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Veröffentlicht am 08.03.2020

Weber & Jäger wieder auf Zeitreise

Karfreitagsmord
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Nach Teil 1 „Dreikönigsmord“ hatte ich auf eine Steigerung in diesem 2. Teil „Karfreitagsmord“ von Bea Rauenthal gehofft. Aber mein Wunsch sollte leider nicht in Erfüllung gehen. Diesmal verschlägt es ...

Nach Teil 1 „Dreikönigsmord“ hatte ich auf eine Steigerung in diesem 2. Teil „Karfreitagsmord“ von Bea Rauenthal gehofft. Aber mein Wunsch sollte leider nicht in Erfüllung gehen. Diesmal verschlägt es Weber & Jäger ins ausgehende 19. Jahrhundert. Ist Jäger auch hier ein Polizist bekommt Weber eine denkbar ungünstige um nicht zu sagen absurde Rolle zugewiesen. Sie ist eine 18jährige, ja richtig gelesen 18, junge Frau aus gutem Haus. Also alberner geht es ja wohl kaum noch. Mutiert eine gestandene Kriminalkommissarin aus dem Heute in eine Unmündige – nein das geht echt nicht. Da war bei mir „der Ofen aus“. Ich konnte und wollte diesen Kriminal-?/Zeitreiseroman? nicht mehr zu Ende lesen. Dafür gibt es zu viele gute Bücher mit denen man sich die Zeit versüßen kann. Ob ich mir Neugierde halber den 3. Teil noch antue glaube ich nicht – na mal sehen wie die Kritiken sind. Diesen 2. Teil kann ich nicht weiterempfehlen und vergebe nur einen Stern weil es mindestens einer sein muss um als Rezension gewertet zu werden.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Zeitreise-Krimi

Dreikönigsmord
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„Dreikönigsmord“ ist der 1. Teil einer Zeitreise-Krimi-Trilogie. Die Polizeibeamten Weber & Jäger aus der Gegenwart müssen einen Mord im Mittelalter lösen. Das liest sich ja erst mal ganz vielversprechend. ...

„Dreikönigsmord“ ist der 1. Teil einer Zeitreise-Krimi-Trilogie. Die Polizeibeamten Weber & Jäger aus der Gegenwart müssen einen Mord im Mittelalter lösen. Das liest sich ja erst mal ganz vielversprechend. Doch die Umsetzung fand ich dann alles andere als gelungen. Für einen wirklich guten Krimi war die Reise und Verweildauer im Mittelalter teilweise albern und unlogisch dargestellt. Und die Krimi-Spannung wollte sich bei mir auch nicht richtig einstellen. Ich hatte das Empfinden immer wenn der Spannungsbogen abfiel musste schnell ein neuer Mord her. Auch was sich so im Mittelalter abspielte passte so überhaupt nicht zu historisch Belegtem. Hier ist schon viel schriftstellerische Freiheit am Werk gewesen. Also ich kann diesen Krimi nicht so richtig einordnen. Weder ein richtiger Krimi mit plausibler Ermittlungsarbeit noch ein Zeitreise-Roman mit historischem Flair. Nein aus meiner Sicht leider kein Buch, dass ich weiter empfehlen möchte. Und nur weil mir die Idee durchaus hätte gefallen können gerade noch 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Atmosphärisch dichter HistoKrimi

Der Teufel von New York
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Die Geschichte wird aus der Ich-Erzähler-Perspektive der Hauptfigur des Tim Wilde geschildert. Es umspannt die Anfänge der Polizei im New York des 19. Jahrhunderts. Die Autorin Lyndsay Faye präsentiert ...

