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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2020

Nichts für Zartbesaitete

Totenkünstler (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 4)
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Wie schon in den Vorgängerbänden werden die Handlungen des Täters wieder sehr bluttriefend und brutal dargestellt. Vielleicht nicht unbedingt das Richtige für Zartbesaitete. Aber für den Bekennenden Fan ...

Wie schon in den Vorgängerbänden werden die Handlungen des Täters wieder sehr bluttriefend und brutal dargestellt. Vielleicht nicht unbedingt das Richtige für Zartbesaitete. Aber für den Bekennenden Fan gehört das ja mittlerweile zu einem guten Hunter-Garcia-Thriller dazu. Als Fan des Genre will man es doch auch gar nicht anders haben – nicht wahr? Durch die Cliffhanger am Kapitelende erhöht der Autor subtil die Spannung. Als Leser muss man wissen wie es weitergeht und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon wieder ausgelesen. So ging es mir jedenfalls. Dass die beiden Ermittler auch diesen Fall souverän zu Ende bringen versteht sich ja wohl von selbst. Ich warte jetzt gespannt auf den nächsten Fall und hoffe dem Autor gehen die Ideen nicht aus. Ich kann/will/muss diesen Thriller weiterempfehlen und vergebe gern 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.11.2020

Sehr spannender 3. Teil

Irrfahrt
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Schon die ersten beiden Teile um den Europol-Ermittler Bogart Bull hatten mir sehr gut gefallen. Jetzt war ich gespannt, ob der Autor dieses hohe Niveau halten konnte. Und ich kann das nur bejahen. Der ...

Schon die ersten beiden Teile um den Europol-Ermittler Bogart Bull hatten mir sehr gut gefallen. Jetzt war ich gespannt, ob der Autor dieses hohe Niveau halten konnte. Und ich kann das nur bejahen. Der Plot ist so konstruiert, dass man als Leser faktisch Bogart Bull über die Schulter schauen kann, und wie er selbst, lange nicht weiß, wie diese Morde zusammenhängen. Nur allmählich erkennt man die Verbindungen. Die Erzählweise ist dabei so gelungen, dass es mir schwerfiel das Buch aus der Hand zu legen.
Neben dem stimmigen Plot hat der Autor mit Bogart Bull einen Hauptcharakter geschaffen, der in allen Lebenslagen überzeugt ohne stereotyp zu wirken. Auch die anderen auftretenden Figuren müssen sich nicht hinter ihm verstecken, sind sie allesamt überaus glaubhaft dargestellt. Und die Auflösung der Morde ist letztlich schlüssig und logisch erklärt.
Mein Fazit: Auch der 3. Teil der Reihe war wieder ein rasanter und sehr spannender Fall, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Ich kann diesen Krimi absolut weiterempfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.11.2020

Fesselnder 2. Fall für Carl Edson

Spiele
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Nach „Opfer“ ist dies nun Teil 2 mit Carl Edson als ermittelnden Kommissar. Erzählt wird die Geschichte aus 2 Blickwinkeln. Zum einem aus Sicht von Kommissar Carl Edson und zum anderen aus den Perspektiven ...

Nach „Opfer“ ist dies nun Teil 2 mit Carl Edson als ermittelnden Kommissar. Erzählt wird die Geschichte aus 2 Blickwinkeln. Zum einem aus Sicht von Kommissar Carl Edson und zum anderen aus den Perspektiven der Journalisten Andersson und Lindström. Gekoppelt mit kurzgehaltenen Kapiteln nimmt die Handlung schnell an Fahrt auf. Kapitel für Kapitel wird der Leser in die Begebenheiten von vor 30 Jahren und denen im Jetzt hineingezogen. Die Spannung nimmt immer mehr zu und man beginnt beim Lesen hinter die Motivation des Täters kommen zu wollen. Das ist allerdings nichts so einfach, lässt der Autor doch immer wieder überraschende Wendungen entstehen. Sieht man mal von dem nicht ganz so fesselnden Mittelteil ab, präsentiert Bo Svernström mit „Spiele“ einen packenden Thriller, der abgesehen vom Plot, vor allem durch den mitreißenden Schreib- und Erzählstil und seine interessanten Hauptprotagonisten punkten kann.
Mich hat dieser Thriller inhaltlich überzeugt und hat mich somit auch wunderbar unterhalten. Ich kann ihn absolut weiterempfehlen und vergebe trotz der leichten Länge im Mittelteil 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.11.2020

