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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.12.2020

Schwacher 2. Teil

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Hat mir der 1. Teil um das Ermittlerteam Fawkes und Baxter super gefallen, kann ich das vom nun vorliegenden 2. Teil leider nicht sagen. Auch dieser Plot wird wieder temporeich und fesselnd erzählt, aber ...

Hat mir der 1. Teil um das Ermittlerteam Fawkes und Baxter super gefallen, kann ich das vom nun vorliegenden 2. Teil leider nicht sagen. Auch dieser Plot wird wieder temporeich und fesselnd erzählt, aber der Fall selbst kommt meines Erachtens etwas zu konstruiert rüber. Dadurch das Daniel Cole diesmal in England und USA ermitteln lässt und somit Scotland Yard, FBI und CIA involviert sind, wird das Ganze stellenweise reichlich unübersichtlich. Auch das Miteinander der Ermittler fand ich teilweise anstrengend, allen voran hier vor allen Emily Baxter. Ihre Charakterisierung ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Der Schreibstil ist eingängig und gut zu lesen. Auch wenn die Spannung nicht durchgängig gehalten werden kann wird sie durch gut platzierte überraschende Wendungen immer wieder mal angehoben. Auch die Lösung des Falls konnte mich leider nicht überzeugen. Obwohl wiederholt auf den Ragdoll-Fall Bezug genommen wird, muss man den ersten Band nicht zwingend gelesen haben. Zusammenfassend kann ich sagen ist es ein solide gemachter 2. Teil der aber leider nicht an Band 1 heranreicht. Bleibt also zu hoffen, dass der Autor im 3. Teil wieder an alte Stärken anknüpfen kann. Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Super Thriller

Ragdoll - Dein letzter Tag (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 1)
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„Ragdoll“ macht seinem Genre alle Ehre, denn dieser 1. Teil der Fawkes und Baxter – Reihe ist ein Thriller, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Daniel Cole ist es hervorragend gelungen einen vielschichtigen ...

„Ragdoll“ macht seinem Genre alle Ehre, denn dieser 1. Teil der Fawkes und Baxter – Reihe ist ein Thriller, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Daniel Cole ist es hervorragend gelungen einen vielschichtigen Thriller zu erzählen. Das beginnt schon mit dem Prolog, der dem Leser einen fulminanten Einstieg präsentiert und davon ausgehend sich die Spannung stetig durch einen ausgeklügelten Plot bis zum überzeugenden Ende steigern kann. Durch viele neue Wendungen aber auch Sackgassen in die der Autor seine Protagonisten steuert kommt definitiv keine Langeweile auf. Das Ermittlerteam ist so unterschiedlich charakterisiert, dass schon allein dadurch Reibungspunkte entstehen. Aber jeder trägt auf seine Weise und Fähigkeiten letztendlich zur Lösung des Falles bei. Der Autor hat einen einnehmenden und fesselnden Erzählstil und sein Schreibstil ist flüssig zu lesen. Der teils in Rückblenden erzählte Thriller animiert den Leser mitzuraten wer der Täter sein könnte. Mir hat dieser 1. Teil super gefallen. Die unterschiedlichsten Überraschungseffekte machten es mir nicht leicht das Buch aus der Hand zu legen. Ich kann diesen Thriller absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Packender Krimi in rasantem Tempo erzählt

Cobra
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In „Cobra“ schickt Deon Meyer seinen Ermittler Bennie Griessel von der Valke-Einheit in Kapstadt zum 4. Mal in den Einsatz. Bennie bekommt es diesmal nicht nur mit einen komplizierten Fall von internationaler ...