Die Geschichte wird aus der Ich-Erzähler-Perspektive der Hauptfigur des Tim Wilde geschildert. Es umspannt die Anfänge der Polizei im New York des 19. Jahrhunderts. Die Autorin Lyndsay Faye präsentiert hier einen gut recherchierten historischen Kriminalroman der zu gleich auch den Auftakt zu einer Serie um den Ermittler Timothy Wilde bildet. Die Handlung beginnt ohne langatmige Einführungskapitel mit einem Feuer. Dadurch lernt Timothy Bird Daly kennen, und findet sich schneller als ihm lieb ist in einem Fall wieder, in dem es um ermordete und unsagbar grausam zugerichtete Kinder geht. Timothys Ermittlungen führen ihn dabei alsbald in die Elendsviertel und die New Yorker Unterwelt. Das dabei skizzierte Alltagsleben und der Überlebenskampf im New York in der Mitte des 19. Jh. ist gut recherchiert und wird detailreich in die Story eingebaut. So erfährt der Leser z. B. etwas über die medizinisch/hygienischen Zustände oder aber auch über die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Einwandernationalitäten. Trotz weniger Hinweise zur Lösung kann Timothy dank Beharrlichkeit den Fall dann doch aufklären. Die auftretenden Charaktere sind allesamt liebevoll ausgearbeitet. Sie überzeugen in ihren jeweiligen Rollen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, sieht man mal von der Gaunersprache „Flash“ ab. Insgesamt betrachtet ist Lyndsay Faye ein wirklich toller HistoThriller gelungen. Er hat mich in allen Belangen – Figuren, Handlung, Historie, Atmosphäre - absolut überzeugt. Ich empfehle dieses Buch gern weiter und vergebe 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Gelungener Auftakt

Mörderische Côte d'Azur
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„Mörderische Cote d'Azur“ ist der Auftaktband der Commissaire Duval-Reihe von Christine Cazon. Kaum aus Paris in Cannes angekommen, muss Leon Duval schon seinen ersten Fall lösen. Eine gehörige Umstellung ...

„Mörderische Cote d'Azur“ ist der Auftaktband der Commissaire Duval-Reihe von Christine Cazon. Kaum aus Paris in Cannes angekommen, muss Leon Duval schon seinen ersten Fall lösen. Eine gehörige Umstellung für den Commissaire. Hat er doch hier weder eine Ahnung von den Gepflogenheiten noch weiß er ein schlagkräftiges Team hinter sich. Doch er hat Glück. Seine Mitarbeiter stellen sich als loyale und fähige Polizisten heraus, sodass ein Ermitteln nicht unmöglich ist. Die Tätersuche und dessen Motivation dabei bleibt lange offen. Dadurch schafft es die Autorin die Spannung gut zu halten. Wie in Frankreich-Krimis üblich, wird auch in diesem viel mit dem Lokalkolorit kokettiert. Die handelnden Personen werden gekonnt in Szene gesetzt und überzeugen in ihren jeweiligen Rollen, allen voran natürlich Commissaire Duval, von dem man nach und nach so einiges erfährt. Insgesamt kann man sagen hat die Autorin einen guten unaufgeregten aber deshalb nicht weniger spannenden Serienstart für Leon Duval hingelegt. Mich hat der Krimi gut unterhalten und ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Interessantes Ermittler-Duo

Teufelsgrinsen
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„Teufelsgrinsen“ist der erste Band um die Titelfigur Anna Kronberg geschrieben von Annelie Wendeberg. Da im viktorianischen England Frauen noch nicht als Ärztin praktizieren durften, gibt sich Anna kurzerhand ...

„Teufelsgrinsen“ist der erste Band um die Titelfigur Anna Kronberg geschrieben von Annelie Wendeberg. Da im viktorianischen England Frauen noch nicht als Ärztin praktizieren durften, gibt sich Anna kurzerhand als Anton Kronberg aus, um als anerkannter Bakteriologe zu arbeiten. Als sie zu einem Todesfall gerufen wird lernt sie dort Sherlock Holmes kennen, der dank seiner vielgepriesenen Deduktionfähigkeit sofort erkennt, dass Anton eine Anna ist. Somit beginnt ein teilweise durchaus amüsantes Krimi-Abenteuer, in dem die beiden zeigen müssen, was ihnen steckt. Der Autorin gelingt es dabei gut das viktorianische London mit all seinen vielschichtigen Bevölkerungsgruppen und deren Lebensumstände authentisch zu schildern. Der Schreibstil dabei ist passend für die gewählte Epoche und ist flüssig zu lesen. Zusammenfassend kann man sagen ist Annelie Wendeberg ein gutes Debüt mit einem interessanten Krimiplot gelungen. Die Kombination Anna/Anton Kronberg und Sherlock Holmes, einer bekannten Ermittlerfigur zahlreicher HistoKrimis, fand ich echt gelungen. Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

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