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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2020

Ein toller Roman

Die verbotene Zeit
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Es ist eine spannende, fesselnde, berührende, traurige (Liebes)Geschichte, in einer verbotenen Zeit. Das Grundthema des Buches Nationalsozialismus/Antisemitismus wird überzeugend umgesetzt. 1975: Nach ...

Es ist eine spannende, fesselnde, berührende, traurige (Liebes)Geschichte, in einer verbotenen Zeit. Das Grundthema des Buches Nationalsozialismus/Antisemitismus wird überzeugend umgesetzt. 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Die Autorin schafft es, das man sich gut in die Story hineinfindet. Die beklemmende Atmosphäre der 1930er Jahre kommt sehr authentisch rüber. Auch merkt man, das sich die Autorin mit den historischen Begebenheiten auseinandergesetzt und wunderbar eingebunden hat. Sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren werden ausführlich beschrieben und bekommen ihren Raum. Mich hat der Roman sehr gut unterhalten und ich kann ihn ohne wenn und aber weiterempfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2020

Schwestern und ein geheimnisvolles Herrenhaus

Die Schwestern von Sherwood
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Claire Winter erzählt hier eine sehr verschachtelte Geschichte in 2 Zeitebenen. Zeitebene 1: 1948 – an Melinda ist ein Päckchen adressiert, dass sie veranlasst in England nach ihren Wurzel zu forschen. ...

Claire Winter erzählt hier eine sehr verschachtelte Geschichte in 2 Zeitebenen. Zeitebene 1: 1948 – an Melinda ist ein Päckchen adressiert, dass sie veranlasst in England nach ihren Wurzel zu forschen. Zeitebene 2: 1881 – erzählt die Geschichte der Familie Sherwood, hauptsächlich der Schwestern. Der Autorin gelingt es wunderbar das Schicksal aber auch die Leidenschaften der Schwestern mit viel Gefühl authentisch zu erzählen. Ebenfalls das Lebensumfeld und die Landschaft wurden detailreich skizziert. Wie Melinda ihre Nachforschungen durchführt und immer tiefe in die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte eintaucht, machte Spaß und war durchaus interessant zu verfolgen. Durch die Perspektivwechsel mit jedem neuen Kapitel wurde die Spannung immer weiter vorangetrieben. Das fand ich durchaus gelungen. War man doch als Leser gezwungen immer am Buch zu bleiben um den „roten Faden“ nicht zu verlieren. Kurzum: Dieser Roman verbindet Spannung, Emotionalität und Geheimnis in einer wunderbaren historischen Liebesgeschichte. Mich hat der Roman gut unterhalten. Ich möchte ihn hiermit gern weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2020

Frankreichs Hugenotten

Die geheime Tochter
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Der Autorin ist ein historischer Roman gelungen, der Spannung, Intrigen, politische Vorkommnisse und gesellschaftliche Ereignisse vereint. Cecilia, die Hauptfigur, führt ihr Kampf um die Wiedererlangung ...

Der Autorin ist ein historischer Roman gelungen, der Spannung, Intrigen, politische Vorkommnisse und gesellschaftliche Ereignisse vereint. Cecilia, die Hauptfigur, führt ihr Kampf um die Wiedererlangung des Familienerbes vom heimische Schottland bis an den französischen Hof. Dabei setzt die Autorin Frankreich und Schottland wunderbar ins Bild. Auch andere auftretende Personen sind passend charakterisiert. Aber nicht alle meinen es gut und ehrlich mit Cecila. Durch die intriganten Abläufe am Hof zum Beispiel bleibt auch für den Leser die Geschichte unvorhersehbar und somit spannend. Es entspinnt sich eine tolle Geschichte die als Rahmenhandlung die Hugenottenverfolgung im Frankreich des 18. Jahrhunderts hat. Einen kleinen historischen Abriss um den beschwerlichen Weg der Hugenotten versteht die Autorin geschickt in den Handlungsverlauf einzubinden. Mit diesem Roman hat die Autorin einen flüssig zu lesenden Roman geschaffen, der durch seine solide Machart zu unterhalten vermag. Ein Pluspunkt sind die Zeittafeln und Personenregister am Buchende. Ich kann das Buch weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2020

