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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Einfach zum Verlieben

Stolz und Vorurteil
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Stolz und Vorurteil ist wohl der bekannteste Roman von Jane Austen. Im Mittelpunkt steht die Familie Bennet mit ihren 5 Töchtern, von denen jede ihre eigenen Überzeugungen und Vorstellungen von ihrem ...




Stolz und Vorurteil ist wohl der bekannteste Roman von Jane Austen. Im Mittelpunkt steht die Familie Bennet mit ihren 5 Töchtern, von denen jede ihre eigenen Überzeugungen und Vorstellungen von ihrem Leben hat. Aber ein selbstbestimmtes Leben für eine Frau war im England des beginnenden 19. Jh. noch nicht vorgesehen. So sollen die Mädchen möglichst vorteilhaft verheiratet werden. Und damit beginnt die turbulente Geschichte um Ehe, Familie und im besten Falle Liebe.

Dieser Roman ist eine wunderbare, amüsante, charmante und warmherzige Geschichte darüber, dass man dafür eintreten soll seine Träume wahr werden zu lassen. Denn nur wer wagt gewinnt und manchmal werden eben auch Träume wahr...

Ich liebe diesen Klassiker der Weltliteratur und deshalb bekommt er von mir auch volle 5 Sterne.


Veröffentlicht am 29.04.2026

Herzerfrischend frech und lebendig

Klassiker / Tom Sawyers Abenteuer und Streiche
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Angeblich auf eigenen Kindheitserinnerungen basierend, ist Tom Sawyer einer der wohl bekanntesten Lausebengel in der Literatur. So verfolgt man als Leser zum Beispiel, wie Tom das lästige Gartenzaunstreichen ...




Angeblich auf eigenen Kindheitserinnerungen basierend, ist Tom Sawyer einer der wohl bekanntesten Lausebengel in der Literatur. So verfolgt man als Leser zum Beispiel, wie Tom das lästige Gartenzaunstreichen gern anderen überlässt, mit Huckleberry Finn immer wieder in missliche Situationen gerät, wie er mit seiner Freundin Becky eine geheimnisvolle Höhle erkundet oder gar das eigene Begräbnis besucht.

Das alles ist so herzerfrischend frech und lebendig erzählt, dass man sich in so mancher Szene ein Lachen nicht verkneifen kann. Die Charaktere und Schauplätze sind wunderbar beschrieben und wirken sehr authentisch, auch wenn das Städtchen St. Petersburg fiktiv ist.

Alles in allem ist dies ein Roman, der sowohl Erwachsene als auch junge Leser gleichermaßen zu unterhalten vermag. Mir haben die Streiche und Abenteuer von Tom und seinen Freunden sehr gut gefallen und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne.


Veröffentlicht am 29.04.2026

Zeitloser Klassiker

In 80 Tagen um die Welt
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1873 wurde dieser Abenteuerroman um den verwegenen Phileas Fogg erstmals veröffentlicht. Phileas Fogg, ein typischer englischer Gentleman, kann nicht widerstehen, als eine Wette an ihn herangetragen ...




1873 wurde dieser Abenteuerroman um den verwegenen Phileas Fogg erstmals veröffentlicht. Phileas Fogg, ein typischer englischer Gentleman, kann nicht widerstehen, als eine Wette an ihn herangetragen wird. Kann man es schaffen, die Welt in 80 Tagen zu bereisen. Wenn ja, warten auf den Glücklichen 20.000 Pfund. Der ruhige und unterkühlt wirkende, wohlhabende und gesellschaftlich hoch angesehene Fogg geht auf die Wette ein. Und was er und sein Diener Passepartout nun erleben erzählt dieser amüsante und aufregende Roman.

Die Attraktionen in diesem Buch sind dabei eindeutig die vielen exotischen Schauplätze, unter anderem der Dschungel Indiens, Hongkong und Shanghai aber auch die Weiten Amerikas.

"In 80 Tagen um die Welt" ist ein zeitloser Klassiker, der mit der Abenteuerlust des Lesers spielt. Jules Verne versteht es dieses Gefühl Neues entdecken zu wollen im Leser zu wecken, was letztlich diesen Roman so alterslos macht. Es ist ein Werk, das man immer wieder lesen und sich von den unglaublichen Ereignissen und unerwarteten Wendungen unterhalten lassen kann.


Veröffentlicht am 29.04.2026

Abenteuerroman für Jung und Alt

Klassiker / Die Schatzinsel
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Die Geschichte „Die Schatzinsel“ wird zum überwiegenden Teil aus der Sicht von Jim Hawkins erzählt. Das Abenteuer beginnt, als Jim in den Besitz einer Schatzkarte kommt, die ein Gast in der elterlichen ...




Die Geschichte „Die Schatzinsel“ wird zum überwiegenden Teil aus der Sicht von Jim Hawkins erzählt. Das Abenteuer beginnt, als Jim in den Besitz einer Schatzkarte kommt, die ein Gast in der elterlichen Gaststätte „Admiral Benbow“ zurücklässt. Zusammen mit Doktor Livesey und dem Friedensrichter Trelawney macht sich Jim auf die abenteuerliche Suche nach der Schatzinsel...

Wie es sich für einen Abenteuerroman gehört gibt es neben den verschiedensten guten wie bösen Charakteren auch eine Vielzahl exotischer Schauplätze. Allesamt, ob Figuren oder Orte, sind dabei wunderbar lebensecht und bunt beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil und die Erzählweise sind angenehm und so war ich auch schnell in der Geschichte drin. Jim und seine Freunde müssen auf ihrer abenteuerlichen Suche so manche gefährliche Situation meistern, so dass auch für genügend Spannung gesorgt ist.

Fazit: Es ist ein Abenteuer, dass Jung und Alt gleichermaßen begeistern wird. Mich hat es bis zum überraschenden Ende fesseln können, und deshalb gibt auch volle 5 Sterne von mir.


Veröffentlicht am 29.04.2026

Komplex und tiefgründig

Dostojewski - Schuld und Sühne
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Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, war ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht, mit den dunklen Abgründen seiner ...


Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, war ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht, mit den dunklen Abgründen seiner Gedanken konfrontiert wurde, und es mir einfach schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen.

Dostojewski vereint in seiner Erzählung viele wichtige Dinge jener Zeit. Sicher es geht um Verbrechen und Bestrafung, aber auch um Unzurechnungsfähigkeit, Schuld, Gewissen, Reichtum und Armut. Dabei schafft es der Autor seine Charaktere sehr komplex und tiefgründig zu beschreiben und schafft dadurch ein sehr lebensechtes Ambiente.

Fazit: In „Schuld und Sühne“ beschreibt Dostojekwski sehr überzeugend die menschliche Fähigkeit zum Bösen, aber auch zu Scham und Reue. Und lässt letztlich Raskolnikow als Sühne an seiner Schuld an den Rand des Wahnsinns treiben. Was für eine hervorragende Parabel – absolut lesenswert.