. Monarchie seine besondere Atmosphäre und den historischen Bezug bekommt. Es macht einfach Spaß mit Aurelia und Co. in diese Zeitepoche abzutauchen und mit ihnen gemeinsam dem Täter und seinem Motiv auf die Spur zu kommen. Beate Maly beschränkt sich bei der Darstellung des Mordes auf ein Minimum an Brutalität und Blut und legt den Fokus lieber auf die Figurenzeichnungen und historischen Hintergründe. Somit ist dieser Krimi eher ein Buch für die Cosy-Crime-Fangemeinde, was natürlich nicht bedeutet, dass jeder andere Krimifan nicht auch einen Blick ins Buch wagen sollte. Denn unterhaltsam, spannend und historisch interessant ist der Krimi ohne Frage. Deshalb gibt es von mir auch eine Kauf- und Leseempfehlung.

Aurelia und die Melodie des Todes: Erneut hat Beate Maly einen atmosphärischen und mit viel Lokalkolorit versehenen historischen Krimi vorgelegt. Mit sympathischen Hauptfiguren, einer schlüssigen Krimihandlung und einem angenehmen Schreib- und Erzählstil versehen, ist man schnell im Wien zur Zeit der K. u. K. Monarchie eingetaucht. Schon im ersten Teil „Aurelia und die letzte Fahrt“ hat mir gefallen, dass die Autorin nicht ihr Hauptaugenmerk auf die brutalen Todesumstände legt, sondern den Fokus lieber auf die Historie und ihre Charaktere legte. Diesem Konzept bleibt sie auch hier treu, so dass man wieder, ganz im Sinne eines CosyCrime, eine unterhaltsam Lesezeit hat.
Fazit: Mich hat auch dieser 2. Serienband wieder überzeugt. Dieses spannende, historisch informative und charmante Buch kann ich ohne bedenken weiterempfehlen

Veröffentlicht am 18.10.2025

Witzig, überraschend, unterhaltsam

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
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Dieses 5. Buch aus der Reihe „Der Donnerstagsmordclub“ bringt alle Lieblingscharaktere wieder zusammen: Elizabeth, die scharfsinnige ehemalige MI6-Agentin; Ibrahim, den begabten Psychiater; Joyce, die ...




Dieses 5. Buch aus der Reihe „Der Donnerstagsmordclub“ bringt alle Lieblingscharaktere wieder zusammen: Elizabeth, die scharfsinnige ehemalige MI6-Agentin; Ibrahim, den begabten Psychiater; Joyce, die stets liebevolle Mutter; und Ron, den leidenschaftlichen ehemaligen Bergmann und freimütigen Aktivisten. Zu ihnen gesellen sich noch einige liebenswürdige Figuren hinzu, die durch ihr Verhalten für frischen Wind sorgen.

Neben der explosiven Krimihandlung schafft es der Autor auf brillante Weise, lebhafte Ü60 Charaktere zu präsentieren, die die Höhen und Tiefen des Lebens mit viel Humor betrachten und das beste aus jeder noch so unmöglichen Situation machen. Und so ist es kein Wunder, dass sie auch diesmal ihre Köpfe zusammenstecken, als es gilt den Tresorcode und den Verschwundenen Nick zu finden.

Wiedereinmal gelingt es dem Autor ernste Themen mit berührenden Momenten, einer kriminell guten Handlung, unvergesslichen Figuren und einer Prise Humor zu einer mitreißenden Geschichte zu vermischen.

Fazit: Dieser gemütliche Krimi ist voller witziger Situationen und überraschender Wendungen. Ein CosyCrime, der mir wieder unterhaltsame Lesestunden bereitet hat und den ich hiermit gern weiterempfehle.