Spuren aus der Vergangenheit

Im Dunkeln sind alle Wölfe grau
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In seinem 5. Fall wird es für Varg Veum persönlich, muss und will er doch die Umstände die zum Tod seinen Freundes Ex-Kriminalbeamte Hjalmar Nymark führten aufklären. Hjalmar hatte Ermittlungen in einem ...

In seinem 5. Fall wird es für Varg Veum persönlich, muss und will er doch die Umstände die zum Tod seinen Freundes Ex-Kriminalbeamte Hjalmar Nymark führten aufklären. Hjalmar hatte Ermittlungen in einem noch offenen Fall auf eigene Faust angestellt und war dabei wohl jemandem unbewusst zu Nahe gekommen. Denn wenig später ist er tot und Varg lassen die Umstände einfach keine Ruhe, und so beginnt er mit seiner Recherche.
Der Plot hört sich nach einem soliden Krimi an, doch war ich etwas enttäuscht von der Umsetzung. Weder besticht der Krimi durch Spannung noch durch überzeugende Nebencharaktere. Sehr viel und gezielt übt der Autor diesmal Sozialkritik, was zwar durchaus in den Handlungsverlauf passte, mir aber den eigentlichen Krimiplot zerlegte.
Dieser Teil aus der Varg-Veum-Reihe konnte mich im Vergleich zu den Vorgängern leider nicht begeistern. Er war zwar flüssig und leicht zu lesen, aber für mich nicht wirklich „rund“. Deshalb vergebe ich hier 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.11.2020

Varg Veum und die kopflose Frau

Die Frau im Kühlschrank
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Diesmal kommt es dicke für Varg Veum. Was als Vermisstenfall beginnt endet mit der Suche nach einem Frauenmörder. Doch wie kommt es dazu? Varg erhält von Arnes Mutter den Auftrag nach ihrem Sohn zu suchen, ...

Diesmal kommt es dicke für Varg Veum. Was als Vermisstenfall beginnt endet mit der Suche nach einem Frauenmörder. Doch wie kommt es dazu? Varg erhält von Arnes Mutter den Auftrag nach ihrem Sohn zu suchen, hat dieser sich doch nicht wie gewohnt bei ihr gemeldet. Varg nimmt den Auftrag an und erfährt bei Arnes Arbeitsgeber auf einer Ölplattform, dass auch er nichts über den Verbleib Arnes weiß. Als sich Varg nun in Arnes Wohnung näher umschaut, entdeckt er im Kühlschrank eine kopflose Leiche. Und zu allem Überfluss, soll es nicht bei dieser einen bleiben. Also wieder viel Ermittlungsarbeit für Varg Veum.
Wie schon in den Vorgängerbänden kann Varg Veum seine Art, als hartnäckiger und eigenbrötlerischer Privatdetektiv, nicht abschütteln. Verbeißt er sich erst einmal in einen neuen Fall gibt es für ihn kein rechts und links, er geht stur geradeaus, egal wem er dabei auf die Füße tritt. Das dies natürlich seinem Gegenspieler bei der Polizei, Kriminalinspektor Muus, so gar nicht passt ist Programm. Aber gerade diese Zielstrebigkeit ist es schließlich, die Licht in die Mordserie bringt.
Mir hat auch dieser neue Teil wieder viel Lesevergnügen und gute Unterhaltung geboten. Ich vergebe für diesen Kriminalroman 4 von 5 Sterne.