Profilbild von buchnarr

buchnarr

Lesejury Star
offline

buchnarr ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buchnarr über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2020

Die Geschichte um Luise Fairbanks geht weiter...

Der Duft der Erinnerung
0

Da der Roman fast direkt an den 1. Teil „Fliegen wie ein Vogel“ anschließt, sollte man diesen unbedingt kennen. Die Autorin gibt zwar „Rückblenden“, aber für ein angenehmes Lesevergnügen empfehle ich den ...

Da der Roman fast direkt an den 1. Teil „Fliegen wie ein Vogel“ anschließt, sollte man diesen unbedingt kennen. Die Autorin gibt zwar „Rückblenden“, aber für ein angenehmes Lesevergnügen empfehle ich den 1. Teil zu lesen. Bei den vielen Namen und Verwicklungen ist es einfacher den einzelnen Handlungssträngen zu folgen. Nachdem Luise einen Schicksalsschlag verkraften muss, ihr Mann zur Rettung ihres Bruders aufgebrochen ist und sie weiterhin vom Friedensrichter bedrängt wird, entschließt sie sich ihr Kind in England zur Welt zu bringen. Doch auf der Reise von Australien nach Europa verläuft nichts wie gedacht. Endlich in London angekommen erwarten Luise bereits schlimme Nachrichten. Um das alles zu bewältigen wartet sie sehnsüchtig auf ihren Mann – wo bleibt er nur? Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist flüssig und ohne übertriebene Ausmalungen, auch wenn man bei manchen Szenen schon ahnen kann was kommen wird. Aber die Personen, die Handlung, die Örtlichkeiten wirken authentisch. Ich kann diesen direkten Fortsetzungsroman weiterempfehlen – aber lest zuerst Teil eins. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2020

Abenteuerreise nach Australien

Fliegen wie ein Vogel
0

Anfänglich fand ich die Geschichte arg konstruiert, aber mit Ankunft in Australien bekam das Ganze Struktur, das Tempo nahm zu und die Spannung wuchs. Luise von Wittenstein wird zu Weihnachten 1790 im ...

Anfänglich fand ich die Geschichte arg konstruiert, aber mit Ankunft in Australien bekam das Ganze Struktur, das Tempo nahm zu und die Spannung wuchs. Luise von Wittenstein wird zu Weihnachten 1790 im Alter von 18 Jahren zur Vollwaise, als ihr geliebter Vater stirb. Ihre Mutter war schon länger tot. Sie geht davon aus das Weingut in Worms zu erben. Doch laut Verfügung kann nur ein männlicher Nachkomme erben. Als Luise dann noch erfährt das sie einen Halbbruder Johann hat, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Dazu reist sie erst nach London, hier soll Johann leben. In London findet sie heraus das er nach Australien deportiert wurde. Sie ist entschlossen Johann zu finden und reist nach Australien. Man kann wunderbar verfolgen wie die Figur Luise während der Reise erwachen wurde. Je mehr Problemen sie sich stellen musste, je erwachsener waren ihre Handlungen. Es ist jetzt in meinen Augen kein tiefschürfender, mit historischen Fakten überfrachteter Roman. Aber es ist leichte Unterhaltung zum Abschalten. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig zu lesen. Auf die angekündigte Fortsetzung bin ich durchaus gespannt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2020

Wendungsreicher Thriller

Schwarzer Engel
0

Mit "Schwarzer Engel" legt Sandrone Dazieri den 2. Band der Caselli-Torre-Reihe vor. Wie schon im ersten Band kann der Autor durch seine tempo- und wendungsreiche und sehr spannende Erzählweise punkten. ...

Mit "Schwarzer Engel" legt Sandrone Dazieri den 2. Band der Caselli-Torre-Reihe vor. Wie schon im ersten Band kann der Autor durch seine tempo- und wendungsreiche und sehr spannende Erzählweise punkten. Er versteht es ausnehmend gut historisch Belegtes mit Fiktivem zu verknüpfen, so dass man beim Lesen als bald nicht mehr weiß, was ist echt und was erdacht. Trotz des doch sehr umfangreichen Werkes wird es nie langweilig. Hetzt der Autor doch den geneigten Leser mit einer Rasanz durch Europa, dass einem fast die Luft wegbleibt. Ein weiterer Pluspunkt sind die Dialoge zwischen den beiden Ermittlern. Sie wirken so authentisch als würde man danebenstehen. Wie schon in Band 1 schaffte es Dazieri ein bombastisches Finale zu kreieren. Der platzierte Cliffhanger deutet wohl auf noch mindestens einen Folgeband hin. Lassen wir uns überraschen.
Kurzum: Dem Autor ist es erneut gelungen einen super spannenden Thriller zu schreiben. Ich würde allerdings empfehlen Teil 1 „In der Finsternis“ gelesen zu haben. Das erhöht den Lesegenuss durchaus, versteht man doch die Handlungszusammenhänge und Figurenkonstellationen schneller und besser. Ich warte jetzt gespannt auf den dritten Teil, und hoffe, das der Autor dieses hohe Niveau halten kann. Ich vergebe für diesen exquisiten Thriller volle 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2020

