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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2023

Spannender Poirot-Krimi mit einer aparten Ariadne Oliver

Elefanten vergessen nicht
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Mit „Elefanten vergessen nicht“ sind in diesem Krimi die alten Klatschbasen gemeint, die sich auch nach vielen Jahren an bestimmte Ereignisse noch sehr genau erinnern können. Diese Damen ausfindig zu machen ...

Mit „Elefanten vergessen nicht“ sind in diesem Krimi die alten Klatschbasen gemeint, die sich auch nach vielen Jahren an bestimmte Ereignisse noch sehr genau erinnern können. Diese Damen ausfindig zu machen und Informationen zu sammeln obliegt hier Ariadne Oliver, die mittels Poirot einen 12 Jahre zurückliegenden Fall unbedingt klären will. Ariadne agiert hier erfrischend munter und humorvoll und selbst Hercule Poirot gibt ihr bereitwillig Unterstützung und Ermutigung. Dieses Zusammenspiel der beiden hat mir sehr gut gefallen und führt natürlich zum zu erwartenden Erfolg. Denn dank aller zusammengetragenen Informationen ist letztlich Poirot in der Lage den Fall zu klären.
Fazit: Die beiden, Ariadne und Hercule, bilden hier ein wirklich detektivisches „Dreamteam“. Der Erzählstil mit den zahlreichen Unterhaltungen sorgen für genügend Hinweise um wieder mitraten zu können und für die nötige Spannung wird so auch gesorgt. Also mich hat dieser Poirot-Oliver-Krimi wirklich gut unterhalten und deshalb bewerte ich ihn mit 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.09.2023

Leider nur ein mittelmäßiger Poirot-Krimi

Auf doppelter Spur
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Das Buch wird zwar in die Reihe um Krimis mit Hercule Poirot gezählt, doch leider ist von ihm so gut wie nichts zu lesen. Die Ermittlungen übernehmen hier Inspektor Richard Hardcastle und der Geheimdienstler ...

Das Buch wird zwar in die Reihe um Krimis mit Hercule Poirot gezählt, doch leider ist von ihm so gut wie nichts zu lesen. Die Ermittlungen übernehmen hier Inspektor Richard Hardcastle und der Geheimdienstler Colin Lamb und nur sporadisch wird Poirot erwähnt. Ohne den Tatort gesehen oder mit Zeugen und Verdächtigen geredet zu haben, verlässt sich Poirot nur auf die ihm übergebenen schriftlichen Notizen und Aussagen. Es geht zwar auch in diesem Krimi nicht ohne die Genialität eines Hercule Poirots, aber wäre er nicht aufgetreten, hätte der Fall auch so geklärt werden können. In dieser Hinsicht bin ich schon ein wenig enttäuscht. Wie Agatha Christie letztlich die „kleine grauen Zellen“ wieder arbeiten lässt und Poirot die Zusammenhänge darstellt haben mich dann doch noch ein Stück weit versöhnt. Deshalb gibt es auch aufgerundete 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.09.2023

Gab schon bessere Poirot-Krimis

Die Kleptomanin
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Obwohl Poirot hier die titelgebende Täterin sehr schnell aus der Reserve lockt, kann er nicht mehr verhindern, dass sie am nächsten Tag tot ist. Poirot stellt Fremdverschulden fest und der mit den Ermittlungen ...

Obwohl Poirot hier die titelgebende Täterin sehr schnell aus der Reserve lockt, kann er nicht mehr verhindern, dass sie am nächsten Tag tot ist. Poirot stellt Fremdverschulden fest und der mit den Ermittlungen betraute Inspektor Sharpe hat nichts gegen die tatkräftige Unterstützung seitens Poirots. Aber auch gemeinsam bleibt es ihnen verwehrt weitere Todesfälle zu verhindern.

Fazit: Auch in diesem neuen Fall gibt es genügend mögliche Täter, die ein umfangreiches Frage-Antwort-Spiel durch Poirot nach sich ziehen. Allerdings gibt es hier eine eher ereignisarme Handlung die durch Poirot mit viel Fantasie nachvollziehbar aufgeklärt wird. Aus meiner Sicht ein eher mittelmäßiger Krimi, den ich mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 03.09.2023

Poirot zeigt Anwalt Entwhistle wie es geht

Der Wachsblumenstrauß
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Hercule ist offiziell im Ruhestand, doch wie die Katze das Mausen nicht lassen kann, so kann Hercule nicht anders als sich wieder in einen undurchsichtigen Fall zu verbeißen. Bei dem stirbt plötzlich ein ...

Hercule ist offiziell im Ruhestand, doch wie die Katze das Mausen nicht lassen kann, so kann Hercule nicht anders als sich wieder in einen undurchsichtigen Fall zu verbeißen. Bei dem stirbt plötzlich ein reicher Unternehmer, seine exaltierte Schwester vermutet einen Mord und wird kurz darauf selbst getötet. Wie immer gibt es innerhalb der Familie mehr als einen potentiellen Verdächtigen. Poirot hat also wieder alle Hände voll zu tun, sprich er muss seine „kleinen grauen Zellen“ zum rotieren bringen, um den Fall zu lösen und somit den Täter/die Täterin zu überführen. Wie schon in einigen vorherigen Bänden betritt Poirot erst ziemlich spät die Bühne. Doch als er endlich ins Geschehen eingreift, wird damit auch die Handlung, die Spannung und das Tempo belebt. Denn die Ermittlungen des Anwaltes Entwhistle muten im Vergleich zu Poirots Präsenz doch ziemlich bemitleidenswert an. So ist es kein Wunder, dass Poirots zielgerichtete Beharrlichkeit in einem beeindruckenden Finale gipfeln. Und dafür gibt es von mir eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.09.2023

sehr unterhaltsam

Vier Frauen und ein Mord
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Gemeinsam mit seiner langjährigen Freundin Ariadne Oliver ist Hercule Poirot diesmal im Einsatz um für Recht und Gerechtigkeit einzustehen.
Ein Mann wurde für einen Mord vor Gericht gestellt und zum Tode ...

Gemeinsam mit seiner langjährigen Freundin Ariadne Oliver ist Hercule Poirot diesmal im Einsatz um für Recht und Gerechtigkeit einzustehen.
Ein Mann wurde für einen Mord vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt, den er nicht begangen haben will. Poirots „kleine grauen Zellen“ haben die Zeit gegen sich, soll der Verurteilte doch demnächst gehängt werden.
Durch diesen Fakt kommt schon mal Spannung und Tempo in die Geschichte, was ein wirklich geschickter Schachzug der Queen of Crime, Agatha Christie, ist.
Es ist ein faszinierender Krimi, der durch die einzelnen Protagonisten aufgewertet wird, nicht zuletzt durch Ariadne Oliver - die fiktive Krimiautorin in dieser Serie. Ihre immer wieder eingeworfenen lockeren Sprüche über schlechte Verfilmungen ihrer Werke und die Schwierigkeiten, Geschichten mit einem ausländischen Detektiv zu schreiben, soll wohl als witzige Anspielung Christies über ihr eigenes Schaffen gesehen werden, und beweist, dass sie sich und ihr Tun, selbst nie zu ernst genommen hat.
Fazit: Ein weiteres sehr unterhaltsames Poirot-Abenteuer, welches mal wieder mit einer überraschenden Lösung brilliert. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.