In „Cobra“ schickt Deon Meyer seinen Ermittler Bennie Griessel von der Valke-Einheit in Kapstadt zum 4. Mal in den Einsatz. Bennie bekommt es diesmal nicht nur mit einen komplizierten Fall von internationaler Tragweite zu tun, nein er hadert auch schwer mit seinem Privatleben. Überhaupt ist er mit sich und der Welt im Widerstreit. Seine Selbstsicherheit ist arg angeknackst und das hindert ihn sowohl privat als auch beruflich. Doch Bennie muss im Fall drei erschossener Bodyguards ermitteln und gerät dabei zwischen die Fronten des südafrikanischen Geheimdienstes. Als Bennie allerdings aufgeht wer ihm bei seinen Recherchen behilflich sein kann, wird es für ihn und den Kleinkriminellen Tyrone gefährlich. In diesem Krimi vereint Meyer erneut den Krimi-Plot mit der bestehenden politischen Situation im Land. Er nutzt dabei gekonnt die Missstände wie Korruption, Überwachung und Machtmissbrauch um damit die Eckpunkte für seine Krimihandlung abzustecken. Das gelingt dem Autor erneut so gut, dass wieder ein packender Krimi mit einer Vielzahl an Richtungswechseln und einem rasanten Tempo entstanden ist. Mich hat auch dieser Bennie-Griessel-Krimi wieder super unterhalten. Mit „Cobra“ ist Deon Meyer ein anspruchsvoller und spannend erzählter Krimi mit einer interessanten Hauptfigur und einem überzeugenden Plot geglückt. Ich kann diesen Krimi nur wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Leander Lost zum Zweiten

Spur der Schatten
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Hat mir der erste Teil „Lost in Fuseta“ schon super gefallen muss ich zugeben hat mir dieser jetzt sogar noch einen Ticken besser gefallen. Für mich war er ein echter Pageturner. Das Buch hat alles, was ...

Hat mir der erste Teil „Lost in Fuseta“ schon super gefallen muss ich zugeben hat mir dieser jetzt sogar noch einen Ticken besser gefallen. Für mich war er ein echter Pageturner. Das Buch hat alles, was ein sehr guter Krimi braucht: Spannung, toll charakterisierte Hauptcharaktere, Humor an den richtigen Stellen in der Handlung und das gewisse Lokalkolorit. Selbst ein bisschen Historisches weiß der Autor elegant einzuflechten. Was die Krimihandlung betrifft tappt man als Leser lange im Dunkeln wohin die Reise, sprich die Auflösung des Falls, wohl gehen wird. Aber so soll es ja auch sein. Dass erneut Leander Lost mit seinem Asperger-Syndrom viel Raum bekommt ist dabei absolut passend, entwickeln sich doch gerade daraus immer wieder neue Denkanstöße für die Lösung des Falls. Die dabei entstehenden Missverständnisse zwischen Lost und dem Team, bescherten mir den einen oder anderen Lacher. Zusammenfassend kann ich sagen, dass dank des hervorragenden Schreib- und Erzählstils dieser Krimi ein überzeugender Fortsetzungsband ist. Um die Verbandelungen Lost/Teammitglieder voll genießen zu können, sollte man durchaus den 1. Teil kennen. Das ist allerdings kein Muss. Ich empfehle den Krimi weiter und vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Lost - aber nicht verloren

Lost in Fuseta
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Gil Ribeiro schickt mit „Lost in Fuseta“ seinen namengebenden Kommissar Leander Lost in seinen ersten Einsatz. Was für ein herrlich andersartiger Ermittler. Nicht nur die neuen Kollegen in Portugal wundern ...

Gil Ribeiro schickt mit „Lost in Fuseta“ seinen namengebenden Kommissar Leander Lost in seinen ersten Einsatz. Was für ein herrlich andersartiger Ermittler. Nicht nur die neuen Kollegen in Portugal wundern sich über den Deutschen, nein auch der Leser überlegt, was mit Lost nicht stimmen mag, wenn er im Auto plötzlich beginnt Ecken zu zählen. Dank seiner Eigenarten erfasst er schnell und scharfsinnig die kleinsten Details und stellt alsbald Zusammenhänge zwischen dem neuen Fall und einem weiter zurückliegenden Unfalltod einer Biologin fest. Sehr einfühlsam, flüssig und fesselnd ist der Erzählstil des Autors. Die Hauptcharaktere sind alle wunderbar ausgearbeitet mit ihren Macken, Ecken und Kanten. Besonders intensiv wird hierbei natürlich Leanders Andersartigkeit durch das Asperger-Syndrom beschrieben. Gil Ribeiro gelingt es dabei auf verständliche, behutsame und sympathische Weise dem Leser die Verhaltensweisen eines Menschen mit diesem Krankheitsbild näherzubringen. Ebenfalls nicht unerwähnt durfte selbstverständlich die Postkarten-Idylle der portugiesischen Algarve bleiben. Die war aber nicht zu vordergründig und passte deshalb gut in die Geschichte. Ich möchte eindeutig mehr Fälle mit diesem außergewöhnlichen Ermittler und seinem Team lesen. Ich kann diesen Krimi absolut empfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne.