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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2021

Feinsinniger Roman

Eine fast perfekte Welt
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Diesen Roman muss man jetzt nicht zwingend gelesen haben. Entschließt man sich jedoch dazu, bekommt man eine Geschichte, die typisch Agus, fein geschrieben ist und Träume und Hoffnungen ihrer Hauptcharaktere ...

Diesen Roman muss man jetzt nicht zwingend gelesen haben. Entschließt man sich jedoch dazu, bekommt man eine Geschichte, die typisch Agus, fein geschrieben ist und Träume und Hoffnungen ihrer Hauptcharaktere näher beleuchtet und sehr intensiv in Szene setzt. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin von der breiten Palette menschlicher Sehnsüchte, für ein besseres Leben. Allerdings fand ich den Roman nicht durchgängig gelungen. War der erste Teil noch sehr vielversprechend hinsichtlich Story und Charktere, war der zweite Teil deutlich hektischer und verwirrender erzählt. Positiv fand ich Felicita charakterisiert mit ihren nachvollziehbaren Bedenken und Hoffnungen. Das Fazit des Buches, dass nicht immer alles im Leben so läuft wie man es sich erträumt oder wünscht, hat mir gefallen, denn genau so kann Leben (leider) sein. Ich vergebe für dieses durch aus zum Nachdenken anregende Buch liebgemeinte 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.03.2021

Einfach schöne Geschichte

Die Welt auf dem Kopf
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Dieses Buch erzählt eine schöne und einfache Geschichte, mit sehr unterschiedlichen Charakteren, ihren jeweiligen Persönlichkeiten, Träumen, Ängsten und ihren eigenen Liebesgeschichten. Lässt man sich ...

Dieses Buch erzählt eine schöne und einfache Geschichte, mit sehr unterschiedlichen Charakteren, ihren jeweiligen Persönlichkeiten, Träumen, Ängsten und ihren eigenen Liebesgeschichten. Lässt man sich erst einmal auf diesen Roman ein, entfaltet er eine Magie, die einen gefangen nimmt. Man kann sich wunderbar in die einzelnen Personen hineinversetzen und ist von den großartigen Dialogen regelrecht gefesselt. Die Beschreibungen Cagliaris, dem Poetto und dem Marina-Viertel sind so speziell, dass man sich wie mittendrin wähnt und die Atmosphäre förmlich spüren kann. Das Buch hat mit gut gefallen und entspannende Lesestunden bereitet. Ich spreche eine Kauf- und Leseempfehlung aus und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.03.2021

Überzeugendes Finale

Totenrausch
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„Totenrausch“ ist der Abschlussband der Bestatterin Brünhilde Blum-Trilogie. Endlich ist er da, der langersehnte 3. Teil. Und ich kann für mich sagen, das Warten hat sich gelohnt. In alter Aichner-Manier ...

„Totenrausch“ ist der Abschlussband der Bestatterin Brünhilde Blum-Trilogie. Endlich ist er da, der langersehnte 3. Teil. Und ich kann für mich sagen, das Warten hat sich gelohnt. In alter Aichner-Manier verfolgt man ein letztes Mal Brünhilde bei ihren Aktivitäten in und um ihr Bestattungsunternehmen. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten war, gibt es wieder kurzgehaltene Kapitel, die ein schnelles Weiterlesen suggerieren. Auch Schreib- und Erzählstil sind wieder flüssig und leicht lesbar. Spannung und Tempo sind wunderbar auf einander abgestimmt, so dass keine Langeweile aufkommt. Natürlich fehlt auch in diesem Teil der typische schwarze Humor und die teils schon ganz schön blutigen Details nicht.
Mir hat dieser Finalband gut gefallen. Allen, die Brünhilde Blum kennenlernen wollen, empfehle ich jedoch mit „Totenfrau“ dem 1. Teil zu beginnen, da sonst einige Zusammenhänge nur schwer nachzuvollziehen sind. Von mir gibt es für diesen Thriller 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.03.2021

Spannend und irretierend zugleich

Bösland
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Mit "Bösland" hat Bernhard Aichner wieder einen spannenden Thriller geschrieben. Die wendungsreiche, rasante und gut durchdachte Story gleicht in ihrer Erzählweise einer Achterbahnfahrt. Die beschriebene ...

Mit "Bösland" hat Bernhard Aichner wieder einen spannenden Thriller geschrieben. Die wendungsreiche, rasante und gut durchdachte Story gleicht in ihrer Erzählweise einer Achterbahnfahrt. Die beschriebene emotionale Bandbreite, die Bösartigkeiten, Intrigen und Verletzungen umfasst, zog mich absolut in den Bann. Die Beschreibung des Täters in seinem Wahnsinn, war für mich absolut überzeugend und irretierend zugleich. Einmal angefangen musste ich mich regelrecht zwingen das Buch auch einmal wegzulegen. Auch wenn einige Passagen schon sehr heftig sind, passen sie aber in ihrer Grausamkeit und Brutalität zum Geschehen, und unterstützen erklärend die Handlungen. Das ist eben der typische Schreib- und Erzählstil, und Fans des Autors wollen das auch gar nicht anders. Von mir gibt es eine Kauf- und Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.03.2021

Lohnt nicht wirklich, nicht nur wegen der Kürze des Werkes

Kaschmirgefühl
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Von Herrn Aichner waren mir bis jetzt nur seine Kriminalromane und Thriller bekannt. Das er sich nun mal einem anderen Genre gewidmet hat, fand ich ja schon spannend. Würde dieses Buch für mich etwas sein? ...

Von Herrn Aichner waren mir bis jetzt nur seine Kriminalromane und Thriller bekannt. Das er sich nun mal einem anderen Genre gewidmet hat, fand ich ja schon spannend. Würde dieses Buch für mich etwas sein? Eigentlich ist es ja eher eine sehr kurze Geschichte als ein umfangreicher Roman, denn mit weniger als 200 Seiten schon eher ein „Leichtgewicht“. Die Geschichte umspannt eine Nacht am Telefon. Der Schreib- und Erzählstil ist wie in seinen anderen Werken – kurze Sätze, einfache Formulierungen. Und genau das ist das „Rezept“ um den Leser am Buch zu halten. Es geht einfach schnell voran mit dem Lesen, was natürlich bei einem so kurz geratenen Geschichtchen wiederum schade ist. Denn viel, viel zu schnell hat man es ausgelesen.
Alles in allem ist es aus meiner Sicht kein Meisterwerk, schon allein der fehlenden Länge wegen. Ja, es war mal eine nette Abwechslung, aber ich gestehe, mir sind die Krimis/Thriller, die so wunderbar tiefsinnig und teils böse daherkommen, um einiges lieber.