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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2021

Spannung pur

Morgen früh, wenn du willst
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Eine merkwürdig trappierte Leiche gibt Phil Brennan in seinem nunmehr 5. Fall Rätsel auf. Wen jagd er hier einen Einzeltäter oder doch eine Gruppe? Alles andere als einfach für Phil, muss er sich doch ...

Eine merkwürdig trappierte Leiche gibt Phil Brennan in seinem nunmehr 5. Fall Rätsel auf. Wen jagd er hier einen Einzeltäter oder doch eine Gruppe? Alles andere als einfach für Phil, muss er sich doch erst noch mit seinem neuen Team und der neuen Stadt, Birmingham, anfreunden. Auch auf seine Frau kann er nicht wie gewohnt zurückgreifen, ist doch auch sie mit ihrem beruflichen Neustart an der dortigen Universität beschäftigt. Also müssen Brennan & Co. sich auf ihr Vermögen verlassen und sind bald mit einem Fall konfrontiert, bei dem sich ungeahnte menschliche Tiefen und Abgründe auftun. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, werden doch immer wieder Szenen beschrieben, die auch hartgesottenen Thrillerfans schon mal eine Gänsehaut bescheren können. Wie schon in den anderen Teilen dieser Serie arbeitet Tania Carver wieder mit abrupten Perspektivwechseln und kurzen mit Cliffhangern versehenen Kapiteln um den Spannungsbogen auf einem guten Niveau und den Leser am Buch zu halten. Ich fand diesen Teil sehr spannend und wirklich gut erzählt, auch wenn einige Passagen schon recht heftig waren. Aber es passte für mich alles super gut zusammen und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.01.2021

Guter Thriller

Chris Carter - Der Kruzifix Killer
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Die Handlung fesselt einen gleich von Anfang an. Die Leiche einer Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Es gibt keine Spuren bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal. ...

Die Handlung fesselt einen gleich von Anfang an. Die Leiche einer Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Es gibt keine Spuren bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal. Es beginnt eine spannende Jagd, die den Leser durch raffinierte Wendungen stetig in die Irre führt. Teilweise sind die Szenen wie die Morde begangen werden reichlich blutig und detailliert beschrieben. Aber wer das ab kann erhält einen tollen Thriller geboten. Hunter und Garcia harmonieren gut bei ihren Ermittlungen. Durch die spannende Schreibweise und den tollen Plot will man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen (mir ging es jedenfalls so). Manch einer von euch wird jetzt vielleicht sagen, na ja es gibt ja nichts wirklich neues in diesem Thriller – viel Blut, Tote, Ermittler mit Problemen, Killerjagd im wahrsten Wortsinn. Das ist schon richtig, aber ich finde, wenn man die bekannten Thriller mal außen vorlässt, ist es durchaus ein gelungener und spannend erzählter Thriller. Meinen Thriller-Nerv hat der Autor jedenfalls getroffen. Von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 02.01.2021

Furchtlos

Die Verschollene Flotte: Furchtlos
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Das Buch ist Teil der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell. Es ist eine typische Military-SF-Serie. Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es existieren zwei grundlegend unterschiedliche ...

Das Buch ist Teil der „Die verschollene Flotte“ - Reihe von Jack Campbell. Es ist eine typische Military-SF-Serie. Der besiedelte Weltraum ist alles andere als geeint. Es existieren zwei grundlegend unterschiedliche Bündnisse. Zum einen die Allianz mit ihren demokratischen Grundsätzen und zum anderen die Syndikatwelten mit ihrer diktatorischen Führung. Es kommt immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die nun aber durch das Eingreifen des legendären Captain Geary beigelegt werden sollen. Sehr ausführlich und kompakt werden im Buch die Weltraumschlachten beschrieben. Dadurch wirken die Kämpfe auch sehr realistisch und das „Kopfkino“ setzt sich automatisch in Gang. Alles in allem ein gelungener Serienstart mit einem interessanten Handlungsbogen und überzeugenden Figuren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Brillanter Thriller

Stirb, mein Prinz (Ein Marina-Esposito-Thriller 3)
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Dies ist nun der 3. Fall für Phil Brennan, Detectiv Inspector und seiner Frau Profilerin Marina Esposito von der Polizei in Exeter. In einem Abrisshaus werden eine Vielzahl Knochen aber auch ein gefangengehaltener ...

Dies ist nun der 3. Fall für Phil Brennan, Detectiv Inspector und seiner Frau Profilerin Marina Esposito von der Polizei in Exeter. In einem Abrisshaus werden eine Vielzahl Knochen aber auch ein gefangengehaltener Junge gefunden. Es gilt nun für Brennan/Esposito und ihrem Team die Hintergründe und den Täter zu ermitteln. Dabei bekommen sie es nicht nur mit abgedrehten Hippies und einer Sekte zu tun, sie müssen auch den Sumpf aus Korruption und Menschenhandel trocken legen. Scheint ein bischen viel des Guten zu sein, aber ich kann sagen es passt alles zu und in diesen komplex kontruierten Fall.
Von Beginn an war ich von diesem Thriller gefesselt. Er ist absolut düster und transportiert diese unterschwellige nervenaufreibende Atmosphäre Seite für Seite mit. Die zahlreichen Perspektivwechsel und die mit Cliffhangern versehenen kurzen Kapitel sorgen dafür, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Auch in diesem Buch bleiben natürlich die brutalen Szenen nicht außen vor, aber sie passen zum Handlungsgeschehen.
Nach „Der Stalker“, der mich nicht so fesseln konnte, hat mir „Stirb mein Prinz“ um Längen besser gefallen und ich kann sagen, das war ein Thriller, der diese Bezeichnung verdient hat. Deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.01.2021

Hat mich nicht überzeugt

Der Stalker (Ein Marina-Esposito-Thriller 2)
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Der vorliegende Thriller ist der zweite Teil der Brennan-Esposito-Reihe von Tania Carver. Diesmal gilt es einen Stalker, der es auf Frauen mit dunklen langen Haaren und braunen Augen abgesehen hat, dingfest ...

Der vorliegende Thriller ist der zweite Teil der Brennan-Esposito-Reihe von Tania Carver. Diesmal gilt es einen Stalker, der es auf Frauen mit dunklen langen Haaren und braunen Augen abgesehen hat, dingfest zu machen. Zur Erstellung eines Täterprofils wird, da ja Marina Esposito im Mutterschutz ist, die Doktorandin Fiona Welch ins Team genommen. Doch Phil Brennan ahnt bald, das Fionas Beiträge bei der Fahndung nicht wirklich hilfreich sind und eine neue Ermittlerin, die bereits mit dem Parallelfall beschäftigt ist, bringt auch keine wirkliche Entlastung.
Alles in allem ist „Der Stalker“ ein mit vielen Klischees ausgestatter Thriller, der wann immer die Spannung nachlässt wieder mit viel Blut die Szenerie belebt. Und durch die ständigen Perspektivwechsel und kurz gehaltenen Kapitel wird das Handlungs- aber auch das Lesetempo vorangetrieben. Der Schreib- und Erzählstil ist passend für die Story und flüssig zu lesen. Meinen Thriller-Nerv hat dieser Serienteil leider nicht voll getroffen, deshalb vergebe ich 3 von 5 Sterne.