Gelungener Serienstart

Shadowscent - Die Blume der Finsternis
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Die Blume der Finsternis ist der 1. Teil Shadowscent-Reihe von P. M. Freestone. Es handelt sich hier um ein Fantasy-Roman mit mystischen Elementen. Die Geschichte kommt anfänglich recht zäh in Gang. Das ...

Die Blume der Finsternis ist der 1. Teil Shadowscent-Reihe von P. M. Freestone. Es handelt sich hier um ein Fantasy-Roman mit mystischen Elementen. Die Geschichte kommt anfänglich recht zäh in Gang. Das liegt vielleicht auch an der Vielzahl storyrelevanter Begriffe, die man erst einmal verinnerlichen muss. Das bessert sich aber Gott sei Dank mit jedem neuen Kapitel. Allerdings wurde mein Leserhythmus immer wieder „zerlegt“, da manche Szenen zu schnell und andere wiederum zu ausführlich erzählt wurden. Da Rakels Welt förmlich aus Gerüchen besteht werden diese auch sehr detailliert und immer wieder beschrieben. Das war mir dann irgendwann etwas zu viel des Guten. Im Gegensatz dazu fand ich die Darstellung des Kaiserreichs mit den umliegenden Gegenden recht gut skizziert. Durch elegant gesetzte Wendungen in der Handlung schafft es die Autorin das Tempo immer wieder anzuziehen. Der Cliffhanger am Ende des Buches lässt einen schon jetzt nach dem Folgeband fiebern. Ich mag ja solche Stilmittel nicht, aber es ist leider eine beliebte Art den Leser auf den nächsten Band einzuschwören. Kurzum: Das Buch hat ein „blumiges“ Setting, tolle Figuren und hält durchaus gekonnte Wendungen bereit. Aber das Ganze hat definitiv noch Potenzial nach oben. Mal sehen/lesen, wie sich der 2. Teil unter diesen Gesichtspunkten weiterentwickelt. Eine Leseempfehlung kann ich aussprechen und vergebe 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2020

Interessantes Thema sensibel umgesetzt

Geteilt durch zwei
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„Geteilt durch zwei“ ist ein Roman, der sich dem Thema Adoption im allgemeinen und Trennung der Geschwister bei einer Adoption, im besonderen Fall von Zwillingen, annimmt. Der Autorin gelingt es wunderbar ...

„Geteilt durch zwei“ ist ein Roman, der sich dem Thema Adoption im allgemeinen und Trennung der Geschwister bei einer Adoption, im besonderen Fall von Zwillingen, annimmt. Der Autorin gelingt es wunderbar mit einfühlsamen Worten den inneren Zwiespalt ihrer Hauptfigur Nadja zu beschreiben. Allerdings fand ich es schade, dass nicht die Gefühlswelt von Nadjas Zwillingsschwester Pia, dem Leser ebenfalls näher gebracht wurde. Auch andere, Nadja nahestehende Personen, werden faktisch nur sporadisch erwähnt. Das war mir leider zu wenig. Auch wenn Nadjas Gedanken und Emotionen durchaus gut ausgearbeitet sind und man schon teilweise mit ihr leidet, wenn es darum geht, ob sie mit dem was sie tut, das Richtige macht. Die Fragen die sich für Nadja während der Suche nach ihrer Herkunft ergeben und das Abwägen des Für und Wider fand ich überzeugend und plausibel. Kurzum: Es ist ein Buch, dass ein interessantes Thema sensibel beschreibt. Die Umsetzung hätte an manchen Stellen allerdings durchaus ausführlicher ausfallen können. Alles in allem aber ein einfühlsam geschriebener Roman, der mich gut unterhalten hat. Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

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