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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2023

Feenzorn...

Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Feenzorn
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...ist der 4. Band der Harry-Dresden-Reihe und wieder mal sehr gut gelungen.

Wie es der Titel schon vermuten lässt, bekommt Harry den Zorn der Feen zu spüren. Der Autor entführt uns Leser in eine Feenwelt, ...

...ist der 4. Band der Harry-Dresden-Reihe und wieder mal sehr gut gelungen.

Wie es der Titel schon vermuten lässt, bekommt Harry den Zorn der Feen zu spüren. Der Autor entführt uns Leser in eine Feenwelt, die er sehr ausführlich beschreibt und man somit voll in die Geschichte eintauchen kann.

Auch wenn zu Beginn alles ein wenig "unsortiert" daherkommt, gelingt es dem Autor im Verlauf eine stimmige Geschichte zu erzählen, wobei der typische trockene Humor des Ich-Erzählers Harry Dresden wieder nicht zu kurz kommt.

Hat man sich ersteinmal mit dem Erzählstil angefreundet bekommt man eine wirklich tolle Story präsentiert, die ich absolut weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 01.05.2023

Grabesruhe

Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Grabesruhe
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Diesmal muss Harry unter allen Umständen Geister aufhalten, die versuchen sich an Menschen zu rächen.

Die dunklen Fälle des Harry Dresden sind eine abgedrehte Urban-Fantasy Reihe, die in Chicago spielt ...

Diesmal muss Harry unter allen Umständen Geister aufhalten, die versuchen sich an Menschen zu rächen.

Die dunklen Fälle des Harry Dresden sind eine abgedrehte Urban-Fantasy Reihe, die in Chicago spielt und in der Harry als Magier und Privatdetektiv arbeitet.

Erzählt wird das Ganze aus der Ich-Perspektive mit viel schwarzem Humor, Selbstironie und Zynismus. Teils reichlich haarsträubend und überzeichnet aber auch temporeich und kraftstrotzend jagt Harry seinen Aufträgen nach.

Trotz oder gerade wegen des lockeren Erzählstils hat auch dieser Teil mir wieder vergnügliche Lesestunden bereitet. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch auch gern weiter und vergebe volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.05.2023

Fesselnder Krimi

Dunkle Verbindungen
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Alles könnte so schön sein, schließlich haben sich Leander Lost und seine Freundin Soraia entschlossen zusammenzuziehen und ihre Zweisamkeit in ihrem neuen Haus zu Leben. Aber leider kommt für Leander ...

Alles könnte so schön sein, schließlich haben sich Leander Lost und seine Freundin Soraia entschlossen zusammenzuziehen und ihre Zweisamkeit in ihrem neuen Haus zu Leben. Aber leider kommt für Leander mal wieder die Arbeit dazwischen. Erst wird auf dem nahen Golfplatz eine Tote gefunden und dann wird auch noch ein Geldtransport überfallen, bei dem es zu Schusswechseln kommt. Für Teamchefin Graciana Rosado wecken die Ereignisse um den Überfall böse Erinnerungen und so setzt sie alles daran den Fall zu lösen.

Auch dieser fesselnde 6. Fall ist wieder spannend und durch die so unterschiedlichen Charaktere in diesem Polizeiteam erneut mitreißend und abwechslungsreich. Die Ermittlungsarbeit ist wieder sehr ausführlich beschrieben und bekommt durch das umfangreiche Wissen und Beobachten sowie die angewandte Logik durch Leander Lost seine ganz besondere Note. Gut herausgearbeitet ist auch, wie das Team immer mehr zusammenrückt. Und wenn Leander z. B. versucht „normal“ zu sein, kommt es zu Szenen, bei denen man sich beim Lesen das Grinsen nicht verkneifen kann. Bei diesen Passagen spürt man auch, dass Leander Beruflich wie Privat in Fueta angekommen ist, und seine neue Familie ihn so nimmt wie er eben ist.

Fazit: Der neue Fall ist wieder komplex und wird zielstrebig ermittelt. Leander ist angekommen, hat allerdings diesmal nicht so weitreichende Auftritte. Einerseits fand ich das zwar schade, andererseits war das aber für die Handlung und seine jetzige Stellung im Team jedoch folgerichtig. „Dunkle Verbindungen“ hat mich wieder super unterhalten. Somit gibt es von mir auch wieder eine Kauf- und Leseempfehlung und volle 5 Lesesterne.

