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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2024

Highlight!

Das Geheimnis der Glasmacherin
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Venedig, 1468: Als Orsolas Vater stirbt und ihr Bruder die Glasmanufaktur der Familie übernehmen soll, weiß sie sofort, dass sie nicht untätig sein kann. Sie will und muss ebenfalls Geld und die Glaskunst ...

Venedig, 1468: Als Orsolas Vater stirbt und ihr Bruder die Glasmanufaktur der Familie übernehmen soll, weiß sie sofort, dass sie nicht untätig sein kann. Sie will und muss ebenfalls Geld und die Glaskunst in eine neue Richtung lenken. Trotz aller Widerstände schafft sie es, ihren eigenen Weg zu finden und trotzdem den Zusammenhalt in der Familie zu stärken. Und während sich die Welt immer weiterdreht, vergeht die Zeit auf Murano deutlich langsamer, sodass wir Orsola ihr ganzes Leben lang begleiten dürfen…

Ich geb’s ja zu: Ich lese sehr selten historische Romane und war deswegen etwas unsicher, ob Tracy Chevalier mich mit ihrem neusten Werk überzeugen kann. Zum Glück waren meine Sorgen unbegründet, denn das Buch hat mir so unglaublich gut gefallen, dass ich wohl öfter zu historischen Romanen greifen muss. Bei „Das Geheimnis der Glasmacherin“ handelt es sich um ein wahnsinnig feinfühlig geschriebenes Buch, das meine Gedanken schlichtweg nicht mehr losgelassen hat. Auch nach Beenden des Buches musste ich ständig noch über Orsolas Schicksal und die gesamte Handlung nachdenken. Das Buch handelt von Liebe: Liebe zwischen Familienangehörigen, zwischen Liebenden, aber auch der Liebe zum Handwerk und der Kunst! Ich habe davor nie auch nur über die Geschichte von Glas nachgedacht und bin begeistert, wie interessant und spannend das Wissen in diesem Roman verwoben wurde. Auch Venedig und die Insel Murano wurden so wunderschön und authentisch beschrieben, dass man sich das Setting bildhaft vorstellen kann. Ein wahres Jahres-Highlight für mich!

Veröffentlicht am 19.09.2024

Empfehlung!

Northern-Hearts-Reihe, Band 2 - Somebody to Hold.
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Lene will nicht mehr. Sie will nicht zuhause sein, weil sie dort ständig an ihren verstorbenen Drilling Hendrik erinnert wird. Sie will nicht sehen, wie ihr anderer Drilling Emil mit Hendriks Freundin ...

Lene will nicht mehr. Sie will nicht zuhause sein, weil sie dort ständig an ihren verstorbenen Drilling Hendrik erinnert wird. Sie will nicht sehen, wie ihr anderer Drilling Emil mit Hendriks Freundin Freya glücklich ist. Sie will nicht dort sein, wo ihr Vater sich in Arbeit stürzt und ihre Mutter sich in Kummer ertränkt. Stattdessen verbringt sie viel Zeit bei der Arbeit im Kletterpark und trifft dort auf Fin. Dieser hat Höhenangst, taucht aber dennoch jeden Tag im Kletterpark auf. Gemeinsam arbeiten sie an Fins Höhenangst und Lene fühlt sich in seiner Gegenwart zum ersten Mal wieder frei und und gelöst. Doch auch Fin hat nicht die einfachste Vergangenheit…

Ich hatte tatsächlich etwas Angst vor dem Buch, weil Lene in „Somebody to Love“ ja nicht unbedingt durch Sympathie punkten kann und ich nicht sicher war, ob sie mich als Protagonistin überzeugen kann. Erstaunlicherweise war es allerdings genau Lene, die dieses Buch für mich zu etwas so Besonderem gemacht hat! Rebekka Weiler schafft es in ihrem Buch, eine Protagonistin zu erschaffen, die so roh und ungeschliffen ist, die Fehler hat und die eben nicht von allen gemocht wird. Und dennoch kann man sie verstehen, ihre Gefühle nachvollziehen und darf erleben, wie Lene selbst aus ihren Fehlern lernt und eine wahnsinnige Charakterentwicklung hinlegt. Auch Fin, der einfach nur eine wandelnde Green-Flag ist, habe ich schnell ins Herz geschlossen, sodass ich beim Lesen wirklich viel Spaß hatte. Gleichzeitig hat mir die Geschichte allerdings auch das Herz gebrochen, weil Hendriks Verlust natürlich ein Thema ist, das dauernd im Raum steht und das einem als Leser auch wirklich nah geht. Long Story short: Mein liebstes Buch von Rebekka Weiler und eine dicke Empfehlung!

Veröffentlicht am 19.09.2024

Wow!

From the Embers – Sie müssen erst alles verlieren, um einander zu finden
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Bree und Eason sind bisher zwar immer gut miteinander ausgekommen, aber wirklich dicke Freunde sind sie nicht. Allerdings ist Eason der Ehemann von Brees bester Freundin Jessica und gleichzeitig der beste ...

Bree und Eason sind bisher zwar immer gut miteinander ausgekommen, aber wirklich dicke Freunde sind sie nicht. Allerdings ist Eason der Ehemann von Brees bester Freundin Jessica und gleichzeitig der beste Freund ihres Ehemanns Rob. Doch als ein gemütlicher Spieleabend in einem Desaster endet, weil das Haus in Flammen aufgeht und sowohl Rob als auch Jessica sterben,  finden sie beieinander Halt. Eason zieht mit seiner kleinen Tochter Luna ins Poolhaus von Bree und ihren Kindern und zusammen kämpfen sie sich durch den Alltag. Doch dann kommen Geheimnisse ans Licht, die den beiden erneut den Boden unter den Füßen wegzieht…

Wow! Was für ein Buch! Und vorallem: Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Während des Lesens durchlebt man quasi jede einzelne Emotion: von Trauer über Wut zu Hass aber auch Liebe und Zuneigung. Ich war unsicher, ob ich das Buch lesen soll und wurde so positiv überrascht, dass mich die Geschichte immer noch nicht ganz losgelassen hat. Ich liebe es, wie sich die Charaktere entwickeln und wie sie sich auch aneinander gewöhnen. Auch die Kinder hatten eine tolle Rolle und haben das Buch gleichzeitig noch um einiges emotionaler, aber auch herziger und trauriger gemacht! Die ganze Konstellation war zwar unüblich, hat allerdings zu einem grandiosen Leseerlebnis geführt. Achtung, Spoiler: Klar, zu bestimmten Personen - wer es gelesen hat, weiß, wen ich meine - hätte ich mir definitiv mehr Input und Hintergrundwissen gewünscht. Trotzdem ein unglaublich gelungenes Buch!

Veröffentlicht am 19.09.2024

Genial!

Five Broken Blades
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Der König von Yusan muss sterben, bevor er dem Land noch mehr Leid zufügt. Doch er gilt als unsterblich und ist unheimlich mächtig, sodass das Unterfangen unmöglich scheint. Doch fünf Attentäter bekommen ...

Der König von Yusan muss sterben, bevor er dem Land noch mehr Leid zufügt. Doch er gilt als unsterblich und ist unheimlich mächtig, sodass das Unterfangen unmöglich scheint. Doch fünf Attentäter bekommen die Aufgabe, sich zusammen zu tun und den Mord des Königs herbeizuführen. Doch können ein Schläger, ein Giftmädchen, eine Diebin, ein Schläger und ein Spion den mächtigsten Mann des Landes zu Fall bringen? Und wird es ihnen überhaupt möglich sein, zusammen zu arbeiten, wenn keiner von ihnen Vertrauen fassen kann?

Wow! Was was das denn bitte? Wie gut kann ein Buch sein? Ich hatte so viel Spaß und spannende Stunden mit „Five Broken Blades“, dass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Band in den Händen zu halten (Wieso dauert das nur noch so lange?) Anfangs hatte ich etwas Angst, dass ich durch die sechs unterschiedlichen Sichtweisen durcheinander kommen könnte, aber tatsächlich wat das gar nicht der Fall, weil die Charaktere so besonders und einprägsam waren, dass man sie bestens auseinander halten konnte und so haben sie lediglich für viel Spannung und Abwechslung gesorgt. Ich habe während des Lesens immer wieder gerätselt, aber ganz ehrlich? Die Auflösung kam für mich sowas von unerwartet und hat das Buch dann noch zu einem genialen Ende geführt!

Veröffentlicht am 19.09.2024

Geheimnisvoll & spannend!

The Grandest Game – Ein Inheritance-Games-Roman
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Avery Grambs hat seit ihrem Erbe Geld. Sehr viel Geld. Deswegen veranstaltet sie jährlich ein Spiel, bei dem mehrere Teilnehmer die Chance erhalten, Millionen zu gewinnen. Doch die Spiele sind alles andere ...

Avery Grambs hat seit ihrem Erbe Geld. Sehr viel Geld. Deswegen veranstaltet sie jährlich ein Spiel, bei dem mehrere Teilnehmer die Chance erhalten, Millionen zu gewinnen. Doch die Spiele sind alles andere als einfach und nur die Besten der Besten dürfen auf die Privatinsel um an den Spielen teilzunehmen. Dieses Jahr wird es allerdings nicht nur für die Teilnehmer spannend, denn es kommen auch Geheimnisse der Hawthorne-Brüder und Avery ans Licht..

Ich habe die Inheritance Games geliebt und mich daher sehr auf dieses Spin-Off gefreut. Besonders anfangs habe ich mich mit der Vielzahl an Charakteren allerdings schwer getan und sowohl Avery als auch die Hawthorne-Brüder sind - mit einer Ausnahme - hier nur am Rande relevant gewesen. Auch wenn das Buch durchaus Spannung erzeugen konnte, kann es für mich leider nicht ganz mit der Hauptreihe mithalten. Doch auch hier werden spannende Charaktere eingeführt, es gibt wieder einige Rätsel zu lösen und mehr als nur ein Geheimnis zu lüften…