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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2020

Knallharter Krimi

Blutiger Winter
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„Blutiger Winter“ ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Beschreibungen der Schwierigkeiten die Akyl Borubaew wegen der politischen Machthaber und ihrer Art der Durchsetzung ihrer Interessen hat, ...

„Blutiger Winter“ ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Beschreibungen der Schwierigkeiten die Akyl Borubaew wegen der politischen Machthaber und ihrer Art der Durchsetzung ihrer Interessen hat, ist wortgewaltig und genial erzählt. Auch die Szenen in der „Unterwelt“ mit ihren anstößigen und schmutzigen Aktionen passen absolut in diese Krimihandlung. Wer sich von soviel „Unschönem“ nicht abschrecken lässt, wird ein wirklich gelungenen Debütroman vorfinden, den es in dieser Art noch nicht so oft gegeben hat. Für mich ein gelungener, wenn auch extrem anders angelegter Krimi. 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Komplex und spannend

Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5)
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Der 2. Teil schließt nahtlos an „Der Würfelmörder“ an. Das ist ja auch zwingend, hing man nach dem Ende des 1. Teils doch irgendwie in der Luft. Die Ermittlungen gehen jetzt in die entscheidende Phase ...

Der 2. Teil schließt nahtlos an „Der Würfelmörder“ an. Das ist ja auch zwingend, hing man nach dem Ende des 1. Teils doch irgendwie in der Luft. Die Ermittlungen gehen jetzt in die entscheidende Phase und auch das Privatleben Risks ist immer noch alles andere als optimal. Auch dieser Band ist wieder gewohnt spannend und komplex erzählt und ist von atemberaubendem Tempo und Action geprägt. Der Schreibstil des Autors ist lebendig und packend. Durch kurzgehaltene Kapitel und die ständig wechselnden Perspektiven wird die Spannung auf einem guten Level gehalten. Auf jeden Fall ist es zwingend beide Teile des Würfelmörders zu kaufen, ein Teil allein macht keinen Sinn. Ich empfehle beide Teile möglichst zeitnah zu lesen, um bei den doch sehr komplexen Handlungssträngen den Durchblick nicht zu verlieren. Wie schon für den 1. Teil vergebe ich hier 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Spannende Lektüre

Mörderkind
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In „Mörderkind“ erzählt Inge Löhnig die Geschichte von Fiona, die nach dem Tode ihres Vaters seiner Aussage „Ich bin kein Mörder“ auf den Grund geht. Dabei wird die Geschichte in zwei zeitlichen Ebenen ...

In „Mörderkind“ erzählt Inge Löhnig die Geschichte von Fiona, die nach dem Tode ihres Vaters seiner Aussage „Ich bin kein Mörder“ auf den Grund geht. Dabei wird die Geschichte in zwei zeitlichen Ebenen geschildert. Im Verlauf der Handlungen nähern sich diese immer weiter an und enthüllen letztlich die wahren Umstände. Das Buch skizziert neben den Nachforschungen sehr intensiv das Leben Fionas. Es zeigt sie als eine Frau, die keine schöne Kindheit/Jugend hatte und der es nicht leicht fällt Vertrauen zu anderen aufzubauen. Man versteht nach und nach, warum Fiona so ist wie sie ist und kann nachvollziehen warum es ihr so wichtig ist der Sache auf den Grund zu kommen. Ich war durchaus gespannt, wie sich die Geschichte letztlich fügt, zumal die Autorin überraschende Wendungen eingebaut hatte. Inge Löhnig ist mittels ihres eindrücklichen und gefühlvollen Erzählstils ein toller Roman gelungen. Das Schicksal Fionas lässt einen nicht kalt und ich konnte Fionas Motivation nachvollziehen. Mir hat der Krimi/Roman schöne Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Spannend und lesenswert

Verflucht seist du
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Im 5. Fall für Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team hat die Autorin gleich mehrere Themen eingearbeitet. Es geht um Standesdünkel, Drogen, Mobbing, Großspurigkeit und Orientierungslosigkeit von ...

Im 5. Fall für Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team hat die Autorin gleich mehrere Themen eingearbeitet. Es geht um Standesdünkel, Drogen, Mobbing, Großspurigkeit und Orientierungslosigkeit von Jugendlichen. Der Autorin gelingt es fast spielend leicht all diese doch sehr schwierigen Themen in ihrem Krimi-Plot einzuarbeiten. Und dank gekonnt gebauter Wendungen entspinnt sich ein fesselnder Fall in dem nicht nur Dühnfort sondern auch der Leser selbst immer weiter gefangen genommen wird. Auch in diesem Teil wird wieder das Privatleben der Hauptcharaktere unter die Lupe genommen. Es gibt Ab- und Zugänge im Team und damit natürlich auch wieder neu zu Erzählendes. Auch im 5. Fall schafft es die Autorin erneut einen Krimi mit Bezug auf aktuelle Themen auf hohem Niveau und mit glaubhaften Charakteren abzuliefern. Die Auflösung des Falls ist so konzipiert, dass man als Leser doch überrascht wird, wie sich letztlich alles fügt. Mir hat dieser Krimi ein tolles Lesevergnügen beschert und ich vergebe deshalb 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Krimi mit ausgefeilter Handlung

So unselig schön (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 3)
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Ohne großes Geplänkel ist man gleich im Geschehen drin. Es wird wie so oft aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Den größten Raum nimmt natürliche die Polizeiarbeit ein, wobei die Autorin wieder geschickt ...

Ohne großes Geplänkel ist man gleich im Geschehen drin. Es wird wie so oft aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Den größten Raum nimmt natürliche die Polizeiarbeit ein, wobei die Autorin wieder geschickt viele Spuren legt, die aber den Leser durchaus bei seinem Miträtseln in die falsche Richtung oder gar in eine Sackgasse schickt. Aber so muss es ja auch sein, sonst wäre es ja kein Krimi. Schließlich erwartet man eine fesselnde Handlung und überzeugende Ermittlungsarbeit. Und genau das schafft die Autorin mit viel Raffinesse. Auch das Privatleben der Ermittler wird wieder weiterentwickelt. So wird zum Beispiel Dühnfort ein Geständnis gemacht, dass ihn doch ganz schön ins Schleudern bringt, und die Teamarbeit auch arg stört. Doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Zum besseren Verständnis der Verquickungen innerhalb des Teams sollte man die Vorgängerbände durchaus gelesen haben. Für die eigentliche Krimihandlung ist es jedoch nicht erforderlich. Zusammenfassend kann ich sagen ist es wieder ein guter Krimi geworden, der mit einer ausgefeilten Handlung und sympathischen Charakteren punkten kann. Ich empfehle den Krimi gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.