Veröffentlicht am 01.05.2023

Sittengemälde, auf das man sich einlassen muss

Die Magie der kleinen Dinge
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Amsterdam 1686: Die 18-jährige Nella Oortman trifft im großen Haus ihres Mannes, dem wohlhabenden Kaufmann Johannes Brandt, ein. Die Ehe ist mehr ein Arrangement als eine Liebesheirat, denn Johannes kommt ...

Amsterdam 1686: Die 18-jährige Nella Oortman trifft im großen Haus ihres Mannes, dem wohlhabenden Kaufmann Johannes Brandt, ein. Die Ehe ist mehr ein Arrangement als eine Liebesheirat, denn Johannes kommt nachts nicht zu ihr. Einsam, sehnt sie sich nach Gesellschaft und als sie als Hochzeitsgeschenk ein Kabinett, eine exquisite, verkleinerte Nachbildung ihres neuen Lebensumfeldes mit einigen Miniaturen bekommt, beschließt sie herauszufinden, wer diese Miniaturen fertigt. Denn derjenige scheint vieles über sie und ihre neue Familie zu wissen. Was folgt, sind Enthüllungen, die Nella erst einmal selbst verstehen lernen muss. Woher z. B. weiß der Miniaturist so viel über sie und die anderen Mitglieder des Hauses Brandt? Und was sind die Geheimnisse, die Johannes und seine Schwester Marin so sehr zu hüten versuchen? Glücklicherweise ist Nella stärker im Nehmen, als man es ihr zugetraut hätte und so erträgt sie das nun Folgende mit viel Souveränität. Denn eines weiß sie sicher, will sie hier in diesem doch für sie sehr unrühmlichen Umfeld ein erfüllendes Leben führen, muss sie lernen mit den Gegebenheiten und Tiefschlägen umzugehen und das Beste daraus zu machen...

Fazit: „Die Magie der kleinen Dinge“ ist ein Buch, bei dem ich etwas anderes erwartet hatte, denn Magie im Sinne von Fantastischem habe ich hier nicht gefunden. Dafür aber ein historisches Sittengemälde, das voller Intrigen, Geheimnissen und einem Hauch von Zauber steckt. Die unterschiedlichen Charaktere und die teils bedrückte Handlung spiegeln einen aus meiner Sicht gelungenen Einblick in das Amsterdam jener Zeit wider. Durch die Einbeziehung von Themen wie Geschlechterrolle, Abstammung, Religion und Machtstrukturen bewahrt sich der Roman einen gewissen Tiefgang. Nachdem ich mich auf den Roman eingelassen hatte, wurde ich gut unterhalten. Meine Empfehlung bekommt das Buch und ich bewerte es mit 4 von 5 Lesesternen.

Veröffentlicht am 01.05.2023

Düsterer, fesselnder Schwedenkrimi

Die Spur der Luchse
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„Die Spur der Luchse“ ist schon Band 10 der Krimireihe um die beiden Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss.

Auch dieser neue Fall ist wieder spannend erzählt. Die typisch schwedische Atmosphäre ...

„Die Spur der Luchse“ ist schon Band 10 der Krimireihe um die beiden Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss.

Auch dieser neue Fall ist wieder spannend erzählt. Die typisch schwedische Atmosphäre ist wieder genauso Teil der Geschichte, wie die gut durchdachte Handlung, die Erwähnung gesellschaftlicher und politischer Problematiken und nicht zu vergessen die authentisch wirkenden Darstellungen der beiden Hauptcharaktere mit allen ihren Ecken und Kanten.

Voosen/Danielsson haben einen sehr anschaulichen und flüssig zu lesenden Schreib- und Erzählstil, mit dem sie bei mir das Kopfkino in Gang setzen konnten. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was auch die Handlung geschickt vorantreibt und die Spannung damit auf einem guten Level hält.

Neueinsteiger können diesen 10. Fall durchaus als Standalone lesen. Notwendige Informationen zur Beziehung der beiden Ermittlerinnen werden kurz erklärt, so dass Neueinsteiger die Verbindungen nachvollziehen können.

Fazit: Spannende Handlung + tolle Atmosphäre + authentische Hauptfiguren ergeben einen aufregenden Schwedenkrimi. Meine Empfehlung bekommt das Buch hiermit und meine Bewertung sind volle 5 Sterne.