Tom Hawkins' 3. Auftritt

Das Sündenhaus
0

Dies ist nun der nächste Fall in dem die Autorin Antonia Hodgson ihren Tom Hawkins erneut ermitteln lässt. Waren die beiden Vorgänger noch im düsteren London angesiedelt, muss Tom nun weit entfernt von ...

Dies ist nun der nächste Fall in dem die Autorin Antonia Hodgson ihren Tom Hawkins erneut ermitteln lässt. Waren die beiden Vorgänger noch im düsteren London angesiedelt, muss Tom nun weit entfernt von seinem „natürlichen“ Umfeld agieren. Es verschlägt ihn in die englische Oberschicht, in der er im Auftrag „Ihrer Majestät“ einen Gegenstand finden soll, und dabei wiedereinmal über einen Toten stolpert. Auch diesmal entwickelt sich die Krimihandlung schön verzwickt. Was eigentlich für Tom eine einfache Aufgabe darstellen sollte entpuppt sich bald als äußerst gefährliche Angelegenheit. Der flüssige Schreibstil und die teilweise schwarz humorigen Dialoge sowie die erneut wunderbar beschriebenen Figuren, allen voran natürlich Tom, Kitty und Sam machen auch den 3. Teil wieder zu einem Leseerlebnis. Durch die sorgfältige Recherche der historischen Fakten kommt auch hier wieder das Flair vergangener Zeiten wunderbar zum Tragen. Das Finale selbst kann dann auch noch mal mit einen Paukenschlag-Moment punkten.
Kurzum: Auch im 3. Teil haben Tom Hawkins und Co. für mich noch nichts an Attraktivität verloren. Zwar leidet die Weiterentwicklung der Hauptfiguren etwas zu Gunsten der Krimihandlung, aber für mich immer noch eine super Fortsetzung. Ich hatte wieder einen WOW-Moment als ich das Buch beendet hatte. Deshalb empfehle ich auch dieses Buch gern weiter und vergebe natürlich volle 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2020

Tom Hawkins' 2. Auftritt

Der Galgenvogel
0

„Der Galgenvogel“ setzt nur kurze Zeit nach “Das Teufelsloch“ ein. Die Geschichte wird zwar direkt weitererzählt, aber den Vorgänger gelesen zu haben ist kein unbedingtes Muss. Da aber Figuren aus dem ...

„Der Galgenvogel“ setzt nur kurze Zeit nach “Das Teufelsloch“ ein. Die Geschichte wird zwar direkt weitererzählt, aber den Vorgänger gelesen zu haben ist kein unbedingtes Muss. Da aber Figuren aus dem 1. Band auftreten, nicht zuletzt seine Freundin Kitty, ist es für ein tolleres Lesevergnügen nicht verkehrt die Geschichte um das Marshalsea zu kennen. Antonia Hodgson hat mit der Konstellation der beteiligten Personen rund um den Mord an Toms Nachbarn, eine tolle Ausgangssituation geschafften, in der sie ihre Hauptprotagonisten agieren lässt. Wie schon im 1. Teil sieht die Sache für Tom, der des Mordes verdächtigt wird, alles andere als rosig aus. Zu allem Überfluss muss er auch noch auf Geheiß „Ihrer Majestät“ in einer anderen Sache tätig werden. Denn nur wenn er diese vertrackte Sache entwirren kann, winkt ihm der königliche Straferlass. Der Autorin gelingt es wieder brillant die Spannung bis zum Schluss problemlos aufrecht zu erhalten. Die Charaktere sind alle facettenreich skizziert und das London des Jahres 1728 mit „Jedermann“ und „Hofstaat“ sind erneut hervorragend in Szene gesetzt, so dass man sich als Leser mittendrin wähnt. Wie schon im ersten Band gibt es auch hier im Nachwort wieder interessante geschichtliche Fakten, die den Roman wunderbar ergänzen. Auch zu diesen Teil kann ich nur sagen WOW. Ein absoluter Lesegenuss. Ich empfehle dieses Buch gern weiter und vergebe natürlich volle 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere